Ob in Berlin, den Bundesländern, Brüssel oder anderswo: Hier bleibst du auf dem Laufenden über unsere politische Arbeit. Über besondere Termine informieren wir zudem regelmäßig in ausführlichen Berichten.
Inhaltsübersicht
- Anhörung zur Unterstützung Selbstständiger vor und nach der Geburt
- Anhörung zum Steuerberatergesetz
- Symposium „Herbst der Enttäuschungen oder Frühling der Reformen?“
- Fachdialog mit Grünen zur Rentenpolitik für Selbstständige
- Austausch der Mittelstandsverbände mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas
- Veranstaltung "Preise gestalten und durchsetzen"
- Bundesparteitag der CDU Deutschland
- Austausch zum Thema Mutterschutz mit Politik und Verbänden
- Mittelstandsdialog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
- Treffen der "Freunde Bayerns" in Berlin
- Ältere Einträge
Steckbrief:
- Event: Hearing zur Unterstützung von Selbstständigen vor und nach der Geburt
- Ort: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
- Datum: 23.4.2026
- Initiiert von: BMBFSFJ
- Für den VGSD dabei: Jörn Freynick
- Themen: Finanzielle Absicherung selbstständig tätiger Mütter vor und nach der Geburt
- Teilnehmende u.a.: Mit Jörn Freynick waren Judith John (BVK), Marta Zelewska (CDH) und Antonius von Loe (BDD) vor Ort; außerdem Vertreter/innen von BMBFSFJ und BMWE sowie zahlreicher Verbände und Organisationen (z.B. BFB, StartUp-Verband, Wirtschaftsjunioren, BDA und IHK). Für den Athleten Deutschland e.V. war Olympia-Silber-Medaillen-Siegerin Dajana Eitberger dabei.
Das Wichtigste in Kürze
Die Anhörung befasste sich mit der Frage, wie selbstständig tätige Mütter vor und nach der Geburt besser unterstützt werden können. Grundsätzlich besteht beim Mutterschutz für Selbstständige breite Einigkeit: Es braucht endlich bessere Lösungen. Zentrale Hürde ist jedoch die Finanzierung. Jörn Freynick nahm gemeinsam mit den Vertreter/innen dreier Verbände teil, mit denen der VGSD in einem Arbeitskreis zusammenarbeitet. Unsere Position ist klar: keine U2-Umlage für Selbstständige!
Die U2‑Umlage wird von allen Arbeitgeber/innen an die gesetzlichen Krankenkassen gezahlt, sie dient der Finanzierung von Entgeltfortzahlungen und Zuschüssen zum Mutterschaftsgeld und wird im Bedarfsfall ausgezahlt. Eine pauschale U2-Umlage für Selbstständige wäre jedoch sozial unausgewogen, eine einkommensabhängige Variante praktisch kaum umsetzbar.
Deshalb fordern wir:
- Die Gleichbehandlung Selbstständiger bei Sozialbeiträgen und den daraus resultierenden Leistungen,
- den Fokus insbesondere auf eine Lohnersatzleistung im Mutterschutz (statt z.B. auf den Aspekt von Betriebshelfer/innen, die den Betrieb während des Mutterschutzes fortführen)
- und perspektivisch eine strukturelle Reform der Beitragslogik statt der Einführung neuer Umlagesysteme.
Steckbrief:
- Event: Anhörung zum Steuerberatergesetz
- Ort: Paul-Löbe-Haus, Berlin
- Datum: 13.4.2026
- Initiiert von: Finanzausschuss Deutscher Bundestag (auf Einladung von Bündnis 90/Die Grünen)
- Für den VGSD dabei: Jörn Freynick
- Themen: Erweiterung der Befugnisse von Bilanzbuchhalter/innen und Steuerfachwirt/innen, damit Selbstständige einfacher Hilfe bei der Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldung, Einnahmen- und Überschussrechnung sowie der Steurerklärung erhalten
- Teilnehmende u.a.: PGuido Großholz (Präsident Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller BVBC) und Kenan Häberle (Geschäftsführer BVBC), weitere Vertreter/innen z.B. von der Bundessteuerberaterkammer; Sascha Müller MdB (Grüne) und Karoline Otte (ebenfalls Grüne) teil.
Christian Görke (Die Linke), amtierender Ausschussvorsitzender; weitere Bundestagsabgeordnete u.a. Prof. Dr. Hiller (CDU), Georg Günther (CDU), Fritz Güntzler (CDU), Frauke Heiligenstadt (SPD), Nadine Heselhaus (SPD), Jens Behrens (SPD), Doris Achelwilm (Linke)
Das Wichtigste in Kürze
Wir sind auf Einladung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Anhörung zur geplanten Änderung des Steuerberatergesetzes befragt worden. Die Grünen haben einen Änderungsantrag gestellt, in dem sie eine Befugniserweiterung für Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte fordern.
Unser Leiter Politik Jörn Freynick wurde dazu von Sascha Müller MdB (Grüne) befragt, der Katharina Beck vertrat und zusammen mit Karoline Otte (ebenfalls Grüne) teilnahm. Er wies auf das strukturelle Versorgungsproblem für Solo-Selbstständige hin, die eine Vielzahl steuerlicher Pflichten erfüllen müssen, oft jedoch keine Steuerberatung finden. Der VGSD hat dazu im April eine Stellungnahme verfasst (hier zum Download).
„Unsere Mitglieder sehen an ganz vielen Stellen, dass sie keine Steuerberater finden“, so Jörn Freynick in der Anhörung. Das gelte insbesondere für Solo-Selbstständige mit geringem Umsatz, die für Steuerberater oftmals keine attraktiven Kunden seien. Dabei benötigten auch diese eine qualifizierte Beratung. Mit Blick etwa auf die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Einnahmen-Überschuss-Regelung sagte er: „Wir sind der festen Überzeugung, dass Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte das leisten können."
In der Mediathek des Bundestags kannst du dir eine Aufzeichnung der Anhörung ansehen. Eine Pressemeldung des Bundestags, in der auch Jörn zitiert wird, findest du hier.
Steckbrief:
- Event: Vortragsveranstaltung und Podiumsdiskussion
- Ort: FOM Bonn-Beuel
- Datum: 18.3.2026
- Initiiert von: Ludwig Erhard Stiftung und FOM
- Für den VGSD dabei: Andreas Lutz, Jörn Freynick
- Themen: Reformbedarf, Lösungsansätze für Wirtschafts- und Sozialpolitik
- Teilnehmende u.a.: Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch (Ministerpräsident hessen a.D. und Vorsitzender der Ludwig Erhard Stiftung), Prof. Dr. Andreas Freytag (Prof. für Wirtschaftspolitik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena), Prof. Dr. Galina Kolev-Schäfer (Prof. für VWL an der Technischen Hochschule Köln, IW Köln), Prof. Dr. Alexander Spermann (FOM)
Das Wichtigste in Kürze
Vertreter/innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutierten am Mittwoch (18.3.) im FOM Hochschulzentrum Bonn über den Stand der Reformpolitik ein Jahr nach der Bundestagswahl. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Deutschland aus der aktuellen Reformblockade herausfinden kann.
Nach Impulsvorträgen von Prof. Dr. Roland Koch, Prof. Dr. Andreas Freytag und Prof. Dr. Galina Kolev-Schäfer wurden in der anschließenden Podiumsdiskussion zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Sozialpolitik erörtert.
Jörn Freynick, unser politischer Leiter, brachte dabei die Perspektive der Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmen ein und machte deutlich, dass insbesondere beim Statusfeststellungsverfahren und der sozialen Absicherung dringender Reformbedarf besteht. Das Symposium bot einen intensiven Austausch und unterstrich die Notwendigkeit, Reformprozesse wieder konsequent voranzubringen.
Steckbrief:
- Event: Austausch mit Grünen zur Altersvorsorge von Selbstständigen
- Ort: Digital via Zoom-Konferenz
- Datum: 17.3.2026
- Initiiert von: VGSD und BAGSV
- Für den VGSD dabei: Andreas Lutz, Jörn Freynick
- Themen: Altersvorsorgekommission
- Teilnehmende u.a.: Sandra Stein MdB, Prof. Dr. Achim Grau MdB, Linda Heitmann MdB, verschiedene MdB-Mitarbeitende anderer Büros (z.B. Andreas Audretsch MdB), Franziska Teubert (Start-Up-Verband), Peter Klotzki (Bundesverband Freie Berufe)
Das Wichtigste in Kürze
Am Dienstag (17.3.) haben wir uns an einem digitalen Fachgespräch mit der Projektgruppe Sozialversicherungen der Grünen-Bundestagsfraktion beteiligt. Im Mittelpunkt des Termins stand die Frage, wie eine tragfähige und faire Altersvorsorge für Selbstständige künftig ausgestaltet werden kann.
Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Lutz und politischer Leiter Jörn Freynick brachten die Positionen des VGSD ein und stellten eine aktuelle Stellungnahme zur Alterssicherung vor. In einem kompakten Impuls gingen sie insbesondere auf Erwartungen der Selbstständigen sowie konkrete Reformansätze ein.
Neben den Abgeordneten Sandra Stein, Prof. Dr. Armin Grau und Linda Heitmann beteiligten sich weitere Verbände am Austausch. Das Gespräch war Teil eines inhaltlichen Diskurses innerhalb der Fraktion und ermöglichte eine vertiefte Diskussion zentraler Fragestellungen.
Austausch der Mittelstandsverbände mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas
Nach obenSteckbrief:
- Event: Austausch der Mittelstandsverbände mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas MdB
- Ort: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Berlin
- Datum: 13.3.2026
- Initiiert von: Mittelstandsallianz
- Für den VGSD vor Ort: Andreas Lutz, Jörn Freynick (beide für VGSD und BAGSV)
- Themen: Statusfeststellungsverfahren, Alterssicherung, EU-Plattformarbeit
- Teilnehmende u.a.: Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas, Christoph Alhaus (BVMW), Max Follmer (DSLV), Dr. Helen Fürst (GKV), Thomas Keiser (IKW), Sebastian Krauss (Mittelstandsallianz), Cornelia Okpara (BDSW)
Das Wichtigste in Kürze
Das insgesamt anderthalbstündige Treffen mit Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas bot Gelegenheit für einen konstruktiven und offenen Austausch. Die Ministerin hatte mehrere Abteilungsleiter und Referenten hinzugezogen, um die Anliegen der vertretenen Verbände umfassend aufzunehmen.
Im Mittelpunkt stand insbesondere das Statusfeststellungsverfahren, das von unserem Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Lutz als zentrale Ursache der erheblichen Rechtsunsicherheit für Selbstständige benannt wurde. Diese Unsicherheit führt dazu, dass Auftraggeber derzeit vielfach Aufträge zurückhalten. Zudem wurden mögliche Auswirkungen der EU-Plattformrichtlinie thematisiert, die aus Sicht der Verbände zu weiteren Einschränkungen führen könnte. Einigkeit bestand darin, dass Verbesserungen für Selbstständige notwendig sind. Die Ministerin verwies auf laufende Reformüberlegungen in ihrem Haus.
Steckbrief:
- Event: Aus der Veranstaltungsreihe „Selbstständige stärken“ von VGSD und IHK München: „Preise gestalten und durchsetzen“
- Ort: Stammhaus der IHK München und Oberbayern, München
- Datum: 2.3.2026
- Initiiert von: VGSD und IHK München und Oberbayern
- Für den VGSD vor Ort: Max Hilgarth (Geschäftsführer)
- Themen: Preisgestaltung und Verhandlungsführung für Selbstständige, Mehrwert für Kund/innen schaffen
- Teilnehmende u.a.: Markus Hartmann (Experte in einem Talk), Claudia Kimich (VGSD-Mitglied und ehemals im Vorstand), Vertreter der IHK
Das Wichtigste in Kürze
"Preise gestalten und durchsetzen": Zu diesem Thema hatte der VGSD am 2. März 2026 gemeinsam mit der IHK München und Oberbayern in deren Stammhaus in München geladen – rund 60 Selbstständige waren der Einladung gefolgt.
Für den VGSD mit von der Partie war unser Geschäftsführer Max Hilgarth. Er stand nicht nur auf der Bühne, sondern nutzte auch die Gelegenheit, um mit vielen Selbstständigen ins Gespräch zu kommen. Besonders freute er sich über die Offenheit der Teilnehmenden rund ums Thema Honorargestaltung und den wertschätzenden Austausch auf Augenhöhe.
Nach einem Impuls zum Thema "Preise neu denken – vom Bauchgefühl zur Strategie" von Wolfgang Wadlinger (IHK) teilte Verhandlungsexpertin Claudia Kimich (VGSD-Mitglied und ehemalige Vorständin) wertvolle Tipps dazu, wie man in der Selbstständigkeit Schritt für Schritt souveräner zu verhandeln lernt. Und Preisfindungsspezialist Markus Hartmann sprach darüber, wie es gelingt, den Wert der eigenen Leistung in den Augen der Kund/innen zu erhöhen – und damit auch deren Zahlungsbereitschaft.
Steckbrief:
- Event: Bundesparteitag der CDU Deutschland
- Ort: Stuttgart
- Datum: 20.2.2026
- Initiiert von: VGSD und BAGSV
- Für den VGSD dabei: Andreas Lutz (Vorstandsvorsitzender), Jörn Freynick (Leiter Politik)
- Themen: Scheinselbstständigkeit, Selbstständigenstrategie, Wirtschaft, Reform des Statusfeststellungsverfahren, ungerechte Beitragsbemessung
- Teilnehmende u.a.: Dr. Markus Reichel MdB, Wilfried Oellers MdB, Pascal Reddig MdB, Elvira Iannone (BDÜ), Marcus Pohl (isdv)
Das Wichtigste in Kürze:
Beim Bundesparteitag der CDU Deutschland in Stuttgart konnten wir mit vielen Abgeordneten und Funktionsträgern zu unseren Themen ins Gespräch kommen. Teilweise lassen sich auf solch einer Veranstaltung auch Termine für einen intensiveren Austausch vereinbaren.
Mit Pascal Reddig MdB etwa sprachen wir über seine Arbeit in der Rentenkommission und konnten erreichen, dass wir für eine Stellungnahme im Rahmen eines Beteiligungsverfahren vorgeschlagen werden. Das hat sich mittlerweile als positiv herausgestellt hat – wir werden beteiligt und arbeiten an einer Stellungnahme.
Darüber hinaus wurde uns über die zeitliche Verlängerung der Übergangsregelung (§127 SGB IV) im Bildungsbereich berichtet sowie über grundsätzliche Punkte für eine Reform des Statusfeststellungsverfahrens. Wir rechnen noch vor der Sommerpause mit einem Entwurf der Bundesregierung.
Steckbrief:
- Event: Austausch zum Thema Mutterschutz mit Politik und Verbänden
- Ort: Digital
- Datum: 17.2.2026
- Initiiert von: VGSD und BAGSV
- Für den VGSD dabei: Andreas Lutz (Vorstandsvorsitzender), Jörn Freynick (Leiter Politik)
- Themen: Mutterschutz für Selbstständige
- Teilnehmende u.a.: Denise Loop MdB (Grüne), Lisa Paus MdB (Grüne), wiss. Mitarbeiter aus den Büros von Sandra Stein MdB (Grüne) und Linda Heitmann MdB (Grüne), weitere Verbändevertreter/innen
Das Wichtigste in Kürze:
Wir setzen uns für einen steuerfinanzierten Mutterschutz für Selbstständige ein. Die Koalition aus Union und SPD hat in ihrem Koalitionsvertrag dazu eine Zielrichtung formuliert und wir gehen davon aus, dass sich in diesem Jahr positive Veränderungen für selbstständige Mütter erreichen lassen. In diesem Kontext haben uns im Februar zu einem digitalen Austausch mit Abgeordneten und wissenschaftlichen Mitarbeitenden von Bündnis 90 / Die Grünen getroffen. Neben Andreas Lutz und Jörn Freynick vom VGSD nahmen auch Vertreter/innen anderer Verbände aus der BAGSV teil.
Mittelstandsdialog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Nach obenSteckbrief:
- Event: Mittelstandsdialog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
- Ort: Axica Kongresszentrum, Berlin
- Datum: 9.2.2026
- Initiiert von: BMWE, Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann MdB
- Für den VGSD vor Ort: Jörn Freynick (Leiter Politik)
- Themen: Finanzierung
Das Wichtigste in Kürze
Am 9. Februar nahm unser politischer Leiter Jörn Freynick in Berlin beim Mittelstandsdialog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Gitta Connemann MdB Teil. Im Vordergrund der Veranstaltung stand das Thema "Finanzierung" vor dem Hintergrund einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Dabei sprachen Expert/innen die enormen bürokratischen Herausforderungen sowie die Rechtsunsicherheit an. Für Jörn eine gute Gelegenheit, die Anliegen von uns Selbstständigen anzusprechen.
Steckbrief:
- Event: Treffen der "Freunde Bayerns"
- Ort: Berlin
- Datum: 9.2.2026
- Initiiert von: Verband der Bayerischen Wirtschaft (VBW)
- Für den VGSD vor Ort: Jörn Freynick (Leiter Politik)
- Themen: Höhere Flexibilisierung für Unternehmen
- Teilnehmende u.a.: Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, VBW-Geschäftsführer Bertram Bossardt, Björn Sacknieß vom Bundesverband Selbstständige Wissensarbeit
Das Wichtigste in Kürze
Auf Einladung des Verbands der Bayerischen Wirtschaft (VBW) besuchte unser Leiter Politik Jörn Freynick ein Treffen der "Freunde Bayerns". Zwar standen hier Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Vordergrund. Es ging aber auch um eine dringend benötigte, höhere Flexibilisierung der Unternehmen – und bei der kommt Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmen eine zentrale Rolle zu. Jörn hatte unter anderem die Gelegenheit zu einem spannenden Austausch mit Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, sowie mit VBW-Geschäftsführer Bertram Bossardt und Björn Sacknieß vom Bundesverband Selbstständige Wissensarbeit.
2.12.2025: Treffen mit Engin Eroglu MEP im EU-Parlament
Steckbrief:
- Event: Hintergrundgespräch und Kennenlernen mit Engin Eroglu MEP
- Ort: Europäisches Parlament, Büro des MEP, Hauptgebäude
- Datum: 2.12.2025
- Initiiert von: Engin Eroglu MEP, zudem stv. Bundesvorsitzender Freie Wähler
- Für den VGSD vor Ort: Jörn Freynick (Leiter Politik)
- Themen: Lage der Selbstständigen in Deutschland, EU-Plattformarbeit, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Bürokratiebelastungen, europäische Netzwerke für Selbstständige
Das Wichtigste in Kürze:
Am 2.12.2025 folgte unser politischer Leiter Jörn Freynick einer Einladung nach Brüssel: zu einem Gespräch mit Engin Eroglu MEP, der zudem stellvertretender Bundesvorsitzender der Freien Wähler ist. Eroglu war früher selbst selbstständig. Seiner Meinung nach fokussiert die europäische Politik derzeit stark auf Industriepolitik; sie sollte sich aber auch um die Anliegen von Solo-Selbstständigen und Kleinstunernehmen kümmern.
Jörn und er hatten einen sehr guten Austausch zur europäischen Wirtschaftspolitik – insbesondere zu den Auswirkungen der EU-Plattformarbeits-Richtlinie, dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und den wachsenden Herausforderungen für Selbstständige in Deutschland, die aufgrund immer komplexerer Regelungen zunehmend Schwierigkeiten haben, rechtssicher beauftragt zu werden. Wir freuen uns auf den weiteren Dialog und die Zusammenarbeit.
1.12.2025: Übergabe unserer Aktivrente-Petition in Berlin
Steckbrief:
- Event: Übergabe Petition zur „Aktivrente auch für Selbstständige“
- Ort: Paul-Löbe-Haus (PLH), Bundestag, Berlin
- Datum: 1.12.2025
- Initiiert von: VGSD und BAGSV
- Für den VGSD vor Ort: Jörn Freynick (Leiter Politik)
- Themen: Aktivrente, Petition
- Teilnehmende u.a.: Katharina Beck MdB, Doris Achelwilm MdB, Sascha Müller MdB, Team von openPetition
Das Wichtigste in Kürze:
Eine faire Aktivrente auch für Selbstständige: Mit dieser Forderung im Gepäck reiste unser politischer Leiter Jörn Freynick am 1.12.25 nach Berlin. Im dortigen Paul-Löbe-Haus übergab er unsere Aktivrente-Petition an drei Abgeordnete des Bundestags.
Sascha Müller MdB (Grüne), Katharina Beck MdB /Grüne und Doris Achelwilm MdB (Linke) nahmen die Petition inklusive drei dicker Bücher voller Unterschriften entgegen – punktgenau vor Beginn einer Anhörung des Finanzausschusses zum geplanten Aktivrentengesetz. Mit dabei waren auch Mara Weinert, Michelle Rother und Jessica Seip von der Plattform openpetition, die uns rund um die Petition intensiv unterstützt haben.
Einen ausführlichen Bericht zur Übergabe unserer Aktivrente-Petition in Berlin findest du hier. Die Petition lief danach noch einige Tage weiter – bis zum Ende der Sammlung am 5.12.2025 schlossen sich mehr als 102.000 Menschenunserer Forderung nach einer fairen Aktivrente auch für Selbstständige an.
12.11.2025: Herbsttagung eato e.V.
Steckbrief:
- Event: Herbsttagung eato e.V. (European Association for Training Organisations)
- Ort: Fast Lane Institute for Knowledge Transfer GmbH, Hamburg
- Datum: 12.11.2025
- Initiiert von: eato e.V.
- Für die BAGSV vor Ort: Jörn Freynick (Generalsekretär BAGSV und Leiter Politik VGSD)
- Themen: Statusfeststellungsverfahren, FernUSG
Das Wichtigste in Kürze:
Am 12.11.2025 besuchte Jörn Freynick die die Herbsttagung von eato e.V. (European Association for Training Organisations), die auch Mitglied in der BAGSV ist. Zum einen nämlich gibt es innerhalb von eato e.V. eine Arbeitsgruppe, die sich intensiv mit dem Statusfeststellungsverfahren beschäftigt. Und zum zweiten nahm Jörn im Rahmen der Veranstaltung an einer Podiumsdiskussion zum FernUSG (Fernunterrichtsschutzgesetz) teil.
Bei beiden Themen ist der ständige Austausch unter den Verbänden über die aktuelle Rechtsprechung oder auch politische Entwicklungen sehr wichtig. Beispielsweise wurde im Rahmen der Podiumsdiskussion über eine aktuelle Stellungnahme des Nationalen Normenkontrollrats (NKR) gesprochen, der eine Abschaffung des FernUSG fordert (wir haben berichtet). Darüber wurden unter anderem mögliche Auswirkungen für Trainings- und Weiterbildungsorganisationen diskutiert.
4.11.2025: Zweites Parlamentarisches Frühstück in Berlin
Steckbrief:
- Event: "Selbstständige als Fachkräfte und Standortfaktor" – Zweites Parlamentarisches Frühstück des VGSD
- Ort: Paul-Löbe-Haus, Berlin
- Datum: Dienstag, 4. November 2025
- Initiiert von: VGSD und BAGSV
- Für den VGSD vor Ort: Vorstandsvorsitzender Andreas Lutz, Leiter Politik Jörn Freynick, VGSD-Mitglieder Marcel Misch
- Themen: Statusfeststellungsverfahren, Fachkräftemangel, Aktivrente, Altersvorsorge
- Gesprächspartner/innen: Dr. Markus Reichel und Nora Seitz (beide CDU), Jens Peick (SPD), die frühere Familienministerin Lisa Paus, Professor Armin Grau und Sandra Stein (Grüne), zahlreiche BAGSV-Verbandsvertreter/innen, Mitarbeitende der MdBs; Beate Mattern und Jürgen Ritter (Deutschen Rentenversicherung)
Das Wichtigste in Kürze
Der Einladung zu unserem zweiten Parlamentarischen Frühstück waren sechs Abgeordnete sowie Vertreter/innen der Deutschen Rentenversicherung gefolgt. VGSD-Vorstand Andreas Lutz wies sie auf zentrale Probleme hin: Das dysfunktionale Statusfeststellungsverfahren sei ein wesentlicher Grund für den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, gerade angesichts des Fachkräftemangels. Er forderte eine rechtssichere Reform bis 2027, die Aktivrente auch für Selbstständige, eine Neugestaltung der Beitragsbemessung bei Kranken- und Pflegeversicherung sowie die Einrichtung eines Altersvorsorgedepots.
BAGSV-Vertreter/innen aus verschiedenen Branchen schilderten ihre Herausforderungen; deutlich wurde, dass Selbstständige keine ausreichende Priorität seitens der Politik genießen. Zentrale Forderungen in diesem Kontext: eine Strategie für Selbstständige und eine ressortübergreifende Koordinierungsstelle. Die Vertreter/innen von Politik, DRV und Verbänden diskutierten die Fragestellungen intensiv in Form von Statements und in individuellen Gesprächen.
Hier geht's zum ausführlichen Bericht über das Parlamentarische Frühstück, der auch das anschließende Treffen der BAGSV abdeckt.
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