Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Update: Petition von VGSD-Mitglied Andreas Müller erreicht 60.000 Mitzeichner

Update (21.09.17) Inzwischen hat die Change.org-Petition von Andreas Müller die Schwelle von 60.000 Mitzeichnern erreicht – vor zwei Tagen waren es noch rund 8.000. Die Petitionsplattform hat die Bedeutung des Themas der vier Monate alten Petition erkannt und sich entschieden, das Anliegen mit einer Mailingaktion an seine deutschen Mitglieder zu unterstützen. Gemeinsam bringen wir damit bereits gut 75.000 Unterschriften auf die Waage, und es werden bestimmt noch mehr.

Wir haben Andreas angeboten, mit ihm gemeinsam einen Termin bei dem oder der (nächsten) Gesundheitsminister/in zu vereinbaren. Ob das klappt hängt aber auch von Change.org ab. In jedem Fall wächst mit der Zahl der Unterschriften auf beiden Petitionen das Gewicht unseres gemeinsamen Anliegens.

Bitte zeichnet deshalb auch die Petition von Andreas Müller mit, vergesst aber nicht, weiterhin für unsere Petition zu trommeln, die von einer Vielzahl von Verbänden und Initiativen unterstützt wird und dadurch hohe Glaubwürdigkeit genießt. Zwei erfolreiche Petitionen aus unterschiedlichen Richtungen, das dürfte für die Politik schwer zu ignorieren sein.

 

Petition von VGSD-Mitglied Andreas Müller erreicht 36.000 Mitzeichner

Screenshot der Petition von Andreas Müller bei Change.org

(19.09.17) „Geringverdienende Selbständige werden von den Krankenkassen gnadenlos abkassiert“ – mit diesem Betreff versendete heute nachmittag Change.org an seine 4,5 Millionen Mitglieder in Deutschland (oder zumindest einen erheblichen Teil davon) eine E-Mail mit der Aufforderung, die Petition von VGSD-Mitglied Andreas Müller mitzuzeichnen.

Seitdem explodiert dort die Zahl der Mitzeichnungen, Stand 19:30 Uhr waren es bereits 36.000. Gemeinsam mit unserer Petition, die jetzt bei gut 14.500 steht, sind das in Summe mehr als 50.000 Mitzeichner! Und es werden stündlich mehr.

 

Petition auf Change.org vor vier Monaten gestartet

Andreas hatte auf Change.org vor gut vier Monaten eine Petition – ebenfalls zum Thema Krankenversicherungs-Mindestbeiträge gestartet. Wir haben erst nach Start unserer eigenen Petition von Mitgliedern davon erfahren und sofort mit Andeas Kontakt aufgenommen und eine Zusammenarbeit beschlossen.

 

Bitte unterstützt auch die Petition von Andreas!

Hier hat Andreas Müller die Petition des VGSD empfohlen

Damals (am 24.08.2017) stand Andreas‘ Petiton noch bei 8.000 Unterstützern. Andreas schrieb sie alle an und bat sie darum, zusätzlich auch unsere Petition mitzuzeichnen.

Wir haben euch damals gebeten (und wollen das noch einmal wiederholen) auch Andreas Müllers Petition mitzuzeichnen. Denn: „Doppelt genäht hält besser!“

 

Mailing ist Glücksfall für das gemeinsame Anliegen

Das Mailing von Change.org ist natürlich ein Glücksfall, von dem nur ein kleiner  Teil der Petenten auf der Plattform profitiert. Wir freuen uns darüber, denn auf je mehr Mitzeichner wir zu diesem Thema verweisen können, um so überzeugender ist das für die Politik.

Das große Echo bei Change.org zeigt, dass wir für das Thema noch sehr viel mehr Mitzeichner mobilisieren können. Wir sprechen derzeit mit einer Vielzahl an Frauenverbänden über dieses Thema und bitten sie um ihre Unterstützung.

Je mehr Mitzeichnungen wir generieren, um so wahrscheinlicher wird es, dass die Politik, das Thema nach der Wahl tatsächlich angeht!

 

Hier der Text des Mailings von Change.org

Geringverdienende Selbständige werden von den Krankenkassen gnadenlos abkassiert
Hallo xyz,

mein Name ist Andreas Müller, 48 Jahre. Aufgrund von Arbeitslosigkeit habe ich vor acht Jahren den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Als Händler von Pflanzen und Schnittblumen habe ich mich auf dem Wochenmarkt nach einiger Zeit etabliert. Allerdings ist die Gewinnspanne bei einem solchen Produkt nicht sehr hoch.

Trotz meines niedrigen monatlichen Einkommens von 1.200 € brutto, zahle ich jeden Monat einen Beitrag von  410 € an die Krankenkasse. Das sind 34% meines Einkommens. Dieser Mindestbeitrag für freiwillig gesetzlich Versicherte wird von einem fiktiven Mindesteinkommen von derzeit 2.231,25 € berechnet.

Selbständige mit einem niedrigen Einkommen – wie ich und mehrere 100.000 Menschen in Deutschland – werden von den Krankenkassen gnadenlos abkassiert. Aus diesem Grund fordere ich, dass der Krankenkassenbeitrag für Selbstständige nach dem tatsächlichen Gewinn ermittelt wird. Unterstützen Sie mich dabei, xyz?

Jetzt unterschreiben

2 Kommentare

  1. Günther Sigle schreibt:

    Warum nimmt sich die Petition nur dem Problem der Selbständigen an?

    Ich war 16 Jahre arbeitslos ohne Bezug von Sozialleistungen und stand dem Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung. Trotzdem musste ich monatlich einen völlig überhöhten Mindestbeitrag von zuletzt fast 170 Euro an die AOK bezahlen. Das ist zwar weniger als ein Selbständiger aufbringen muss, macht aber eine sinnvolle Altervorsorge, die bei der zu erwartenden geringen Rente so wichtig wäre, unmöglich.

    Diese Härte trifft auch freiwillig versicherte Rentner, welche die Belegungszeiten nicht erfüllen. Ihre Zuschüsse von der Rentenversicherung bemessen sich zudem auch noch an einem viel niedrigeren Beitrag von gesetzlich Versicherten.

    Also: diesen unsozialen Mindestbeitrag, der sich nicht am Einkommen orientiert, für alle Versicherten abschaffen! Was spricht dagegen?

    Antworten
  2. stefan schreibt:

    Hallo Andreas,

    mein Name ist Stefan und bin auch selbstständig wegen Arbeitslosigkeit. Meine Frage ist, wieviel ist denn jetzt ab 2019 als freiwillig versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse zu zahlen, wenn man über dem monatlichen Einkommen von 1038,33 € liegt, also z.B. 1250,– €.

    Dankeschön,
    Stefan Eduard
    stefaneddy aet aol.com

    Antworten

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