Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

Verband der Gründer und
Selbstständigen Deutschland e.V.

Nachhören: VGSD-Vertreter diskutierte im Deutschlandfunk mit Politikern und Gewerkschafterin über Hilfsprogramme für Selbstständige

VGSD-Vorstand Andreas Lutz, Foto: Thomas Dreier

(Update) Gerade ist die Radiosendung „Campus und Karriere“ im Deutschlandfunk (DLF) zu Ende gegangen. Titel der Sendung: „Was hilft Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise?“

Andreas Lutz vom VGSD hat eine Stunde lang mit MdB Kerstin Tack (SPD, arbeitsmaktpolitische Sprecherin), Andreas Pinkwart (FDP, Wirtschaftsminister NRW) und Veronika Mirschel (ver.di) insbesondere über die seitens der Bundesregierung geplanten Hilfen für Selbstständige  diskutiert und ihnen mit seinen Fragen kräftig eingeheizt.

Falls ihr die Sendung verpasst habt, unbedingt nachhören: Den Mitschnitt könnt ihr euch auf der Programmwebsite (ganz oben) anhören:

 

Bitte anklicken: Den Mitschnitt der Sendung könnt ihr euch auf der zugehörigen Website oder aber in der App „DLF Audiothek“ anhören.

 

 

Weitere Sendung mit Andreas beim Deutschlandfunk geplant für den 2. April

Und bitte merkt euch schon einmal die nächste Sendung des DLF mit Andreas vor, bei der es ebenfalls um Selbstständige geht: Am Donnerstag, 2. April 2020 wird er zusammen mit ein oder zwei weiteren Experten ab 10.05 Uhr eineinhalb Stunden Fragen der Hörer beantworten, zum Beispiel zu Zuschüssen, Liquiditätshilfen und Hilfen zum Lebensunterhalt für Selbstständige.

 

Hörfunk-Tipp: Was hilft Selbstständigen in der Corona-Krise? Andreas diskutiert darüber im Deutschlandfunk

(18.03.20) Es geht um die berufliche Existenz: Dozenten, Fotografen, Betreiber kleiner Geschäfte und viele Selbstständige mehr sind von der Corona-Krise besonders schwer betroffen. Die Gewerbemieten laufen weiter, die Einnahmen aber gehen gen null. Viele Selbstständige sind verzweifelt, sie wissen nicht, wie sie die nächsten Tage überbrücken sollen. Alles steht auf dem Spiel. Wie kann der Staat helfen?

Samstag: Diskussionsrunde im Deutschlandfunk

Unser Vorstand Andreas wird in der „Campus & Karriere“-Sendung des Deutschlandfunks am Samstag von 14.05 bis 15 Uhr mit Moderator Manfred Götzke und anderen Gästen darüber diskutieren, ob der Staat die kleinen Unternehmer und Freiberufler überhaupt im Blick hat. Welche Soforthilfen sollte der Staat ermöglichen? Wäre die Übernahme von Gewerbemieten eine Lösung? Wie sinnvoll sind Liquiditätshilfen und unkomplizierte Staatskredite?

Als weitere Gäste werden folgende Experten zugeschaltet:

  • Veronika Mirschel, Verdi, Referat Selbstständige
  • Kerstin Tack, MdB, Sprecherin für Arbeit und Soziales der SPD
  • Andreas Pinkwart, FDP, Wirtschaftsminister NRW (angefragt)

Wenn du magst, kannst auch du dich an der Sendung beteiligen. Ruf kostenfrei an unter 00800 – 44 64 44 64 – oder sende eine Mail an campus@deutschlandfunk.de. Du kannst ab jetzt bis zur Sendung auch eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen.

 

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3 Kommentare

  1. Thomas Kimmich schreibt:

    Danke für Deinen immerwährenden Einsatz für die Selbstständigen auch am Wochenende beim Deutschlandfunk!

    Sehr gut der Hinweis auf die Altersvorsorge der Selbstständigen:
    Sicher macht es keinen Sinn, Mieter jetzt rauszuschmeissen.
    Aber es macht eben auch keinen Sinn, wenn der Vermieter pleite geht und/oder seine Altersvorsorge verliert.

    Hier sind viele Gespräche mit hohem Sachverstand notwendig.

    Die Tourismusbranche wird auf lange Zeit massiv einbrechen.
    Andere Unternehmen werden expandieren.
    Umso wichtiger ist es alle Strukturen zu retten, wo es möglich ist.

    Hebammen sollten Ihre Hausbesuche telefonisch machen können und genauso abrechnen können.

    Unkonventionelle, unbürokratische, kommunikative Lösungen sind gefragt.
    Um zu retten was zu retten ist.
    Selbstständige leisten einen ganz wesentlichen Beitrag zu unserer Gesellschaft.
    Ob es nun ein ITler oder eine Hebamme ist
    Dazu braucht es Sachverstand, Mut und Einsatz.
    Für die Zeit nach der Krise.

    Meinem Großvater wurde 1943 gesagt, er solle nicht nach Russland gehen: man brauche nach dem Krieg auch noch gute Leute. Er hielt es für seine Pflicht.
    Er fehlt mir sehr.

    Machen wir es besser !

    Antworten
  2. Gudrun Lydia Martini schreibt:

    Ich habe die soeben im Deutschlandfunk bei Campus und Karriere gelaufene Sendung mit Andreas Lutz verfolgt.

    Er hat die wichtigsten Punkte gut vorgetragen.
    Auf einem aber stärker zu beharren wäre gut gewesen, nämlich diesem:
    Ich finde, es muss versucht werden zu verhindern, dass die Hilfen für die Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmer über die sog. Grundsicherung laufen.
    Ich denke, für viele ist es unerträglich, zu Hartz IV Empfängern zu werden, egal welche Situation gerade herrscht.
    Und ich finde es eine Zumutung, dass wieder einmal gerade diese Gruppe der arbeitenden Bevölkerung, von deren Arbeit viele Institutionen überhaupt nur existieren können,
    diesen entwürdigenden Schritt tun sollen, der keiner anderen Gruppe zugemutet wird.
    Wie lange will die Gesellschaft und die Politik die sich abkämpfenden Kreativen noch verächtlich behandeln?
    Ich jedenfalls (Sprachendozentin, Künstlerin, Autorin) würde eher auf die Straße gehen oder mich in den Busch schlagen als aufs Sozialamt zu gehen.
    Ich bin sicher, die Dunkelziffer derer, die betroffen sind und genauso denken, aber niemals aufs Sozialamt gehen würden, ist hoch
    und würde die reale Zahl der Hartz IV Empfänger wesentlich erhöhen und den Staat sehr viel mehr Geld kosten.

    Darum plädiere ich dafür, dass Herr Lutz und andere sich stark machen und dafür einsetzen, dass die angekündigten Hilfen auf andere Weise die Empfänger erreichen.

    Danke an Herrn Lutz für seinen lobenswerten Einsatz und das bisher Erreichte.
    Bitte geben Sie dies und diese Mail an Herrn Lutz weiter.

    Herr Pinkwart von der FDP hat übrigens viel zu viel und hauptsächlich über Banken und Kredite und den Mittelstand geredet. War überhaupt ein Satz über Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer dabei?

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
  3. Alex schreibt:

    Ich habe einen Brief an Herrn Altmaier verfasst, wäre toll wenn das Thema mehr Beachtung finden würde:

    Anfrage: Bilanzierungspflichtgewinngrenze Erhöhung

    Sehr geehrter Herr Altmaier,

    erst einmal vielen Dank für die geplante Soforthilfe für Soloselbständige, eine wirklich tolle Maßnahme um uns zu unterstützen.
    Ich würde mich freuen wenn kurzfristig noch eine weitere Maßnahme umgesetzt werden könnte, die mich schon seit Jahren beschäftigt, und zwar die Erhöhung der Bilanzierungspflichtgewinngrenze von 60.000 auf 100.000 Euro, oder wenigstens 80.000 Euro um uns von der Bürokratie zu entlasten.
    Seit vielen Jahren wird die JAEG und andere Grenzen stufenweise erhöht, nur die Bilanzierungspflichtgewinngrenze bleibt auf dem Stand von 2016 stehen.
    Über eine Änderung wären ich und viele andere sehr dankbar.

    Antworten

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