Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Update: Phoenix-Reportage „Aufschrei der Einzelkämpfer“ wird online in Zoom-Konferenz diskutiert

Den Mitschnitt der Phoenix-Reportage könnt ihr euch direkt hier im Beitrag etwas weiter unten anschauen, Screenshot

(Update vom 09.11.20) Der Mitschnitt ist online auf YouTube (auch weiter unten direkt hier im Beitrag) und in der Phoenix-Mediathek verfügbar: Die TV-Reportage „Aufschrei der Einzelkämpfer über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Soloselbstständige, an dem VGSD-Mitglieder maßgeblich mitgewirkt haben, ist heute Abend Gegenstand einer Zoom-Online-Konferenz. Das Münchener Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation (kofra) e.V. diskutiert ab 18 Uhr den Film und hat dazu die Armuts- und Hartz IV-Expertin Bettina Kenter eingeladen.

Kenter ist Schauspielerin, Synchronsprecherin, Regisseurin und Autorin und hat 2018 das Buch „Heart’s Fear“ mit Geschichten über Armut und Ausgrenzung veröffentlicht. Ob sich nun alle Selbstständigen, denen in der Corona-Krise nicht wirksam geholfen wurde, arm und ausgegrenzt fühlen, ist fraglich. Unfair behandelt und im Stich gelassen fühlen sie sich aber von der Regierung auf jeden Fall. Das Passwort für die Onlinekonferenz kann man in der Veranstaltungs-Ankündigung auf der kofra-Website anfordern.

 

Update: Phonix plus-Doku über Soloselbstständige in der Corona-Krise jetzt als Mitschnitt verfügbar – Nicht verpassen!

(Update vom 26.10.20) Genau recherchiert, liebevoll mit Sympathie für die Betroffenen gemacht und zugleich unterhaltsam und bewegend: Das ist unser Eindruck von der bisher ausführlichsten Dokumentation über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Soloselbstständige. Deshalb solltest du diese 42-minütige Phoenix-Sendung, die jetzt für begrenzte Zeit in der Mediathek und auf YouTube bereit steht, unbedingt anschauen und weiterempfehlen!

Zahlreiche VGSD-Mitglieder haben mitgewirkt, unser Vorstand Andreas Lutz und der DIW-Forscher Alexander Kritikos wurden interviewt, im Mittelpunkt der Doku „Corona: Aufschrei der Einzelkämpfer“ stehen aber die Auftritte und Gespräche mit den Kabarettisten

  • Anny Hartmann (ab Minute 3:30),
  • Christoph Sieber (12:50),
  • Jahnke Gerburg (24:15) und
  • Bernd Stelter (34:40).

Zustande gekommen ist der Beitrag durch eine Mail von Anny Hartmann an Phoenix-Moderator Klaus Weidmann und Redakteurin Mona Heck, in der sie fragte, ob Phoenix sich mit dem Schicksal der Soloselbstständigen auseinandersetzen könne.

 

Phoenix-Doku „Corona: Aufschrei der Einzelkämpfer“: Das Interview mit Andreas beginnt bei Minute 32:20, es lohnt sich aber die Sendung ganz zu sehen!

 

„Ich fühle mich scheiße, im Stich gelassen und wütend – nachhaltig wütend“

Nach ihrer Bühnenperformance, die sich jeweils mit den Auswirkungen der Corona-Krise und den nicht funktionierenden staatlichen Hilfen auseinandersetze, interviewte Klaus Weidmann die Kabarettisten jeweils backstage. Die Kabarettisten dürften dabei vielen Betroffenen aus der Seele gesprochen haben. Etwa wenn Anny Hartmann gefragt, wie sie sich fühle, antwortet: „Scheiße, im Stich gelassen und wütend – ich fühle mich nachhaltig wütend!“

Um zu zeigen, dass es nicht nur soloselbstständigen Künstler so geht, sondern auch Betroffenen aus vielen anderen Branchen, beginnen die Macher die Doku mit einem Video von Dennis Langel mit bewegenden Testimonials von Betroffenen aus der Veranstaltungsbranche, zeigen Bilder von Demos, die das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot organisiert hat und Interviews mit Betroffenen wie VGSD-Mitglied und SAP-Berater Jens Plucinsci (28:30) und der Unternehmensberaterin Ulrike Wörrle (30:20).

 

Ausführliches Interview mit DIW-Experte und mit VGSD

Andreas Lutz wird gut vier Minuten lang (ab 32:20) interviewt, nachdem Moderator Klaus Weidmann zuvor (ab 20:00) mit DIW-Forscher Alexander Kritikos gesprochen hat. Professor Kritikos gehörte zu den ersten, die mit seiner repräsentativen Studie „Corona-Pandemie wird zur Krise für Selbstständige“ auf die Auswirkungen der Krise auf die Soloselbstständigen aufmerksam gemacht und wirksamere Hilfen gefordert hat. Andreas wird nach den politischen Hintergründen gefragt: Wie kann es sein, dass die Regierung die Soloselbstständigen und deren Besonderheiten bisher weitgehend ignoriert hat? Welche strukturellen Gründe hat das?

Am Ende bitten die Kabarettisten die Zuschauer auf die Bühne. Stellvertretend für die vielen Soloselbstständigen werden Namen und Beruf von Einzelnen eingeblendet, von einer Konferenzdolmetscherin, einem Eventmanger für Großveranstaltungen, einer Seminarleiterin, einem Fotografen und einer Selbstständigen, die sich auf Konzert- und Veranstaltungscatering spezialisiert hat.

Die Doku bringt auf den Punkt, wie die Corona-Krise Soloselbstständige unverschuldet besonders hart getroffen hat, und dass sie vor keiner Branche halt macht.

 

Unter VGSD-Mitwirkung entstandener Phoenix-Beitrag über Corona-Hilfen wird Samstag, 13 Uhr ausgestrahlt

Die Aufzeichnung findet in einem bekannten Kölner  Theater statt, Symbolfoto: Pixabay, 12019

(Update vom 16.10.20) Morgen, Samstag, 17. Oktober 2020 um 13 Uhr wird auf Phoenix („phoenix plus – Politmagazin, Themen und Hintergründe“) eine ganz besondere Sendung sich dem Schicksal der Soloselbstständigen in der Corona-Krise widmen.

Moderator Klaus Weidmann hat vier Kabarettisten (Anny Hartmann, Gerburg Jahnke, Christoph Sieber und Bernd Stelter) eingeladen, sich mit dem Thema kritisch zu beschäftigen, am Ende der Sendung werden zehn VGSD-Mitglieder auf die Bühne kommen, mit ihnen wurden für die Sendung auch Einzelinterviews geführt. Und auch VGSD-Vorstand Andreas Lutz wurde per Skype für die Sendung interviewt. Falls in der Sendung auch Fotos von leer stehenden Kölner Läden, Büros und Veranstaltungsorten zu sehen sein werden: Auch hier waren unsere Kölner Mitglieder beteiligt!

Die Sendung wird mehrfach auf Phoenix ausgestrahlt werden und sollte nach der morgigen Erstausstrahlung unter obigem Link auch als Video abrufbar sein.

Zuletzt hatten Kabarettisten im Fernsehen mehrfach kritisch auf die fehlende Unterstützung der Soloselbstständigen hingewiesen. In der NDR-Sendung extra3 mit einem Einspieler (ab Minute 2:00) eines ZDFzoom-Interviews mit Andreas und zuletzt am Samstag im ZDF im Rahmen der heute-show (ab Minute 11:00) – mit einem Einspieler aus einer plusminus-Reportage mit VGSD-Mitglied Isabel Stühler (ab Minute 13:00).

 

Soloselbstständige für Kabarett-Aufzeichnung sind gefunden

(Update vom 21.09.20) Zehn von Corona hart betroffene Soloselbstständige hatten wir für eine Kabaratt-Aufzeichnung des TV-Senders phoenix gesucht (vergleiche Beitrag unten), aufgrund der Corona-Bestimmungen waren nicht mehr externe Teilnehmer zugelassen. Über das Wochenende hat sich ein Vielfaches dieser Zahl an potenziellen Akteuren beim Sender gemeldet.

Die Redaktion wird heute die in der engeren Wahl befindlichen Teilnehmer anrufen und sie einladen – bei denen, die nicht zum Zug kommen wird man sich per E-Mail bedanken. Sollte jemand doch keine Mail erhalten, bitten wir schon einmal um Verständnis, mit dieser Zahl an Zuschriften hatten wir nicht gerechnet. Bei phoenix war man ebenfalls beeindruckt von der Zahl der Betroffenen, die geschrieben hat und berührt von den Schicksalen, die ihr in euren Mails geschildert habt. Vielen Dank für eure Beteiligung. Über den Sendetermin werden wir euch rechtzeitig informieren!

 

Soloselbstständige für Kabarett-Aufzeichnung in Köln am 23.09., 13:30 Uhr sind gefunden

(Beitrag vom 18.09.20) Der Nachrichtensender phoenix zeichnet am nächsten Mittwoch (23.09., 13:30 bis 15:00 Uhr) in Köln eine Sendung mit den Kabarettisten Anny Hartmann, Gerburg Jahnke, Christoph Sieber und Bernd Stelter auf.

Stellvertretend für die gut zwei Millionen Soloselbstständigen in Deutschland werden die Kabarettisten das Wort ergreifen und mit ihrer eigenen Art auf die Benachteiligung von Soloselbstständigen bei der Vergabe von Hilfsgeldern während der Corona-Pandemie aufmerksam machen.

Dafür sucht phoenix zehn Soloselbstständige (mehr sind aufgrund der bestehenden Auflagen nicht erlaubt), die in der Corona-Krise erhebliche finanzielle Einbußen erlitten haben und vom Staat entweder keine Überbrückungs- bzw. Hilfsgelder bekamen oder nun fürchten, diese zurückzahlen zu müssen.

Als Gast bist du bei den Dreharbeiten dabei und wirst am Ende ihres Auftritts von den Kabarettisten auf die Bühne gebeten, um damit auf dein Schicksal und auf das der vielen anderen Soloselbstständigen aufmerksam zu machen.

 

Am Ende wirst du auf die Bühne gebeten, stellvertretend für die von Corona Betroffenen

Du musst kein Interview geben, deine bloße Anwesenheit ist ausreichend. Die Sendung wird im Oktober 2020 ausgestrahlt und mehrfach wiederholt.

Du bist interessiert und hast am Mittwoch Zeit? Dann schreib bitte – am liebsten heute noch – eine kurze Mail an Mona Heck (Link entfernt, da Suche beendet!) und stelle dich kurz vor (Name, Alter, Beruf sowie wenige Stichpunkte, wie sich die Coronakrise auf dein Leben auswirkt).

Als Teilnehmer erteilst du dem TV-Sender phoenix die Erlaubnis, dass du zwecks Ausstrahlung gefilmt wirst. Es werden keine Eintrittsgelder verlangt, aber auch keine Vergütungen gezahlt. Weitere Infos findest du hier.

Mona Heck wird zeitnah deine Teilnahme bestätigen, sofern noch Plätze verfügbar sind. Sie bittet um pünktliches Erscheinen, damit die Dreharbeiten nicht gestört werden.

Vielen Dank vorab für deine Bereitschaft, hier dein Gesicht zu zeigen – stellvertretend für alle Betroffenen!

2 Kommentare

  1. Andreas Schnelle schreibt:

    Sendehinweis für Wiederholungen bei Phönix
    Corona – Aufschrei der Einzelkämpfer!
    19.10.2020, 14:45 Uhr
    Corona – Aufschrei der Einzelkämpfer!
    22.10.2020, 10:30 Uhr

    Antworten
  2. Das Kleinere Übel schreibt:

    Ich würde die Bundesregierung ja gern mal folgendes fragen:

    Begründet werden die Schließungen mit dem Schutz der Bevölkerung und das dies das „kleinere Übel“ sei.
    Gleichzeitig schafft es die Bundesregierung nicht, die von den Schließungen betroffenen Unternehmen und UnternehmerInnen zu unterstützen und hilft immer wieder an ihnen vorbei.

    Wenn man mal davon ausgeht, dass diese unterlassene Hilfeleistung wirklich aus reiner Unkenntnis geschieht und nicht beabsichtigt ist, frage ich mich:

    Wie kann die Regierung denn überhaupt beurteilen, dass etwas das „kleinere Übel“ ist, wenn die ihr die Tragweite dieser Maßnahme indes völlig unbekannt ist?

    Oder andersrum:

    Wenn der Bundesregierung die Tragweite dieser Maßnahmen durchaus bewusst ist (wie selber sagt) – wieso gelingt es dann nicht, die Unternehmen die unter diesen Maßnahmen leiden, zu unterstützen?

    Antworten

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