Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Experten-Telko: "Neustart- und Novemberhilfe: Wer bekommt wieviel und wann?"

Wir laden dich herzlich ein zu unserer VGSD-Telko ein:

"Neustart- und Novemberhilfe: Wer bekommt wieviel und wann?"

  • Wer hat Anspruch auf die Neustart, wer auf die Novemberhilfe?
  • Wie viel Geld gibt es bei den beiden Hilfen für welchen Zeitraum? Und welchen Vergleichsumsatz muss man heranziehen?
  • Offiziell handelt es sich um pauschalierte Betriebskosten, die man aber auch für die Lebenshaltung verwenden darf – wie passt das zusammen?
  • Was, wenn ich schon andere Hilfe erhalte?
  • Wann kann ich den Antrag stellen, brauche ich dazu einen Steuerberater und wann bekomme ich voraussichtlich das Geld?
  • Wie bewertest du die Hilfen, wenn du Vor- und Nachteile abwägst?

Bitte melde dich rechts oben mit deiner E-Mail-Adresse an, damit wir dir die Zugangsdaten zusenden können. Außerdem erfahren wir auf diese Weise, mit wie vielen Teilnehmern wir ungefähr rechnen können.


Nur noch wenige Restplätze / deshalb Anmeldung nur noch für Vereinsmitglieder:

Für diese VGSD-Experten-Telko haben sich schon über 500 Teilnehmer angemeldet, so dass nur noch wenige Restplätze frei sind. Wir bitten dich um dein Verständnis, dass wir die Anmeldung nun auf Vereinsmitglieder beschränken, die mit ihren Beiträgen die Organisation und Durchfühung solcher Videokonferenzen erst ermöglichen.

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19.11.2020
16:00 bis 17:30 Uhr

Permalink

Lars Bösel Moderator

Antje Eichhorn Co-Moderatorin

10 Kommentare

  1. Eike schreibt:

    Ich versteh nicht, warum immer noch der Begriff Lebenshaltungskosten bemüht wird.

    Kurzarbeitergeld darf ja zurecht auch selbstbestimmt verwendet werden. In dem Sinne geht es auch niemanden etwas an, wofür ich meinen Unternehmerlohn ausgebe.
    Schlimm genug, wenn er nur mit 1180 oder 5000/x in die Betriebskosten eingerechnet wird, während BMW bei Bezug von letzterem an 2 der 5 reichsten Deutschen Dividenden von fast 800 Mio. ausgeschüttet hat.

    „Lebenshaltungskosten“ klingt für Unbeteiligte nach Groß-Unternehmer-Gejammer und lenkt den Blick weg von der grundsätzlichen Ungerechtigkeit, dass viele korrekt und unbürokratisch mit 80% unterstützt werden und andere nicht mal Zugang zur Grundsicherung haben und es alleine schon ein Skandal ist, dass dieses Werkzeug entgegen seinem Sinn UND als Feigenblatt missbraucht wird. Und dass es sich überwiegend um gesunde, aber eben kleine Unternehmen handelt.

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    1. Dieter Wiemkes schreibt:

      Diese Lage ist ja (hoffentlich?) nicht absichtlich herbeigeführt worden. Es kommt nur darauf an, wie Politiker mit ihr umgehen.

      Bei all diesem schwurbeligen und ungerechten Verhalten unserer Politiker – ohne wirklichen Sachverstand – bleibt nur übrig, sich die Verursacher G- U-T zu merken!
      Und als Reaktion: Beim nächsten Wählen die Kreuze an der richtigen Stelle machen!

      Aber, mal ehrlich, Wo soll denn die richtige Stelle sein?
      Gegen die Parteienoligarchei und Unvermögen wird es bei uns wohl keine Revolution mehr geben.

      Aber, wenn dann ´mal wirklich alles den Berg runter geht, werden „die“ ebenfalls mit „runterrollen“. Dann werden sie aber nicht aufgefangen, weil niemand mehr da sein wird, der ihre fetten Pensionen zahlen kann und ihnen das Essen bringt. Dann wird das Volk zu denen kommen und sagen: „Gib her, was Du im Keller hast! Du konntest ja genug Vorsorge treffen“ Für die momentane Lage ist das jedoch kein Trost.

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      1. Michael Lobeck schreibt:

        So weit ich das sehe, sind die Parteien in Deutschland offen für alle, die sich gerne engagieren wollen. Auch die Neugründung ist jedem und jeder möglich. Also wohlan, die wahrgenommene „Oligarchie“ aufzumischen und mit den ja anscheinend umfassenden Kenntnissen alle Probleme ohne jede Widersprüche und dann auch sicher ohne Proteste Anderer Engagierter zu lösen.

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        1. Eike schreibt:

          Ein Bundestagsmandat der CSU steht etwa mit rund 100.000 € in der Liste, dennoch würde ich nicht versuchen, die Berufspolitik einfach so umzukrempeln. Aber nach ihren Regeln spielen geht: Legitimation einfordern, Patronage erschweren, Partizipationsdefizite skandalisieren. Immer wenn es um ne weisse Weste geht, wird zugehört und zugestanden. That simple.

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  2. Fred Schröder schreibt:

    letzte Meldung von gwt Starnberg mbH
    Ab Ende November sollen Abschlagszahlungen an Antragsberechtigte, d.h. direkt oder indirekt von den temporären Schließungen Betroffene, erfolgen. Das Verfahren der Abschlagszahlung steht nun fest und umfasst folgende Punkte:
    • Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 €; andere Unternehmen bis zu 10.000 €
    • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt elektronisch über die Plattform: http://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
    • Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25.11.)
    • Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen sollen ab Ende November 2020 erfolgen
    • Die Antragsstellung soll einfach und unbürokratisch sein. Um Missbrauch vorzubeugen, werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen
    • Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann
    und
    Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.

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  3. Eugenia Pellegrini schreibt:

    Hallo,

    ich bin als Kursleiterin in der Familienbildung tätig. Ganz schwierig schonmal zu wissen ob überhaupt Antragsberächtigt da die Landkreise bei solchen Seminaren die Verordnung unterschiedlich auslegen, in FFM kann ich weiterarbeiten in der Wetterau nicht. Es besteht kein generelles Verbot!
    Ich werde auch weiter Einnahmen haben.
    Zudem habe ich bis Ende des Jahres Zeilungseingänge zu erwarten für Leistungen die ich von Mai bis Oktober erbracht habe. Wie wirken sich diese Einnahmen aus?

    Was zusätzlich in unser „Branche“ passiert ist, dass wir zum Teil die Kurse in Einzelsitzungen verwandeln (Geburtsvorbereitung, da kann die Frau nicht warten das der Lockdown vorbei ist!), somit arbeite ich de Fakto mehr Stunden aber auf dem Konto kommt das gleiche Geld an….da sieht man nicht die Differenz! Der Stundenlohn ist aber drastisch reduziert!!!! Sowas ist bei uns Freiberufler auch nicht einfach transparent zu machen!

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  4. Renate schreibt:

    Ich habe zwei Standbeine:
    1. Showköchin/Produkttrainerin- seit 14.04. sind alle Aufträge bis 31.12. storniert
    2. Vermietung von 3 Ferienobjekten

    Das erste ist unbestritten coronabedingt wohl antragsberechtigt, aber da ich kaum Betriebsausgaben habe bis dato nicht wirklich anspruchsberechtigt.
    Beim 2. handelt es sich steuerlich um Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, die der Einkommens- und Umsatzsteuer unterliegen, nicht aber der Gewerbesteuer. M. E. gehe ich deshalb vermutlich auch leer aus und Grundsicherung fällt unter normalen Bedingungen wegen des Immobilienvermögens auch weg. Also was bleibt? Erschießen?

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    1. Christian schreibt:

      Vor Erschießen bliebe eventuell noch, die Ferienobjekte zu Geld zu machen.

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  5. Till Pohlmann schreibt:

    Vielen Dank für das Angebot dieser Telko,
    Leider kann ich jetzt aus terminlichen Gründen doch nicht teilnehmen.
    Ich bin freischaffender Künstler und meine Frage wäre gewesen, ob der Passus 6, dass Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen untersagt sind, ein Teil der Schließungsverordnung ist. Das würde Künstler (und auch andere) die ihren Umsatz auf Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, zu direkten betroffenen machen. Und wäre dann nicht mehr relevant, wer in der Kette von Künstler bis zur ggfls. geschlossenen Location noch dazwischen „hängt“. Der Nachweis könnte zb erbracht werden, ob die Veranstaltungen, die 2019 den Vergleichsumsatz erbracht haben, jetzt stattfinden dürften.
    Es gibt einfach viele Beispiele, die Veranstaltungen jetzt unmöglich machen, ohne dass entweder eine Schließung der Grund sein muss (z.B.Open Air Event, Hochzeit in privaten Raum,…) und/oder es „hängen“ Unternehmen in der Kette, die mit etwas ganz anderem gewöhnlich ihren Umsatz machen. Der Grund, dass der Künstler nicht gebucht wird, bleibt oft, dass die Veranstaltungen nicht stattfinden dürfen.
    Vielleicht kann ja auf diesen Sachverhalt eingegangen werden, eventuell erfahre ich ja eine Antwort.
    Wünsche eine aufschlussreiche Telko
    Mfg
    Till Pohlmann

    Antworten
  6. Ingo schreibt:

    Ich habe im Frühjahr 5000€ Hilfe in Anspruch erhalten, aber bisher nicht ausgegeben, weil ich wegen der unklaren Regelung zu Betriebskosten versus Lebensahltungskosten immer noch mit einer Rückforderung rechnen musste. Diese neue Förderung deckt das ja ab, somit stellt sich die Frage, ob ich die jetzt beantragen und die erste Zahlung zurück erstatten sollte (obwohl ich natürlich beide Beträge benötige), oder ob die neue Regelung auch für die erste Hilfe im Frühjahr im Nachhinein gelten soll.
    Würde mich über eine richtungsweisende Nachricht freuen.
    Schönen Gruß,
    Ingo

    Antworten

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