Aktiv gemanagte Fonds sind im Durchschnitt deutlich teurer als ETFs und genau diese hohen Kosten sind der Hauptgrund, warum sie langfristig häufig schlechter abschneiden. Während ETFs meist sehr günstige laufende Kosten haben, liegen die jährlichen Gesamtkosten bei aktiven Fonds oft etwa fünf- bis zehnmal höher.
Zusätzlich zu den sichtbaren laufenden Kosten (Total Expense Ratio) fallen häufig weitere Gebühren an. Dazu gehören Handelskosten durch häufiges Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren, Ausgabeaufschläge beim Kauf sowie sogenannte Performance Fees. Letztere bedeuten, dass Fondsmanager/innen zusätzliche Gebühren erhalten, wenn der Fonds besser als ein Vergleichsindex abschneidet. Entwickelt sich der Fonds dagegen schlechter, erhalten Anleger/innen keinen Ausgleich.
Bei Dachfonds kommen außerdem oft versteckte Zusatzkosten hinzu, weil auch die enthaltenen Unterfonds Gebühren verlangen. Noch teurer kann es werden, wenn Fonds über fondsgebundene Versicherungen abgeschlossen werden, da dort zusätzliche Versicherungs- und Abschlusskosten entstehen.
Hohe Kosten wirken sich direkt negativ auf deine Rendite aus. Deshalb sind kostengünstige ETFs für viele Anleger/innen langfristig die bessere Wahl.
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