Are freelancers really the new employed?

freelance_is_the_new_employedThis slogan appeared on the wall at the recent Campus Party conference in Berlin, along with other wishfully-witty comparisons between old and new norms.
The simplicity of the statement captures what is so worrying about the dramatic increase in the freelance workforce, unaccompanied as it is by any security or protections for the freelancers themselves.

What’s wrong with this picture?

It is true that freelancers are beginning to replace employees as the workforce of choice for a lot of companies.  But for freelancers the switch isn’t a fair and equal transition.
Freelancers don’t enjoy the same benefits and protections as employees. They have no job security, can be easily exploited, must pay for their own overpriced health care, are penalized by tax and social security authorities, and are unsure when their invoices will be paid, if ever.
This slogan is clearly written from the perspective of employers, who certainly wish that all employees could magically become freelancers in an instant: it would save them money, allow them to fire workers easily, and reduce any of those pesky obligations to pay on time, pay for sick days, pay for work preparation, and pay parental benefits, should a staff member regretfully fall pregnant.
But for the freelancer, the slogan needs a lot of amendment. Here’s how it would look, if written by a freelancer:

Freelance is the new employed, without security, benefits, health care, commitment, bargaining power, tax & social security provisions

OR

Freelance will be the new employed, once all worker protections are extended to independent workers

The rise of the freelancer could be a fantastic opportunity for individuals to liberate themselves from thankless corporate hierarchies, to pursue their passions on their own terms, and to regain a work-life balance. But this utopian promise only tells half the story. Without a form of collective representation, freelancers stand to be isolated, atomized and exploited.

How would you alter this slogan to reflect your reality? Send, post and tweet your ideas!

3 Kommentare

  1. Roland schreibt:

    Unselbständige Freiberufler

    Ich sehe den Kommentar kritisch, weil er nicht meinem Verständnis von Freiberuflertum entspricht. Die Einstellung von Freiberuflern zeichnet sich zumeist gerade dadurch aus, dass Freelancer und Selbständige „selbstbestimmt“ für sich sorgen wollen, besonders auch im Hinblick auf das eigene Sicherheitsbedürfnis und die Zukunftsabsicherung. Diese persönliche Einstellung dem Leben gegenüber ist meineserachtens schon seit der Steinzeit „modern“ und auch ein Rezept für die Zukunft bei steigender Zunahme dieser Arbeitsform.

    Der Satz „Freelance is the new employed“ postuliert meineserachtens, dass unsere globalisierte Gesellschaft ein Mindestmaß an Freiheitskräften im Arbeitsmarkt kanalisieren muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Dass die Kosten, die Selbständige für Gesundheit, Absicherung zu zahlen haben, ungleich höher sind, ist dann auch dadurch zu erklären, dass diese Systeme viel direkter und kapitalgedeckter funktionieren müssen als die momentanen staatlichen Transfersysteme, die die realen Kosten verschleiern, in Form von Punktestystemen Ärzte- oder Pflegehonorare deckeln oder staatlich gelenkt in Gesundheits- oder Rentenfonds parken.

    Die staatlichen Rentenansprüche wurden bisher jahrzehntelang durch ein Umlagesystem verzögert und leider in jüngster Zeit durch zu hohe Entnahmen vermehrt durch Schulden finanziert, dies ist auf Dauer ein viel unsozialeres Modell, welches schon seit Jahrzehnten reformiert werden müsste.

    Eine überalternde Gesellschaft mit hohen Rentenanprüchen, die sich zunehmend auf der Hängematte der Jugendproduktivität ausruht, wird nicht mehr funktionieren und ist das Gegenteil von Generationengerechtigkeit, wenn es verhindert, dass die Jungen später weniger Wohlstand zur Verfügung haben werden. Momentan sehen viele Erwerbstätige dieses Zukunftsversprechen nicht mehr als realistisch an und steigen auch deshalb auf Freelance um.

    Die Gegenreaktion des Versicherungszwangs und jetzt auch des drohenden Rentenvorsorgeformzwangs von Frau von der Leyen wird deshalb ganz besonders jetzt auch als Bedrohung des neugewonnenen Souveränitätsrechtes gesehen.

    Für leistungsorientierte Selbständige, die eigenverantwortlich denken, ist es ganz selbstverständlich, sich so schnell wie möglich Werte zu erwirtschaften und einen gesunden individuellen Mix aus Reinvestitionen, Absicherung und privater Vorsorge zu finden.

    Es ist deshalb die wirkliche Gerechtigkeitsfrage dahingehend zu stellen, warum leistungswillige produktive Angestellte viel weniger verdienen als sie es eigentlich könnten, dadurch dass sie viel höhere Abgaben in unwirtschaftliche Sozialsysteme zahlen müssen – die Antwort kann nur sein, dass sie ebenso wie Freelancer agieren müssen und sich vermehrt privat für sich und ihre Familie haftend absichern und vorsorgen sollten: der individuelle Mix aus staatlichen und privaten Vorsorgeformen jeglicher Coleur, Immobilienerwerb, persönlicher Weiterbildung, Firmengründungen etc. wird sich dann in ebendieser Verantwortung individuell verschafft werden müssen – dieser Zwang zur Eigenständigkeit ist zu begrüssen und menschlich fair.

    Viele ungebildete Geringbeschäftigte bewegen sich in einer ökonomischen Zwangssituation: diese sind durch zunehmende Überalterung der Gesellschaft und vermehrter Nachfrage nach hochspezialisierten Arbeitsplätzen unterworfen; um solche weniger wertschöpfenden Arbeitsplätze quersubventionieren zu können, bedarf es parallel einer Absenkung der staatlichen Sozialtransfers für alle, um das gegenwertige Modell weiterhin finanzieren zu können. Ein staatliches System was hauptsächliche auf Umlagefinanzierung auf gleichbleibendem oder höherwertigem Niveau setzt, ist schon lange nicht mehr zeitgemäß.

    Positiv ist doch: Deutschland hat soviele Beschaeftigte wie noch nie (41,5 Mio), einen flexiblen Arbeitsmarkt und geringe Jugendarbeitslosigkeit, aber: die Jungen können in Zukunft nicht gleichzeitig für sich selbst und gleichzeitig für die Alten bei gleichbleibendem Rentenniveau vorsorgen, deshalb muss es einen systemischen Wandel geben, damit man sich eine Kombination aus gesetzlicher Grundsicherung und private Vorsorge leisten kann.

    Die Angestellten sollten sich den Verhältnissen der Freiberufler annähern und nicht umgekehrt! Im Gegenzug müssen diese aber auch mehr Freiheitsrechte und Freiheitspflichten nutzen bzw. erfüllen, was man natürlich in einer leider Angst- und zukunftspessimistischt geprägten Gesellschaft wie Deutschland nur zäh wird durchsetzen können. Aber ich bin Optimist. Denn es gibt kaum eine bessere Alternative.

    Wieso sollte man in Zukunft nicht auch als Mehrfach-Angestellter für mehrere Arbeitgeber arbeiten dürfen, wenn eine Firma, die gerade nicht solvent genug ist, einen Fulltime Job zu finanzieren? Wenn man seine Diensteistungen bedarfsgerecht anbieten kann, wird man von Arbeitslosigkeit auch nicht so starkt betroffen sein, da man auf mehrere Arbeitgeber zurückgreifen kann. Wenn es der Firma wieder besser geht, kann Sie mich auch wieder besser bezahlen, dies ist gang und gäbe bei vielen Freelancern, die sich einen Firmenstamm erarbeitet haben und temporär weniger Beauftragungen erhalten aber dann auf eine Vielzeahl von Alternativen zurückgreifen könnten.

    Wenn langfristig der Staat für Erwerbstätige nur noch die notwendigste Grundsicherung und Erwerbslosenabsicherung finanziert, wäre dies zudem eine Weg zum Abbau der überproportionalen Schuldenlast, die immer neue oder auch den Faktor Arbeit belastende Begehrlichkeiten auf Staatseite entwickelt: es müssen Anreize geschaffen werden, dass sich Arbeitswillige selbständiger im Arbeitmarkt bewegen und sich gleichzeitig eine bessere Einkommensgrundlage verschaffen können.

    Es darf in einer Marktwirtschaft keinen Zwang zu einer bestimmten privaten Rentenvorsorgeform geben aber im Umkehrschluss darf auch kein Selbständiger, der zu lebzeiten gut verdient, später staatliche Ansprüche stellen dürfen.

    Wenn Freelancer zu Lebzeiten nicht genug vorsorgen können oder wollen, dann sollte es selbstverständlich sein, dass man auch länger arbeiten muss. Branchen, die dies körperlich nicht zulassen, mal ausgenommen. Aber auch hier gibt es je nach Branche individuelle Regelungen. Eine Lösung für alle, darf es halt nicht geben.

    Kein planwirtschaftliches egalitäres sondern ein freiheitliches, multimodales wirtschaftliches auf Anreize setzendes System, kann viel eher ein Lösungsweg für die Zukunft der Arbeit sein.

    Meine Forderung an alle freiheitsliebenden eigenverantwortlich denkenden Arbeitenden – egal ob Freelancer oder Angestellte – ist:

    lasst uns selbständig denken und handeln, privat vorsorgen, lasst uns unabhängiger fern von Staatsdenke agieren – lasst uns neue Formen der Absicherung erfinden – ähnlich wie sich die berufständischen Versorgungswerke vor Jahrzehnten gegründet haben. Ich denke, dass wir selbständig denkenden es schaffen sollten, auch abseits staatlicher Regulierung aus eigener Kraft neue Modelle zu innovieren!

    Dann wird es in Zukunft irgendwann egal sein, welches vertragliche Verhältnis – auf dem Papier steht

    The future system of employment must act responsible – whether freelance based or full-time employed!

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  2. Prudence schreibt:

    To create a fuller perception of area, a much additional complete advanced education experience and too to create the full normal as of the university. All the rage his idtelifiabne words, Robert Zimmer, President of the University coupled with Chicago.

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  3. u-mama.ru schreibt:

    Allvarligt Leif… hade redaktören pÃ¥ AB ingen kännedom om epilepsianfallet? Det stÃ¥r ju klart och tydligt i artikeln att mannen hade svÃ¥ra kramper och sÃ¥g ut att mÃ¥ riktigt dÃ¥ligt!Oavsett om AB har köpt texten av en frilansare, sÃ¥ har dom väl för sjutton ansvar för vad dom trycker, och borde därmed ha vetskap om vad det stÃ¥r!!

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