Kleine Aufmerksamkeit zum Jahreswechsel: Rentenbeiträge sinken um 0,1%

Eine kleine Aufmerksamkeit zum Jahreswechsel: Die Rentenbeiträge sinken um 0,1%, Foto: Pixabay, annaca

Das Bundeskabinett hat gestern die Senkung des Rentenversicherungsbeitrags beschlossen. Ab 1.1.2018 beträgt er statt 18,7 dann 18,6 Prozent.

Für Selbstständige, die als Pflichtmitglieder bzw. freiwillig Versicherte in die Deutsche Rentenversicherung einzahlen, bringt die Senkung bei einem monatlichen Gewinn von 2.500 Euro eine Erspanis von 2,50 Euro. Bei Angestellten sparen Arbeitgeber und -nehmer jeweils die Hälfte davon.

Unsere Prognosen für die Sozialversicherungsbeiträge 2018 verändern sich also nur geringfügig.

Der Beitragssatz musste gesenkt werden, da die prognostizierten Rücklagen der Rentenversicherung aufgrund von Lohnerhöhungen und hoher Beschäftigtenzahl den gesetzlich vorgegebenen Maximalwert überschritten haben.

Es düfte für längere Zeit die letzte Senkung gewesen sein. Für den Zeitraum von 2023 bis 2031 geht man davon aus, dass die Beitragssätze deutlich ansteigen werden, auf vermutlich rund 22 Prozent.

11 Kommentare

  1. hans schreibt:

    Nächstes Jahr zahlen wir dann alle ein? Die Union wirbt erschreckend schnell mit einer Bürgerversicherung oder Solidarversicherung um die SPD. Bedeutet Solidarversicherung die Beamten müssen wiedermal keine Opfer bringen? Vielleicht ist die FDP diesmal ihren Überzeugungen treu geblieben und kassiert das ganze Bashing zu unrecht?

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  2. Max Hilgarth schreibt:

    Hallo Hans,

    uns sind auch solche Gerüchte zu Ohren gekommen, aber ich konnte keinen Bericht dazu finden. Wo bist Du denn auf diese Informationen gestoßen?

    Herzliche Grüße
    Max

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        1. Max Hilgarth schreibt:

          Ich finde Deine Argumentation interessant und ich bin neugierig, wer sich dahinter versteckt. Kannst Du Dir vorstellen den Austausch per Mail fortzusetzen? Meine E-Mail Adresse lautet hilgarth@vgsd.de

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  3. Lisa schreibt:

    Dazu braucht man jetzt keine hellseherischen Fähigkeiten mehr. Jetzt wird sich noch ein bisschen geziert und von „Verantwortung für das Land“ gelabert. Man lässt sich bitten. Und dann gehen die knallharten Kuhhandel los. Da kann man nur hoffen, dass eine Pflichtversicherung für Selbstständige oder gar eine „Bürgerversicherung“ da nicht zur „Verhandlungsmasse“ wird …

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    1. heidi schreibt:

      Lisa, stimme Dir in vielen Punkten zu. „knallharter Kuhhandel“ glaube eher leichtes verteilen der Punkte, viele in der Union sehen die GroKo als Erfolg in den Punkten.

      Die Auswirkung für uns Selbständigen und den Standort Deutschland ist vielen gar nicht bewusst. Es sind leider zu wenig Unternehmerpersönlichkeiten im Bundestag. „Der folgende Appell an die Verantwortung“ stimmt mich für die wichtigen Punkte des VGSD sehr nachdenklich!
      https://joachim-pfeiffer.info/aktuell/appell-an-die-verantwortung

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      1. stefan schreibt:

        Wie schnell die SPD Rheinland-Pfalz ihre Chancen wittert? Wie schnell Andrea Nahles die selbst gewählte Opposition in Saarbrücken vielleicht verlassen möchte? Erinnert mich einwenig an das „Leben des Brain’s“. Dabei hatte ich mich schon auf einen verbalen Fightclub in Berlin gefreut 😉 Wer sagte vor paar Wochen, „“Ab morgen kriegen sie in die Fresse“?

        https://www.swr.de/swraktuell/rp/spd-politiker-stellen-vorbedingungen-fuer-groko-gespraeche-schweitzer-fordert-die-buergerversicherung/-/id=1682/did=20694070/nid=1682/1chiktz/index.html

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