Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Wie wir Selbstständigen uns in der Corona-Krise neu erfinden: Teile deine Erfahrungen!

Foto: Myriam Zilles, Pixabay

Die Corona-Pandemie hält uns alle in Atem. Gerade für viele Unternehmer ist die Situation existenziell bedrohlich. Was Hoffnung gibt: Viele Selbstständige schaffen es nun, sich neu zu organisieren, Ideen im Eiltempo zu neuen Einnahmequellen zu entwickeln und das Beste aus der Krise zu machen. Wir lernen, dass sich Kreativität gerade in Zeiten der Krise lohnt – und würden gerne erfahren, wie du die kleinen und großen Herausforderungen zuhause löst und dich und deine Arbeit neu erfindest.

Positives erkennen

Die Digitalisierung wird durch die aktuelle Krise beschleunigt. Das Zwangsexperiment Homeoffice zeigt vielen, dass es Vorteile hat, in Ruhe im eigenen Arbeitszimmer zu arbeiten. Es funktioniert – und manchmal sogar besser als im Büro.

Die Tochter unserer Mitarbeiterin Nadine hat jetzt Klavierunterricht per Skype – und die Klavierlehrerin geht bereits jetzt davon aus, dass es auch nach der Krise ein Vorteil sein kann, mal via Webcam zu unterrichten, etwa wenn jemand krank zu Hause ist, aber nicht zu krank, um Klavier zu spielen.

Die freie Mitarbeiterin eines Radiosenders hat gerade ein Interview mit Andreas aufgezeichnet, obwohl sie im Homeoffice nur ein Handy mit schlechter Verbindung hat – Andreas hat seine Antworten per Handy aufgezeichnet und ihr die Sprachaufnahme geschickt, die sie nun mit ihren Fragen zusammenschneidet.

 

Selbstständige kennen Herausforderungen

Wenn jemand flexibel mit Schwierigkeiten zurecht kommt, dann sind das wir Selbstständigen. Wir haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, sei es mit dem Vorwurf der Scheinselbstständigkeit oder der drohenden Altersvorsorgepflicht. Wir sollten die aktuelle Zeit in Heimarbeit nutzen und sie als Crash-Kurs in Sachen Digitalisierung betrachten. Das Homeoffice wird nach der Krise auf viel höhere Akzeptanz stoßen.

Jetzt ist es an der Zeit, Erfahrungen zu sammeln und kreative Lösungen zu finden, um die anfallende Arbeit auch von den eigenen vier Wänden aus zu bewältigen oder in neuer Form anzubieten. Mit diesem Wissen werden viele von uns gestärkt aus der Krise herausgehen.

 

Teile deine Erfahrung!

Hast du dich auch neu erfunden in der Krise? Dann teile deine Erfahrung mit uns! Wie schaffst du es, deine Arbeit nun von daheim aus zu organisieren? Wie klappt es mit den Kindern im Hintergrund? Nutze die Kommentarfunktion unter dem Beitrag und lass uns wissen, von welchen Learnings du auch nach der Krise profitieren wirst. Vielleicht hast du konkrete Tipps, die anderen Mitgliedern helfen. Wir freuen uns über deinen Input.

 

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59 Kommentare

  1. Claudia Bose schreibt:

    Ich bin das ortsunabhängige Arbeiten (zu Hause oder überall auf der Welt) gewohnt. Meine Kund*innen sind aber hauptsächlich Mittelständler, viel produzierendes Gewerbe. Dort stehen Führungskräfte jetzt vor ganz neuen Herausforderungen, weil – vielleicht zum ersten Mal – rein virtuelle Teams führen müssen. Ich glaube, es kommt darauf an, in dieser Situation vor allem Gastger*in statt Leader zu sein.
    Ich habe mich in den letzten Tagen hingesetzt und einen Leitfaden sowie ein Webinar für genau diese Führungskräfte entwickelt. Dort beschäftigen wir uns mit folgenden Fragestellungen:

    • Wie fange ich an?
    • Welche technischen Anforderungen sind erforderlich? Welche Grundregeln brauchen wir untereinander?
    • Wie binde ich wirklich jede*n in meinem Team ein?
    • Wie stelle ich qualifizierte Begleitung für herausfordernde Aufgaben zur Verfügung und kann jede*n Kolleg*in so unterstützen, wie er/sie es gerade braucht?
    • Wie sorge ich dafür, dass wir auch nach dieser Zeit noch ein Team sind, vielleicht sogar eine stärkere Einheit als zuvor?

    Mir ist aktuell ein Großprojekt weggebrochen (verschoben auf unbegrenzte Zeit), so dass auch ich jetzt kreativ werden muss, um andere Einnahmequellen zu erschließen.
    Ich bin Beraterin und Business Coach und arbeite immer mit einem Mix aus beiden Aspekten. Ich habe mich gefragt, was kann ich gut und was würde anderen jetzt weiterhelfen. Ich möchte meinen Beitrag leisten und habe mein Know-How aus Coachings von Neu-Führungskräften mit meinen Erfahrungen des Remote Arbeitens zusammengefasst.

    Was halten Sie von solch einem Webinar und Leitfaden? Mich interessiert wirklich jedes Feedback – jede Frage und jede Anmerkung dazu.

    Herzliche Grüße aus Hamburg
    Claudia Bose
    http://www.claudiabose.de / http://www.cbo-consulting.de

    Antworten
    1. Stephanie Kwoll schreibt:

      Hallo Claudia,

      ich finde deine Idee super! Ich bin Trainern und Jobcoach und glaube, dass der psychische Aspekt im Moment auf Grund der technischen Herausforderungen eher vernachlässigt wird. Da gibt es bestimmt Bedarf!

      Zum Angebot: Ich selbst habe am Mittwoch an einen kostenlosen 1-stündigen Impulsworkshop zum Thema „Wie kann ich ich mit Zoom arbeiten?“ teilgenommen. Da waren Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen. Die Trainerin hatte im Anschluss ihr Angebot präsentiert, da gab es dann 3 kostenpflichtige weiterführende Pakete (ein kleines, ein mittleres, ein großes). Mich hat sie damit voll abgeholt. Vielleicht ist das Modell auch was für dich?
      Viel Erfolg!

      Antworten
      1. Claudia Bose schreibt:

        Hallo Stefanie, gute Idee., ich danke dir sehr für dein Feedback.. 🙂 Das erste Webinar wird kostenlos, weil ich mich auch ausprobieren sehen will, wie es angenommen wir und was konkret die Themen sind. Wenn es einschlägt, werde ich das Webinar selbst mit einem Betrag versehen und ich denke daran, wöchentliche Mentoringrunden einzuführen … Ich bin gespannt. 🙂

        Viele Grüße
        Claudia

        Antworten
  2. Karste Paulsen schreibt:

    Meine Kunden habe ihre Arbeiten vollständig eingestellt. Da ich unmittelbar in deren Einrichtungen mit den Kunden gearbeitet habe sind wir Freiberufler als erstes ohne Tätigkeit, wenige Tage später der überwiegende Personalstamm. Ich muss jetzt ohne Einnahmen in Aussicht zu haben die Mehrwehrtsteuer abführen und darf zusehen wie meine Kunden Stück für Stück in die Pleite rutschen. Jetzt was von „neu erfinden“ zu positivieren (faseln habe ich Ihnen erspart) grenzt an Häme.

    Antworten
    1. Andreas Lutz schreibt:

      Hallo Karsten,
      viele von uns haben Kunden oder sind selbst in Branchen, die von der Krise hart betroffen sind, wie die Veranstaltungsbranchen, die Gastronomie, Weiterbildungsbereich, Reisebranche. Wir kämpfen beim VGSD an vorderster Front (vgl. https://www.vgsd.de/?p=34075) dafür, dass es schnelle und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen gibt. Auch wenn wir mit diesen noch nicht zufrieden sind und KfW-Kredite kritisch sehen: 40 Milliarden des Bundes sind ein Wort, Länder wie Bayern und Hamburg gehen mit gutem Beispiel voran.
      Gleichzeitig sehen wir unsere Aufgabe darin, auch in der Krise Mut zu machen und neue Wege aufzuzeigen, auch wenn das z.B. für Selbstständige in der Veranstaltungsbranche wenig hilfreich erscheinen mag. Keinesfalls ist unser Aufruf hämisch gemeint. Es tut mir leid wenn bei dir durch unsere Wortwahl auch nur entfernt dieser Eindruck entstehen konnte.
      Wir beobachten tatsächlich, dass es viele Selbstständige – wenn auch in vielleicht nicht ganz so hart betroffene Branchen wie deiner (was machst du genau?) – gibt, die nach dem anfänglichen Schock wieder aufstehen und unter erschwerten Bedingungen, aber mit viel Krativität neue Wege entwickeln, um ihre Arbeit zu machen. Es geht uns hier darum, sich mit dieser Kreativität gegenseitig zu inspirieren und Mut zu machen.
      Ich selbst wurde durch das Beispiel der freien Radio-Journalistin dazu inspiriert, die zuhause nur ein Handy und miserablen Empfang hat und trotzdem Wege gefunden hat, Radiointerviews in hoher Qualität zu machen.
      Oder von einem aktiven VGSD-Mitglied, dem Anfang der Woche seine fünf größten Kunden – alle aus der Gastronomie – weggebrochen sind, sich dann überlegt hat, welche Branche jetzt großen Bedarf haben könnte und dann an einem Tag fünf neue Kunden gefunden hat, die nur auf seinen Anruf warteten…
      Das wird nicht in jeder Branche funktionieren, aber ich bin überzeugt, dass jeder von über Qualifikationen und besonderes Wissen verfügt, die in der heutigen Situation benötigt werden. Selbst wenn in der eigenen Branche gar kein Bedarf besteht, man gar nichts zu tun hat und man auf Geld vom Amt angewiesen ist, finde ich es wichtig, sich ggf. ehrenamtlich zu engagieren. Es ist wichtig, eine Aufgabe zu haben, das ist nach meiner Erfahrung der beste Weg aus dem aktuellen Loch herauszukommen und auch noch an etwas anderes zu denken.

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      1. Claudia Bose schreibt:

        Genau so. Danke, Andreas, für diese Worte. Ich bin auch gerade komplett ohne Einnahmen. Da ich die letzten Monate umstrukturiert und viel investiert habe, sind dorthin alle meine Rücklagen eingeflossen. Ich hatte die feste Zusage (und es wurde auch bereits gestartet) für zwei große Projekte – beid eauf unbestimmte Zeit verschoben. Aber ich habe keine Gehälter zu zahlen (okay, die Miete meines jetzt leeren Büros) und es geht vielen so bzw. deutlich schlimmer.
        Hallo, Herr Paulsen, ich kann verstehen, dass Sie erst einmal unter Schock stehen, Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Tauschen Sie sich aus, suchen Sie sich Menschen in einer ähnlichen Situation. Gemeinsam werden Sie vielleicht andere Wege finden. Und wenn es für Sie passt, beantragen Sie die angebotene Unterstützung. Diese Situation ist für uns alle neu und wir müssen und werden alle unseren Umgang damit finden.

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  3. Simone Zimmermann schreibt:

    Seit 4 Jahren arbeite ich als pädagogische Beraterin in Kindertagesstätten. Da diese geschlossen sind, beschäftige ich mich mit dem Erstellen sogenannter E- Pakete- Zusammenstellungen von Materialien, die Erzieherinnen und Erzieher in home office bearbeiten können. Diese werde ich per Mail den Leitungskräften der Kitas anbieten. Irgendwie richte ich dann Zeiten für den Austausch via Skype ein.
    Ich habe keine Ahnung, ob daran Interesse besteht und mir fehlt dabei einfach das Gespräch, die Beziehung, das Aushandeln bestimmter Problematik. Aber es kann nur gut sein, sich in Erinnerung zu bringen und dran zu bleiben. Möglicherweise kann es später zur Diskussionsgrundlage werden.
    Viele Grüße aus Mecklenburg Vorpommern

    Antworten
  4. Johannes Schmid schreibt:

    Ich arbeite seit der Gründung meines Übersetzerbüros von daheim aus, da ich mich über das Internet mit all meinen Kunden vernetzen kann. Die Kommunikation erfolgt via E-Mail oder Skype. Somit musste ich mich nicht neu erfinden, da der Status Quo vorher auch schon gleich war.

    Antworten
    1. Brigitte Schuster schreibt:

      Ja, bis Ihre Kunden keine Aufträge oder kein Budget mehr haben. Das ist doch mit dem neu Erfinden gemeint. Wie wandle ich mein Geschäftsmodell um? Nicht, ob Sie wie eh und je von zuhause aus arbeiten.

      Antworten
    2. Coltro Franz schreibt:

      habe eine glas & Gebäudereinigung kann sein das ich mir die fenster von kunden mit der post senden lasse um sie zu reinigen ? Geld überweien aufs Konto toll oder

      Antworten
  5. Stephanie schreibt:

    Ich bin in einem Projekt, in dem Teams und mobile work zum täglichen Leben gehören. Die Umstellung auf Home Office von 20% auf 100 % ist daher lückenlos verlaufen. Wegen des Corona Virus fallen Schulungen aus und der Software Go-Live wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Daher fallen ca. 30 % meines Umsatzes weg. Aber das ist im Vergleich zu anderen (noch) eine komfortable Situation. Dennoch fällt es auch mir schwer, neue Ideen aus der Wand zu blitzen, für die potentielle Kunden gerade jetzt ein offenes Ohr haben. Meine Hoffnung ist, dass sich zum einen mobile work in Deutschland stärker durchsetzen wird, und die Kunden bei uns Solo-Selbstständigen von ihrer Vorstellung 100% Vollzeit vor Ort herunterkommen. Denn gerade diese Projektabhängigkeit führt dazu, dass wir mit leeren Händen dastehen, wenn dieses wegbricht.

    Antworten
    1. Wera schreibt:

      Das sehe ich ähnlich und hoffe auch, dass sich hier die Denke ändert.

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  6. Kathrin Simon schreibt:

    Ich bin selbstständig und führe eine kleine Tierpension.
    Für mich besteht leider zu 100 Prozent keine Möglichkeit „online“ etwas anzubieten.
    Seminare oder Workshops über Tiere und co. online anzubieten habe ich in Erwägung gezogen. Denke aber das in Moment niemand mehr Geld als nötig ausgibt, und somit die Nachfrage im Sand verläuft.
    Eine häusliche Betreuung biete ich schon an.

    Antworten
    1. Renate Wettach schreibt:

      Liebe Kathrin,
      es stimmt zwar, dass jetzt viele Menschen ihr Geld zusammenhalten wollen, doch wenn es Probleme gibt, geben sie dennoch gezielt Geld aus, um an Lösungen zu kommen. Ich könnte mir in deinem Bereich vorstellen, dass du eine kleine Broschüre erstellen könntest, in der du Tipps gibst, was man notfallmäßig machen kann, wenn es einem Tier nicht gut geht, oder wenn es sich merkwürdig verhält. Hier kannst du sicher aus dem Vollen schöpfen, weil du dich super gut auskennst. Diese Broschüre kannst du dann auf deiner Homepage zur Verfügung stellen und im Gegenzug E-Mails einsammeln. Dann hast du später (nach der Krise) eine gute Liste, die du mit neuen Angeboten anschreiben kannst. (Im Online-Marketing-Fachjargon nennt man das: Leadmagnet zur Leadgenerierung.) Wenn du Fragen dazu hast oder weitere Ideen brauchst, helfe ich dir gerne weiter! Du findest meine Kontaktdaten in der VGSD-Branchenrubik. Liebe Grüße Renate

      Antworten
    2. Lucia schreibt:

      Aber vielleicht kannst Du anbieten, die Tiere von zuhause abzuholen für die, die sich nicht raustragen oder zu alt sind?? Ist nicht das gleiche, aber vielleicht ein kleiner Zugewinn….
      Alles Gute Dir!

      Antworten
  7. Anette Fechter schreibt:

    Seit 1992 arbeite ich in einer kleinen Werbeagentur, die sich hauptsächlich mit der Gestaltung und Schaltung von Anzeigen beschäftigt. Als ich in der Agentur begann waren Stellenanzeigen in Tageszeitungen die Haupteinnahmequelle. Die Geschäfte liefen super, meine Kollegen und ich hatten wirklich viel zu tun. Ende der 90er wurde durch die erhöhte Buchung von Online-Stellenportalen die Arbeit etwas weniger und der Verdienst natürlich auch. Das hat mich nicht davon abgehalten 2007 die Agentur zu übernehmen. In den folgenden Jahren haben wir nicht nur Anzeigen in Print gebucht sondern eben auch online und darüberhinaus Kampagnen geplant, die andere Werbemittel umfassten, z.B. Außenwerbung, Kinowerbung, Verkehrsmittelwerbung, Radiowerbung usw. Also alles was der Kunde braucht um seine Zielgruppe zu erreichen. Um künftig nicht nur von der Werbung abhängig zu sein, habe ich 2014 einen Geschäftszweig übernommen, der sich mit dem Thema Mitarbeitermotivation beschäftigt. Konkret geht es um Geschenke für Mitarbeiter zum Geburtstag. Ein überaus wertschätzendes Instrument, das sehr viel persönlicher ist, als z.B. ein Tankgutschein. Aktuell sind beide Bereiche stark betroffen und Umsätze sind quasi über Nacht weggebrochen, aber da es in der Vergangenheit immer wieder Lösungen gab, bin ich sicher, es wird auch Lösungen in der Zukunft geben. Ich wünsche allen das nötige Durchhaltevermögen und möchte dazu ermuntern, wenn jemand Kooperationsmöglichkeiten mit meinen Bereichen sieht, gerne mit mir in Kontakt zu treten. Viele Grüße aus Hessen

    Antworten
  8. Michelle Freya Noichl schreibt:

    Bei mir läuft im Moment noch alles normal.
    Bis darauf, dass ich zumeist von zu Hause arbeite, was ich mir damals eigentlich selbst verboten hatte.
    Andere Zeiten – andere Regeln.

    Vor drei Wochen habe ich Büro und Daheim per Hardware-VPN verbunden. Eigene Anwendungen so angepasst, dass PDFs an mich versendet werden, so dass ich nicht am Bürodrucker vor Ort sein muss.

    Erst wenn der letzte meiner Kunden seinen Betrieb einstellt, werde ich wohl finanzielle Einbußen haben.
    Ab dieser Zeit werde ich dann eigene neue Projekte ausführen, zu denen ich bis jetzt wenig Zeit hatte.

    Die Angst vor der Erkrankung bei mir und meinen lieben ist bei mir allerdings immens höher als die Angst vor der beruflichen Zukunft.
    Diese kann ich selbst steuern. Meine Gesundheit und mein Leben nicht so sehr.

    Bitte bleibt alle gesund, meidet direkte Kontakte bis zur kompletten Einstellung dieser. Halter räumliche Distanz.
    Nur so schaffen wir das gemeinsam.

    Antworten
  9. Karin Munke schreibt:

    Als ich nach der „Familienphase“ wieder in meinen Bankberuf zurück wollte, herrschte Einstellungsstopp. Ich hatte keine Chance, zumal ich alleinerziehend mit zwei Kindern war und niemanden hatte, der sie betreuen konnte.
    Im Januar 2000 habe ich mich dann mit einer Computer-Schule selbstständig gemacht. Den Unterricht habe ich zuhause mit 2 – 4 Personen pro Kurs durchgeführt. Ich konnte in all den Jahren keine finanziellen Reserven aufbauen – habe aber auch nie staatliche Hilfen in Anspruch genommen.
    Von einem Tag auf den nächsten musste ich meine Kurse abbrechen, teilweise auf unbestimmte Zeit verschieben. Neuanmeldungen sind nicht in Sicht.
    Gestern habe ich mich zum ersten Mal mit „Zoom“ beschäftigt. Meine Idee ist es, Online-Schulungen durchzuführen. Mein Lebensmotto heißt: „If you can dream it, you can do it.“
    Ich wünsche uns allen neue Ideen, um diese Zeit irgendwie zu überstehen und dann frisch motiviert ganz neu durchzustarten.
    Liebe Grüße aus Niedersachsen!

    Antworten
    1. Marta Nierada schreibt:

      Liebe Karin,

      ich nehme ab kommender Woche an einer Weiterbildung zur Online-Trainerin mit Zoom teil. Einer meiner Auftraggeber bietet sie uns Freischaffenden kostenfrei an. Ziel ist, dass wir unsere Trainings online anbieten, sollte dies notwendig sein.

      Wenn du (technische oder inhaltliche) Fragen hierzu hast, meld dich gerne bei mir – vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen!

      Sonnige Grüße aus Hannover,
      Marta

      Antworten
      1. Margarete Herrig schreibt:

        Hallo Marta,
        das klingt sehr interessant mit der Online-Schulung.
        Ich habe letzte Woche das erste Mal Online-Video-Klavierunterricht erteilt und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Es gibt natürlich noch Verbesserungsmöglichkeiten, v.a. was die Klangqualität angeht, aber im Großen und Ganzen lief es sehr gut. Ich glaube, dass es v.a. deshalb für Eltern und Kinder hilfreich ist, weil ein Teil des „normalen“ Tagesrhythmus weitergehen kann.
        Zusätzlich arbeite ich als Coach und Trainerin und überlege z.Zt. noch, was ich wann und wie anbieten kann und möchte. Ich dachte v.a. an Einzelcoachings, die ich auch gerne über eine Online-Plattform anbieten möchte.
        Weißt Du, was die Inhalte dieser Online-Schulung sind? Ich kenne mich zwar etwas mit Zoom aus, bin aber trotzdem für alle Ideen und Impulse dankbar.
        Viele Grüße aus Koblenz,
        Margarete Herrig

        Antworten
      2. Karin Munke schreibt:

        Liebe Marta, vielen Dank für dein großartiges Angebot! Das ist genau das, was ich momentan gebrauchen kann. Ich melde mich bei dir.
        Ganz herzliche Grüße,
        Karin

        Antworten
    2. Dominic Schreiter schreibt:

      Ich habe auch meine Seminare kurzerhand umgestellt auf online. Die Wahl fiel auf Zoom, auch Coaching und Beratung kann ich mir sehr gut (zumindest für die nächsten Wochen) vorstellen. Die Technik habe ich mir selbst beigebracht. Euch allen alles Liebe und schöne Grüße aus Karlsruhe.

      Antworten
  10. Antworten
  11. Kai-U. Bräutigam schreibt:

    Ich erledige die Programmierarbeiten für meine Kunden vom Home-Office aus. Wenn die Kunden allerdings ihre Projekte aufgrund der Corona-Krise pausieren lassen oder gar ganz einstellen, sähe es auch bei mir zunächst zappenduster aus. Viel Hoffung macht mir die von Bundesregierung beschworene Soforthilfe für Unternehmen nicht. Auf der Webseite des Bundeswirtschaftsminiteriums liest man aktuell unter der Überschrift „Erweiterte Maßnahmen für Solo-Selbstständige und Kleinstberiebe:

    „Die Bundesregierung bereitet derzeit weitere Maßnahmen zur Unterstützung insbesondere von Solo-Selbstständigen und Kleinstbetrieben vor, denen das Kurzarbeitergeld nicht hilft und Liquiditätshilfen nicht in allen Fällen die richtige Unterstützung liefern können.“

    Laut Wirtschaftsministerium kann man auch Kredite über die KfW beantragen. Jeder, der mit der KfW zu tun hatte, weiß, dass es bis zur Auszahlung etliche Wochen oder sogar Monate dauern kann. Da ist von Soforthilfe keine Rede mehr. Bis dahin hat es viele Betriebe schon dahin gerafft.

    Antworten
    1. Andreas Lutz schreibt:

      Hallo Kai-Uwe,
      die geplanten Maßnahmen des Bundes sind mit dem aktuellen Wissensstand unter https://www.vgsd.de/?p=34075 beschrieben und bewertet.
      Ich teile deine Skepsis in Bezug auf die KfW-Bank und die Vergabe über die Hausbanken. Das ist ein wichtiger Punkt bei unserem aktuellen Lobbying.
      lg A

      Antworten
  12. D.Bu schreibt:

    Hallo,

    bei mir gibt es absolut nichts Neues oder Positives an der Krise zu entdecken.
    Ich habe eine Praxis für Ergotherapie und seit Wochen ca. 80-90% Umsatzeinbußen.
    Wir Praxisinhaber kämpfen im Moment alle um unsere Existenz. Kredite die abgezahlt werden müssen, Krankenkassenbeiträge, die wegen der Gesetzesänderung ja nun rückwirkend nachgefordert werden dürfen…ich weiss nicht, ob ich das überleben werde.
    Gruß
    D. B.

    Antworten
  13. Simon Theophil schreibt:

    Hallo,

    unser Unternehmen stellt Software-Lösungen für die digitale Kommunikation zwischen Firmen, Vereinen und Organisationen und Privatkunden über Messenger wie z. B. WhatsApp bereit.

    In den letzten Tage erleben wir einen enormen Anstieg an Beratungsbedarf und Anfragen zu diesem Thema.

    Unsere firmeninternen Abläufe sind glücklicherweise bereits voll digital ausgelegt, sodass jeder Mitarbeiter Zeit- und vor allem Ortsunabhängig mit den entsprechenden Tools arbeiten und unser Team kollaborieren kann. Dies kommt uns in dieser aktuellen Krisensituation jetzt zu guten.

    Ich sehe aber auch bei einigen unseren Kunden Situationen, wo plötzlich der komplette Kontakt zu den Kunden ausfällt und damit verbunden das Geschäft und Umsatz wegbricht. Quasi von einer Nacht auf die andere.

    Einige haben hier ganz praktische Problemlösungen in der Not: So liefert das Restaurant jetzt per Lieferdienst, Coachings-, Sporteinheiten, Beratung- wird per Videochat in Dialog oder mit mehreren Teilnehmern realisiert. Andere Unternehmer starten eine Video- oder Podcast-Serie oder bauen Ihre Kundenkommunikation oder Marketing über Messenger auf. Ziel sollte es jetzt sein, seine Kunden über die Krise hinweg zu binden und aktiv zu halten.

    Das alles kann natürlich eine Chance in der Krise sein. Meiner persönlichen Einschätzung nach, werden wir gesamtwirtschaftlich von einer Gesundheits- in eine Wirtschaftskrise stürzen. Es ist schlimm zu sehen, wie tolle Geschäfte und Unternehmungen jetzt vor dem Ruin stehen.

    All diesen drücke ich die Daumen, dass sie durch diese schlimme Situation kommen und vielleicht sogar mit einer kreativen oder schlauen Idee ihr Business so ausrichten könnten, dass sie zukünftig für ähnliche Ereignisse gewappnet sind.

    Antworten
  14. Christine Pohl schreibt:

    Hallo Lisa,

    ich bin Verhaltenstrainerin und Kommunikationsexpertin und arbeite mit Pferden. Ich musste meine Tätigkeit (Seminare, Ausbildungen, Führungskräftetrainings, Pferdetraining etc.) komplett einstellen, da ich zu meinen Kunden hingefahren bin bzw. meine Kunden zu Seminaren zu mir auf eine Anlage gekommen sind, was jetzt nicht mehr erlaubt ist. Kosten laufen weiter, Einnahmen fast Null.
    Trotzdem sehe ich die Krise als Chance. Ich arbeite mit Hochdruck an Online Schulungen (Wissen, Praxistipps, Videoschulungen, etc.). Auch entwickle ich gerade eine technische Lösung, um live online Unterricht zu geben. Den ersten Test habe ich gestern erfolgreich umgesetzt. Es gibt noch ein paar Hick-ups, aber es ist möglich. Das ist sehr inspirierend. Ich nenne mein neues Angebot ‚LUPO‘ – Live Unterricht Pferdisch Online.
    Durch Netzwerke (Unternehmerinnen Stammtisch Osnabrück, IHK, Women in Business, U-Treff Osnabrück, branchenbezogene Verbände und Gruppen, #digitalgegenCorona auf Facebook, VGSD, etc.) fühle ich mich unterstützt und informiert und kann auch anderen Selbständigen Tipps und Unterstützung geben. Das ist eine tolle Erfahrung. Ich glaube, wir entdecken gerade ganz neue Möglichkeiten und müssen ‚out of the box‘ denken.
    Danke für all die Informationen, die ich in den letzten Tagen durch Euren Newsletter bekommen habe.
    Ich wünschen allen viele innovative Ideen, neues Einkommen und vor allem Gesundheit!
    Herzliche Grüße, Dr. Christine Pohl, pferdisch.me und equine-wisdom.de

    Antworten
    1. Susanne Schmidt-Lossau schreibt:

      Hallo Christine,
      schön, was du geschrieben hast. Pass gut auf deine Pferdchen auf. Aber warum ist es jetzt nicht möglich, Reitstunden und Gruppenkurse mit Pferden zu geben, dabei sind die Leute doch mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt?
      Viele Grüße, Susanne

      Antworten
  15. Anne schreibt:

    Ich bin mit zwei Unternehmen selbstständig: Trainerin in der akademischen Weiterbildung und Führerin von Bettwanzen-Spürhunden.
    Da Kunden-Kontakt gemieden werden soll, Hotels und Pensionen schließen müssen, ich mit den Hunden ja nicht online in die Einsätze gehen kann, herrscht hier leider Stillstand, damit 100% Verdienstausfall. Ob ich eine Sondergenehmigung erhalte, ich weiß es nicht. Aber vllt. nutze ich auch die Zeit, ein Fachbuch zu schreiben?
    Auch als Trainerin an Universitäten und Forschungsinstituten brechen mir die Aufträge weg. Allein hier und da bastele ich in Absprache mit den jeweiligen Koordinator/innen an Alternativen: Materialen fürs Selbststudium herausgeben, Kontakt via Skype/Zoom/Ilias/AdobeConect … whatever, Feedback zu schriftlichen Aufgaben. Das ist für mich Neuland und ersetzt natürlich überhaupt nicht die Arbeitsweise in Workshops. Ich werde sehen, wie es funktioniert, es einfach ausprobieren, schauen, evaluieren, im Gespräch bleiben, in neue Richtungen denken und dies, obwohl die komplette Familie gerade unter Quarantäne steht, Gesundheit erstmal im Vordergrund steht.

    Antworten
  16. Susanne Schmidt-Lossau schreibt:

    Hallo, ich bin seit über zehn Jahren selbstständig und mein analoges Büro befindet sich in Offenburg. Ich arbeitete bisher freiberuflich im Präsenzunterricht als Honorardozentin für wechselnde Auftraggeber, und zwar in Bundesintegrationskursen mit und ohne Alphabetisierung und Staatsbürgerkunde, als Lehrbeauftragte für Hochschulen und Universitäten sowie im individuellen Sprachcoaching für Firmenangehörige und -gruppen.

    Derzeit haben sich ca. die Hälfte meiner Kursaufträge in den Online-Bereich verlagert, d.h. bisherige Präsenz-Kurse finden zur selben Zeit wie bisher nur noch im Internet statt. Dabei lege ich besonderen Wert auf weiterhin individuelle Beratung, Korrektur der Phonetik und freies Sprechen der einzelnen Teilnehmenden, aber auch Hören, Lesen und Schreiben anhand von Kurslehrwerken. Ich arbeite am liebsten mit der Software Microsoft Teams, kenne aber auch Skype und andere mögliche Software für Online-Gruppentrainings.

    Es wäre schön, eine kostenlose Software zu finden, die es ermöglicht, alle 16-20 TN gleichzeitig im Videochat auf dem Schirm zu haben und daneben gleichzeitig noch Platz für Einblendungen von Lehrmaterial, Präsentationen, Tafelanschrieben, etc. Die Situation zuhause zu arbeiten empfinde ich als Privileg, obwohl ich erst vor Kurzem meine neue Bahncard100 gekauft hab, per Einmalzahlung, und dafür jetzt monatlich einen Kleinkredit von mehr als 340 Euro abstottern muss: Die Lage ist sozusagen hoffnungslos, aber nicht ernst.

    Erreichen können Sie mich über Tel. 078122402, 015207406799, oder per E-Mail über susanne.schmidt-lossau@arcor.de.

    Antworten
  17. Sabrina Ullmann schreibt:

    Hallo,
    ich bin Unternehmerin im Bereich Markenstrategie und Mediendesign. Ich helfe meinen Kunden dabei eine nachhaltige Brand & Sales Strategie zu entwickeln, um langfristig effizient und v.a. organisch Leads zu gewinnen. Die meisten meiner Projekte lagen bisher im Bereich Corporate Design, Webdesign/-entwicklung, Online-Marketing und Präsentationsdesign. Zur finalen Selbstständigkeit hat mich jedoch mein Startup Flowside getrieben, bei dem es um eine unabhängige, internationale Premium Free-TV Plattform und die nächste Generation des Free-TV geht. Schnell habe ich dann gemerkt was es in der Realität bedeutet, den Spagat zwischen Fokus und finanziellen Einnahmen/langfristigem Überleben zu meistern. Ich habe früh damit begonnen meinen Bauchladen zu verkleinern und konzentriere mich aktuell auf Pinterest Marketing – eine der meist unterschätzten Plattformen für organische Traffic-Generierung (weitere Infos: https://sabrinaullmann.com/pinterest-der-unterschaetzte-traffic-lieferant/) und Webdesign. Um mich der aktuellen Situation anzupassen, gebe ich nun auch Hilfestellung, wenn es um die Einrichtung von digitalen Tools für Videokonferenzen, Projektmanagement & Co. geht. Als junge Unternehmerin freue ich mich sehr über Feedback.

    Beste Grüße aus Ingolstadt

    Sabrina Ullmann
    Brand Strategy & Media Design
    Scheinerstr. 35
    85051 Ingolstadt

    Tel.: +49 841 493 99 334
    E-Mail: contact@sabrinaullmann.com
    Website: http://www.sabrinaullmann.com

    Antworten
    1. Johny schreibt:

      Hab mir grad dein Pinterest-Video angeschaut, richtig gut, Danke! Und die Aktie habe ich vorsorglich auch schon mal in meine Watchlist aufgenommen 😀

      Antworten
      1. Antworten
  18. Catharina schreibt:

    Meine Selbstständigkeit beruht darauf, dass das Internet funktioniert und die Menschen sich trauen, es in vielerlei Hinsicht zu nutzen: An meiner Onlineschule für skandinavische Sprachen unterrichten wir per Videochat, also Skype, WebEx o. Ä. Erst einmal ändert sich also nichts in meinem Alltag.
    Meine Hoffnung ist, dass Deutschland in der aktuellen Krise weitere Schritte Richtung Digitalisierung geht und mehr Menschen sich für die Möglichkeiten öffnen, die sie online haben. Im Vergleich zu z. B. Norwegen sind wir hier nämlich noch recht rückschrittig.

    Antworten
    1. Andrea Herrmann schreibt:

      Ja, so geht es mir auch. Die Kunden und Kursteilnehmer waren bisher noch sehr zögerlich, was E-Learning angeht, obwohl es sehr praktisch ist. Und umweltfreundlich auch. Das viele Reisen als Vollzeitdozentin hat mich auch gesundheitlich ziemlich ausgelaugt, vor allem wenn ich für eintägige Kurse jeden Tag in einer anderen Stadt sein musste.
      Ich freue mich, dass das E-Learning und Online-Meetings jetzt einen Aufschwung erleben und auch ausprobiert werden von Personen, die bisher skeptisch waren.
      Ich bin von konkreten Kursausfällen betroffen, aber das kommt bei Trainern ständig vor. Darum habe ich mir schon längst ein zweites und drittes Standbein aufgebaut, von denen eines sich als krisensicher erwiesen hat. Ich bekomme da sogar nun mehr Aufträge.
      Ich bin aber auch sicher, dass wir „nachher“ froh sein werden, uns wieder treffen zu dürfen!
      Andrea Herrmann

      Antworten
      1. Susanne Schmidt-Lossau schreibt:

        Ja, liebe Andrea, das glaube ich auch, dass alle irgendwie froh darüber sein werden, auch die, die es bisher nicht gewusst haben, was es bedeutet hat. Mir geht es ähnlich wie dir, ca. die Hälfte meiner Aufträge ist momentan auf später verschoben worden, der Rest konnte in Online-Training verwandelt werden – ich bin Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache BAMF und Lehrbeauftragte an zwei Hochschulen. Ich hoffe, in dieser Krise sehen viele Leute, welche Möglichkeiten und Chancen das Internet bietet, und ich hoffe, zahlreiche Menschen nutzen jetzt ihre frei gewordene Zeit, sich endlich damit kundig und vertraut zu machen.

        Antworten
  19. Jens Thaele schreibt:

    Hallo liebe Mitstreiter,
    ich arbeite als Experte für ITK-Lösungen mitten im Gebiet der Digitalisierung als Berater und bin „nebenberuflich“ Autor von Fachtexten und Büchern. Um Aufträge zu generieren, treffe ich mich mit Kunden, um Details zu besprechen. Seit einigen Wochen geht hier leider fast nichts mehr und online sind viele doch noch nicht so gut unterwegs. Definitiv gibt es hier in Deutschland – wie einige auch bereits festgestellt haben – einen großen Nachholbedarf und da sehe ich nach der Krise viel Potential. Allerdings sind die Mängel lange bekannt – ich habe als Autor viel darüber geschrieben (Breitbandwüste Deutschland etc.) – und es scheitert immer wieder an Verwaltung und umständlichen Prozessen.
    Als erstes muss ich jetzt jedoch wieder ganz gesund werden, denn ich gehöre zu denen, die Corona Symptome haben (hatten) jedoch aufgrund der negativen Risikoanalyse (kein Kontakt mit positiv getesteten, kein Reisen in Risikogebieten) keinen Test bekommen. Jetzt bin ich in der zweiten Woche und die leichten Grippesymptome sind in eine normale Erkältung abgeflacht. Daher bleibe ich einfach noch ein paar Tage zu hause, schreibe ein wenig und hoffe dann wieder durchstarten zu können.
    Beste Grüße aus Köln, bleibt gesund!
    Jens

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    2. Andrea Herrmann schreibt:

      Gute Besserung! So eine Erkältung und selbst eine Corona-Infektion dauert zum Glück nicht ewig.
      Als Autor hast Du ja jetzt viel Zeit zum Schreiben!
      Andrea Herrmann

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    3. Susanne Schmidt-Lossau schreibt:

      Hallo Jens aus Köln,
      gute Besserung für dich, ich wünsche dir, dass du bald wieder fit bist, und darauf deutet dein „Abflachen der Symptome“ ja auch hin. Du hast recht, es gibt ein Riesenpotential in Deutschland, die Internet-Kompetenz nachzuholen. Viele haben sich bisher immer dagegen gesträubt und wollten nichts damit zu tun haben. Jetzt sind sie hilflos und völlig von TV und privaten Kanälen abhängig. Ich glaube, das sind genau die Leute, die jetzt das viele Klopapier horten.:-))) Ich frage mich, wie man die nach der Krise ansprechen und erreichen könnte. Vielleicht durch ein schönes neues Sachbuch von dir? Mach’s gut!
      Liebe Grüße an alle
      Susanne

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  20. Claire-Marie Oberwinter schreibt:

    Ich bin Yogalehrerin und Coach für (Online-)Unternehmer*innen. Nachdem ich jahrelang als Facebook-Beraterin gearbeitet habe und in der Zeit viel online gemacht habe, wollte ich eigentlich nun in meiner neuen Ausrichtung wieder mehr offline mit Menschen arbeiten. Ich hatte die ersten Yogakurse am Laufen und erste andere Offline-Angebote und dann kam Corona.

    Nach dem ersten Schock vor gut einer Woche, als sich die Lage immer mehr zuspitzte und die Schulen in NRW geschlossen wurden, drehte sich in mir meine Stimmung und ich fragte mich, wie ich mit meinen Fähigkeiten einen positiven Beitrag leisten kann.

    Als erstes entstanfd meine Popup-Gruppe „Mehr OM im Business in intensiven Zeiten“, in der ich mehrmals wöchentlich live gehe, Impulse und Fragen reingebe und kleine Yogaübungen und Meditationen anleite. Die Idee ist, immer wieder in die Ruhe zu kommen, uns gegenseitig zu unterstützen und den Austausch zu fördern. Das Ganze habe ich nach dem „Pay what you want“-Modell aufgesetzt, d.h. jede*r Teilnehmer*in entscheidet am Ende, was ihr/ihm die Teilnahme wert war.

    Wenige Tage später hatte ich dann die Idee, Online-Yoga anzubieten (derzeit 2 Mal pro Woche, je 60 Minuten inkl. Aufzeichnung). Das geschieht vorerst bis zum Ende der Osterferien mit Option auf Verlängerung, wenn die derzeitigen Maßnahmen auch verlängert werden.

    Außerdem steht mit einer Kollegin ein Online-Retreat im April an und ich bin mir sicher, dass ich weitere Ideen in nächster Zeit haben werde. Bzw. es ist auch geplant, dass ich einen Mitgliederbereich machen möchte, im Stil meiner Popup-Gruppe, also mit ähnlichen Themen und einer festen Struktur. Ich nutze die Popup-Gruppe somit auch als Pilotprojekt.

    Auch wenn ich wieder mehr offline arbeiten wollte, ist mir klar geworden, dass ich auch als Yogalehrerin und Coach Online-Angebote brauche und auch haben will. Insofern war die Krise nur der nötige Stups in die grundsätzlich richtige Richtung.

    Was die Betreuung meiner Kinder angeht, habe ich mit meinem Mann die Lösung gefunden, dass er unter der Woche vormittags arbeitet und ich nachmittags plus zusätzlich einen Tag am Wochenende. Das funktioniert gut und wir hoffen, dass nun nichts dazwischen kommt, was die Aufteilung gefährdet. Aber wenn mir die letzten Tage eins gezeigt haben, dann das: Es gibt immer eine Lösung!

    Ich weiß, dass ich das hier alles aus einer recht privilegierten Sicht schreibe und es nicht alle so gut und einfach haben. Und dennoch bin ich sicher, dass es für viele (wenn auch vielleicht nicht für alle) Lösungen gibt, die derzeitige Krise zu meistern!

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    1. Margarete Herrig schreibt:

      Hallo Claire,
      es ist bewundernswert, wie Du flexibel reagierst auf die Veränderung der Zeit! Ich bin noch nicht so weit, außer mit meinem Online-Video-Klavierunterricht, der für mich selbstverständlich ist. Aber im Coaching- und Klangbereich, meinem 2. Standbein, stehe ich im Moment noch „wie der Ochs vor´m Berg“ – es fällt mir schwer, mich auf neue Möglichkeiten zu fokussieren und sie attraktiv anzubieten. Ich hoffe, dass ich dies in den nächsten Tagen überwinden werde.
      Viele Grüße aus Koblenz
      Margarete

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  21. Rolf Hofmann schreibt:

    Auch ich arbeite seit vielen Jahren zu Hause im Homeoffice und gestalte und gestalte von hier aus Webseiten für Kunden im gesamten deutschsprachigem Raum. Zu Beginn der Coronakrise hoffte ich noch das es in der Internetbranche schon nicht so schlimm werden würde, leider hat sich das nicht bestätigt. Man spürt überall die Verunsicherung, geplante Objekte werden storniert oder für ungewisse Zeit verschoben.
    Rücklagen sind wie bei vielen „Kleinunternehmern“ nicht vorhanden. Dazu kommt, dass meiner Frau die Kunden absagen, sie macht Ayurveda und Energetische Fußmassagen. Zum einen haben die Kunden Sorge vor zu viel Kontakt, zum andern darf sie nun gar nicht mehr arbeiten, es ist hier untersagt.
    Ich habe schon Mails mit Bitte um Hilfe an die zuständigen Ministerien geschickt. Außer einer allgemeinen Aussage, ich müsse dann eben zum Jobcenter und ALG2 beantragen kam noch nichts. Für meinen einzigen Mitarbeiter habe ich Kurzarbeitergeld beantragt, dass ist aber nun auch schon ein paar Tage her.
    Ich hoffe das die angekündigten „unbürokratischen“ Hilfen für und Betroffenen nun bald anläuft und wirklich ohne zu große Hürden vergeben wird.
    Prinzipiell sind wir eher positiv gestimmte Menschen und glauben auch jetz daran, dass man allem etwas Positives abgewinnen kann. Aber dieser Einschnitt kam zu plötzlich, eine Vorbereitung war nicht möglich.

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  22. Katja Bozarth schreibt:

    Ich bin Fotografin, spezialisiert auf Familien und Haustiere, und arbeite ausschließlich „on location“; also in der freien Natur oder bei den Kunden zu Hause. Ich erwarte einen kompletten Verdientsausfall, selbst wenn Kunden mich evtl. für Neugeborenenshootings buchen wollen, kann ich es schwer mit meinem Gewissen vereinen, als evtl. Übertrager so eng mit meinen Kunden und ihren Kindern zu arbeiten. Ich hoffe sehr, dass es bald eine Titerbestimmung für Covid-19 gibt. Ich hatte gerade schon zwei Wochen lang einen trockenen Husten mit leichtem Krankheitsgefühl und konnte mich nicht testen lassen, da ich mit keinem positiv gestesteten Menschen Kontakt hatte. Wenn ich immun sein sollte (best case scenario), könnte ich das meinen Kunden kommunizieren. So bleibt nur eine riesengroße Unsicherheit.
    Da ich momentan drei Kinder zu betreuen habe, zwei davon im Schulalter und ein Kleinkind, fehlt mir zudem gerade die Zeit und die Energie mir ein geringeres Ersatz-Standbein durch z.B. das Verkaufen von Fotos auf Stock-Websites o.ä. anzubieten – und dies würde niemals denselben Gewinn bringen.

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    1. Susanne Schmidt-Lossau schreibt:

      Hallo liebe Gundula,
      doch, du könntest online Fotos anbieten und verkaufen. Z.B. könntest du mit deinen Kindern jeden Tag eine kleine Wanderung machen und schöne Landschaftsfotos nebst einem „Tagebuch“ mit Erläuterungen und witzigen Geschichten zu den Bildern anbieten. Viele ältere Leute, die selber nicht mehr wandern können, wären sicher total dankbar für solche Bilder.
      Viele Grüße von Susanne

      Antworten
  23. Gundula Dusella schreibt:

    https://www.vgsd.de/wie-wir-uns-in-der-corona-krise-neu-erfinden/

    Ich bin selbständige Masseurin und mache ausschließlich Hausbesuche. D. h. ich fahre direkt zu meinen Patienten nach Hause und behandel Mitarbeiter-innen in einem Verlag, in einer Kita und Sportler in einem Fitnessstudio.
    Nun mußte ich meine Tätigkeit komplett einstellen.
    Da ich aber vor einiger Zeit ein Konzept kennengelernt habe, das es mir ermöglicht, mir nebenbei ein Zweiteinkommen zu verschaffen, kann ich einen Teil meiner Einnahmenverluste auffangen und ich bin mir sicher, daß es in nächster Zeit weiter wächst. Dieses Konzept ist genial und für jeden machbar. Wenn es jemanden interessiert und weitere Informationen gewünscht werden, könnt ihr Euch gerne mit mir in Verbindung setzen.

    Von meinem iPhone gesendet

    Antworten
  24. Thomas schreibt:

    Bezugnehmend auf diese Debatte möchte ich mitteilen, dass ich dem zur Diskussion gestellten Thema, in unserer jetzigen Situation, eher skeptisch gegenüberstehe, wobei ich die geschilderten Nöte und Sorgen ausdrücklich ausklammern möchte. Mir gibt es jedenfalls nicht die geringste Hoffnung, dass es Selbstständige schaffen, sich in dieser Krise, im Eiltempo neu zu organisieren. Das Einzige was mir jetzt Hoffnung geben könnte, wären positive Nachrichten, bezüglich unserer gesundheitlichen Situation, weil nur davon alles Kommende abhängt. Allen Lesern und ihren Angehörigen wünsche ich Gesundheit und viel Glück für die kommende Zeit.

    Antworten
  25. Hartmut Dieterle schreibt:

    Ich arbeite als selbständiger Buchhalter schon immer von zu Hause aus. Im Moment läuft noch alles fast normal. Ich unterstütze unsere Kunden bei den Anträgen für Kurzarbeit und ab dieser Woche auch bei der direkten Förderung durch Bund und Länder. Die Arbeit wird also erst Mal sogar mehr.

    Unser Hol und Bringservice wird allerdings auf Dauer gegen postalische Sendungen umgestellt werden müssen.
    Einige Kunden können normal weiter machen, andere dagegen nur eingeschränkt (Restaurant) oder gar nicht (Boutiquen). Das werden wir sicher auch spüren.

    Ich nutze die Gelegenheit, die Digitalisierung weiter voran zu treiben. In Kürze werde ich unseren Kunden eine Onlinefestplatte anbieten, ähnlich Dropbox, nur sicher in Deutschland.
    Digitale Belegübermittlung bieten wir schon lange an.
    Weitere Ideen erarbeite ich gerade.

    Ich hatte vorher schon angefangen, mich im Bereich online Marketing fortzubilden, dass intensiviere ich jetzt noch. Solange das Internet funktioniert, habe ich Möglichkeiten.

    Es zeigt sich, dass wer vorher schon kreativ war, sucht auch jetzt nach Lösungen. Das sehe ich bei vielen Kunden, die Ihre Dienstleistungen anpassen.
    Einen Onlineshop aus dem Boden zu stampfen oder persönliche Dienstleistungen in Kontakt mit dem Kunden/Patienten weizter anzubieten, ist sicher schwerer.
    Hier ist Einfallsreichtum gefragt. Warum nicht mit Kollegen zusammentun und gemeinsam eine Idee entwickeln? Via Skype oder Zoom ist der Kontakt kein Problem.
    Die Technik(Webshopbaukästen, Onlineplattformen für Kontakt zu Kunden) kann man dabei Profis überlassen.
    Ich wünsche Euch allen viel Kraft, Mut und Ideen.
    Bleibt vor allem gesund.

    Antworten
  26. Violeta Mikić schreibt:

    Als gelernte Regisseurin bin ich heute als Senior Coach (DBVC) wie Führungskräfte-Consultant auf Persönlichkeitsentwicklung, Körpersprache und Kommunikation im Segment Topmanagement spezialisiert.

    Um weiterhin Kontakt zu meinen Kunden zu halten und sie in diesen Zeiten zu begleiten, sende ich Ihnen ab heute jeden Tag eine Frage zu.

    Ich nenne Sie MIKIĆS FRÜHSTÜCKSFRAGEN, 6 TAGE – 6 FRAGEN – 6 WOCHEN.

    Solltet Ihr Interesse an den täglichen Fragen haben, nehme ich Euch gerne in meinen E-Mail Verteiler mit auf.
    Mir macht es viel Freude die Fragen zu kreieren und zu stellen!

    Meine erste Frage heute, lautete demnach : Fragen Sie mit?

    Seid alle sehr herzlich gegrüßt und paßt auf Euch auf!

    Antworten
    1. Claudia Bose schreibt:

      Hallo Violeta, das klingt spannend und ich bin gerne bei den Fragen dabei. Du kannst mich gerne in deinen Verteiler aufnehmen (cbo@cbo-consulting.de). Vielelicht ergibt sich ja auch eine Möglichkeit der Kooperation? Mein aktuelles Angebot habe ich im ersten Kommentar unter dem Beitrag beschrieben.

      Herzliche Grüße aus Hamburg.
      Claudia

      Antworten
  27. Marta Nierada schreibt:

    Diese Information ist für alle in Niedersachsen ansässigen Unternehmen, auch für Kleinstunternehmen und Freiberufler: ich habe gestern mit einer Mitarbeiterin der N-Bank gesprochen.
    Ab morgen soll es möglich sein, im Kundenportal der N-Bank (https://www.nbank.de/Service/Kundenportal/Zugang-zum-Kundenportal/index.jsp) Zuschüsse zu beantragen. Gerne auch den Newsletter (https://www.nbank.de/Service/News/Abo-Newsletter/) abonnieren, dann ist man immer auf dem neuesten Stand.
    Herzliche Grüße aus Hannover,
    Marta

    Antworten
  28. Jochen Schnepf schreibt:

    Hallo Zusammen, mir sind auch innerhalb einer Woche die Aufträge weggebrochen. WebDesign ist noch in der Pipeline, aber Fotografie „on location“ als Beispiel ist auf Null. Ich sehe grade zwei Sorten Kunden: Solche die loslegen und machen. Teils auch etwas überhastet, aber was tun hilft gegen die Ängste. Und die andere Sorte, die erstmal wie betäubt sind, so eine Art Schockstarre. Die brauchen eher Mutmacher im Moment als digitale Lösungen. So mein persönlicher Eindruck.

    Ich selbst versuche vorauszudenken, wie unsere Realität nach Corona aussehen wird und frage auch mein Umfeld danach. Das was ich „Wirklichkeit 2.0“ nenne. Was die Bedarfe sein werden und wie ich angeschlagenen Kunden helfen kann (Meine Kunden sind überwiegend Solo-Selbständige und Kleingewerbe). Ein Gedanke ist zum Beispiel, von der gewohnten Projektrechnung „am Stück“ umzustellen auf Mietkauf mancher Angebote. Ein anderer ist, im Vertrieb die persönliche Betreuung zu betonen.

    Gestern habe ich als Beispiel mit einem Lieferanten telefoniert. Hinterher kam digital die Frage, warum ich keine Online-Seminare anbiete und hat sich für die Motivation bedankt. Dabei hatte ich ihm nur seine Stärken gespiegelt, damit er ein bisschen Zuversichtlicher mit der Situation umgehen kann. Was ich sagen will: Wir „Kleinen“ können sehr viel persönlicher betreuen als die „Großen“. Und auch flexibler, nachts um eins WhatsApp mit einem Kunden hatte ich auch die Tage. Das ist doch eine Stärke.

    Wäre es eine Idee, dass wir hier im VGSD versuchen, aus unseren vielfältigen und verschiedenen Fähigkeiten neue, möglicherweise auch gemeinsame Angebotsformate zu entwickeln? Kein Plan, ob und was dabei rauskommen könnte, ob es dem Markt hilft und ob’s als Nutzen verständlich formuliert werden kann. Ich denke nur, die Welt wird nach Corona anders aussehen und ich setze lieber Trends als ihnen hinterherzulaufen.

    Antworten
  29. Björn Schönfeld schreibt:

    Moin zusammen. Ich bin seit 10 Jahren hauptberuflich, freier Fotograf. Ich ernähre damit eine Familie und zahle ein Haus ab. Nun steht alles auf der Kippe, mir sind nach einem finanziell harten Winter für min. 6 Wochen (über 10.000€) alle Aufträge weggebrochen. Das stellt mich vor ernsthafte Existenzsorgen, weil das Konto gerade leer wird. Meine Kreativität wurde zunächst von allen Sorgen komplett überdeckt und ich hab 3 Tage gebraucht, um mich zu beruhigen und für mich einen Weg zu finden. Als Selbstständiger ist man ja grundsätzlich flexibel und in der Lage einigermaßen schnell zu reagieren. Dies ist eine Sache, die ich wirklich in den letzten Jahren gelernt habe. Flexibel bleiben ist das A und O. Mein Ausweg war zu schauen, wo man in dieser Krise helfen kann. Flexibel bleiben und auch mal über den Tellerrand schauen. Meine eigentliche Arbeit wird gerade nicht gebraucht, warum sollte ich versuchen sie trotzdem jemanden zu verkaufen? Im Moment helfe ich bei Spargelbauern aus, denn dieser braucht dringend Hilfe. Die Arbeit auf dem Feld macht den Kopf frei und dabei sogar einigermaßen Spaß. Vor allem erdet sie, ist absolut sinnvoll und wird zur Zeit benötigt. Ich glaube, dass genau dass eine große Chance in dieser Krise ist. Vielleicht besinnen wir uns in dieser Gesellschaft endleich einmal wieder darauf, was wirklich wichtig ist. Für mich ist noch nicht klar, wie es danach weitergeht. Klar ist aber, dass sich etwas verändern wird. Mir schwirren diverse Dinge im Kopf herum….

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    1. Claudia Bose schreibt:

      Danke für diese ehrlichen Worte. Ich finde Ihren Ansatz großartig – die Angst zulassen, aber nicht beherrschen lassen. Und dann anpacken und aktiv werden. Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg.

      Herliche Grüße
      Claudia Bose (Hamburg)

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  30. Laura Behrens schreibt:

    Hallo, ich bin als Montessori Pädagogin freiberuflich als Fortbilderin, Beraterin und Coach tätig. Obwohl alle Montessori Schulen geschlossen haben und die Pädagoginnen und Pädagogen im Vergleich zu vorher mehr Zeit zur Verfügung haben , brechen mir doch fast alle Aufträge weg . Das Coaching kann ich online gestalten. So richtig klar wurde mir die Ernsthaftigkeit der Situation erst am vergangenen Wochenende. Glücklicherweise habe ich mich schon vor zwei Jahren nach einer alternativen Einkommensquelle umgeschaut und bin dabei auf ein sehr werteorientiertes und ethische Empfehlungsmarketing-Konzept gestoßen. Ich habe seit meiner Schulzeit in unterschiedlichsten Branchen gearbeitet – meist selbstständig – also warum nicht mal sowas probieren. Hauptsache man bleibt offen und neugierig. Nach intensiver Prüfung des Konzepts bin ich inzwischen sehr froh, dass ich diesen Plan B habe und schaue zuversichtlich und getragen von einem tollen Netzwerk in die Zukunft.

    Antworten
  31. Christian Süßenguth schreibt:

    Als IT-Berater biete ich seit heute folgendes solidarische Angebot an:

    Für schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei kleineren IT-Problemen gibt es für #Altmühlfranken, #Mittelfranken, #Schwabach, #Franken und #Bayern lokale Gruppen in #Telegram.

    Jeder kann mitmachen und jede Unterstützung ist wertvoll, egal ob Hilfesuchende:r, IT-Berater:in, Nerd oder Entwickler:in. Lade weitere Personen in die Gruppe(n) ein und erzähle ihnen davon. Je mehr wir sind, desto besser können wir einander helfen.

    #Solidarität #Gemeinsam #Corona

    https://sweetgood.de/corona-hilfe-telegram

    Antworten
    1. Christian Süßenguth schreibt:

      Wer ein ähnliches Angebot für seine Region schaffen möchte, der darf mich gerne kontaktieren.

      Hier sind die Gruppen nochmal einzeln aufgeführt, wenn du sie direkt aufrufen möchtest:
      Altmühlfranken: https://t.me/Corona_Altmuehlfranken_IT_Hilfe
      Mittelfranken: https://t.me/Corona_Mittelfranken_IT_Hilfe
      Schwabach: https://t.me/Corona_Schwabach_IT_Hilfe
      Franken: https://t.me/Corona_Franken_IT_Hilfe
      Bayern: https://t.me/Corona_Bayern_IT_Hilfe

      Antworten
      1. Christian Süßenguth schreibt:

        Nun gibt es auch ein Tutorial zur Erstellung von lokalen Gruppen in Telegram.

        Wie du am Beispiel von Telegram und den „Lokalen Gruppen“ schnell ein lokales Hilfenetzwerk aufbauen kannst.

        Ein Tutorial für alle, die z.B. lokale Einkaufshilfen für ältere Menschen organisieren oder ihr Warenangebot trotz Ausgangssperre bewerben möchten.

        https://andersgood.de/blog/mit-telegram-schnell-ein-lokales-hilfenetzwerk-aufbauen

        #Telegram #WirHaltenZusammen #andersGOOD #Corona #Tutorial

        Antworten

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