Belastung gehört zum Leben und kann sogar anregend sein. Eustress entsteht, wenn du dich anstrengst, dich einer Aufgabe aber gewachsen fühlst. Die Belastung ist begrenzt und bewältigbar, du hast das Gefühl, Kontrolle zu haben und kannst dich danach wieder erholen.
Distress entsteht dagegen, wenn du dich überfordert fühlst, kein Ende der Belastung siehst und die Kontrolle über deine Aufgaben verlierst. Du bist dann nicht einfach müde, sondern erschöpft, schläfst schlecht und beschäftigst dich auch nachts weiter mit den Belastungen.
Der entscheidende Unterschied zwischen Müdigkeit und Burnout zeigt sich an der Erholung: Bei normaler Müdigkeit ist der „Akku“ abends leer und nach ausreichend Schlaf, Pausen oder einem Urlaub wieder aufgeladen. Bei einem beginnenden Burnout entleert sich der „Akku“ schneller und muss immer wieder aufgeladen werden. Bei einem ausgeprägten Burnout reichen Schlaf, Pausen und Urlaub nicht mehr aus, um sich zu erholen.
Typische Anzeichen eines beginnenden Burnouts sind außerdem Konzentrationsstörungen und eine zunehmende Ineffektivität: Du arbeitest immer mehr, erreichst aber immer weniger. Dieses Gefühl, mit „Vollgas und angezogener Handbremse“ zu arbeiten, unterscheidet sich von normaler Müdigkeit.
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