Zum Inhalt springen
Mitglied werden
21
Stimmen
Abstimmen Abbrechen

Selbstständige sind prekär und sorgen nicht für das Alter vor

Ich kann es nicht mehr hören: Immer wieder behaupten Politiker/innen, Selbstständige hätten niedrige Einkommen und sorgten selbst bei einem hohen Verdienst nicht ausreichend für ihr Alter vor.

Soziologen sprechen selbst bei den Gutverdienern unter den Selbstständigen von "prekären", weil aus ihrer Sicht unsicheren, instabilen Einkommensverhältnissen und tatsächlich kann ein wichtiger Auftraggeber ja jederzeit wegfallen. Politiker assoziieren damit "Prekariat" und Armut. Und unterstellen gut honorierten Stelbstständigen, sie würden ihr Geld während des Erwerbslebens auf den Kopf hauen, um im Alter von der ach so komfortablen Grundsicherung zu leben. Das entspricht nicht der Realität.

Karl Brenke vom DIW hat die Altersvorsorge von Selbstständigen untersucht und dem resultierenden Aufsatz den Titel gegeben: "Die allermeisten Selbstständigen betreiben Altersvorsorge oder haben Vermögen". Das hat auch eine repräsentative Studie des Bundesarbeitsministeriums jüngst bestätigt. Es gibt Selbstständige (ca. 7 Prozent), die (noch) nicht vorsorgen (können), vor allem Gründer/innen. Zwei Drittel aber sorgen überdurchschnittlich vor, also besser als Angestellte mit vergleichbarem Einkommen!

Bitte wähle einen aussagekräftigen Titel für deinen Irrtum
Bitte beschreibe deinen Irrtum so kurz wie möglich aber so ausführlich wie nötig. Fange mit dem Allgemeinen an und führe Details am Ende aus.
  • 10 Abstimmende
  • 21 von bisher 102 Stimmen erhalten
  • Platz 1 von 14
  • Letzte Stimme vergeben 29.07.2026

Neuester Hilfreichster Kontroversester
Kommentar schreiben
Abbrechen

Du möchtest Kommentare bearbeiten, voten und über Antworten benachrichtigt werden?

Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden

Zum Seitenanfang

#

#
# #