Ein OKR-Zyklus folgt immer einem festen Ablauf. Zu Beginn des Quartals findet ein gemeinsames Planning statt, bei dem jede/r Teilnehmende ein eigenes strategisches Ziel definiert. Während des Quartals arbeitet jede Person selbstständig an den eigenen Themen, trifft sich aber regelmäßig mit der Gruppe zu sogenannten Check-ins, meist alle zwei Wochen. Dort werden Fortschritte, Herausforderungen und neue Erkenntnisse besprochen. Zum Ende des Quartals folgt eine Review, in der du reflektierst, was du erreicht und gelernt hast. Zusätzlich gibt es eine Retrospektive, bei der die Gruppe gemeinsam bewertet, wie die Zusammenarbeit funktioniert hat und was im nächsten Quartal verbessert werden kann.
OKRs werden meist in Quartalszyklen genutzt, weil kürzere Lern- und Reflexionsphasen dabei helfen, schneller Fortschritte zu machen und aus Erfahrungen zu lernen. Wenn du den Zeitraum zu stark verlängerst, zum Beispiel auf sechs oder zwölf Monate, erhältst du weniger regelmäßiges Feedback und verlangsamst deinen Lernprozess. Der Fokus von OKRs liegt deshalb nicht nur darauf, Ziele konsequent umzusetzen, sondern auch darauf, kontinuierlich zu reflektieren: Was hat funktioniert? Was hat dich wirklich weitergebracht? Und welche Erkenntnisse kannst du in den nächsten Zyklus mitnehmen?
Im Unterschied zu klassischen Strategie- oder Statusgesprächen liegt der Schwerpunkt bei OKRs weniger auf reinen Kennzahlen oder Zielkontrolle, sondern stärker auf Lernen, Weiterentwicklung und dem Austausch innerhalb der Gruppe. Besonders wertvoll sind dabei vielfältig zusammengesetzte Gruppen, da unterschiedliche berufliche Hintergründe oft neue Perspektiven und kreative Lösungsansätze ermöglichen.
Du möchtest Kommentare bearbeiten, voten und über Antworten benachrichtigt werden?
Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden