Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

Verband der Gründer und
Selbstständigen Deutschland e.V.

Die Überbrückungshilfe des Bundes verdient ihren Namen nicht!

Wichtiger Hinweis vorab: Aktuelle Informationem zur Überbrückungshilfe (Bedingungen, Beantragung, etc.) sind hier verfügbar.

 

Wenn die Überbrückungshilfe eine Brücke wäre: Wie würden die verantwortlichen Politiker sie beschreiben und wie wäre sie wirklich? – Fotos: JamesDeMers, Tama66

 

Die Minister Scholz und Altmaier haben ein Eckpunktepapier zu der geplanten Überbrückungshilfe verabschiedet. Ihre Pläne sollen bereits am 1. Juli 2020 in Kraft treten.

Wie schon bei der Soforthilfe, hängt es stark von den individuellen Gegebenheiten ab, ob Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer von der Überbrückungshilfe profitieren oder nicht.

 

Unternehmerlohn wird weiterhin nicht erstattet

Die schlechte Nachricht vorweg – es gibt weiterhin keinen Ausgleich für den entfallenen Umsatz bzw. den Unternehmerlohn. Hier bleibt es bei dem Grundsatz: Wer Hilfe zum privaten Miete, zum Lebensunterhalt und der Krankenversicherung benötigt, wird auf Grundsicherung verwiesen, soll also Hartz IV beantragen.

Klar ist auch: Wenn statt 50 Milliarden nun nur noch 25 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, der Kreis der Begünstigten viel größer ist (statt bis 10 Mitarbeitern nun alle Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern), dann wird für die bisher Begünstigen künftig weniger oder oft auch gar nichts herausspringen.

 

Für viele Solo-Selbstständige wird sich der Antrag nicht lohnen

Vor allem viele Solo-Selbstständige werden leer ausgehen oder ein Antrag wird sich nicht lohnen. Schon bisher hat man in den meisten Bundesländern nur die niedrigen Betriebskosten erstattet bekommen, jetzt erhält man nur noch einen Teil davon erstattet – und auch das nur unter vielen Voraussetzungen und mit erheblichem bürokratischem Aufwand.

Überbrückungshilfe kann nämlich nur beantragen, wer in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zu den Monaten April und Mai 2019 einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 % hat.

 

Viele Fußangeln

In meinem Bekanntenkreis habe ich einen Gartenbauer, der aufgrund einer Verletzung in den Vergleichsmonaten (April und Mai 2019) nicht arbeiten konnte. Bei einem Vergleichsumsatz von null Euro, ist auch nur ein Umsatzeinbruch von 0 % möglich. Entsprechend hat er keinen Anspruch auf die Überbrückungshilfe. Auf seinen monatlichen Kosten für Fahrzeuge, Maschinen und Gebäude bleibt er also sitzen!

Auch für Selbstständige, die knapp über 60 % ihres Einkommens eingebüßt haben, kann die Überbrückungshilfe zu einem Bumerang werden. Stellt sich nämlich bei der Umsatzsteuervoranmeldung später heraus, dass der Umsatzeinbruch doch nur 58 % im Vergleich zum Vergleichszeitraum war, ist die Überbrückungshilfe sofort komplett zurückzuzahlen.

 

Steuerberater zur Antragstellung zwingend nötig

Ein weiteres Hindernis, das viele Solo-Selbstständige von einer Antragstellung abhalten wird: Bereits zur Antragstellung ist ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer hinzuzuziehen. Da viele Solo-Selbstständige und Einzelunternehmer ihre Umsatzsteuervoranmeldung aus Kostengründen selbst erstellen, können Sie nur darauf hoffen, dass sie einen Steuerberater finden, der diese Arbeit zu einem halbwegs erschwinglichen Preis zu übernehmen bereit ist.

Viele könnten auch deshalb leer ausgehen, weil das Gesamtbudget für das Programm „Überbrückungshilfe“auf maximal 25 Milliarden Euro begrenzt ist. Hier dürfte das Motto gelten: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

 

Solo-Selbstständige sind strukturell benachteiligt

Die Überbrückungshilfe benachteiligt viele Solo-Selbstständige und Einzelunternehmer strukturell. Das liegt daran, dass die Geschäftsmodelle häufig darauf ausgerichtet sind, ihre Lebenshaltungskosten zu decken und die monatlichen Fixkosten möglichst gering zu halten. Gemessen am Umsatz zahlt diese Gruppe einen hohen Anteil an Steuern, erhält im Gegenzug dafür, aber keine geeignete Unterstützung. Deshalb wird das Programm aus meiner Sicht und auch aus Sicht des VGSD den Bedürfnissen der meisten Solo-Selbstständigen in Deutschland nicht gerecht.

Umso wichtiger ist, dass jeder von euch unsere Bundestagspetition zeichnet. Denkt bitte daran, dass dies die einzige Petition dieser Art ist, mit der wir erreichen können, dass unser Anliegen öffentlich ein einem Bundestagsausschuss besprochen wird. Deswegen teilt die Petition bitte aktiv und bittet auch euer direktes Umfeld, also eure Familienmitglieder, die Petition mitzuzeichnen.

35 Kommentare

  1. Achim schreibt:

    Letzter Auftrag und lockdown Mitte März, Zahlungsziel 45 Tage > kein Anspruch auf #Überbrückungshilfen

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    1. Achim schreibt:

      sofern das Zuflussprinzip (wie bei der Einnahmenüberschussrechnung oder ALGII) Anwendung findet.

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      1. Stefan Mühlfried schreibt:

        Glücklicherweise ist es offenbar erlaubt, dafür von Ist- auf Soll-Berechnung zu wechseln:
        „Umsatz ist der steuerbare Umsatz nach § 1 Umsatzsteuergesetz. Ein Umsatz wurde danach grundsätzlich in einem bestimmten Monat erzielt, wenn die Leistung in diesem Monat erbracht wurde. Im Falle der Ist-Versteuerung wird jedoch nicht beanstandet, wenn bei der Frage nach Umsatz-Erzielung auf den Zah-lungseingang abgestellt wird. Wurde eine Umstellung von Soll- auf Ist-Besteuerung oder anders herum vorgenommen, hat für die betreffenden Monate im Jahr 2020 jeweils eine separate Berechnung auf Basis des im Jahr 2019 angewandten Besteuerungsregimes zu erfolgen.“
        Quelle: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Publikationen/leitfaden.pdf?__blob=publicationFile&v=6

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  2. Jens Wagner schreibt:

    Zur Rolle der Steuerberater:
    Damit will der Bund eine Kontrollinstanz vorschalten, um erneute Betrugsversuche zu unterbinden.
    Problematisch dabei ist allerdings, dass diese „Zwangsbeauftragung“ nicht mit den Steuerberatern bzw. deren Verbänden seitens der Politik abgestimmt ist. Und ich weiß von einigen Steuerberatern, die jetzt schon hoffnungslos überlastet sind, weil durch den Bundeszuschuss für deren Mandanten ein höherer Beratungsaufwand besteht.
    .
    Zur möglichen Gefahr der Rückzahlung:
    Die Kosten des Steuerberaters für die Erstprüfung und Beantragung und auch für die zweite nachgelagerte Prüfung können zu Lasten der Überbrückungshilfe abgerechnet werden. Was ist aber (wie im o.g. Beispiel geschildert) im Falle einer Rückzahlungspflicht des Zuschusses? Werden die Kosten des Steuerberaters dann auch abgelehnt, so dass der Mandant dann noch auf zusätzlichen Kosten sitzenbleibt? Das geht aus dem Text des Eckpunktepapiers nicht eindeutig hervor.

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    1. TschauMitV schreibt:

      >> Werden die Kosten des Steuerberaters dann auch abgelehnt, so dass der Mandant dann noch auf zusätzlichen Kosten sitzenbleibt? Das geht aus dem Text des Eckpunktepapiers nicht eindeutig hervor.

      Nach meinem Verständnis:

      Wenn die Rückzahlung erfolgt, weil Du ggf. gar nicht die Voraussetzungen für die Überbrückungshilfe erfüllt hast, dann hast Du auch die Beratungskosten an der Backe. Wenn es keine Überbrückungshilfe gibt, kannst Du auch nix damit verrechnen.

      Erfolgt eine teilweise Rückzahlung wegen Überkompensation, dann gehören die Beratungskosten ganz klar zu den Kosten, die Du über die Überbrückungshilfe abrechnen kannst.

      Aber ich werde da ohnehin die Finger von lassen. Mein Vertrauen ist weg und ich habe das Gefühl, dass mir aus der Inanspruchnahme dieser „Hilfen“ später noch größere Nachteile entstehen, als ich sie ohne das Hilfspaket hätte. Das Veranstaltungsverbot wurde auf Ende Oktober verlängert. Das sind nun also garantiert weitere 3,5 Monate Null Einkommen…
      Ich will mich nicht auf unbestimmte Zeit von einem zynischen Hilfsangebot zum nächsten durchhangeln und habe auch keine Energiereserven mehr, die ich für den Frust, die Enttäuschung und den Ärger über dieses lobbykontrollierte Pack aufbrauchen möchte. Soll er doch mit seinen Lufthansa- und Autochefs ins Bett springen.

      Zeit, das ganze hinter mir zu lassen und wieder auf Anfang zu gehen. 1 Monat Auszeit zum Runterkommen, Ideenfindung, Neustart.

      Auf sich selbst gestellt zu sein und keine Hilfe zu erhalten – damit kann ich umgehen.
      Aber wenn man in dieser Situation einen Gegenspieler hat, der einen noch weiter in die Ecke drängt, dann muss ich halt ausbrechen und unter diesem Haufen Scheiße durchtauchen.

      Vielleicht mache ich einen Eier-Verkaufsstand vom BMWi auf. Bio, natürlich. 3 x Werfen für 1 EUR.

      Machts gut!

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    2. Andreas Terveen schreibt:

      Falls wirklich eine Kontrollinstanz vorgeschaltet werden soll / muß (hat ja wohl noch kein Politiker offiziell bestätigt), dann hätte man das viel einfache und viel sinnvoller haben können. Das Finanzamt hat von uns Selbstständigen alle Daten, kann mit der USt-Ident-Nr.: sehr gut überprüfen, ob wir Unternehmer sind oder einfach nur Geld illegal abgreifen wollen, alle Zahlen und Fakten für den Antrag sind bekannt. Es bräuchte daher keine zusätzliche oder andere Instanz – das Finanzamt könnte das ohne weiteres tun (ich habe bewußt nicht „ohne Probleme“ tun geschrieben, den die zusätzliche Mehrarbeit hätte das ausgedünnte Personal reichlich ge- und evtl. auch überfordert). Aber sie hätten die Kompetenz und die Mittel dazu und dann wären Steuerberater und Wirtschaftsprüfer überflüssig. Nur das kann die Regierung nicht zulassen, diese Berufsgruppe muß ja staatlicherseits gefüttert und geschützt werden.

      Man macht hier also denselben Fehler, den man schon bei den Soforthilfen gemacht hat. Auch dort hätten die Finanzämter effekttiv Mißbrauch durch ihre Kontrollinstrumente verhindern können. Aber dann hätten ja die Banken keine zusätzlichen Milliarden neues Geld generieren können. Ergo mußten es die Banken machen und Behörden ohne Prüfmöglichkeiten (da kein Zugriff auf die notwendigen Daten) konnten den Mißbrauch nicht verhindern.
      Aber Lernen aus seinen Fehlern? Nicht doch, keinesfalls bei deutschen Politikern auzutreffen, wir lernen doch nicht aus unseren fehlern. Nein wir machen jede Menge und wiederholen gleichzeitig die alten – was einmal geklappt hat, klappt auch beim zweiten Mal nicht. Das Geld muß doch unter die Leute zu bringen sein, damit wir anschließend wieder Steuern erhöhen können, sinnlose Abgaben und Umlagen einführen können und den Mittelstand und die Mittelschicht (die das Ganze stemmen muß) gänzlich kaputt zu machen. Evtl. haben ja einige davon die Lockdown-Maßnahmen überstanden, da muß man dann doch nochmal nachfassen und sie durch zusätzliche Streiche endgültig zur Strecke bringen.

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    3. Eberhard schreibt:

      Nur die Steuerberater verdienen an der Überbrückungshilfe und zwar satt!.
      Hier mein Beispiel aus der Praxis:
      Insgesamt gewährte Überbrückungshilfe (BW, inkl. Unternehmerlohn) ca. 2100.- EUR.
      Steuerberaterkosten (nur für den Antrag + Erstprüfung, Honorar nach §13 StBVV) mehr als 1600,- EUR.
      Die Rechnung des Steuerberater für die nachgelagerte Zweitprüfung fehlt noch!!!
      Als Steuerberater wäre mir das peinlich!
      D.h. von Hilfe kann keine Rede sein. Nur der Steuerberater verdient. Wenn ich Glück habe, zahle ich nicht drauf.
      Das gesamte Verfahren verdient nicht den Ausdruck „Hilfe“, eher „Betrug“.

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  3. Rudolf Seyfried schreibt:

    Diese Überbrückungshilfe halte ich für absoluten Politikerschwachfug, die sich damit lediglich Lob und Wählerstimmen erhoffen. Allein die massiven Auflagen, gepaart mit sinnlosen und weltfremden Versuchen Betrüger davon abzuhalten hier Gelder abzugreifen, schreien gradezu danach, dass hiermit keinerlei Hilfe an uns Kleine gehen soll. Ähnlich wie bei der Soforthilfe, wo am Ende massenhafte Ablehnungen aus hirnrissigen und fadenscheinigen Begründungen, folgten, wird auch bei der Überbrückungshilfe so vorgegangen, dass grade die Kleinsten gar nicht ran kommen. Ich werde jedenfalls keinem Steuerberater die Taschen füllen mit dem großen Risiko am Ende dann der Trottel zu sein wenn abgelehnt wird.
    Dann nehm ich das Hartz4 zum Lebensunterhalt und die Firma reiht sich in die lange Schlange der anstehenden Insolvenzen. Mal sehn ob es den „Machern“ dieser Pseudohilfsprogramme irgendwann aufgeht, dass wir Kleinen die Steuern zahlen und die Großen genügend Möglichkeiten haben um Steuerlasten auszuweichen.

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  4. Christoph schreibt:

    Nach dem Konjunktur-Paket für Telekom und SAP kommt jetzt das Konjunktur-Paket für die Steuerberater.
    .
    Wenn die Solo-Selbstständigen und Klein-/Kleinstunternehmen lange genug warten können, kommt hier vielleicht auch Eines.

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    1. Antworten
  5. Andreas schreibt:

    Als antragsberechtigt zählen die Monate Juni, Juli und August 2020. Wenn man, wie ich, im April die Corona-Soforthilfe beantragt hat und diese für die Folgemonate Mai, Juni und Juli einzusetzen ist, bleibt dann ja eigentlich nur noch der August für diese zweite Unterstützungsmaßnahme. Oder sehe ich das falsch? Es darf ja nicht zur Überkompensierung kommen. Und wer kann überhaupt für den Juni etwas beantragen? Die Corona-Soforthilfe ließ sich frühestens im März beantragen für die Folgemonate April, Mai und Juni. Das heißt, jeder, der hier was bekommen hat, bei dem ist der Juni noch durch die erste Corona-Soforthilfe abgedeckt und kann demnach für den Juni bei dieser zweiten Maßnahme nichts beantragen, da eine Überkompensierung vorliegen würde.

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    1. Trauerspiel schreibt:

      Eine Überkompensation ergibt sich ja nicht zwangsläufig dadurch, dass Du aus beiden Hilfspaketen Mittel erhälst.

      Die Überkompensation liegt dann vor, wenn die zugeschossenen Mittel den tatsächlichen Bedarf überschreiten. Wenn die Soforthilfe Deinen Bedarf für die Monate Mai, Juni und Juli bereits vollständig deckt, dann kannst Du die Überbrückungshilfe nur noch für August beantragen.
      Reichen die Mittel aus der Soforthilfe aber nicht aus, dann kannst Du die Ü-Hilfe auch noch für die früheren, in Frage kommenden Monate beantragen.

      Wobei der Begriff „Bedarf“ hier natürlich mit Vorsicht zu genießen ist. Denn der errechnet sich ja weiterhin nur aus Deinen (bereits vorher vorhandenen) Fixkosten… gew. Miete, Leasingraten, Kredittilgung, etc.

      Vermutlich lässt sich Herr Altmaier auch da noch was einfallen, um die Vergabebedingungen _noch_ realisitischer zu machen… also möglicherweise ist später nur antragsberechtigt, wer am linken Fuß 7 Zehen hat, oder so.

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      1. Andreas Terveen schreibt:

        Da liegt das große Problem – der Begriff „Bedarf“ ist hier fehl am Platze.
        Ich persönlich will nicht meinen Bedarf gedeckt haben, ich will meinen entgangenen Honorare ersetzt haben!!
        Ich hatte Aufträge, die ich nicht durchführen durfte, weil per Erlaß (nicht per Gesetzt wie es eigentlich vorgeschrieben ist) Maßnahmen der Erwachsenenbildung und Weiterbildung verboten worden sind und der Betrieb dieser Einrichtungen (= Schulungsinstitute bzw. Erlaßtext „öffentliche und private Bildungseinrichtungen“) untersagt worden ist.
        Und im Nachgang dieser Maßnahmen, verbunden mit der weiherhin veranstalteten Panikmache und des Wegsperrens von Gesunden und Nicht-Infizierten (neben den Infizierten und Erkrankten) alles zusammen nennt man dann wohl „Sippenhaft“ – ausbleibender Aufträge für trainer / Dozenten, weil kaum Schulungen nachgefragt werden (weil die Menschen Angst haben bzw. weil die Unternehmen häufig zur Zeit kein Geld übrig haben, um die notwendige Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu finanzieren (da sie ja auch durch den Lockdown häufig keinerlei Einnahmen hatten).
        Regierungsseitig hat man hier (wie auch in anderen Branchen, z. Bsp. im Tourismus-Bereich) ganze Vernichtungsarbeit geleistet und versagt dann beim Wiederaufbau, weil maqn offensichtlich keinerlei Ahnung hat, wie es in der Wirtschaft in den einzelnen Wirtschaftsbereichen funktioniert. Stattdessen läßt man sich ohne Gegenleistung von den Lobbyisten die Milliarden aus der Tasche ziehen, die man vorher uns KMU-Selbstständigen und Solo-Selbstständigen vorher verweigert hat.
        Und anstatt diese Leistungen an VW (Pfui Deibel – erst die Leute in Deutschland im Dieselskandal nach Strich und Faden betrügen und ver*****en und dann auch noch Kohle haben wollen, um Dividenden zu zahlen) – Lufthansa, usw. zu verschwenden, hätte man damit viel Wichtigeres tun sollen:
        + denen wirklich helfen, die man geschädigt hat (teilweise ohne Notwendigkeit)
        + den menschen in den systemkritischen Berufen die dringend benötigte und hochverdiente bessere Entlohnung zu gewären
        + das Gesundheitswesen (Krankenhäuser) wieder in staatliche Hände zu bringen, damit nicht weiter auf Kosten der Gesundheit Profite gemacht werden können
        + den Reisebüros, Konzertveranstaltern, Künstlern, etc. ihre entsandenen Schäden ersetzt
        + den bedürftigen wie Alleinerziehenden, sozial Schwachen, ALG-Empfängern, Menschen mit Einschränkungen direkte Zuwendungen zukommen lassen
        + die Kosten der USt.-Senkung in Höhe von 20 Milliarden Euro an diese Menschen verteilt, die die Masse ihres Einkommens für den Lebensunterhalt ausgeben muß – dieses Geld wäre sofort wieder durch Verbrauch und Kauf in die Wirtschaft zurückgeflossen und hätte diese kräftig angekurbelt. Jetzt verpufft diese Maßnahem und die Gelder sind weitestgehend verloren

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    2. Peter Behr schreibt:

      Habe im März beantragt, Bewilligung im März, dann läuft der Zeitraum März, April, Mai. Und es geht weiter mit Juni, Juli, August.

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  6. AndreaL schreibt:

    Ein hilfreiches Mittel zur Überprüfung des Umsatzes ohne Zutun eines Steuerberaters kann eine monatliche BWA mit Vorjahresvergleich sein. Das setzt allerdings eine disziplinierte Buchhaltung voraus.

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  7. Ecaroh schreibt:

    Ein Schwachsinn³. Ich habe in den letzten Jahren einiges mitverfolgt, was mich zum Schluss bewogen hat, das man (bereits vor Corona) alles tat, um kleine Firmen kaputt zu machen. Corona ist offensichtlich *die* Gelegenheit den Plan endlich durchzuführen. Ich hänge keinerlei Verschwörungstheorien an – sondern das kleine Firmen durch Verordnungen, Maßnahmen und (überbordende) Gesetze abgewürgt werden, das ist FAKT und nicht Fake!
    Und mir geht es ebenso wie dem Gartenbauer; aufgrund einer Restrukturierung meiner Geschäftsbereiche, hatte ich im Jahr 2019 extrem schwankende Umsätze – und das ist weiterhin der Fall. Alles wäre in trockenen Tüchern gewesen, wenn der Kooperationsvertrag mit einem für mich großen Auftrag Ende März unterschrieben worden wäre. So ist die mühsame Aquise für die Katz‘ – und ich falle erneut durchs Raster.
    Mittlerweile habe ich die Notbremse gezogen und mich arbeitslos gemeldet. Und da bin ich gespannt, welche Leistungen ich erhalte – und wie diese u.U. mit dem Umsatz der GmbH verrechnet werden sollen.
    Ich kann nur hoffen, das mich das Arbeitslosengeld noch über einige Monate rettet und dann wieder Aufträge eintrudeln. Mit 58 Jahren dann mit der GmbH im Herbst auch noch Insolvent gehen und auf dem Arbeitsmarkt stehen müssen – was für ein Unsinn! Sowas hätte die Regierung vermeiden können. Ist ihr aber egal – Lufthansa first.
    Und wo wir dabei sind; Marode Firmen, deren Geschäftsmodell obsolet ist und die auch zukünftig wenig Überlebenschancen haben, die sollen ja keine Unterstützung bekommen. Gerne bei mir, wenn ihr meint, das meine Firma keine Chance auf Fortführung hat – aber bitte dann auch bei VW und Lufthansa auch. Lasst die auch sterben, denn mit dem Klimawandel haben Flugreisen und Autoverkehr auch nur wenig Chance auf Zukunft. Gerne mache ich mit meiner GmbH Totentanz – aber nur mit Lufthansa und VW zusammen.

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  8. Sigrid´s Marmeladenküche schreibt:

    Moin zusammen,
    wer kann mir die genauen Bedingungen zur Überbrückungshilfe nennen.
    Wir haben im Vergleich 2019 zu 2020 (April-Mai) einen Umsatzrückgang von 82,2%.
    Was für Zahlen wollen die (Politiker) haben ?.
    Ne konkrete Auskunft wäre nett.

    Antworten
    1. Rudolf schreibt:

      Beim Umsatz den Bruttobetrag Differenz 19 zu 20 April/Mai) plus die betrieblichen Fixkosten. Muss aber dein Steuerberater beantragen und bestätigen.

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  9. Branko schreibt:

    Hallo Sigrid,
    so klar ist Frage Stand heute nicht zu beantworten. Details werden im Hintergrund noch abgestimmt. Die zweite und dritte Lesung des Gesetzes wird am Montag sein. Dann gibt es vielleicht mehr Details zum vorgesehenen Verfahren und wer am Ende die Anträge zur Überbrückungshilfe tatsächlich bearbeitet.
    Grüße Branko

    Antworten
  10. Martina Kloepfer schreibt:

    Das alles ist Schaufensterpolitik. Maßnahmen werden ins Schaufenster, z.B. Facebook gestellt, um zu sagen, dass die Regierung sich kümmert. Nicht nur werden mit den sog. Hilfsmaßnahmen so viele bürokratische Hürden verknüpft und schwammig formuliert, dass sogar Steuerberater überfordert sind und man von einer Inanspruchnahme dieser „Hilfen“ absieht; Kleinunternehmer haben i.d.R. auch keine Rechtsabteilung im Hintergrund, die sie davor bewahren, im nächsten Schritt kriminalisiert zu werden….

    Antworten
  11. Gregor Arz schreibt:

    Ich hoffe dass hier endlich einige aufwachen. Ich bin auch der Meinung, dass kleinere Selbständige nicht gewollt sind in diesem Lande. Es gibt auch erhebliche Ungleichbehandlung gegenüber Angestellten. Ich bin sogenannt Pflichtversichert auf Antrag bei der Arbeitsagentur. Im Fall einer Arbeitslosigkeit erhalte ich dann ein Arbeitslosengeld bezogen auf meinen höchsten Bildungsgrad. Wie bescheuert ist dass denn? Natürlich ist der Betrag den man bezahlt geringer wie bei einem Angestellten, aber man kann den Betrag auch nicht nach seinem Bedarf oder Einkommen erhöhen. Ich könnte mich auch einfach nicht versichern und dann zum Sozialamt rennen oder Harz 4 beziehen. Dann müsste ich allerdings zuvor meine Altersvorsorge aufbrauchen. Ganz ehrlich, ich bin sowas von demotiviert und würde am liebsten Deutschland den Rücken kehren. Aber ich habe Familie und bin hier aufgewachsen und meiner Heimat verbunden. Hinzu kommt, dass es im Rest der EU auch nicht besser aussieht. Eher sogar schlechter. Ich glaube wir müssen da gemeinsam durch und uns für die Zukunft gut merken wie in der Krise mit uns umgegangen wurde. Unsere Regierung wie auch die EU hat uns mit dem Lockdown noch deutlicher vor Augen geführt dass Ideologen und abgehobene Parteien und unfähige Politiker am Werke sind. Aber wir Selbständigen sind eine Minderheit, die im zu anderen anscheinend nicht als so schützenswert betrachtet werden.

    Antworten
  12. Karin Schroeder schreibt:

    Aus meiner Sicht, war diese Krise das Beste was dem Bund passieren konnte, der ja generell gegen die Selbstständigen arbeitet.
    Wir sind denen ein Dorn im Auge und der wird mit all diesen Maßnahmen zwar nicht völlig verschwinden, aber gewiss extrem zusammengestutzt.
    Wir sind gut genug in guten Zeiten das Staatssäckel mit unseren Steuern zu füllen, aber wenn es hart auf hart kommt, dann werden wir fallen gelassen wie heiße Kartoffeln.
    Für mich sind alle diese „Wohltaten“ eine genau durchdachte Aktion, so dass viele hier keine Möglichkeiten haben der Insolvenz zu entgehen.

    Antworten
  13. Heiko schreibt:

    Ich habe noch mal eine sachliche Frage zum Überbrückungsgeld:
    Als Solo-Selbständiger Event Projektleiter hatte ich in den Monaten April/Mail 2020 100% Umsatzeinbruch zum Vorjahr aus normalem Geschäftsbetrieb.
    Ich habe aber Ende Mai 2020 (7 Wochen nach dem Antrag…) Corona-Soforthilfe erhalten. Mit dieser als Umsatz gerechnet habe ich deutlich unter 60% Umsatzeinbuße.
    Wird die Corona-Soforthilfe als Umsatz gerechnet und wirft mich somit aus dem Kreis der berechtigten Antragsteller?
    Danke

    Antworten
    1. Branko Trebsche schreibt:

      @Heiko: Details findest du hier https://www.vgsd.de/ueberbrueckungshilfe-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen
      Es wird je Kalendermonat 1/3 der Soforthilfe auf die Überbrückungshilfe angerechnet. Dies gilt aber nur, für die sich überschneidenden Förderzeiträume. Ein Beispiel: Du hast Soforthilfe für die Monate April, Mai und Juni erhalten. Dann wird ein 1/3 der Soforthilfe auf die zu zahlende Überbrückungshilfe für den Monat Juni angerechnet.

      Antworten
      1. Heiko Godel schreibt:

        Danke Branko.
        Aber der Soforthilfe Zeitraum war doch auf 11. März bis 11. Juni ausgelegt.
        Dann wären für den Juni ja anteilig nur 11 statt 30 Tage aus dem Soforthilfe Volumen rauszurechnen (also kein volles 1/3).
        Die Soforthilfe wirkt in diesem Fall also mindernd für die Überbrückungshilfe für die 11 Tage, oder?

        Meine Frage war aber eigentlich ob die (im Mai) erhaltene Soforthilfe selbst als Umsatz/Einnahme/Profit gewertet wird – also zusätzlich zu etwaigen tatsächlichen Umsätzen (wie sie vor den „Maßnahmen“ der Krisenbetreiber stattgefunden hätten).

        Antworten
        1. Branko Trebsche schreibt:

          Die Schwierigkeit ist mir klar.
          In der Überbrückungshilfe wird nach Kalendermonaten abgerechnet – nicht nach Tagen, leider! Am Ende kommt es darauf an, was in deinem Soforthilfebescheid als Förderzeitraum benannt ist, bzw. als Datum des Förderbeginns. Es würde mich sehr wundern, wenn die Behörden davon abweichen, denn solche Abweichungen gehen direkt zu Lasten der Länderhaushalte.
          Im Sinne der Überbrückungshilfe erhöht die Soforthilfe deinen Umsatz nicht! Aber steuerrechtlich ist die Soforthilfe wie eine Einnahme zu behandeln. Machst du also in 2020 Gewinn zahlst du deinen entsprechenden Obulus „in den staatlichen Klingelbeutel“.

          Antworten
  14. Frank schreibt:

    Hat jemand die Überbrückungshilfe beantragt und einen positiven Bescheid bekommen? Wenn ja wann und reicht die Kohle?

    Antworten
  15. Hans schreibt:

    Ich habe über einen Wirtschaftsprüfer am 23.07. berechtigt beantragt und unmittelbar vom Antragsportal auch ein Eingangsbestätigung erhalten. Bis heute wurde mein Antrag weder bearbeitet, bewilligt, geschweige eine Auszahlung veranlasst. Schnelle und unbürokratische Hilfe? Da habe ich wohl etwas falsch verstanden. Auch habe ich als 1 Mann GmbH in NRW keinen Anspruch auf fiktiven Unternehmerlohn. Wäre ich ein e.K. Gbr o.ä. mit gleichem Unternehmenszweck, dann schon. Seltsam ist diese Politik.

    Antworten
    1. Frank schreibt:

      @Hans
      Ich habe den Antrag Überbrückungshilfe über einen mir fremden Steuerberater am 17.7. gestellt Der Eingang wurde auch sofort bestätigt. Nach fast vier Wochen trotz Nachfragen über den Steuerberater keine Info, kein Geld, nix. Ach doch, die Rechnung vom Steuerberater habe ich schon erhalten, 600 Euro brutto. Daraufhin habe ein Fax an das Ministerium Wirtschaft NRW geschickt und beantragt, diese Summe aus den letzten Resten der Überbrückungshilfe nehmen zu dürfen…

      Antworten
    2. Astrid schreibt:

      @ Frank und Hans,

      auch hier in Berlin das selbe Spiel. Meine Wenigkeit hat jetzt die selbe Erfahrung. Antrag korrekt über Steuerberater geprüft und Summen ausgerechnet für Juni/Juli / August – er den antrag am 21.7. übermittelt.
      BWMi reicht diesen durch an die IBB und dort liegt seit dem der Antrag rum ohne Bearbeitet zu werden.
      Letzte Woche fühle ich mal nach und weder IBB noch BMWi fühlt sich zuständig dem Nachzugehen und Klärung herbeizuführen wo und warum der positiv bewertete Antrag des Steuerberaters nicht bearbeitet wird oder gar die errechneten Summen ausgezahlt werden.
      Derweil habe ich nun betriebsmietschulden Juni/Juli/August und mein Vermieter, der auch schon gedulgig war nun über die Kündigung des Mietvertrags spricht.
      Es ist schlimm. Sehr schlimm….

      Wo bekommen wir jetzt Unterstützung und Hilfe????
      Was kann der VGSD für uns in solchen Fällen tun??
      Herzliche Grüße

      Antworten
  16. Tanja schreibt:

    Der fiktive Unternehmerlohn in Baden-Württemberg ist ein WITZ! Ich bin Inhaber einer GmbH, sozusagen Solo-Selbständig (wenn man von einem Mitarbeiter auf 450.- Euro-Basis absieht), Alleingesellschafterin und habe keinen Anspruch darauf!
    Was mich stört:
    1. Der Steuerberater macht sich die Taschen voll, obwohl er meine Buchhaltung führt. Trotzdem musste ich ihm bekannte Unterlagen erneut zur Verfügung stellen. Ich bin mir sicher, das schaut sich keiner an. Aber einen anderen Weg gibt es leider nicht.
    2. Es dürfen nur die Kosten als Fixkosten berücksichtigt werden, welche in den Monaten Juni, Juli, August angefallen sind. Ein Versicherungsbeitrag, der das ganze Jahr betrifft, darf nicht anteilig auf die Monate verteilt werden. Nur wenn die Rechnung in diesen Zeitraum fällt. Welcher Schwachkopf hat sich das ausgedacht?
    3. Im Antragformular gibt es keine Möglichkeit, den fiktiven Unternehmerlohn zu beantragen, entgegen der telefonischen Auskunft der IHK (wofür zahle ich den IHK Zwangsbeitrag?).
    4. Mein Telefonat mit der CORONA-Hotline in Berlin wurde an einem Freitag Mittag um 13:00 (Öffnungszeiten 8 bis 17 Uhr täglich) beantwortet mit „mit dem fiktiven Unternehmerlohn in BW kennen wir uns nicht aus“ und „Fragen zum Antragsformular des Bundes können wir Ihnen erst wieder am Montag beantworten“. Vielen Dank auch.
    5. Das Ministerium für Wirtschaft in BW beschreibt die Voraussetzungen sehr unklar auf seiner Webseite. Meine Nachfrage telefonisch und per Email ruht dort seit über 10 Tagen.
    6. Trotz freiwilligem Beitrag zur AL Versicherung erhalte ich kein Kurzarbeitergeld.

    Warum rühre ich als Politik die Werbetrommel für fiktiven Unternehmerlohn, wenn dieser mit vielen Ausnahmen verknüpft ist – nicht für Kapitalgesellschaften gilt? Warum soll die Rechtsform über Hilfe entscheiden oder nicht?

    Das ist für mich reine Schaufensterpolitik und ich bin bitter enttäuscht. Zum Zahlen war ich gut genug all die Jahre. Aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass Selbständige hier nicht gewollt sind. Auch in Baden-Württemberg nicht.

    Antworten
  17. Eberhard schreibt:

    Nur die Steuerberater verdienen an der Überbrückungshilfe und zwar satt!.
    Hier mein Beispiel aus der Praxis:
    Insgesamt gewährte Überbrückungshilfe (BW, inkl. Unternehmerlohn) ca. 2100.- EUR.
    Steuerberaterkosten (nur für den Antrag + Erstprüfung, Honorar nach §13 StBVV) mehr als 1600,- EUR.
    Die Rechnung des Steuerberater für die nachgelagerte Zweitprüfung fehlt noch!!!
    Als Steuerberater wäre mir das peinlich!
    D.h. von Hilfe kann keine Rede sein. Nur der Steuerberater verdient. Wenn ich Glück habe, zahle ich nicht drauf.

    Antworten
    1. Astrid schreibt:

      Eberhard, was für einen Unternehmerlohn darfst du in den bundeshilfen miteinrechen. das versteh ich nicht. ??? – es dürfen doch nur fixkosten berücksichtigt werden – hab ich da was falsch verstanden??

      Antworten
  18. Heike schreibt:

    Mich interessiert, ob Incentive Agenturen wie Reiseveranstalter kategorisiert werden.
    Ergo entgangene Margen als Fixkosten angesetzt werden dürfen?
    Wie ist in diesem Falle mit den starken monatlichen Einkommensschwankungen in 2019 umzugehen?
    Wird hier seitens der Bewilligungsstellen mit einem Mittelwert gearbeitet oder tatsächlich jeder Monat im Vergleich zum Vorjahresmonat einzeln betrachtet?
    Zu Phase 2 :
    Wie wird mit Auftragsausfällen umgegangen, da Aufträge für das 2.HJ bis dato ja gar nicht eingehen?
    Wird auch hier im Vergleich zum Vorjahr gemittelt und dann die entgangene Marge ebenfalls? Oder werden auch hier wieder nur die Monate September -Dezember einzeln im Vergleich zum Umsatz im Vorjahresmonat betrachte?
    Wie habt ihr anderen Incentive Agenturen eure entgangenen Margen s as la Fixkosten geltend gemacht?
    Tipps?
    Danke für eine kurze Info.
    LG
    Heike

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  19. Andrea Kalt schreibt:

    Herr Altmaier ist der Meinung die Wirtschaft in Deutschland wächst wieder (ausser Veranstalter und Gastronomen). Auch die Soloselbständigen, weil die keine Unterstützung mehr brauchen.
    Liest der keine Zeitung? Liest der seine Post nicht? Schaut der kein Fernsehen? Der denkt wirklich, den Soloselbständigen und kleineren Unternehmen geht es wieder besser, weil wir seine Überbrückungshilfe nicht beantragen……………. Es gibt einen bösen Spruch: „Ich kann gar nicht so viel fr…, wie ich ko… möchte“.

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