Dein Profil auf LinkedIn solltest du nicht mehr wie einen klassischen Lebenslauf behandeln. Es funktioniert heute eher wie eine kleine Landingpage: Sie entscheidet darüber, ob jemand bleibt, weiterliest und am Ende Kontakt aufnimmt.
Der wichtigste Perspektivwechsel ist: Nicht du stehst im Mittelpunkt, sondern deine Zielgruppe. Es geht nicht um „Ich habe gemacht, ich kann, ich bin“, sondern um „Du hast dieses Problem, und ich biete dir eine Lösung“.
Dein Infotext (About-Bereich) sollte deshalb klar strukturiert sein:
- Einstieg direkt über das Problem deiner Zielgruppe (der „Hook“)
- Danach erklärst du, welche Lösungen oder Angebote du hast
- Dann zeigst du, warum deine Lösung besser oder anders ist
- Zum Schluss kannst du mit konkreten Belegen arbeiten (z. B. Kundenergebnisse oder Erfahrungen)
Wichtig ist dabei auch die Sprache: Du solltest gezielt Begriffe verwenden, nach denen deine potenziellen Kund/innen tatsächlich suchen. So wirst du nicht nur verstanden, sondern auch gefunden.
Das gleiche Prinzip gilt für deine Headline (Slogan unter dem Profilbild). Sie hat nur begrenzte Zeichen, sollte aber dein Angebot klar auf den Punkt bringen. Statt Rollenbezeichnungen wie „CEO“ oder „Berater/in“ steht dort besser eine klare Nutzenbotschaft, zum Beispiel: „Du hast Problem X, ich helfe dir mit Lösung Y“
Auch das visuelle Gesamtbild zählt: Banner, Profilbild, Headline und Infotext sollten zusammen ein konsistentes Bild ergeben. Alles muss inhaltlich zusammenpassen und denselben roten Faden haben.
Der Kern ist ein klares Mindset: Dein Profil ist keine Selbstbeschreibung, sondern ein Problemlöser-Auftritt für deine Zielgruppe.
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