Neun nicht ganz ernst gemeinte Tipps zum Schutz vor Altersarmut

„Jetzt schon anfangen, Flasche zu sammeln“, Foto: HNDPTESBC, Pixabay

Das Thema ist erst und in den Medien allgegenwärtig:

  • „Fast jedem Zweiten droht Altersarmut“ (WDR),
  • „von 2036 droht eine Explosion der Altersarmut“ (Frankfurter Rundschau),
  • es „droht vor allem Frauen und Alleinerziehenden, Geringverdienern und Selbstständigen“ die Altersarmut“ (n-tv),
  • „Betroffen von Altersarmut sind außerdem Menschen ohne Berufsausbildung, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Migrationshintergrund“ (Morgenpost).
  • Und: „Ihnen droht Altersarmut, wenn Sie nach diesem Jahr geboren sind“ (Focus, gemeint ist das Jahr 1960 und damit alle, die jünger als 58 Jahre alt sind…).

Das sind nur die ersten fünf Ergebnisse einer entsprechenden (gerade eben durchgeführten) Google-Suche.

 

Der Postillion nimmt sich des Themas Altersarmut an

Angesichts einer als derart hoffnungslos und zumeist auch als schicksalhaft dargestellten Situation hilft nur noch Galgenhumor: Die Satire-Website „Der Postillon“ hat sich der Sache angenommen und neun nicht ganz ernst gemeinte Tipps zum Schutz vor Altersarmut zusammengestellt.

Angefangen beim Rat, schon jetzt mit dem Sammeln von Flaschen anzufangen (insbesondere PET-Einwegflaschen, die sind leichter und bringen mehr Pfand!) bis bin zu der Anregung, sich einen möglichst riskanten, das Alter verkürzenden Lebensstil zuzulegen.

Der Tipp, Beamter oder Abgeordneter zu werden, fehlt in der Aufstellung, aber der Rat, am allerbesten lasse „sich Altersarmut nach wie vor verhindern, indem man im Laufe seiner Erwerbslaufbahn einfach voll krass viel Geld verdient. Dazu sollten Sie Jobangebote in schlecht bezahlten Branchen rigoros ablehnen“ ist gar nicht weit von der Realität entfernt.

Viel Spaß beim Lesen!

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