Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Video: Wie geht es mit dem Thema Scheinselbstständigkeit weiter?

Nach den Videos zum Thema Krankenversicherungsbeiträge und Altersvorsorgepflicht haben mit unserem Kooperationspartner exali.de ein weiteres Video zu der Frage produziert, wie der Stand zum Thema Scheinselbstständigkeit ist und was hierzu auf unserer Agenda steht:

 

 

Ines Rietzler von exali.de fragt Andreas Lutz vom VGSD zunächst nach den Auswirkungen des am 01.04.2017 in Kraft getretenen Gesetzes und seinen Auswirkungen. Eigentlich sollte damit die Arbeitnehmerüberlassung eingeschränkt werden. Tatsächlich werden als Folge des Gesetzes bisher gut bezahlte Selbstständige in Leiharbeit gedrängt.

Andreas erklärt, was finanziell passiert, wenn eine Scheinselbstständigkeit festgestellt wird und warum das Problem dadurch verschärft wird, dass jetzt viele große Auftraggeber auf agile Projektmethoden umstellen.

Schließlich beantwortet er die Frage, was was von der geplanten Vereinfachung des Statusfeststellungsverfahrens zu halten ist und was der VGSD unternimmt, um Fortschritte in Richtung auf mehr Rechtssicherheit zu erreichen.

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4 Kommentare

  1. Thomas Kimmich schreibt:

    Muss mich leider auch hier äussern:
    Arbeitnehmerüberlassung kann ein Sprungbrett in die berufliche Existenz sein.
    Von allen Arbeitsverhältnissen erscheint sie mir aber aus eigender Erfahrung als das Schlechteste – für denjenigen der die Arbeit macht:
    Der Verleiher kann sich durchaus eine goldene Nase verdienen, der Arbeitnehmer verdient wenig, arbeitet viel und hat in der Regel keinerlei Perspektive. Das ist für die dringend benötigten Top-ITler nicht attraktiv.

    Wenn die großen Konzerne ITler nicht festanstellen wollen und/oder können, dann wäre es dringend geboten attraktive Arbeitsverhältnisse zu schaffen die für Top-ITler aus aller Welt attraktiv sind.

    Die Praxis hat dieses ‚Arbeitsverhältnis‘ bereits: es ist der selbstständige IT-ler: alle haben nur Vorteile davon: flexibleLeistungsträger, hohes Standort Know-How, spannende Projektarbeit, hohe Steuereninahmen.

    Aktuell wird das ohne Not kaputt gemacht.

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  2. hans schreibt:

    Gerade Politiker anschreiben finde ich derzeit sehr schwierig. In Bezug auf Scheinselbstständigkeit hat die FDP das klarste und glaubhaftest Modell. Jedoch ist es schwierig bei jungen Menschen mit Marktwirtschaft zu überzeugen, wenn der FDP Chef wie ein missgünstiger Oberlehrer wirkt. Von meinem Standpunkt sind Nachhaltigkeit (Umweltschutz) und Wirtschaftlichkeit eng miteinander verbunden. Technologieoffenheit und Doktrin Freiheit alles gut und richtig. Es jedoch genauso gut, wenn angeblich interesselose Jugendliche für die Zukunft der Erde und Menschheit einsetzen. Wir hatten in meiner Schulzeit geschlossen Blau gemacht, weil ein norddeutscher Direktor die Party zum Weiberdonnerstag gestrichen hatte und der ganzen Schule vollen Unterricht verordnet hatte. Was wäre denn, wenn die Schüler für eine nachhaltige Rentenpolitik und Wirtschaftspolitik auf die Straße gingen?
    Generell habe ich zur jungen Generation mehr vertrauen, als zu einem überalterten Bundestag, welcher mehrheitlich aus Juristin, Lehrern und anderen Bereichen des öffentlichen Diensts besteht. Dort sind Innovatoren wie Thomas Sattelberger eine rühmliche Ausnahme.
    .
    Bei den Groko Parteien fehlen mir Ansatzpunkte was wollen die nun ändern. Generell dominieren bei der SPD die Gewerkschaften der Großkonzerne. Die Wirtschaftspolitik der Union scheint sich nur an der Großindustrie und den Lobbyisten (Upload Filter) zu orientieren. SAP als ein Erfolgsmodell des freien und demokratischen Deutschlands und Europa, wird gar nicht als europäischer Champion genannt. Stattdessen Unternehmen die in Weltkriege, Steuerskandale, Dieselgate verwickelt waren oder von Staatshilfen, der aktuellen Politik und Subventionen enorm profitieren. Das Papier von Herrn Altmaier erinnert zu sehr an die teure Rettung von Holzmann unter Gerhard Schröder. Bei anderen Parteien fehlen mir die entsprechenden Standpunkte.

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    1. hans schreibt:

      Mir erscheint die Groko immer digital und selbstständigen feindlicher. Wenn Finanzminister Scholz die Gelder für die KI streicht, scheint die Groko die Zukunft nicht verstanden zu haben. Am selben Tag liest man das ZF seine KI Forschung im Saarland um 100 Stellen ausbauen wird. Da sollte doch zumindest das in der Groko dominierende Saarland auf die Barrikaden gehen (Minister Maas, Altmaier sowie AKK). Bei den nächsten Wahlen (West) werde ich keine Groko Partei mehr unterstützen. Obwohl ich der Wirtschaftsflüge der Union um Carsten Linnemann sehr schätze, bin ich das Vertrösten und nicht ernst genommen werden über mehr als drei Wahlperioden nun leid. Neben dem Klimaschutz benötigen wir eine Rückbesinnung zu marktwirtschaftlichen Prinzipien.
      Mir erscheint die Groko immer digital und selbstständigen feindlicher. Wenn Finanzminister Scholz die Gelder für die KI streicht, scheint die Groko die Zukunft nicht verstanden zu haben. Am selben Tag liest man das ZF seine KI Forschung im Saarland um 100 Stellen ausbauen wird. Da sollte doch zumindest das in der Groko dominierende Saarland auf die Barrikaden gehen (Minister Maas, Altmaier sowie AKK). Bei den nächsten Wahlen (West) werde ich keine Groko Partei mehr unterstützen. Obwohl ich der Wirtschaftsflüge der Union um Carsten Linnemann sehr schätze, bin ich das Vertrösten und nicht ernst genommen werden über mehr als drei Wahlperioden nun leid. Neben dem Klimaschutz benötigen wir eine Rückbesinnung zu marktwirtschaftlichen Prinzipien.
      https://www.fdpbt.de/pressemitteilung/113535

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  3. oskar schreibt:

    London, Paris vor Berlin bei Start-up’s? Gesetze wie die Scheinselbstständigkeit verhindern eine Gründerkultur. Deutschland benötigt keine Milliarden schwere Gründerfonds. Eine wohlwollende Gesetzgebung, weniger Bürokratie für Selbstständigkeit und Gründungen und im europäischen Vergleich gerechte Unternehmenssteuern sind der Anfang und das beste Bollwerk gegen den Staatskapitalismus und Protektion. Die Großindustrie ist anfälliger für Stützungskäufe und Subventionen.
    https://www.wiwo.de/erfolg/gruender/studie-paris-droht-start-up-hochburg-berlin-zu-ueberholen/24118824.html

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