Ein guter OKR-Circle besteht idealerweise aus drei bis fünf Mitgliedern. Bei weniger als drei Personen entsteht oft zu wenig Austausch und Feedback. Werden die Gruppen größer als fünf Personen, reichen die gemeinsamen Treffen zeitlich häufig nicht mehr aus, damit jede/r genügend Raum für die eigenen Themen bekommt. In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Gruppe in mehrere kleinere Circles aufzuteilen.
Besonders wichtig für einen erfolgreichen OKR-Circle ist eine möglichst vielfältige Zusammensetzung. Unterschiedliche Branchen, Erfahrungslevel, Altersgruppen und Perspektiven sorgen für kreativere Impulse und neue Lösungsansätze. Gerade der Austausch mit Menschen außerhalb des eigenen Fachgebiets kann dabei sehr wertvoll sein.
Ein weiterer zentraler Faktor ist die sogenannte psychologische Sicherheit innerhalb der Gruppe. Das bedeutet, dass du auch schwierige Themen offen ansprechen kannst, ohne negative persönliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Dazu gehört zum Beispiel, Probleme in der Zusammenarbeit ehrlich anzusprechen oder Mitglieder respektvoll auf mangelnde Verbindlichkeit hinzuweisen. Ein guter Circle zeichnet sich deshalb nicht dadurch aus, dass immer alles harmonisch läuft, sondern dadurch, wie offen und konstruktiv die Gruppe mit Herausforderungen umgeht.
Die Treffen selbst sind ähnlich strukturiert wie in einer Mastermind-Gruppe: Jede/r Teilnehmende erhält feste Zeitfenster, um über Fortschritte, Herausforderungen und Erkenntnisse zu sprechen und Feedback aus der Gruppe zu erhalten.
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