Ein OKR-Zyklus besteht aus mehreren festen Events, die nicht nur dem Statusabgleich dienen, sondern vor allem der gemeinsamen Reflexion, dem Lernen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Ziel ist es, regelmäßig zu überprüfen, wo du mit deinem Quartalsziel stehst, welche Erkenntnisse du gewonnen hast und ob Anpassungen notwendig sind.
Zu Beginn des Quartals findet das sogenannte Planning statt. Dafür bereitet jede/r Teilnehmende bereits eine erste Idee für das eigene Quartalsziel vor. Im gemeinsamen Treffen wird dieses Objective vorgestellt und die Gruppe gibt Feedback dazu. Dabei geht es unter anderem um Fragen wie: Ist das Ziel sinnvoll gewählt? Woran lässt sich Erfolg messen? Ist der Zeitrahmen realistisch? Durch den Austausch können Ziele und Messgrößen frühzeitig verbessert oder angepasst werden.
Während des Quartals finden regelmäßige Check-ins statt, meist alle zwei Wochen. Jede/r erhält dabei einen festen Zeitslot, um Fortschritte, Herausforderungen und Learnings zu teilen. Besprochen wird unter anderem, welche Schritte seit dem letzten Treffen umgesetzt wurden, was gut funktioniert hat, wo Probleme entstanden sind und welche Erkenntnisse daraus entstanden sind. Die Gruppe unterstützt sich dabei gegenseitig mit Feedback und neuen Perspektiven. Zusätzlich werden kleine konkrete Ziele bis zum nächsten Check-in definiert, damit der Fokus erhalten bleibt und Fortschritte sichtbar werden.
Zum Ende des Quartals folgt die persönliche Review. Dort reflektierst du für dich selbst, ob dein Quartalsziel dich tatsächlich weitergebracht hat, welche Ergebnisse erreicht wurden und was du aus dem Prozess gelernt hast. Dabei geht es nicht nur um Erfolg oder Misserfolg, sondern auch darum, die eigene Arbeitsweise zu hinterfragen und daraus Verbesserungen für das nächste Quartal abzuleiten.
Abschließend trifft sich der gesamte Circle zur Retrospektive. Hier bewertet die Gruppe gemeinsam die Zusammenarbeit: Was hat gut funktioniert? Wo gab es Schwierigkeiten? Welche kleinen Veränderungen könnten den nächsten Zyklus verbessern? Statt großer Umstellungen stehen dabei meist kleine, kontinuierliche Verbesserungen im Vordergrund. Durch diesen festen Rhythmus aus Planung, Umsetzung, Feedback und Reflexion entwickelt sich sowohl jede/r Einzelne als auch die Gruppe langfristig weiter.
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