Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, solltest du die Online-Widerrufsfunktion in vier Schritten umsetzen:
1. Gut sichtbare Widerrufsfunktion bereitstellen:
Auf deiner Website muss eine gut lesbare und leicht erreichbare Schaltfläche mit der Bezeichnung „Vertrag widerrufen“ vorhanden sein. Diese sollte während der gesamten Widerrufsfrist verfügbar sein.
2. Widerrufsformular bereitstellen:
Nach dem Klick auf die Widerrufsfunktion muss ein Formular erscheinen. Darin müssen Verbraucher/innen ihren Namen, den betroffenen Vertrag oder Vertragsbestandteil sowie eine Kontaktmöglichkeit für die Bestätigung (in der Regel die E-Mail-Adresse) angeben können.
3. Widerruf bestätigen lassen:
Das Formular muss mit einer eindeutigen Bestätigungsfunktion abgeschlossen werden, beispielsweise mit der Beschriftung „Widerruf bestätigen“. Erst darüber wird die Widerrufserklärung übermittelt.
4. Eingangsbestätigung unverzüglich versenden:
Nach dem Absenden des Widerrufs musst du Verbraucher/innen unverzüglich eine Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, üblicherweise per E-Mail, zusenden. Die Bestätigung sollte die übermittelten Angaben, den widerrufenen Vertrag oder Vertragsbestandteil sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs enthalten. Diese Informationen solltest du auch für deine eigene Dokumentation speichern.
Durch diese vier Schritte stellst du sicher, dass Verbraucher/innen ihren Widerruf einfach und rechtssicher online erklären können.
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