Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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VGSD zu Gast bei Arbeitnehmerkammer Bremen: Auf Podium zur Sozialpolitik

VGSD-Vorstand Tim Wessels hat uns bei der Veranstaltung in Bremen vertreten, Foto: Thomas Dreier

Die Arbeitnehmerkammer Bremen hatte am 7. März 2019 zu mehreren Vorträgen zur Zukunft der Sozialsysteme eingeladen (Veranstaltungsflyer).

Als Vertreter der Selbständigen diskutierte Tim Wessels vom VGSD bei einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Markus Hofmann vom DGB-Bundesvorstand und Dr. Silke Bothfeld, Professorin an der Hochschule Bremen mit Schwerpunkt Sozialpolitik.

Thema war unter anderem die geplante Altersvorsorgepflicht für Selbständige sowie die von der Arbeitnehmerkammer befürwortete Einbeziehung von Selbständigen in die gesetzliche Rentenversicherung. “Ich denke, ich konnte für die Schwierigkeiten vieler Selbständiger mit einer solchen Einbeziehung sensibilisieren”, so Tim.

 

Verständnis für unsere Forderungen zur Altersvorsorgepflicht geweckt

Der VGSD fordert gemeinsam mit mehr als 20 weiteren Berufsverbänden unter anderem, dass eine Altersvorsorgepflicht nur für neue Selbständige gilt, um die bereits eigeninitiativ organisierte Altersvorsorge bestehender Selbständiger nicht durch eine Doppelbelastung zu gefährden und dass die Schlechterstellung von Selbständigen in der Krankenversicherung beendet wird (und nicht etwa schlicht auf die Rentenversicherung ausgeweitet) wird (vgl. Positionspapier).

Der Austausch verlief sehr konstruktiv – sowohl auf dem Podium als auch im Publikum gab es durchaus Zustimmung für die VGSD-Positionen. Tim: “Die Probleme der Selbständigen mit höheren Krankenversicherungsbeiträgen, der Rechtsunsicherheit beim Thema ‘Scheinselbständigkeit’ oder schlicht ein anderes, unternehmerisches Denken können Arbeitnehmervertreter naturgemäß oft gar nicht auf dem Schirm haben – deshalb freue ich mich sehr, wenn wir die Gelegenheit bekommen, auf solchen Veranstaltungen präsent zu sein und ins Gespräch zu kommen.” Bei vielen Themen, so etwa beim Reformbedarf in der gesetzlichen Rentenversicherung, gab es Übereinstimmungen.

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