Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

Verband der Gründer und
Selbstständigen Deutschland e.V.

Schon mehr als 10.000 Mitzeichner: Bitte unterstütze die Bundestagspetition von VGSD und BAGSV

Wir müssen der Regierung zeigen, wie viele wir sind und eine Änderung der seit Jahren bestehenden selbstständigenfeindlichen Politik verlangen, Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Entgegen der öffentlichen Berichterstattung kommen die Corona-Hilfen für Selbstständige nicht da an, wo sie wirklich benötigt werden. Viele Selbstständige werden aufgrund staatlicher Einschränkungen, die dem Gesundheitsschutz aller dienen, noch für Monate ihre Tätigkeit nicht ausüben können.

Den Schaden müssen sie weitgehend alleine tragen, oft auf Kosten ihrer Altersvorsorge. Von den angekündigten 50 Milliarden Soforthilfen wurden nur rund 12 Milliarden Euro ausgezahlt, gleichzeitig werden hohe Rückforderungen gestellt. Es steht zu fürchten, dass der verbleibende Topf  zweckentfremdet und großenteils zugunsten größerer Unternehmen verwendet wird.

Statt uns nun Zeit zum „Wiederaufbau“ zu geben, will der Staat uns kurzfristig weitere bürokratische Lasten und Pflichtbeiträge aufbürden (Altersvorsorgepflicht, bürokratische Prüfung der drei Millionen Bestandsselbstständige, …). Statt faire Honorare zu bezahlen erhöht der Staat also immer weiter die Belastungen, ohne zugleich an anderer Stelle für Rechtssicherheit zu sorgen. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Deshalb gilt:

 

Wir müssen zeigen, dass wir viele sind

Gemeinsam mit den 25 Berufsverbänden der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (BAGSV) und weiteren Unterstützern haben wir deshalb eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, die am Donnerstag letzter Woche veröffentlicht wurde.

Um deren Mitzeichnung und Weiterempfehlung bitten wir dich!

Es ist von größter strategischer Bedeutung, dass wir alle (auch die selbst nicht von Corona Betroffenen) jetzt gemeinsam ein kraftvolles Signal an die Regierung senden.

Unser Ziel ist deshalb, in den nächsten Wochen eine hohe Zahl an Mitzeichnern zu gewinnen: Mindestens 50.000, besser 100.000 oder mehr. Dafür sind wir auf deine Unterstützung angewiesen:

Jetzt Petition mitzeichnen!

 

Bitte leite den Link der Petition an möglichst viele andere Selbstständige weiter, aber auch an Kunden, Familienangehörige, Freunde und Bekannte.

Bitte mache das am besten jetzt gleich, denn je früher sich die Petition verbreitet, um so größer wird die Zahl der Mitzeichner am Ende der Mitzeichnungsfrist (25.06.20) sein.

9 Kommentare

  1. marc fritzler schreibt:

    BITTE denkt dran: AUCH Eure Lebenspartner:innen, Freunde (Angestellte) et cetera dürfen, ja sollen unterzeichnen. Hier geht es nicht nur um unsere Interessen, sondern Fairness und ökonomische Nachhaltigkeit.
    .
    Andreas, welche Infos habt Ihr betr. „bürokratische Prüfung der drei Millionen Bestandsselbstständige“ …? Mich schaudert, so etwas zu lesen …

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    1. Antworten
    2. Lisa schreibt:

      Genau das interessiert mich auch sehr. Können wir irgendwie eine Info wenigstens unter den Mitgliedern erhalten, was da mit der „bürokratischen Prüfung der drei Millionen Bestandsselbstständigen“ geplant bzw. zu befürchten ist? Oder evtl. eine Mail nur an Mitglieder oder eine Telko nur für Mitglieder?

      Gruß
      Lisa

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      1. Axel schreibt:

        „bürokratischen Prüfung der drei Millionen Bestandsselbstständigen“ – was meint das? Betrifft das den Status der Selbstständigkeit, z.B. Freiberufler, Gewerbetreibende?
        Grüße
        Axel

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  2. Ritter schreibt:

    Es ist immer das Selbe, Geld für die finanziell besser gestellten. So war es und so bleibt es. Suv Fahrer imit einer Menge PS unter der Haube und dann noch über Steuergelder usw finanziert. In der Krise sind Milliarden für die Großen da aber keine Millionen für die Kleinen.

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  3. Karl Heinz M. schreibt:

    Zur Mitzeichnung der Petition wollte ich mich dort registrieren. Ist trotz mehrfacher Versuche nicht möglich. Folgender Kommentar erfolgt als Hinweis: FA0084: Die Anwendung befindet sich im Augenblick im read-only-Modus. Es sind ausschließlich lesende Zugriffe möglich. Mit solchen technischen Einschränkungen werden Unterstützer abgewehrt.

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  4. marc fritzler schreibt:

    Das Ding scheint final gelaufen zu sein.
    .
    Die BReg hat sich entschieden: Es wird keine weiteren „Hilfen“ geben.
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    Auf 15 Seiten Konjunkturpaket fällt das Wort Selbständige 0 mal, dafür viel Blendwerk (siehe MWSt. + AfA).
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    Für mich nährt sich der Verdacht, dass die BReg die Zeiten dazu nutzen will, den Bestand der Solos zu reduzieren, Solos zu einer billigen Hilfsarbeitsmarktreserve via SGBII zu machen. Dies stützt auch die Formulierung „vereinfachte(r) Zugang in die Grundsicherung für Arbeitsuchende“ auf S. 4 – merke: für Arbeitsuchende! In der Tonalität höre ich hier so etwas wie „Umerziehungsmaßnahme“ heraus.
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    Von dem Hilfspaket vom März wurden 37 Mrd. € nicht abgerufen – mit diesem Geld kann die BReg jetzt anderweitig verfahren, u.a. die LH retten.
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    Wir tragen überproportionale Lasten – und sind weiterhin auf uns alleine gestellt. Wo bleibt mal ein Solidarbeitrag der Beamtenschaft (die nicht so schlecht verdient, wie sie oft darstellt)?
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    OMG
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    https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Sonstiges/20200603_Eckpunkte_Konjunkturpaket.pdf

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  5. Tim schreibt:

    Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist für mich:
    Soll man das Geld gemäß der Petition zurückzahlen?

    MfG

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