Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Corona-Virus: Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt

Abbildung: Arek Socha, Pixabay

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(28.02.20) Nicht wenige Selbstständige fragen sich, was eigentlich passiert, wenn jemand sie anstecken sollte und das Gesundheitsamt eine Quarantäne anordnet.

Nicht jede/r kann seine Arbeit von zuhause aus erledigen. Bleibt sie oder er dann auf dem resultierenden Verdienstausfall sitzen? Diese Frage beantwortete das SWR-Fernsehen:

Bei Angestellten zahlt demnach in der Regel der Arbeitgeber weiter. Der wiederum kann sich das Geld im Nachhinein von den Behörden erstatten lassen. Aber laut SWR gehen auch Selbstständige und Freiberufler nicht leer aus. Nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten erhalten auch sie den einen Verdienstausfall ersetzt. Dabei geht die zuständige Behörde von dem Gewinn aus, der im Steuerbescheid für das letzte Kalenderjahr festgestellt wurde.

 

In § 56 IfSG heißt es dazu:

„(1) Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld. Das Gleiche gilt für Personen, die als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtige abgesondert wurden oder werden, bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können.

(2) Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch gewährt, soweit der Verdienstausfall die für die gesetzliche Krankenversicherungspflicht maßgebende Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

(3) Als Verdienstausfall gilt das Arbeitsentgelt (§ 14 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch), das dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit nach Abzug der Steuern und der Beiträge zur Sozialversicherung und zur Arbeitsförderung oder entsprechenden Aufwendungen zur sozialen Sicherung
in angemessenem Umfang zusteht (Netto-Arbeitsentgelt). (…) Verbleibt dem Arbeitnehmer nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder bei Absonderung ein Teil des bisherigen Arbeitsentgelts, so gilt als Verdienstausfall der Unterschiedsbetrag zwischen dem in Satz 1 genannten Netto-Arbeitsentgelt und dem in dem auf die Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder der Absonderung folgenden Kalendermonat erzielten Netto-Arbeitsentgelt aus dem bisherigen Arbeitsverhältnis. Die Sätze 1 und 3 gelten für die Berechnung des Verdienstausfalls bei den
in Heimarbeit Beschäftigten und bei Selbständigen entsprechend mit der Maßgabe, dass bei den in Heimarbeit Beschäftigten das im Durchschnitt des letzten Jahres vor Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder vor der Absonderung verdiente monatliche Arbeitsentgelt und bei Selbständigen ein Zwölftel des Arbeitseinkommens (§ 15 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch) aus der entschädigungspflichtigen Tätigkeit zugrunde zu legen ist.

(4) Bei einer Existenzgefährdung können den Entschädigungsberechtigten die während der Verdienstausfallzeiten entstehenden Mehraufwendungen auf Antrag in angemessenem Umfang von der zuständigen Behörde erstattet werden. Selbständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer einer Maßnahme nach Absatz 1 ruht, erhalten neben der Entschädigung nach den Absätzen 2 und 3 auf Antrag von der zuständigen Behörde Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang.

Natürlich ist man verpflichtet, den Schaden möglichst gering zu halten. Wer auch im Homeoffice arbeiten kann, muss dies auch tun. (Wie das möglich ist, wenn auch kleine Kinder zuhause in Quarantäne sind, weil der Kindergarten geschlossen ist, beantwortet der SWR nicht.)

Und: Es muss sich um eine offizielle Quarantäne handeln. Wer begründete Angst hat, sich möglicherweise angesteckt zu haben, sollte also nicht einfach zuhause bleiben und auf eine spätere Erstattung hoffen, sondern einen Arzt oder direkt das Gesundheitsamt konsultieren.

 

ISDV-Umfrage zu wirtschaftlichen Auswirkungen mit Schwerpunkt Veranstaltungsbranche

(09.03.20) Die Veranstaltungsdienstleister/innen sind neben z.B. Trainer/innen und Gastronomen in besonderem Maße von der Absage von Veranstaltungen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen. Aus den Kommentaren zu diesem Beitrag wird deutlich, dass insbesondere Veranstaltungsabsagen viele Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen intensiv beschäftigen.

Der ISDV (Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungswirtschaft e.V.), mit dem wir eng zusammenarbeiten, hat zu den wirtschaftlichen Auswirkungen auf Solo-Selbstständige eine Umfrage gestartet, die Argumente für Gespräche mit verantwortlichen Politikern liefern sollen. Nehmt bitte daran teil, wenn ihr aus dieser oder ähnlichen Branchen stammt.

153 Kommentare

  1. Sibylle Koopmann schreibt:

    Von welcher Behörde genau ist denn die Rede?
    Also es ist gut zu wissen, daß es diese Regelung gibt, aber mir erschließt sich aus dem Text nicht, wohin man sich wenden soll.

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    1. Jens Wagner schreibt:

      Es ist von der „zuständigen Behörde“ die Rede.
      Das ist in aller Regel das örtliche Gesundheitsamt, weil das auch die Quarantäne anordnet.

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      1. Klaus schreibt:

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Gesundheitsamt Kosten erstattet für weiterlaufende Betriebsausgaben.

        Antworten
        1. Sven Lenzer schreibt:

          Tja… Und da fängt der Hund an zu humpeln.. Unterstützung bekommen mal wieder nur die großen. Ein Kleinunternehmen geht da unter… bzw. Muss in die Insolvenz.

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          1. richard kellner schreibt:

            bin Promoter selbst.und darf als fremdfirmen beschäftigter meine tätigkeit nicht ausüben. das heist also,da ich nicht krank bin,pleite nach ca.4 Wochen. Bezahle seit 40 Jahren Steuern,wenn ich meinen AUsweis wegwerfe und sage bin Flüchtling.hilft auch nichts kann nur Bayrisch.

          2. HannaH schreibt:

            Hallo.
            Ich bekomme jetzt 2 Wochen keine Aufträge mehr aufgrund des Corona-Virus. Es ist eine Anordnung der Zentrale. Ich bin Freiberuflerin im Gesundheitswesen. Aber das Gesundheitsamt hat dies ja nicht angeordnet, sondern mein Auftraggeber. Ist es sinnvoll sich dann an das Arbeitsamt zu wenden, da Herr Hubertus Heil ja versprochen hat, auch den Selbstständigen zu helfen und nicht zu kleckern, sondern zu klotzen?

        2. sammi schreibt:

          doch…angeordnete quarantäne wird ausgeglichen vom für sie zuständigen gesundheitsamt (siehe rechtsregelung im bundesseuchengesetz)

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        3. Tim E. schreibt:

          Doch. Aus § 56 Abs. 4 S.2 IfSG ergibt sich der Anspruch auf Übernahme eines angemessenen Teils der Betriebskosten, wenn die darin genannten Voraussetzungen vorliegen.

          MfG

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    2. Antworten
    3. Karin Schäfer schreibt:

      Ich habe ein kleines Unternehmen ( Sonnenstudio)
      Kann mir jemand sagen wo ich mich jetzt hinwenden kann?
      In den Medien wird auch nicht klar was zu tun ist.
      Hier wird nur über grosse Konzerne gesprochen

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      1. Antworten
      2. Rabe schreibt:

        So ist unsere Regierung
        ich habe auch ein klein Unternehmen und weis nicht wie es weitergeht
        MfG

        Antworten
    4. Tim Effe schreibt:

      Guten Tag,

      die zuständige Behörde wird von den Ländern per Ausführungsverordnung zum IfSG bestimmt. Das regelt § 54 IfSG. In Hamburg ist dies gemäß Art. 2 der Anordnung über Zuständigkeiten im Infektionsschutzrecht die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. Wenn Sie sich nicht sicher sind oder eine entsprechende Landesverordnung in ihrem Bundesland nicht finden, dann kann Ihnen das Gesundheitsamt sicher die zuständige Behörde nennen.

      MfG

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  2. Hauke Kranz schreibt:

    Und wie ist das, wenn eine Veranstaltung/Messe/Konzert … von Behörden abgesagt wird? Also wenn nur prophylaktisch gehandelt wird? Ich denke, davon ist ein viel größerer Teil der Bevölkerung betroffen.

    Antworten
    1. Andreas Lutz schreibt:

      Hallo Hauke,
      wenn ich es richtig verstehe, wurden die Messen bisher von den Messeveranstaltern abgesagt. Im Fall der Leipziger Buchmesse https://www.leipziger-buchmesse.de/absage/ heißt es z.B.:
      .
      „Die Entscheidung hat die Leipziger Messe gemeinsam mit der Stadt Leipzig in enger Absprache getroffen und wird von allen Beteiligten sehr bedauert. Das Gesundheitsamt Leipzig folgte der Aufforderung des Bundesgesundheits- und des Bundeswirtschaftsministeriums, wonach eine Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen bei Großveranstaltungen gewährleistet sein muss. Es verfügte u.a., dass jeder Messeteilnehmer schriftlich belegen müsse, nicht aus definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu Personen aus Risikogebieten gehabt zu haben. Das ist angesichts von rund 2.500 Ausstellern und rund 280.000 erwarteter Besucher nicht sicherzustellen. Die Gesundheit unserer Aussteller, Besucher, Gäste, Partner und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Die Stadt Leipzig und die Leipziger Messe haben sich daher für die Absage entschieden.“
      .
      Der Eintrittspreis wird erstattet. Was Übernachtungen betrifft heißt es: „Bitte wenden Sie sich dazu an Ihr Hotel.“ Hier hängt es also von den Stornobedingungen ab. Im Umfeld von Messen sind die Stonofristen aber oft verlängert. Und Flüge kann man in der Regel nicht, Bahnreisen nur teilweise stornieren.
      .
      Im Kleingedruckten der Messe-AGB steht, dass man das Risiko selbst trägt. Vgl. http://www.leipziger-messe.de/unternehmen/download/agb/ In den AGB für Besucher steht z.B.:
      „6.3 … Allerdings erstattet die Leipziger Messe hier auch die Auslagen gemäß Ziffer 6.2. Weitere Ansprüche, wie z.B. auf Ersatz entstandener Reisekosten, können gegen die Leipziger Messe nicht geltend gemacht werden.
      6.4 Fällt eine Veranstaltung wegen Absage ersatzlos aus, erstattet die Leipziger Messe die Kosten auf Anforderung.
      Und zum Thema Konferenzen: … Ist die Durchführung der Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt, wegen Verhinderung eines Referenten, wegen Störungen am Veranstaltungsort oder aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl nicht möglich, werden die Teilnehmer umgehend informiert. Das Teilnahmeentgelt wird erstattet, wenn die Absage aufgrund einer zu geringen Teilnahmezahl erfolgt. Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall ist ausgeschlossen, es sei denn, solche Kosten entstehen aufgrund grob fahr- lässigen oder vorsätzlichen Verhaltens seitens der Leipziger Messe.“

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      1. KukuKule schreibt:

        Bisher heißt es, Entschädigung gibt es nur, wenn der Veranstalter absagt.

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        1. Dominik schreibt:

          Aber Entschädigung von wem?? Ich bin Selbstständig und arbeite als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Eventagenturen..nun wurden beinah alle Events für März und April abgesagt ohne Aussicht auf Besserung. Keine Events = kein Lohn..
          Aber mein Vermieter hat leider kein Verständnis wenn ich sag, ich kann keine Miete zahlen weil ich nix verdien.
          Meine Fixkosten laufen auch trotzdem weiter.. Bin etwas ratlos was ich nun machen soll.
          Falls hier jemand Rat für mich hat kann sich gerne unter meiner Email melden (dominikmalue@gmail.com) ich bin noch sehr junger Unternehmer und hab aktuell echt existenzängste!

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          1. Robert Josek schreibt:

            Hallo Dominik!

            Bin auch schon seit 16 Jahren als selbstständiger Musiker am schaffen!
            So was ist bei mir auch noch nie dagewesen.
            Bei mir sind auch schon mehrere musikalische Jobs abgesagt worden. Trotz Verträge!!!
            Bei den meisten Kunden handelt es sich um Stammkunden.(Will man gegen die Stammkunden gerichtlich vorgehen????) Denke nein!
            Frage? Wer haftet für den Ausfall?
            Kann mein Kunde bzw. ein Vertragspartner sich von irgendeiner Behörde den Ausfall bezahlen lassen oder ein Teil des Geldes für die armen Musiker beantragen?
            Weil der Korona Virus ist ja höhere Gewalt.
            Oder Schaue auch ich ( Wir) in die Röhre?
            Zu deiner Frage?
            Ich glaube wenn du infiziert bis und stehst unter Quarantäne, bekommt man etwas Geld vom Gesundheitsamt .
            P.S . Über weitere Informationen von Dir würde ich mich freuen!
            Sobald ich was erfahren hab, melde ich mich wieder bei dir!
            Allseits ein gesundes Leben
            M.F.G. Robert Josek

          2. Sabine schreibt:

            Hallo Dominik,

            ich bin auch Selbstständig und bekomme aufgrund der vielen abgesagten Messen keine Aufträge mehr . Mich würde auch interessieren, wer dafür einen Ausgleich zahlt. Kann doch nicht sein, das man jetzt mal eben so alles verliert was man sich aufgebaut hat.

          3. Michael schreibt:

            Hallo Dominik,
            ich würde nicht drauf bauen das da viel kommt.
            Man Spricht immer von Unternehmerisches Risiko.
            Leider ist diese Geschichte Momentan genau das.
            Ich selbst bin auch Selbstständig ohne Rücklagen sieht es düster aus wenn das so weiter geht.
            Solltest du hohe laufende Kosten haben empfehle Ich dir dich Frühzeitig mit deiner Hausbank zu Unterhalten.

          4. Daniel schreibt:

            Man hat auch als Selbstständiger Anspruch auf ALG2 wenn die Aufträge wegbrechen und man weniger als 15 Stunden pro Woche Arbeit hat, so kann man zumindest mal seine Miete abdecken. Ich hoffe die Ämter sind aufgrund der Lage da auch etwas flexibler als normal – es ist zwar nicht viel, aber besser als nichts. Ist auf jeden Fall einen Versuch wert, da sich bis Ende April ja nicht viel bessern wird.

          5. Daniela schreibt:

            Guten Abend, mir geht es wie euch allen … grad nicht so gut und sehr in Sorge.
            Ich würde auch gerne erfahren, an welches Amt man sich denn nun als Selbständige(r) wegen Verdienstausfall wenden muss?
            Liebe Grüße

  3. Manon Meidow schreibt:

    Wie verhält es sich, wenn man im Jahr davor z.B. eine Praxis gegründet hat und die Ausgaben die Einnahmen überstiegen hatten und eine Einkommensteuererklärung zwar bereits beim Steuerbüro eingereicht wurde, diese jedoch noch nicht dem FA vorliegt? Wird dann evtl. das Einkommen der bisherigen Monate aus 2020 zugrunde gelegt (BWA o.ä.)?

    Antworten
  4. Sketchnoterin schreibt:

    Noch gibt es keine offiziellen Ansagen, dass Veranstaltungen mit vielen TN abgesagt werden sollen. Dennoch werden Veranstaltungen von den Veranstaltden selbst abgesagt. Ich weiß, dass ich als Freiberuflerin bei einer verbindlichen Buchung mein Honorar trotzdem einfordern kann, aber das führt natürlich häufig zu einem Ende der Geschäftsbeziehung. Kann ich (oder die Veranstaltenden) das Honorar irgendwo zur Erstattung beantragen?
    Es erscheint mir unrealistisch, aber ich wüsste gern, wo man es versuchen könnte.

    Antworten
    1. Andreas Lutz schreibt:

      Der Anspruch hängt zunächst einmal vom vertraglich vereinbarten ab (Kündigungs-/Stornofrist etc.), aber das ist dir ja bekannt.
      Ich denke, hier ist das Fortdauern der Kundenbeziehung (wie viele Aufträge sind zu erwarten?) mit dem konkret ausfallenden Honorar abzuwägen.
      In der Praxis wird man vielleicht einen Kompromiss finden, z.B. Kostenteilung.
      Der Schulungsbedarf (angenommen es handelt sich um Mitarbeiter) bleibt ja vorhanden. Vorstellbar wäre anzubieten, die Schulung mittels Videokonferenz durchzuführen.

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  5. bring schreibt:

    Ich arbeite auf einer Insel im Sicherheitsgewerbe,was ist wenn uns die Gäste ausbleiben oder unsere Insel zu gemacht wird.
    Mein Auftraggeber mich nicht mehr braucht und mir dieser ganz Jahres Auftrag wegbricht.
    kann mir dazu jemand etwas sagen??
    Vielen vielen dank

    Antworten
    1. Andreas Lutz schreibt:

      Deine Frage geht ja in dieselbe Richtung wie die darüber. Ich bin nicht Anwalt, würde aber vermuten, dass zunächst einmal zählt, was im Vertrag steht. Dass ihr davon natürlich in Hinblick auf die weitere Geschäftsbeziehung eine andere Lösung finden könnt oder vielleicht andere Wege, wie die Leistung erbracht werden kann – letzteres ist in deinem Bereich natürlich schwieriger, weil sie physisch erfolgen muss und es ja an den Besucherzahlen hängt. Dass es jenseits von Konjunkturprogrammen zur Anregung der Nachfrage Entschädigungen gibt, würde ich bezweifeln. Für Angestellte, die zeitlich begrenzt nicht gebraucht werden, soll das Kurzarbeitergeld ausgeweitet werden. Für Selbstständige gibt es m.W. nichts vergleichbares.

      Antworten
  6. Siegfried N. schreibt:

    Im Artikel steht, dass sich der Verdienstausfall nach dem Gewinn im Steuerbescheid des letzten Kalenderjahres richtet. Wie sieht das aus, wenn ich als Geschäftsführer einer GmbH auch in Projekten tätig bin. Der Gewinn der GmbH ist ja eher schmal. Ich zahle mit ja ein festes Gehalt. Richtet sich das dann nach dem Gehalt?

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  7. Philip schreibt:

    Wie sieht es bei all den Selbständigen Gastronomien aus die jeden Monat Miete bezahlen?
    Imbiss , Restaurants usw..

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    1. Andreas Lutz schreibt:

      Ich verstehe die Regelung oben so, dass eine amtlich angeordnete Quarantäne vorliegen muss. Dann gilt wohl oben beschriebene, ja durchaus großzügige Regelung. Wenn einfach die Gäste wegbleiben, die Miete und Personalkosten weiterlaufen, fällt das unter das Unternehmerrisiko, sprich es bleibt an den Eigentümern hängen. Wahrscheinlich bestellen die Kunden mehr Essen per Lieferservice, was aber vermutlich die Lücke, die aufgerissen wird, nur teilweise schließen kann.

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      1. ChrisD schreibt:

        Steht doch eigentlich im Artikel:
        „Selbständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer einer Maßnahme nach Absatz 1 ruht, erhalten neben der Entschädigung nach den Absätzen 2 und 3 auf Antrag von der zuständigen Behörde Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang.““
        nicht gedeckte Betriebsausgaben -> Löhne, Miete, etc

        Antworten
        1. Dorfbrauerei schreibt:

          Naja, aber genau betrachtet, sind die erwähnten“Maßnahmen nach Absat 1″ auch bloß die Verbote der Berufsausübung wenn man selber infiziert oder sonstwie unter Quarantäne ist. Habe eben das ganze IfSG durchgelesen und nur einen eher vagen Hinweis auf die Situation wie in Berlin und gefunden, wo die Schließung aller Kneipen und Clubs angeordnet wurde. Da steht im Abschnitt zu den Zuständigkeiten etwas von „Maßnahmen aufgrund anderer rechtlicher Vorschriften“. Also, ohne eigene, persönlichen Berufsverbot eine Entschädigung? Das kann wohl nur eine Anwältin herausfinden…

          Antworten
  8. Antworten
  9. Wolff schreibt:

    Was mache ich als Selbstständige, wenn ich zwar nicht unter Quarantäne stehe, mir aber die Aufträge wegbrechen? Gibt es da schon Ideen vom Staat oder muss ich dann Sozialhilfe beantragen?

    Antworten
    1. Felix schreibt:

      Würde mich auch interessieren, ich habe ein Cateringunternehmen und versorge 6 Schulen sowie einen Kindergarten. Gibt es da eine Entschädigung, wenn diese schließen müssen auf behördliche Anordnung und ich dadurch nichts verkaufe?

      Antworten
      1. Andreas Lutz schreibt:

        Hallo Felix, siehe oben, es hängt erst mal von deinem Vertrag (wenn es einen gibt) mit den Schulen bzw. dem Kindergarten ab, der Kündigungsfrist etc.
        Wenn einfach weniger Leute kommen, dann fällt das vermutlich unter Unternehmensrisiko. Dazu wurde oben schon diskutiert.
        Wenn andere mehr wissen, vielleicht einen Rechtsanwalt befragt haben, dann postet gerne hier, was ihr an zusätzlichen Informationen habt.

        Antworten
      2. Birgit klinge schreibt:

        Hallo Felix
        Ich habe das gleiche Problem wie du. Ich habe auch eine Schulmensa Vielleicht kann man sich mal gegenseitig beraten was zu machen ist. Fakt ist wir kleinen Unternehmen müssen uns zusammen tun um etwas zu bekommen uns gegenseitig unterstützen. Wie alle sitzen im selben Boot. Ich wünsche uns allen das es Lösungen gibt

        Antworten
        1. Sylvia schreibt:

          Hallo, da würde ich mich gerne zwecks Info anschließen. Bin in der gleichen Situation, Schule ist bereits seit 1 Woche zu und ich betreibe das Schülercafe.
          Das Gesundheitsamt ist wohl nicht zuständig, dort habe ich bereits nachgefragt.
          Wo kann man die Erstattung für einen Verdienstausfall beantragen?

          Antworten
        2. Jutta Fritz schreibt:

          Hallo …
          Ich sitze auch in dem Boot der Schulmensa ..
          Jetzt sind die Schulen geschlossen worden..und somit verdiene ich nichts..habe aber meine Ausgaben und laufende Kosten ..wohin kann man sich da wenden ??
          Danke für die Info ..

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        3. Antworten
  10. Susanne Hardt schreibt:

    Was mache ich als freiberufliche Yogalehrerin, wenn die Betriebe, in denen ich Unterricht gebe, wegen Quarantäne dicht machen, ich selbst jedoch nicht krank bin und mich nicht in Quarantäne befinde? Gibt es da auch Entschädigung? Ich verdiene dann ja kein Geld.

    Antworten
    1. K.Wolff schreibt:

      Das ist ja das Problem, das viele Selbstständige jetzt haben. Was passiert bei Umsatzeinbrüchen, keine Jobangebote mehr, wenn man nicht unter Quarantäne steht, aber die Miete nicht mehr zahlen kann usw?
      Es wird immer Unternehmerisches Risiko genannt. Aber das ist doch jetzt eine Massenhysterie, die die gesamte Wirtschaft lahmlegt.
      Ich denke, vielen bleibt dann nur noch der Gang zum Sozialamt, denn ich kann mir nicht vorstellen, daß der Staat sich um Selbstständige und ihr wirtschaftliches Überleben Gedanken gemacht hat

      Antworten
      1. Lutz Loebel schreibt:

        Hast Du kurz und gut zusammengefasst: in der Tat läuft es auf das Thema „Unternehmerisches Risiko“ hinaus. Da der Staat prinzipiell nicht für unseren Erfolg verantwortlich ist (in Form von Steuern aber trotzdem gern daran partizipiert), tragen wir das Risiko allein. Sollte also nicht noch irgendein Wunder geschehen und jemand an entscheidender Stelle ein Einsehen mit Freiberuflern und solo selbständigen haben, bleiben wir wohl auf unserem Schaden sitzen. Natürlich wirkt sich ein geringerer Umsatz steuerlich aus, in puncto Liquidität hilft das allerdings nicht: wer jetzt keine Reserven hat (die man ja für Situationen und Fälle wie diesen bildet), wird sich schwer tun.

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      2. Victor Scicluna schreibt:

        Als freiberuflicher Englischlehrer haben wir keinen festen Vertrag mit unseren Schulen/kunden – mein Hauptkunde hat mich gerade angerufen und mir mitgeteilt, dass aufgrund des Corona-Virus-Risikos ab heute alle meine Unterrichtsstunden mindestens für die nächsten 5 Stunden abgesagt werden Wochen. Da dies mein Hauptkunde ist, habe ich ca. 2000 € pro Monat fehlen. Wenn die anderen nicht stornieren, habe ich ein Resteinkommen von rund 400 € pro Monat. Allein meine private Krankenversicherung kostet 450 €. 20 € für den Monat März und April. Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll …

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      3. Behi schreibt:

        Hallo, befinde mich wie vieke anderen im gleichen Situation 🙁 meinen Sie muss man sich social Hilfe beantragen im diesem Fall? Viele meine Kunden sind schon aus Vorsorg der Termine abgesagt und einige verzichten weil die auch das genaue finanzielle Problem bekommen haben.
        Es sieht leider sehr grausam aus 😔

        Antworten
      4. HannaH schreibt:

        Ich habe auch das Problem. Mein Auftraggeber hat von 2 auf 4 Wochen die sonst sichere Auftragsvergabe eingestellt. Habe schon im Arbeitsinisterium in Hannover angerufen. Sie Dame ist mit den Nerven runter und sagt man weiß noch nichts, Herr Heil wäre noch am Kämpfen, weil sie die anderen Parteien dagegenstellen. Arbeitsamt und Gesundheitsamt melden sich nicht zurück und sind telefonisch nicht erreichbar, bzw. lassen sich verleugnen.
        Ich finde das Formular zum Entschädgungsantrag nach §§ 56 und 57 InfGS für Niedersachsen nicht. Schicke nun einfach, um die Frist zu wahren den Antrag von NRW.

        Antworten
        1. Petra Koller schreibt:

          Hallo HannaH, könntest du mir sagen, welches Formular du für NRW nutzt? Ich bin freiberufliche Trainerin in Schulen und Unternehmen und bin genau wie ihr alle hier von der Situation finanziell arg betroffen. Versuche mich zur Zeit durch den Dschungel von Beiträgen oder Artikel zu kämpfen.

          Antworten
    2. ChrisD schreibt:

      Sagen wir es mal so:
      wenn du als Yoga Lehrerin in einem Betrieb unterrichtet hast, der nun unter Quarantäne steht, dann fahr nach Hause, rufe das Gesundheitsamt an, das die Quarantäne ausgesprochen hat und lasse dich als Kontaktperson ebenfalls unter Quarantäne stellen.
      Anschliessend deine Kunden informieren.

      Sollte der Betrieb auf freiwilliger Basis durch die Geschäftsführung geschlossen worden sein, dann Frage dort vorsichtig an, denke deine Kosten machen dann den Braten auch nicht mehr fett.

      Antworten
  11. Eiki schreibt:

    Wie ist es mit dem Stadioncatering wenn die Veranstaltung also das Spiel stattfindet- aber keine Zuschauer von Amts wegen kommen dürfen.
    Das wären 100 % Verdienstausfall und fatal…

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  12. Antworten
    1. Dorfbrauerei schreibt:

      Die Infos in dem Link richten sich aber fast nur an Arbeitnehmer*innen, oder habe ich da was übersehen? Also, dass sie alle einfach weiter ihr Gehalt bekommen, ist ja schön, aber für Selbstständige und Arbeitgeber ist das ja jetzt nicht so nützlich.

      Antworten
  13. Andreas Lutz schreibt:

    Vielleicht interessant: Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hat jetzt in ihre Einladungen zu Veranstaltungen (auch kleinere mit nur 20 Teilnehmern) folgenden Hinweis aufgenommen:
    .
    „Aktueller Hinweis
    .
    Wir bitten Sie darum, zu unseren laufenden Veranstaltungen nur solche Mitarbeiter*innen zu entsenden, die nach aktuellem Stand und menschlichem Ermessen nicht risikobehaftet sind, d. h. keine Personen, die zuvor in Risikogebieten privat oder dienstlich unterwegs waren oder in den letzten 14 Tagen engen Kontakt zu einer bestätigten oder wahrscheinlich an Coronavirus erkrankten Person hatten.
    .
    Weiter bitten wir, auf das Händeschütteln nach Möglichkeit zu verzichten und die üblichen Hygiene-Regeln (Händewaschen, Niesetikette) einzuhalten.“

    Antworten
  14. Andi schreibt:

    Ich arbeite als freiberufliche Lokaljournalistin. In unserem Kreis gab es bisher nur wenige Corona-Verdachtsfälle, aber noch keinen Erkrankten. Trotzdem werden zunehmend Veranstaltungen abgesagt, über die ich berichten wollte. Wie bekomme ich den Einnahmeausfall ersetzt? Wenn ich sie gegenüber dem Verlag geltend mache (insofern es sich um eine Beauftragung von dort handelte), was ich eher ungern tun würde, um nicht künftige Geschäftsbeziehungen zu riskieren, hat er dann Möglichketten sich da Geld zurück zu holen?

    Antworten
    1. Ionela Hanke schreibt:

      Schreib Artikel über die Corona Fälle. Schlechte Nachrichten verkaufen sich immer gut.

      Antworten
  15. Bettina W. schreibt:

    HELP – wir wissen nicht mehr weiter!
    Ich habe mit einer Partnerin eine Agentur für Veranstaltungsservice – wir beraten Kunden zum Thema Messen & Veranstaltungen, kümmern uns um die Logistik & vermitteln das Personal. Das Unternehmen ist noch kein Jahr alt.
    Für die nächsten 2 Monate sind ALLE relevanten Messen und Veranstaltungen abgesagt worden und die Akquise läuft schrecklich, da keiner weiß, was kommen wird! Wir haben Verdienst-Einbußen von 100%!!
    Es ist eine GbR – daher gibt es keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, da wir keine Angestellten haben (stimmt diese Aussage?)
    Was können wir tun?? Es ist eine beispiellose Katastrophe für diese Branche!
    Bleibt uns wirklich nur die Aufstockung durch Hartz IV übrig???

    Antworten
    1. Lutz Loebel schreibt:

      So schlimm und blöd es sich auch anhört, aber ihr werdet vermutlich auf eurem Verlust sitzen bleiben. Nach heutigem Kenntnisstand sind seitens der Bundesregierung keine Hilfen und Unterstützungen für Freiberufler, Solo-Selbständige und GbR geplant. Das ist ärgerlich, aber dem Umstand geschuldet, dass Selbständige und Freiberufler in diesem Land ohnehin einen schweren Stand haben. In gewisser Weise ist es ja auch richtig, dass nicht die Allgemeinheit für unsere Verluste aufkommt; als wir uns selbstständig gemacht haben, war uns bewusst, dass wir das mit einem gewissen Risiko tun.

      Antworten
  16. Göran Bliedung schreibt:

    Hallo,

    was ist mit Aufträgen die eigentlich jährlich wieder kehren, wie z.B. Messe ITB. Mir sind da jetzt 10 Arbeitstage weggefallen es folgten zwei weitere Absagen für folge Aufträge… Die Aufträge kann ich jetzt nicht so weiter mit anderen ersetzen und mir fehlen einfach die Einnahmen. Kann man hierfür Anträge zur evtl. Unterstützung stellen? Ich bin ein Ein Mann Betrieb im Bereich Dienstleistung für Messen und Veranstaltungen und so wie das aussieht wird sich ja die Lage erstmal nicht verbessern. Was kann ich tun? Möchte mich nicht Harzt IV melden müssen?

    LG Göran

    Antworten
  17. Lisa Ciccopiedi schreibt:

    Hallo,

    ich bin selbstständig als Dienstleister. Nun wurde eine 3 tägige TV-Produktion abgesagt und mir geht dasGeld verloren. Gibt es hierfür auch eine Lösung?

    Antworten
  18. Tobias Bonn schreibt:

    Steht mir als selbstständigem Solokünstler oder uns als Künstler-GbR eine Entschädigung zu, wenn nicht ich (wir) unter Quarantäne stehe(n), sondern der Veranstalter aufgrund behördlicher Anordnung das Theater schließen muss?

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    1. Lutz Loebel schreibt:

      Seitens irgendeiner Behörde vermutlich nicht, sehr wohl aber kannst du vom Veranstalter Entschädigung verlangen. Inwieweit das förderlich für eine weitere Geschäftsbeziehung ist, wirst du selbst entscheiden müssen. Fakt ist, dass niemand Dein unternehmerisches Risiko absichern wird, das würde ja auch nicht passieren, wenn dein Veranstalter beispielsweise verhaftet und ins Gefängnis gehen würde. ist ein bisschen weit hergeholt dieser Vergleich, weiß ich, macht aber deutlich, dass wir als Selbständige eben mit einem gewissen Risiko leben müssen. Dafür haben wir Vorteile die Angestellte nicht haben.

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      1. Behi schreibt:

        Alle reden hier von eigenen Risiken für die selbstständig berue, aber keine Berücksichtigt der Fakt das diese Risiko nicht durch die Geschäftsinhaber entstanden ist sondern es handelt sich um eine Epidemie Situation und um Schutz vor einander ist man gezwungen wie alle anderen als selbstständige auch die Risiken zu vermeiden und soviel zu möglich die Kontakte zu minimieren. Es kann doch nicht sein das man als selbstständige die Existenz verlieren würde, dafür hat man such wohl sehr viel Mühe getan um stad und anderen nicht als last zu sein. Jarenlang steuer bezahlt damit einige ohne arbeiten das leben genießen… Voll unfair finde ich 😔

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  19. Detlef Bachmann schreibt:

    Wie schaut es eigentlich aus, wenn ich als Selbstständiger meiner Arbeit nicht nachgehen kann, weil ich mich um mein Kind kümmern muss, da der Kindergarten geschlossen ist. Gibt es hier irgendwelche Regelungen?

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    1. Lutz Loebel schreibt:

      Als Angestellter hättest Du jetzt kein Problem, du bekommst unter diesen Umständen dein Gehalt weiter. Als selbständiger wirst du vermutlich in die Röhre schauen.

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    2. Behi schreibt:

      Hallo, hab die ähnliche Probleme als alleinerziehend selbstständige und dazu kommt noch das die Leute auch im diese Situation aus Vorsorg auf die Dienstleistungen verzichten damit man keine ausversehen infiziert. Hoffe das eine Lösung gefunden wird, man hat nicht für nichts Steuer bezahlt

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  20. Martha Martina Greiner-Fuchs schreibt:

    Hallo Bin Selbständige Promoterin im Lebensmittel und Kleingeräte bereich die Firmen haben Jetzt alles Promo Einsätze abgesagt (Messen und Läden) habe daduch sehr viel Verdienst-Einbußen .
    wer hilft dann .

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  21. Elias Paurnfeindt Eyss schreibt:

    Hallo, bei mir sind auch Einbußen und Auftragsstornos im mehrstelligen Bereich zu verzeichnen.

    Storniert worden aufgrund von COVID-19. (Messeauftritte und Marketing-Werbemittel, etc.pp)

    Wer bezahlt mir den Ausfall? Das könnte für einen Selbständigen wie mich den Ruin bedeuten. Alleine diesen Monat fehlen mir knapp 7.000 Euro Umsatz… Wo soll das noch hinführen? Wer steht dafür gerade? Wenn das so weiter geht, kann man zum Sozialamt gehen wegen dieser Seuche.

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  22. Petra Ehrnsperger schreibt:

    Ich bin Künstlerin und leite eine eigene Kunstschule. Lebe von Malkursen. Nun sagen meine Kursteilnehmer reihenweise ab aus Angst vor Corona. Was passiert, wenn meine Kurse aufgrund von Absagen ausfallen? Die Kosten, Miete für die Kursräume laufen weiter! Ist das dann einfach unternehmerisches Risiko? Dann bin ich in 2 Monaten pleite…

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    1. Lutz Loebel schreibt:

      Ja, es scheint, als plane man seitens der Bundesregierung nur Hilfe und Unterstützung für Unternehmen, nicht aber für Freiberufler und Solo-Selbständige. Der von Dir geschilderte Fall dürfte in ähnlicher Weise viele Freiberufler betreffen. Und ja, das fällt dann wohl unter unternehmerisches Risiko: ich darf mich über bereits drei Stornos freuen, der entstandene Schaden ist bereits deutlich fünfstellig, ich kann ihn nirgendwo geltend machen, außer beim Auftraggeber selbst – aus naheliegenden Gründen tue ich das nicht.

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  23. Karin Disselhoff schreibt:

    Hallo!Ich bin Handelsvertreter im Messeverkauf.Durch den Ausfall aller gebuchten Messen für das nächste Halbjahr sank unser Einkommen sofort auf 0.An welches Amt,oder Stelle kann ich mich wenden,und welche Unterlagen muss ich vorlegen,um Hilfe zu bekommen? MfG.

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    1. Antworten
  24. Markus Schreiber schreibt:

    Für einen Selbständigen sind „Kunde bleibt fern“-Ereignisse doch typischerweiser eigenes Risiko. Wer sollte auch dafür bezahlen, wer sollte die Größe der Ausfälle exakt belegen können? Hier bieten sich lediglich Kredite oder Förderungen an, das Leid zu überbrücken. Hoffentlich werden Anreize der Regierung auch so gestaltet, dass sich die lokale Bank des kleinen Selbstständigen dafür überhaupt und kurzfristig interessiert.

    Wichtiger wäre es zu erwirken, dass Quarantäne-Maßnahmen auch wirklich durch das Gesundheitsamt angeordnet werden, damit ein Entschädigungsanspruch greift. Ruft ein Unternehmen die Quarantäne lediglich auf ‚Empfehlung‘ des Amtes aus und schickt damit auch seine Freiberufler nach Hause, sitzen diese womöglich ohne Anspruch auf dem Trocknen. Welche Regelungen und Anweisungen (wer, wann, was) zum Ausspruch einer Quarantäne hier tatsächlich im Gesamtinteresse (Unternehmen, Angestellte, Freiberufler) sinnvoll sind, sollte einmal dargestellt werden, damit dies von Unternehmen als Auftraggeber bedacht wird. Selbstständige gehen aus Eigenschutz sicherlich nur in Quarantäne, wenn es vom Amt auch sie direkt betreffend und damit inkl. Anspruch auf Entschädigung angeordnet wird. Mir ist noch völlig unklar, inwieweit überhaupt solche Anordnungen an Unternehmen auch auf die bei diesem unter Vertrag stehenden Selbständigen durchgreift. Mein Gefühl erwartet hier – denn es geht schliesslich um viel Geld – nichts Gutes.

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    1. Lutz Loebel schreibt:

      Der letzte Teil der „Frage“ ist einfach zu beantworten: die Anordnung einer Quarantäne betrifft immer nur unmittelbar das Unternehmen, für das die ausgesprochen wurde. Mittelbar Betroffene (also z.B. Freiberufler und Selbständige, die für dieses Unternehmen arbeiten) betrifft das nicht – und damit entfällt auch der Grund, von den maßgeblichen Behörden (hier: Gesundheitsamt) eine Entschädigung einfordern zu können.
      Und ja: das ist unternehmerisches Risiko.

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  25. Michael & Claudia Bremer schreibt:

    Hallo, vll können Sie mir sagen ob und wie ich eine Ausstellungsentschädigung und Fototermin Absagen/Entschädigungen wegen dem Coronavirus erhalte bzw. beantragen kann.
    Vielen Dank für die Antwort, LG Claudia Bremer

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    1. Lutz Bergemann schreibt:

      Die Corona-Krise ist eine Pandemie und ein Kumulschadenereignis. Euch helfen also keine Sach-, Ausfall-, Lebensversicherungen mehr und erst recht gibts keinen Ersatz vom Staat. Die Regierung berät über Kurzarbeitergeld oder Geldmarktöffnung, Damit denkt sie hat sie ihre Pflicht getan. Die Großen wirds freuen, die Kleinen bleiben aber auf ihrem Schaden sitzen und dürfen höchstens wenn die Bank noch nett ist einen Kredit aufnehmen.

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  26. Robert Josek schreibt:

    Korona-Kriese!
    Gute Nacht für Selbständige.
    Freiberufler, Musiker, Kameraleute, und viele andere die von ihrem Beruf leben müssen!
    Es ist immer schwierig von diesen Berufen zu leben. Gott sei Dank ging das bei mir 16 Jahre gut.
    Uns macht´s ja auch Spaß! Mann ist auf keiner Behörde angewiesen außer dem Finanzamt und der Krankenkasse!
    Ich höre nur aus den Medien, dass große Unternehmen finanziell wegen der Korona-Krise klagen.
    Auch hier ist der Staat wieder bereit was zu spenden. Warum ist das nicht bei Freiberufler so?
    Wir zahlen ja auch Steuergelder und gehen nicht zum Amt und beantragen Harz 4.
    Ich finde, da müsste sich was ändern. Schließlich können wir nichts für die Korona-Krise. Der Virus ist in China ausgebrochen und wurde noch 2 Tage lang Geheimgehalten! Erst als es zu Spät war, wurde dieses bekannt gegeben! Eigentlich müssten die Chinesen für den Ausfall gerade stehen! Meine Meinung!
    Wir Selbständige können nur hoffen, dass dieser Virus schnell verschwindet und wir wieder ins normale Berufsleben finden.
    Ich wünsche Euch allen Selbständige Allseits ein gesundes Leben!

    R. Josek

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    1. Paul Meier schreibt:

      Die Bundesregierung müsste für ihre Schlamperei bei der Einreise gerade stehen! Trotz Corona-Warnungen wurden bei Einreisenden aus China und auch noch letzte Woche aus Italien an den Flughäfen keinerlei Schutzmaßnahmen durchgeführt (Fieber messen…?)! Nein, es wurde seelenruhig gewartet, bis der Virus in den Städten angekommen war um dann anzuordnen, jetzt müsse man die Ausbreitung verlangsamen. Und wer zahlt für dieses unprofessionelle Verhalten? Die Pharmalobby jedenfalls freut sich.

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  27. Ionela Hanke schreibt:

    Was ist mit diejenigen die wegen der Absage aller Veranstaltungen als Messegestalter, zum Beispiel, kein Auftrag mehr haben von Heute auf Morgen? Werden die für diese Zeit auch irgendwie entschädigt?

    Antworten
    1. Lutz Loebel schreibt:

      Nein, wer sollte die Betroffenen auch mit welchem Grund und aus welchem Topf entschädigen? Wir sprechen hier von einem normalen unternehmerischen Risiko. Das kannten wir, als wir uns selbständig gemacht haben, richtig?

      Antworten
  28. Thomas Heil schreibt:

    Ich arbeite als Guide in Museen und Gedenkstätten. Heute wurden alle Häuser in Berlin bis zum 19. April geschlossen. Mir und meinen KollegInnen – alles Freiberufler – entgehen jetzt zahlreiche Führungen. Haben wir auch Anspruch auf Ersatz?
    Vielen Dank.

    Antworten
    1. Lutz Loebel schreibt:

      Nein, jedenfalls im Moment wohl nicht. Sofern bei Dir und den Kollegen vom Gesundheitsamt keine Quarantäne amtlich angeordnet wurde (wenn Du also nicht selbst krank bist oder einer Risikogruppe angehörst, also beispielsweise ein so genannter potentieller „Ausscheider“ bist), hast Du nach derzeitiger Rechtslage (Infektionsschutz-Gesetz) keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung / Entschädigung. Normales unternehmerisches Risiko also, so unbefriedigend das auch klingt.

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  29. Brauns schreibt:

    Hallo zusammen !
    Ja…jetzt kommt es drauf an. Wie ich lese, geht es den meisten Klein-und Kleinstunternehmen an den Kragen.
    Wo keine Lobby, da keine Hilfen. Als Hausmeister-Service, neudeutsch facility manager; haben auch wir Aufträge von Schulen, die evtl. Osterferien verlängern, also schließen. Da bricht natürlich ein hohes Umsatz-und Verdienst-
    potential weg. Mindestens 30-40 % ist viel Geld.
    Auch da werden wir wohl in die Röhre gucken, obwohl die Schließung dann behördlich veranlasst wurde.
    Mal sehen, ob dann auch der Vermieter, die Behörden und alle, die Geld wollen genauso schnell reagieren.
    Solange immer nur die Großen wie selbstverständlich Ihre Rechte bekommen, sieht es eben bei den Kleinen
    nach Existenzängsten aus. So sehr ich mich auch bemühe, kann ich nicht so laut brüllen, wie ich möchte.
    Petri heil.

    Antworten
  30. Friedrich R. schreibt:

    Und am Ende treibt es alle Kleinstselbständigen wieder zurück in die Arme der Sozial- und Rentenkassen, weil nur Angestellte überleben dürfen – Hurra!

    Antworten
  31. Dirk Jansen schreibt:

    Ich bin freiberuflicher Dozent und nach dem Gesetz Rentenpflichtig. Bekomme ich den Satz an Rentenversicherung erstattet oder verliere ich durch Corona Monate in der Anwartschaft?

    Antworten
  32. Gabriele Hurle schreibt:

    Ich habe eine Handelsvertretung für Schulmaterial. Da nun alle Schulen in Bayern final geschlossen wurden kann ich meiner Tätigkeit nicht mehr nachkommen. Seit Feb finden schon kaum mehr Termine statt, alle Veranstaltungen und Messen (Didacta) sind abgesagt.
    Ich bin komplett selbstständig und habe damit keinerlei Einkommen mehr.
    Kann mehr jemand sagen ob und wenn ja wo ich Hilfe beantragen kann?

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  33. J. Weber schreibt:

    Mein Mann ist selbstständiger DJ. Er selbst leidet (noch) nicht an dem Virus, aber seine Veranstaltungen. Es sind einige abgesagt worden und dadurch hat er einen entscheidenden Verdienstausfall. Kann er das geltend machen? Vielen Dank im Voraus.

    Antworten
    1. J. Weber schreibt:

      Sie haben die Frage bereits oben beantwortet. Hat sich also erledigt. 😉

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      1. Jule Liebelt schreibt:

        ich habe die selbe Frage aber die Antwort unter den vielen Komentaren nicht finden können.
        Könnten sie die Antwort kurz wiederholen?
        vielen Dank

        Antworten
  34. Emde schreibt:

    Hallo zusammen , wir haben einen Friseursalon, verstehe ich das richtig falls bei uns eine Schließung angeordnet werden würde , könnten wir Ausfälle beantragen ?
    Lieben Gruß Melanie

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  35. Anna Ludwig schreibt:

    Hallo , ich bin selbstständig und
    verkaufe auf den Märkten italienische Produkte. Alle Märkte sind abgesagt worden.
    Ein Bekannter hat mir geraten, das Gesundheitsamt anzurufen, wegen meinem Verdienstausfall. Weiß jemand, ob das richtig ist?
    Lg

    Antworten
  36. Dieter schreibt:

    Super ich bin selbständiger Schulbusunternehmer, was mache ich wenn vorsorglich die Schulen geschlossen werden. Die Fahrzeuge sind finanziert, Löhne laufen weiter, aber wenn wir nicht fahren gibt’s auch kein Geld.

    Antworten
    1. J.Nowak schreibt:

      Ich habe gleiche Problem. Schule ist zu, Behinderte Menschen, die ich auch zum Familienbesuch oder zum einkaufen manchmal fahre, jetzt bleiben aus Angst zuhause. Fixe Kosten für Personenbeförderung sehr hoch sind.

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  37. Gaby Philipp schreibt:

    Mein Mann betreibt ein Fußpflege und Massagestudio als Nebenerwerb. Ich selbst und 3 weiter Mitarbeiterinnen sind dort beschäftigt. Sollte ein Verbot durch Corona kommen, kann mein Mann die laufenden Kosten nicht aufbringen . Keiner von uns ist bisher positiv, unsere Kundschaft aber hauptsächlich älter. Wenn die Absagen kommen, fehlt der Umsatz. Da ist uns auch mit Krediten nicht geholfen. Da bekommt man schon Angst.

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    1. Jörg T schreibt:

      … das würde mich allerdings auch interessieren, ob Selbstständige im Nebenerwerb auch die Soforthilfe in Anspruch nehmen dürfen, da ich selbst auch betroffen sein könnte…

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  38. Ray schreibt:

    Grundsätzlich ist sehr wohl der Staat schuld daran, wie die ganze Sache abläuft. Es ist bekannt, dass einige Promis unter den Volkskrankheiten wie die gute alte Grippe prozentual und absolut deutlich mehr Todesopfer und sonstige gesundheitliche Schäden verursachen als Corona. Das interessiert aber niemanden. Komischerweise werden bei dem harmloseren Corona völlig übertriebene Maßnahme ergriffen, die jeden Bürgern total beängstigen. Da kann man nur unseren Behörden und Medien danken. „Immerhin“ tun sich jetzt die Banken als Samariter und Helfer in der Not auf und bieten jedem Bedürftigen Kredite an. Da hätten wir schon mal den ersten Profiteur.

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    1. MorkvomOrk schreibt:

      … ich finde es befremdlich, wenn der Staat für jedwedes unternehmerische Risiko in die Bresche springen muss.
      Fragt mal eure Arbeitnehmer, sofern vorhanden, wer die entstehende Lücke zwischen KUG und Einkommenskürzung übernimmt. Da ist mal eben nicht fix zwei, drei Rechnungen mehr generieren. Oder ausgefallene Einkommen als Verlust deklarieren. Da ist die Decke weit dünner, was die Liquidität angeht.
      Und wenn man dann liest, dass einigen hier prompt „schon 7000€ diesen Monat“ weggefallen sind, ja merkt ihr euch? Beim Durchschnitts§19-SchützeArschimletztenGlied reichen bei 2500€ brutto im Monat der Ausfall von der Hälfte – und der ist erledigt.
      Und als solcher §19 Empfänger sieht man leider sehr viel unqualifiziertes und (un)selbständiges Unternehmertum, so dass einem echt die Haare zu Berge stehen. Da ist der Hinweis von Andreas Lutz auch nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein: viele, die jetzt wegbrechen, weil sie jahrelang nicht eine Minute an ihre Vorsorge oder Rücklage dachten, aber immer schön satt „Gewinne“ einfuhren, bei maximaler Steuerentlastung – viele von denen kürzen dem Steuerberater mal eben die Rechnungen weg, weil: keine Umsätze. Alles ist plötzlich schlecht. (btw: Das Gesundheitsamt wird sich konkludent und offenbar die Gelder von den Krankenkassen wiederholen, was entsprechend auf die dämlichen SV-Zahler der GKV abgewälzt werden wird. Da hat die Mehrheit mit ihren schicken PKV Ausweisen nochmal richtig Glück gehabt.)
      Und dann im Ansatz keine Ahnung haben, was deren Egoismus für einen Rattenschwanz nach sich zieht.

      Ein einziger Beitrag hier, der mit Verstand geschrieben wurde, ist hier drin. (Jammern ist der Kaufmannsgruß, ich weiß…)
      Eine Beteiligung aller Einkunftsarten an der Rentenversicherung, Pflichtversicherung für Selbständige bei einer Krankenkasse, deren Beiträge ebenfalls in den Topf der Solidargemeinschaft fließen und das Problem wäre viel kleiner.
      Aber nichts und nirgends was einzahlen und dann ganz groß als Erster „Hier, ich brauche aber, weil … oder sonst…!“ ist echt ein ganz schlechter Stil und sowas von derbe asozial.
      Jedoch… was weiß ich schon davon, ich rechne nur eure Löhne, mache eure BWAs und Jahresabschlüsse und das für einen „Obolus“, den ihr noch absetzen dürft.
      So sieht die Realität in Deutschland aus.

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      1. Robert Puh schreibt:

        Nicht jeder ist als Selbständiger Jahrelang unterwegs mit dicken Gewinnen. Genau was wissen Sie schon was für Konsultationen es so alles gibt. Sie haben es einfach Sie betrifft es auch wohl nur kaum. Ich als Jobcoach kann nichts dafür, wenn Mal die Regierung beschließt alle Maßnahmen zu schließen. Ja, genau daher erwarte ich auch von dieser gewissen Hilfe! Es wurde nicht geschlossen, weil Irgendjemand unter Verdacht war den Virus zu haben! Somit liegt §56 nicht vor und mir bleibt nur den Gang zum Jobcenter! Danke solche destruktive Kritik kann ich nicht gebrauchen und möchte nicht drüber stolpern!

        Antworten
      2. Karl Kraus schreibt:

        Eine „Beteiligung aller Einkunftsarten an der Rentenversicherung, Pflichtversicherung für Selbständige bei einer Krankenkasse, deren Beiträge ebenfalls in den Topf der Solidargemeinschaft fließen“ bringt weder Umsatz noch Gewinn. Das ist die politische Agenda der SPD. Als Unternehmer lehne ich das ab. Jeder wird einen Weg finden (müssen) um mit der jetzigen Krise umzugehen. Einen Königsweg gibt es dabei nicht, zu unterschiedlich sind die Formen der Selbstständigkeit.

        Antworten
  39. SJ schreibt:

    Ich bin als freiberufliche Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig und führe Integrationskurse durch. Wenn mein Sprachinstitut jetzt schließt, was allerdings noch nicht feststeht, habe ich einen Anspruch auf Entschädigung wie andere Freiberufler oder muss ich gucken, wie ich meine laufenden Kosten begleiche? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
    VG

    Antworten
  40. Katja schreibt:

    Ich bin freiberufliche Trainerin/Kursleiterin.
    Habe ich auch Anspruch auf Erstattung, wenn die Tanz-und Fitnessstudios alle Kurse ausfallen lassen/komplett schließen, und ich dadurch nichts verdienen kann? Ist nun leider hier und da schon passiert.

    Antworten
  41. Irene schreibt:

    Hmm, Entschädigung gibt es also nur für die Selbstständigen / Freiberufler, die selbst infiziert sind, und dann ja vermutlich auch nur für die Zeit, in der sie nachweisen können, denn Virus zu haben.

    Sollten sich dann die betroffenen Selbstständigen / Freiberufler möglichst schnell anstecken?!!!???
    Ansonsten bleibt ja nur Harz IV, bzw. in meinem Fall muss mich mein Lebensgefährte durchfüttern, denn mit seinem Einkommen sind wir genau über dem Freibetrag.

    Na super.

    Antworten
  42. Tanja Knoche schreibt:

    Hallo, ich habe eine Hundepension und sämtliche Buchungen werden gerade storniert. Bekomme ich da auch Entschädigungen für?

    Antworten
  43. Robert Josek schreibt:

    Hallo!
    Ich finde dieses hat es ja noch nie gegeben. Unsere Vaterstaat müsste eigentlich in der Zeit wo wir unseren Beruf nicht ausüben können, wenigstens 60 % vom Jahresumsatz erstatten.
    Jeder Arbeitnehmer der sozial abgesichert ist bekommt ja auch Arbeitslosengeld bzw. Verdienstausfall.
    Ich glaube bei der Korona-Krise wäre nicht der richtige Ausdruck „Risiko der Selbständigen“
    Und mal Ehrlich: Wer kann sich schon als Kleinunternehmer sich Geld an die Seite legen?
    Das nächste Problem für Kleinunternehmer ist die Bank. Die wenigsten Kleinunternehmer bekommen bei einer Bank nicht einmal einen Kredit!

    R. Josek

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  44. Kathi schreibt:

    Nun habe ich auch eine Frage. Die Behörden haben die Schließung gewisser Geschäfte, Branchen nun angeordnet. Da fällt meine Branche auch hinein, sprich es ist mir gesetzlich untersagt zu arbeiten.
    Bekomme ich auch einen finanziellen Ausgleich auch ohne Ansteckung?

    Antworten
  45. Conny schreibt:

    Ich bin als mobile Masseurin unterwegs in Firmen.
    Aufgrund der Krise brechen auch mir die Aufträge weg.
    Es würde schon mal helfen wenn ich meine Vorrauszahlungen ans Finanzamt nicht leisten müsste und wenn ich einen Kredit aufnehme, dann bitte ohne Zinsen. ;0)

    Antworten
  46. Jana Fritzsch schreibt:

    Was ist mit Selbständigen/Unternehmern die nicht in Quarantäne sind und trotzdem Verdienstausfälle haben? Wie freiberufliche Dozenten wegen geschlossenen Schulen und z.B. Musiker denen aufgrund von Veranstaltungsabsagen der komplette Verdienst ausfällt? Das sind doch staatliche Anordnungen. Bekommen die eine Entschädigung oder gehen die in diesem Fall komplett leer aus. Wovon sollen die dann leben und Fixkosten bezahlen. Denen nützt auch kein Darlehen oder Kurzarbeitergeld was. Das wird wahrscheinlich komplett vergessen, oder? Wohin kann man sich in diesem Fall wenden um Hilfe zu erhalten?

    Antworten
    1. RP schreibt:

      Wie ich. Habe alles durch… bleibt nur der Gang zum Jobcenter Harz IV.

      Antworten
  47. andrea freiberg schreibt:

    Bin selbständige ergotherpeutin
    Wir dürfen nicht mehr,in altenheimen fahren oder andere einrichtungen.
    70% einnahmen weg.
    Kinder sollen nicht behandelt werden..
    Als was soll ich tun angestellte in urlaub schicken

    Antworten
  48. Selbstständiger schreibt:

    Was ist mit der Zeit nach Corona in der IT?
    .
    Rechtssicherheit könnte bei mir in zwei Monaten ein sehr wichtiges Thema werden. Ich nehme an viele andere IT-Selbstständigen bekommen das gleiche Problem. Auftraggeber die nun in anderen Bereichen Stellen streichen oder Mitarbeiter in Kurzarbeit senden, können wahrscheinlich nicht neue Mitarbeiter für die Softwareentwicklung einstellen.
    .
    Handelt die Bundesregierung nicht, stärkt dies die Position der ANÜ Verleiher. Wie die Gewerkschaften und viele andere Sozialpolitiker und -wissenschaftler oft anführen, ist es nicht der angestrebte Idealzustand. Größere Verleiher stehen vielleicht, vor dem gleichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Sie verlieren kurzfristig Aufträge, müssen jedoch ihren fest angestellten Personalbestand weiter bezahlen. Vielleicht in Kurzarbeit senden oder entlassen.
    .
    In anderen Beiträgen wird oft auf das Grundrecht der Gewerbefreiheit verwiesen. Vielleicht sollten wir uns an die EU-Kommission wenden. Die EU denkt liberaler und nicht planwirtschaftlich wie unsere GroKo. Falls die SPD bedenken bei Reformen hat, wie wäre es mit diesem Ansatz: Das Statusfeststellungsverfahren wird für fair bezahlte Branchen (vor allem IT) bis zur Einführung der Altersvorsorgepflicht testweise vereinfacht. Wie einige andere Selbstständige werde ich eine Bürgerversicherung mittragen. Vorausgesetzt Politiker und Beamte zahlen ab demselben Zeitpunkt in die DRV ein.
    .
    Die Situation wird in zwei Monaten vielleicht schlimmer als zu den Zeiten der Agenda 2010 werden. Die Methoden von damals hatten sich bewährt, von daher sollte die SPD ein wenig mehr Wirtschaft wagen. Diese Beugehaft für die Altersvorsorgepflicht kann unserer Wirtschaft langfristig schaden.
    .
    Please, Mr. Altmaier and Mr. Heil tear down this wall ! Diese “Bazooka” kostet dem Staat gar nichts, stattdessen sichert es die Zukunft und Steuereinnahmen.

    Antworten
  49. Werner Liedtke schreibt:

    Corona wir viele Kleinunternehmen in die Insolvenz treiben.
    Mir wurde gesagt:
    „das nennt man unternehmerisches
    Risiko“
    Tolle Aussage.
    Mir wurden alleine diese Woche Fahrdienst-Aufträge
    im 5-stelligen Bereich storniert.

    Wie und von wem soll man hier Unterstützung beantragen???

    Wirtschaft fast auf Null
    Märkte im Keller
    Aufträge auf null
    Messen abgesagt

    Kosten bleiben

    Ich glaube die kleinen werden hier nicht wirklich überleben.

    Antworten
  50. Dominik Schmiedbauer schreibt:

    Corona wir viele Kleinunternehmen in die Insolvenz treiben.
    Mir wurde gesagt:
    „das nennt man unternehmerisches
    Risiko“
    Tolle Aussage.
    Mir wurden alleine diese Woche Fahrdienst-Aufträge
    im 5-stelligen Bereich storniert.

    Wie und von wem soll man hier Unterstützung beantragen???

    Wirtschaft fast auf Null
    Märkte im Keller
    Aufträge auf null
    Messen abgesagt

    Kosten bleiben

    Ich glaube die kleinen werden hier nicht wirklich überleben.

    Antworten
  51. Francisco schreibt:

    Hallo, wie ich sehe haben hier viele Selbstständige und Freiberufler schon etwas geschrieben.
    Ich habe jedoch ein ganz anderes Problem. Meine Frau gilt als systemrelevant, ich als selbstständiger PT jedoch nicht. Jetzt soll ich zuhause bleiben und die Kinder betreuen. Mit anderen Worten: Ich muss meinen Kunden absagen?!? Also verstehe ich das richtig, dass ich, da ich nicht systemrelevant bin, meine Aufträge absagen muss? Oder übernimmt der Staat die Kosten für eine Betreuung? Denn die sind gerade förmlich explodiert.
    Wenn es dafür einen Ansprechpartner gibt würde ich mich über weitere Informationen freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
  52. Sternicke, Anja schreibt:

    Meine Mama ist Friseurin in einem Pflegeheim. Das Heim wird nun vorsorglich abgeriegelt, keine Besucher mehr etc. Sie wird wochenlang nicht arbeiten können. Kann sie da denn Unterstützung erwarten durch die Gesetzgebung bei Infektionskrankheiten?

    Antworten
  53. Moeez schreibt:

    Hallo,

    also bei mir ist das so, ich bin in Deutschland viel unterwegs ( Selbständig ), und die ganzen Veranstaltungen ( Jahresmärkte, Krämermarkt, Ostermarkt und Messen ) wurden ja abgesagt ich habe seit es mit dem Corona-Virus los ging keine Einnahmen mehr.
    Ehrlich gesagt habe ich gerade mal ein paar Hundert € mehr aber nicht, wie soll ich über die Runden kommen nun es ist einfach schrecklich gerade da investiert man so viel Geld in Ware und Messen und Plätze .
    Die Kosten wo ich habe belaufen sich auf ein paar ….. € im Monat.
    Ich hoffe wir werden alle Irgend wie geholfen .

    MFG

    Antworten
  54. Andreas Lutz schreibt:

    Von meinem Steuerberater habe ich gerade folgende Nachricht erhalten. Vielleicht ist sie hilfreich als Anregung für den einen oder die andere von euch, die normalerweise auch viel Publikumsbesuch hat, der aber vermeidbar ist, weil die Dienstleistung nicht physisch erfolgt.
    Offenbar arbeiten die Mitarbeiter hier weiter im Büro (vielleicht sind die Telefone aber auch weitergeleitet:
    „Unsere Steuerkanzlei wird Ihnen als Mandanten auch in den nächsten Wochen mit aller Unterstützung in steuerlichen Belangen zur Seite stehen.
    Allerdings müssen wir einige Abläufe den momentanen Gegebenheiten anpassen.
    Persönliche Termine im Büro:
    Bitte vereinbaren Sie so wenig persönliche Termine wie möglich. Viele Dinge lassen sich ohne Weiteres auch telefonisch mit den Bearbeitern klären. Falls ein Bearbeiter aufgrund des höheren Telefonaufkommens in der nächsten Zeit nicht direkt erreichbar ist, wird derjenige Sie so schnell wie möglich zurückrufen, um die Angelegenheit zu klären.
    Bitte haben Sie Verständnis, dass die Telefonzentrale nur in Ausnahmefällen persönliche Termine im Büro vereinbaren wird.
    Unterlagen einreichen:
    Nach wie vor können Sie Papierunterlagen und Ordner etc. bei uns im Büro abgeben. Wir bitten Sie jedoch, diese Unterlagen möglichst per Post zu zusenden. Falls dies nicht möglich ist, bitte die Unterlagen am Empfang abgeben und nicht direkt beim Bearbeiter.
    Viele Unterlagen lassen sich auch einfach scannen oder fotografieren und können dann per Email an den zuständigen Bearbeiter verschickt werden. Bitte kontaktieren Sie bei Fragen dazu Ihren Bearbeiter. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
    Wir vertrauen darauf, dass wir mit diesen Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung dieser schwierigen Situation leisten.
    Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Betreuer.“

    Antworten
  55. Antworten
  56. Antworten
  57. Annie schreibt:

    Hallo,

    ich bin Solo-Selbständig und verbuche Künstler auf Events und in verschiedene Locations.
    Mit jeden einzelnen Veranstalter oder Veranstaltungsstätte wickle ich auch Verträge ab. davon sind viele unterzeichnet worin auch die Zahlungsmodalitäten erklärt sind. Nun sind Allgemeinverfügungen von verschiedenen Bundesländern und Städten ausgeschrieben worden womit nun die Veranstaltungsorte schließen müssen.
    Kann ich das Geld weiter vom Veranstalter/Location verlangen und dieser kann sich die Entschädigung beim Staat holen oder sollte ich mit den Verträgen vortreten und mir die fehlenden Zahlungen einfordern beim Staat?
    Die Klausel wegen Absage bei „Höherer Gewalt“ durch den Veranstalters ist hierbei nicht erklärt, nur wenn der Künstler eine Absage erteilt aufgrund Höherer Gewalt…sollte man wohl dann doch mit ergänzen in den verträgen^^

    Es ist schwierig einfach einen Ersatztermin zu finden weil dieser Termin dann wieder belegt wird für andere zukünftige Bookings. Das Geld fehlt dann einfach! Man will auch versuchen sich gut mit den Vertragspartnern zu einigen um weitere Bookings nicht zu gefährden. Man sollte grad in dieser Zeit viel kommunizieren und sich gegenseitig versuchen zu unterstützen. Es wäre toll dies morgen beim Gespräch mit Herrn Lüke anzusprechen. Danke schonmal!

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  58. Antworten
    1. Mandy Kasper schreibt:

      Dass Herr Macel Fratzscher dazu aufruft an die 5 Millionen Selbstständige zu denken ist ja fein. Doch wer beweget sich nach dem ‚dran denken‘ und kommt ins Handeln?

      Antworten
  59. Hendrik schreibt:

    Wenn selbständige Einzelhändler jetzt aufgrund der staatlichen Anordnungen schließen müssen:
    a) gilt das dann als angeordnete Quarantäne gemäß Infektionsschutzgesetz?
    b) entfällt damit ggfs. die Grundlage für Mietzahlungen?

    Von Anwälten habe ich dazu divergente Stellungnahmen gelesen.

    Antworten
  60. Ernst Niederecker schreibt:

    Ich bin Selbstständiger Koch für veranstalltungen . Normalerweise wäre ab April meine Umsatz stärkste zeit ! Alle veranstalltungen für die ich gebucht wurde sind abgesagt ,100 % Umsatz ainbruch , die Reserven sind durch den winter schon nicht mehr vorhanden .Wo und wie bekomme ich hilfe .Und ich rede nicht von steuerlichen Ersparnissen , hab keinen Umsatz also auch keine steuer . stehe direkt vor dem aus . Gibt es eine schnelle direkte hilfe oder muss aufgeben ?

    Antworten
  61. Mandy Kasper schreibt:

    Moin,
    Ich bin Tätowiererin und stehe – wie die meisten Selbstständigen – ohne Einkommen mit laufenden Kosten ziemlich hilflos auf der Lichtung.

    Was kann ich nun tun, um nicht von Steuerforderungen (die noch bis Ende April zu tilgen sind) und von laufenden Fixkosten aufgefressen zu werden?

    Ich habe das Formular des Entschädigungsantrags gefunden, aber WER hat denn nun tatsächlich das Ausübungsverbot gesprochen? Es Rühren gleichzeitig so viele in dem Nachrichten Topf, dass ich keinen Durchblick mehr habe.
    Zudem kommt ein erhöhtes Infektionsrisiko bei (unnötiger) Schwächung des Immunsystems durch eine äußere Einwirkung wie es bei einer Tätowierung der Fall ist. Daher müsste ich schon allein deshalb den Laden schließen. Aber bekomme ich dann trotzdem Unterstützung? Ich muss dennoch meinen Sohn und mich weiter verpflegen können!

    Ich hoffe inständig auf einen hilfreichen Rat!

    Alles Gute

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  62. Dreyer Roland schreibt:

    Ich bin als Fahrer für schwer behinderte Kinder täglich unterwegs gewesen ( als Selbständiger ), aufgrund der
    gesetzlichen Schließung der Schulen bin ich komplett ohne Einkommen. Wo muß man sich hinwenden bzw.
    Antrag auf evtl. Entschädigung stellen.
    mfg
    Roland

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  63. Raik schreibt:

    Ich bin selbstständiger Coach und Reiseleiter für Fotoreisen, Einzelunternehmer.
    Da die Bundesregierung nun alle Grenzen geschlossen hat, Einreiseverbote für fast alle Länder gelten, kann ich meine geplanten und bereits verkauften Touren nicht durchführen und muss Flüge stornieren und meinen Kunden das gezahlte Geld zurückzahlen. Ich habe also kein Einkommen, da ich nicht reisen darf.
    Es entstehen sogar Stornokosten, die mich zusätzlich belasten.
    Da ich nicht krank bin und nicht unter Quarantäne stehe, stelle ich mir die Frage, ob ich von unserem Staat, der ja zu Recht die Reisebschränkungen und Verordnungen anordnet, mich am Geld verdienen hindert und mir somit meine Lebensgrundlage wegnimmt, mich aus dem Fonds irgendwie entschädigt.

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  64. HannaH schreibt:

    Nach Durchsicht aller Kommentare komme ich leider zu dem Schluß: Um Ansprüche zu haben, muss ich mich irgendwo anstecken. Aber wo ist ein Corona-Infizierter, wenn man ihn mal braucht.
    Ironie off

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  65. Mario schreibt:

    Ich habe Anfang 2019 mein Studium beendet und danach direkt 6 Monate projektbezogen befristet angestellt bei einem Medienunternehmen gearbeitet. Danach habe ich ein unentgeltliches Projekt im Ausland geführt und bin jetzt gerade wieder auf Jobakquise gewesen. Die angefragten Projekte werden gerade alle abgesagt/verschoben und so stehe ich ziemlich hilflos da.
    Die Miete läuft weiter und ich müsste ab spätestens Mai wieder Einkünfte generieren.
    Ich bin noch gesund, aber brauche irgendwie Ausfallentschädigungen…
    Bin über jeden Ratschlag dankbar!
    Liebe Grüße
    Mario

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  67. Karlo schreibt:

    Hallo zusammen! Hoffe euch gut geht!
    Ich bin Freiberufler aus Frankfurt und mache Athletik Training auf dem Sportplatz. Seit gestern sind die alle Sportplätze in Hessen gesperrt. Also kein Einkommen für mich. Was kann man machen?
    Ich bedanke mich für Tipps im Voraus!
    LG,
    Karlo

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  69. Eva-Maria Felbinger schreibt:

    Hallo, ich bin seit 2017 in der vorzeitigen Altersrente. Diese ist jedoch sehr gering (rd. 600,– Euro) sodaß ich zusätzlich als freie Mitarbeiterin eines Verlages tätig bin. Aufgrund der Corona-Verunsicherung schalten derzeit keine Firmen mehr Anzeigen. Dadurch entsteht mir ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden, da ich rein auf Provisionsbasis arbeite. Aber ohne Aufträge auch keine Provision. Was kann ich tun, um nicht ins soziale Abseits zu rutschen, wenn ich aufgrund dieser Situation meinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr gerecht werden kann. An welche Stelle kann ich mich wenden?

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  70. Andreas Schnelle schreibt:

    Ich möchte hier nur ein paar Hinweise geben.
    1. Wer eine Betriebsunterbrechungsversicherung hat, sollte prüfen ob Seuchen Epidemien mit versichert sind und Kontakt mit seinem Vertreter aufnehmen.
    2. Wer eine freiwillige Arbeitslosenversicherung abgeschlossen hat sollte seine Ansprüche der Agentur für Arbeit prüfen.
    3. Wer einmal aus Arbeitlosigkeit gegründet hat und das Förderinstrument des Gründungszuschusses genutzt hat, sollte seinen damaligen Gesamtanspruch auf Arbeitslosengeld 1 prüfen lassen. Viele Gründer, die vielleicht einmal mehr als 12 Monaete Anspruch auf ALG 1 hatten ( 15, 18, 24 Monate) dürften meines Wissens nach Restansprüche haben, wenn Sie nicht verjährt sind. Die Verjährung ist meines Wissens nach 4 Jahre. Ich weiss allerdings nicht von welchem Zeitpunkt an die Frist gilt.

    Ein Hinweis noch das Thema Selbstständigkeit und Arbeitslosigkeit parallel ist möglich. Wichtig ist eine Reduzierung der Wochenstundenzahl auf unter 15 Stunden.

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  71. Simone Weichert schreibt:

    Als Freiberufler ist es natürlich durchaus ein Thema im Falle einer Quarantäne entschädigt zu werden. Mit all der Digitalisierung verstehe ich jedoch nicht warum die Arbeit nicht einfach von zuhause gemacht werden kann. Natürlich kommt es auf die Profession an, aber Office jobs sind selten ortsabhängig. Im falle einer Quarantäne kann man ja einfach auf den server der Firma zugreifen oder wenn keiner vorhanden ist, eine Cloudlösung anmieten und so Dateien teilen, bearbeiten und die übliche Arbeit vollziehen. Es gibt so viele verschiedene Produkte wie vBoxx, LeitzCloud (benutzen wir), LuckyCloud, Dracoon, etc., dass ich mir sicher bin, das für kaum jemanden Home-office ein Problem sein wird. Werder für Arbeitgeber, noch für Arbeitnehmer. Dann ist auch Entschädigung kein Problem mehr….

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  72. Helmut schreibt:

    Als kleiner oder auch mittlerer Selbstständiger sollte man sich in jedem Falle VOR der Aufnahme weiterer Kredite oder Hilfen, die dann wenig später erneut nicht reichen, zumindest einen minimalen Businessplan schmieden. Die minimale Laufzeit der Krise ist bereits jetzt eindeutig absehbar!

    Es wird selbst bei günstigstem Verlauf inzwischen bis mindestens Jahresmitte, eher Jahresende dauern, bis Vertrauen bei Kunden und Auftraggebern wieder aufgebaut sind. Dabei gehen wir davon aus, dass spätestens Ende April 2020 die Restriktionen weitgehend eingestellt werden. Je nach Branche wird es dann – Stand heute – bereits mehrere Jahre benötigen, um die Verluste durch Sparsamkeit wieder einzufangen. Reise- und Tourismus werden wahrscheinlich erst im nächsten Jahr wieder in annehmbarer Größe anlaufen. Einschränkungen für Zusammenkünfte (Gaststätten) werden eventuell noch 2-3 Jahre gelten und zumindest werden dabei Tische und Säle geringer gefüllt. Großkunden für IT und Beratung werden Projekte noch Jahre danach hinausschieben und dabei eher sparen als zuletzt. Auch neue interne Mitarbeiter werden nach der Krise wieder leichter zu finden sein. Bei nur leicht pessimistischer Betrachtung sind Laufzeiten über das ganze Jahrzehnt hinaus möglich. Eine Entschädigung spielt sich im Bereich der Linderung der Not ab. Das bedeutet ihr werdet euer Essen und ggf. Miete bis zum Sommer noch zahlen können aber für euer Business ist die Party gegebenenfalls vorbei. Genau deshalb bedarf es nun eines Krisen-Businessplans, also einer schnellen Entscheidung über GO or STOP!

    Nun kann man der Meinung sein „OK, dann ist ohnehin alles egal, ich nehme jetzt erstmal einen Kredit auf“. Dumm ist nur, das man dafür auch privat haftet und wir alle kennen das Verhalten der Banken bei den Kleinen in diesem Falle nur zu gut. Die Alternative heißt daher Beendigung der Selbständigkeit oder zumindest Zusammenschluss mit einem Konkurrenten. Viele stehen jetzt dort, wo sie ganz am Anfang schon mal waren. Daher seht euch um wenn ihr noch raus dürft, aber es gibt ja Telefon. Eine gemeinsame Bewältigung der Krise wird alsbald Einzug halten, denn andere suchen auch nach Hilfe. Es gilt jetzt zunächst in Zahlen neu zu planen. Aber bitte kein Augen-zu-und-durch, Gottvertrauen oder Hoffen auf ausreichende Hilfen, denn hinter dem Nebel wartet inzwischen für bodenständige Auftragnehmer und Unternehmer die Schlucht. Das Problem ist im Falle angenommener Kredite nicht die Zeit die Restriktionen zu überstehen, sondern insbesondere die lange Zeit danach. Wir alle fangen jetzt neu an und man muss daher erneut das gesamte eigene Hab-und-Gut mit dem möglichen zu erwarteten Verlust, Risiko und Gewinn dem Faktor Zeit gegenüber stellen.

    Das Beste wäre, die Welt würde tatsächlich anhalten, die Menschen nur das Geld für Essen benötigen, gesunden und alles andere wird eingefroren – nur leider ist es so nicht, es stellt sich in Bezug auf die Auftragslage lediglich so dar. Das alles ist natürlich meine persönliche Sicht ohne Anspruch auf Gültigkeit. Es ist meine Anregung die eigene Situation möglichst realistisch einzuschätzen, bevor der freundliche Vollstrecker einem wenig später doch ALLES nimmt.

    Antworten
  73. Bahar schreibt:

    Hallo,
    mein Vater ist Taxi-Unternehmer. Aufgrund der Messen-, Unternehmens-, Restaurant-, Bar-, … und Flughafen-Schließung und der Quarantäne-Verordnung bekommt er keine Aufträge mehr. Wie schaut es aus? Kann er Hilfe, Zuschuss o.ä. Vom Staat beantragen? Ich finde es schon schlimm genug, dass mein Vater ständig unterwegs sein muss und sich der Gefahr aussetzt einen „infizierten“ Kunden zu transportieren aber dann noch sein hab und gut zu verlieren, weil einfach niemand da ist ist schon unfair!
    Würde mich über aktuelle Infos freuen.
    Vielen Dank Bahar

    Antworten
  74. Heidi Poletto schreibt:

    Ich bin selbständig und schon Rentnerin,habe nur 600,E Rente, ich verdiene mir 450,E dazu ,da es sonst nicht zum Leben reicht wo kann ich die Grundrente beantragen,LVA..

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    1. Antworten
      1. blbal schreibt:

        Ein Antrag auf Prüfung ist bei der für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zuständigen kommunalen Behörde zu stellen – in der Regel bei dem örtlichen Träger der Sozialhilfe.

        Antworten
    2. Antworten
  75. Thomas Kimmich schreibt:

    Die Kassiererin in unserer Kantine hat wegen Corona ihren Zweit Job verloren.
    Sie ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, und sagt, jemand wie ihr hilft niemand.
    Gibt es staatliche Hilfen in solchen Fällen?

    Antworten
    1. Karl Kraus schreibt:

      Vielleicht hilft ergänzendes Hartz IV wenn das Geld aus dem Erstjob nicht ausreicht (Aufstocker).

      Antworten
  76. Björn schreibt:

    Gibt es eigentlich bereits eine Erhebung der nun bei laufendem Vertrag abgebrochenen Projekteinsätze? Ich hatte heute bereits sehr viele Anrufe von befreundeten Projektarbeitern, die der Auftraggeber einfach nach Hause schickt aufgrund von Corona. Ich schätze hier reden wir von Verdienstausfällen in nicht unerheblicher Größenordnung und klassisch wurde das immer als „eigenes Pech“ von den Behörden mit Ignoranz gestraft.

    Antworten
  77. Ariane Schober schreibt:

    ich bin 71 Jahre alt, bekomme 800 euro Rente und arbeite in meiner Wohnung selbständig als Kosmetikerin. An wen muß ich mich wenden. um Unterstützung zu bekommen

    Antworten
    1. Albert Unterberger schreibt:

      Hallo Frau Schober,

      es gibt mit Sicherheit einige Programme dazu. Ich kann Ihnen eines sehr empfehlen, das ist das Corona Soforthilfe-Programm vom Freistaat Bayern. Der Antrag ist sehr einfach auszufüllen und muß dan die zuständige Regierung geschickt werden. In Oberbayern ist das die Regierung von Oberbayern. Sie müssen es halt an Ihre zuständig Regierung senden (Adressen finden sie im Antrag). Im Antrag steht, dass man bis zu (!) 5000 EUR Soforthilfe erhalten kann. Wovon „bis zu“ genau abhängt, konnte ich nicht nicht raus finden.

      Hier ist der Link zur Information und zum Antrag:
      https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

      Viele Grüße
      Albert Unterberger

      Antworten
  78. Karin Krüger schreibt:

    Guten Tag,
    laut IHK haben nur Betriebe Anspruch, die wegen Quarantäne geschlossen wurden. Alle Betriebe die wegen der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus geschlossen wurden haben keinen Anspruch auf Entschädigung laut Infektionsschutzgesetz.
    Karin

    Antworten
  79. Karl Kraus schreibt:

    Hallo, mein Kunde hat am 18.3. den Auftrag wegen der Corona Massnahmen „unterbrochen“. Offiziell ist nur der Abruf der Dienstleistungen ausgesetzt. Das gab es natürlich nur mündlich. Aus meiner Sicht wurden völlig übereilte und übertriebene Massnahmen eingeleitet die einen fast vollständigen Shutdown herbeigeführt haben.
    Als einzige Massnahme habe ich die Reduzierung der Einkommenssteuervorauszahlungen um 90% beim Finanzamt beantragt. In den nächsten Monaten rechne ich nicht mit Aufträgen obwohl man jetzt gut Vieles machen könnte da fast alle im HO sind.

    Antworten
  80. Karl Kraus schreibt:

    Das Finanzamt Düsseldorf hat mir heute am 27.3.2020 90% der Einkommenssteuervorauszahlung vom 12.3. zurücküberwiesen.
    Der Antrag auf Minderung der Einkommenssteuervorauszahlungen um 90% wurde sogar rückwirkend genehmigt obwohl ich diesen erst am 23.3. gestellt habe (1x schriftlich und 1x online zur Sicherheit). Im Blick hatte ich eher die nächste Einkommenssteuervorauszahlung im Juni wenn bis dahin kein Umsatz kommt. Einen Kredit brauche ich nicht, möchte aber auch keine Vorauszahlungen bei Null Umsatz leisten.

    Antworten
  81. Frederic schreibt:

    Hallo, ich betreibe Nebenberuflich einen Handy Reparatur-Service. Da mir aufgrund der aktuellen Lage diverse Kunden fehlen. Bin ich noch unschlüssig ob ich auch die Soforthilfe beantragen kann. Kann mir jemand mehr informationen geben ?

    Antworten
    1. Andreas Lutz schreibt:

      Hallo Frederic, unter https://www.vgsd.de/?p=34392 und den Unterseiten für die Bundesländer sammeln wir alle Informationen, erklären die Programme und tauschen Erfahrungen aus. Schau dir das bitte mal an. Außerdem findest du unter News / Corona Links zu Videokonferenzen, die wir zum Thema gemacht haben, die dir weiterhelfen sollten.

      Antworten
  82. Nadine Ebert schreibt:

    Ich hatte einen Verdienstausfall von 1 Woche, weil mein Rückflug (aufgrund der weltweiten Reisewarnung) gestrichen wurde. Kann ich den eventuell auch geltend machen?

    Antworten
  83. goga schreibt:

    Ich bin teils angestellt und teils freiberuflich also 50/50. Das Geld aus der freiberuflichen Tätigkeit fehlt mir jetzt und es kommt zu Engpässen. Darf ich auch bzw. trotzdem das Soforthilfepaket für Selbständige also die 5.000 Euro beantragen?
    Grüße

    Antworten
  84. Leonard Green schreibt:

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    Antworten

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