Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

VGSD diskutiert vor Vertretern der Sozialversicherungsträger über Weißbuch „Arbeiten 4.0“

Vor der Veranstaltung: GVG-Geschäftsführer Dr. Sven-Frederik Balders im Gespräch

Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie viele andere Vertreter von Sozialversicherungsträgern und privaten Versicherungen nahmen am 23. März 2017 an der Veranstaltung „Weißbuch Arbeiten 4.0 – Gestaltungsaufgaben für die soziale Sicherung“ (Programm) teil.

Andreas Lutz vom VGSD war auf das hochrangig besetzte Podium eingeladen und hatte Gelegenheit, mit Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern sowie Wissenschaftlern zu diskutieren. Moderiert wurde das Podium von Prof. Dr. Gregor Thüsing. Im Vorfeld hatten MdB Karl Schiewerling, der Vositzende der Unions-Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales im Bundestag sowie IAB-Vizepräsident Dr. Ulrich Walwei Vorträge gehalten.

 

Bei Akteuren der Sozialversicherung und Experten für unsere Argumente geworben

Im Gespräch: Prof. Susanne Peter-Lange (FSVW), Eva Welskop-Deffaa (ehem. ver.di), Dr. Andreas Lutz (VGSD), Prof. Gregor Thüsing (GVG, Moderator), Dr. Ulrich Walwei (IAB) und David Beitz (Gesamtmetall)

Andreas wurde nach seiner Meinung zum Weißbuch und vor allem nach der Haltung von uns Selbstständigen zu einer möglichen Renten- bzw. Altersvorsorgepflicht gefragt. Er nahm auch ausführlich zum Thema Scheinselbständigkeit und Krankenversicherungs-Mindestbeiträge Stellung. Eingangs hatter er Gelegenheit, den VGSD kurz vorzustellen und auf die Gründung des BAGSV hinzuweisen.

Viele der im Anschluss vom Publikum gestellten Fragen und Kommentare richteten sich an Andreas, die Zuhörer setzten sich also aktiv – und teils kritisch – mit den von ihm genannten Argumenten auseinander. Gleich im Anschluss war Andreas bis zum Ende der Veranstaltung in angeregte Diskussionen verwickelt.

Die Beteiligung eines Selbstständigen-Sprechers an einer ansonsten von Wissenschaftlern, Sozialversicherungs-, Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern dominierten Veranstaltung wurde gelobt – nach dem Motto „gut, dass mal neue Argumente in die Diskussion kommen“.

Andreas war mit den Ergebnissen der Veranstaltung sehr zufrieden: „Alle Zuhörer überzeugen konnte ich sicher nicht, dazu war die Zeit zu knapp und einige Teilnehmer hatten einen recht kritischen Blick auf uns Selbstständige. Ich habe aber viel positives Feedback für unsere Argumente erhalten und halte es für fruchtbar, diesen Dialog fortzusetzen. Außerdem konnte ich wertvolle Kontakte zu verschiedenen Experten und Interessenvertretern knüpfen.“

 

GVG repräsentiert wie keine zweite Organisation das System der sozialen Sicherung in Deutschland

Sven-Frederik Balders (GVG), Gundula Roßbach (DRV Bund), David Beitz (Gesamtmetall), MdB Karl Schiewerling (CDU), Andreas Lutz (VGSD)

Zu der Veranstaltung eingeladen hatte die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG). Sie repräsentiert nach eigener Beschreibung wie keine zweite Organisation das System der sozialen Sicherung in Deutschland: „Seit ihrer Gründung im Jahr 1947 ist sie das zentrale Diskussionsforum für die Weiterentwicklung der sozialen Sicherheit in Theorie und Praxis. Kernbereiche der Arbeit sind die Entwicklung von Konsenspositionen zu wichtigen Reformfragen, ihre wissenschaftliche Fundierung und ihre Verankerung in der politischen Willensbildung.“

Nahezu alle relevanten Institutionen im Bereich der sozialen Sicherheit sind in der GVG organisiert. Mitglieder der GVG sind die gesetzlichen Sozialversicherungen, die privaten Kranken-, Pflege- und Lebensversicherungen, berufsständische und betriebliche Einrichtungen der Alterssicherung, Leistungserbringer im Gesundheitswesen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und weiterer gesellschaftlich relevanter Institutionen.

 

Zusammen mit dem FSVW bietet die GVG ein Forum für Austausch zur Zukunft der Sozialversicherung

Ihnen allen – und künftig vielleicht auch verstärkt den Selbstständigen – bietet die GVG ein Forum, um Herausforderungen der sozialen Sicherung zu diskutieren und Information über Hintergründe und Ziele aktueller Reformvorhaben auszutauschen. Im direkten Kontakt zu Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung gestalten die Mitglieder der GVG das System der sozialen Sicherheit aktiv mit.

Mitveranstalter war das Forum Sozialversicherungswissenschaft e.V. (FSVW), dessen Zielsetzung ganz ähnlich ist, nämlich Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen und einzelne Akteure sozialer Sicherung über eine gemeinsame Plattform zu vernetzen und ein Forum für den Austausch von Politik, Wissenschaft und Praxis zum Thema soziale Sicherungssysteme bereitzustellen.

Termin: Weißbuch Arbeiten 4.0 – Gestaltungsaufgaben für die soziale Sicherung

Veranstalter
Wann?
Am 23. März 2017, 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Anmeldeschluss
14. März 2017
Eintritt
Der Eintritt ist kostenlos
Wo?
Reinhardtstraße 12
10117 Berlin
Warum lohnt es sich hinzugehen?
  • Sowohl von Publikum als auch Podium her hochkarätig besetzte Veranstaltung
  • Selbstständige auf Augenhöhe mit Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften vertreten, was unseren Forderungen entspricht
Ablauf

(gemäß Einladung)

ab 13.00 Uhr Ausstellung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Weißbuch Arbeiten 4.o

14.00 Uhr – Begrüßung durch Prof. Dr. Laurenz Mülheims – Vorstandsvorsitzender, FSVW e.V.

14.15 Uhr Arbeiten 4.0 – Das Ergebnis der Konsultation, Vortrag von Karl Schiewerling, MdB – Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales, CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag

14:45 Uhr Arbeitswelt im Wandel – Analyse und Prognose, Vortrag von Dr. Ulrich Walwei – Vizedirektor, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

15:15 Uhr Podium zum Thema „Herausforderungen für die soziale Sicherung – Telearbeit und Solo-Selbstständige“

  • Dr. Andreas Lutz – Vorstandsvorsitzender, Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e.V.
  • Prof. Dr. Susanne Peters-Lange – stellv. Vorsitzende des FSVW e.V.
  • Dr. Ulrich Walwei – Vizedirektor, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
  • Eva Maria Welskop-Deffaa – ehemals Mitglied des Bundesvorstandes, ver.di
  • Oliver Zander – Hauptgeschäftsführer, Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V.
  • Moderation: Prof. Dr. Gregor Thüsing – Stellv. Vorsitzender der GVG e.V.

16:30 Uhr Come together bei gemeinsamen Imbiss

Zusammensetzung
  • 0 Politiker
  • 4 Wissenschaftler
  • 0 Arbeitgebervertreter
  • 0 Gewerkschafter
  • 0 Selbstständige
4

Galerie

Vor der Veranstaltung: GVG-Geschäftsführer Dr. Sven-Frederik Balders im Gespräch
MdB Karl Schiewerling (CDU) spricht über "Arbeiten 4.0 - Das Ergebnis der Konsultationen"
IAB-Vizedirektor Dr. Ulreich Walwei spricht über die "Arbeitswelt im Wandel - Analyse und Prognose"
Sven-Frederik Balders (GVG), Gundula Roßbach (DRV Bund), David Beitz (Gesamtmetall), MdB Karl Schiewerling (CDU), Andreas Lutz (VGSD)
Im Gespräch: Prof. Susanne Peter-Lange (FSVW), Eva Welskop-Deffaa (ehem. ver.di), Dr. Andreas Lutz (VGSD), Prof. Gregor Thüsing (GVG, Moderator), Dr. Ulrich Walwei (IAB) und David Beitz (Gesamtmetall)
Fragerunde: Ein Vertreter der Landwirtschaftlichen Alterskasse schlägt diese als Modell für Selbstständige vor

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