Das klingt nach einem Traum: den ganzen Tag nur das tun, was man liebt, sich die Rosinen herauspicken. Und ja: Selbstständige lieben ihre Arbeit. Sie arbeiten gerne, weil sie diese aktiv so gestalten, dass sie möglichst viel Freude macht, ihren Stärken entspricht, sie ihre Kunden damit glücklich machen können.
Der Alltag sieht natürlich ein wenig anders aus: Es gibt auch schwierige Kunden und neben der eigentlichen Arbeit gehören zur Selbstständigkeit deshalb auch organisatorische Aufgaben, Akquise, Buchhaltung und viele andere bürokratische Pflichten sowie auch das eine oder andere schwierige Gespräch – ob das alles nun Spaß macht oder nicht.
Selbstständigkeit heißt deshalb nicht, nur den "Lieblingsteil" des Jobs zu machen. Es heißt, die Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Und dazu gehört eben auch, sich durch Aufgaben zu beißen, die einen weniger begeistern.
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