Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Überblick und Erfahrungsaustausch: Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Abbildung: Elias Schäfer, Pixabay

Seit dem 08.07.2020 ist es nun möglich die Überbrückungshilfe zu beantragen. Ihr findet auf dieser Seite die wichtigsten Information in kompakter Form. Die Informationslage ist insgesamt noch sehr unsicher. Entsprechend gehen wir von einigen weiteren Änderungen.

Bitte beachtet:  Nutzt die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag ausschließlich für fachliche Fragen zu den Überbrückungshilfen.

Lest bitte auch unseren Kommentar und schreibt dort, was ihr über die Überbrückungshilfe denkt. Dafür vielen Dank!

 

Korrekturen der Informationen aus der Telefonkonferenz:

Ich hatte Eingangs der Konferenz daraus aufmerksam gemacht, dass die Informationeslage zum Teil sehr unsicher ist. Entsprechend dokumentiere ich hier die Änderungen, die mir bekannt werden.

Die Überbrückungshilfe kann ausschließlich für die Monate Juni, Juli und August beantragt werden. Damit entfällt die Option die Verrechnung erhaltener Soforthilfe für die Monate Juni und Juli zu verhindern. Vom Gesamtbetrag der ausgezahlten Soforthilfe, wird 1/3 der Summe auf den Kalendermonat des sich überschneidenden Förderzeitraums abgezogen! Hast du 6000€ Soforthilfe erhalten und es überschneidet sich der Juni bei den Förderzeiträumen, werden 2000€ von der Überbrückungshilfe, die für den Monat Juni fällig wäre, abgezogen.

 

UPDATE I (08.07.2020 – 12:06 Uhr):

Das BMWI hat eine zentrale Seite für die Beantragung der Überbrückungshilfe online gebracht. Über diese Seite können sich unter anderem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für die Teilnahme am Antragsverfahren registrieren! Wesentliche neue Informationen für Unternehmer gibt es auf der Seite anscheinend nicht. Dezidierte Ausführungsrichtlinien oder weitere Erläuterungen zum Antragsverfahren gibt es ebenfalls nicht.

 

UPDATE II (08.07.2020 – 20:01):

Hier findet ihr Steuerberater:

Die Kosten für den Steuerberater sind im ersten monat als Fixkosten anzusetzen (!). Der Antragsteller muss im Zweifel für die Steuerberater Kosten in Vorleistung treten.

Die Anzahl der Mitarbeiter (FTE) wird nach folgendem Regelwerk ermittelt:

  • Beschäftige bis zu 20 Stunden Faktor 0,50, Beschäftigte bis zu 30 Stunden Faktor 0,75 , Beschäftigte über 30 Stunden Faktor 1,00, Beschäftigte auf 450 € Basis Faktor 0,30
  • Geschäftsführende Gesellschafter werden als Mitarbeiter gezählt, sofern Sie angestellt sind.
  • Auszubildende können bei der Ermittlung der Anzahl der Mitarbeiter einbezogen werden.
  • ggfs. Sonderregeln zu Mutterschutz, Saisonarbeit etc. beachten.

Gemäß Punkt 9 des Fixkostenkataloges, hier einige Beispiele was andere feste Ausgaben sein könnten,z.B.:

  • Telefon und Internet, Hostinggebühren, Rundfunkbeiträge
  • KfZ-Steuern (gewerbliche Nutzung)
  • Versicherungen, Bankgebühren
  • Kosten für Externe: Kosten die Finanz- und Lohnbuchhaltung, Reinigungsdienste, Hausmeister, IT-Dienstleister
  • Mitglieds- und Zwangsbeiträge (z.B. IHK)

Kosten für Hygienemaßnahmen werden berücksichtigt, auch wenn diese nicht vor dem 01.03.2020 begründet worden sind.

 

UPDATE III (09.07.2020 – 10:17)

Das häusliche Arbeitzimmer wird nur dann bei den Fixkosten angerechnet, wenn es auch schon in der Steuererklärung 2019 berücksichtigt wurde.

Um gut vorbereitet in die gespräche mit eurem Steuerberater zu gehen solltet ihr folgende Dokumente zusammentragen, insbesondere in den Fällen, die bisher keinen Steuerberater eingesetzt haben:

  • Umsatzprognose für Juni, Juli und August 202, sonst soweit vorhanden USt-Voranmeldungen für Juni, Juli und August 2020 zu Zeitpunkt der Antragstellung
  • USt-Voranmeldungen für Juni, Juli und August 2019; bei Unternehmensgründung zwischen dem 1. Juni und dem 31. Oktober 2019 USt-Voranmeldungen für Dezember 2019, Januar 2020 und Februar 2020
  • Unterlagen zur Gewinnermittlung (Jahresabschluss oder EÜR) bzw. bei gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen Angaben zu Einnahmen (einschließlich Spenden und Mitgliedsbeiträge) für das Jahr 2019, sofern diese nicht vorliegen, für das Jahr 2018
  • Sofern kein Jahresabschluss oder EÜR 2019 vorliegt, Unterlagen zur Gewinnermittlung 2019; bzw. bei gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen Angaben zu Einnahmen (einschließlich Umsätze, Spenden und Mitgliedsbeiträge) für das Jahr 2019
  • Konten bei EDV-Buchführung, wenn nicht vorhanden Buchungsbelege 2020
  • Lohnjournal/Lohnbuchhaltungsunterlagen zum Stichtag 29. Februar 2020
  • Unterlagen für die Ermittlung der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer, wenn relevant

 

UPDATE IV (10.07.2020 – 11:32/13:36)

Für die Bundesländer Badenwürttemberg und Nordrheinwestfalen wurde angekündigt einen fiktiven Unternehmerlohn zu berücksichtigen.

  • Baden-Württemberg: Voraussichtlich 1180 Euro je Kalendermonat
  • Nordrhein-Westfalen: Voraussichtlich 1000 Euro je Kalendermonat

Tipp: Wenn euch Soforthilfe auf Überbrückungshilfe angerechnet wird, achte darauf, dass der fiktive Unternehmerlohn unberücksichtigt bleibt!

 

Update V (13.07.2020 – 08:42)

Die IHK hat mal was nützliches im Angebot! Es wurde ein Online-Rechner entwickelt, der euch dabei hilft einzuschätzen, ob das Beantragen der Überbrückungshilfe Sinn macht. Den Rechner findet ihr hier. Beachte unbedingt, der Rechner berücksichtigt nicht, die eventuell anrechenbare Soforthilfe. Die Aufschläge für den Lebensunterhalt in NRW und BaWü sind ebenfalls nicht berücksichtigt. Ebenso berücksichtigt der Rechner die Ausnahmeregelung zur Förderhöhe nicht, für den Fall das eure Fixkosten den Höchstsatz der Förderung um das Doppelte übersteigen.

Die Bundessteuerberaterkammer hat eigene FAQ für Steuerberater veröffentlicht. Damit werden die Prüfkriterien der Steuerberater, die während des Antragsprozesses vorgenommen werden, transparent gemacht:

 

Update VI (22.07.2020 – 13:52)

Viele Steuerberater berichten von technischen Schwierigkeiten bei der Registrierung und dem Einloggen auf der Plattform zur Beantragung der Überbrückungshilfe. Deswegen stellt eure Anträge bitte frühzeitig!

 

Update VII (28.07.2020 – 17:23)

Wenn du im April/Mai 2019 keinen oder nur geringe Umsätze wegen z.B. Krankheit oder schlicht kein Projekt hattest, solltest du prüfen, ob für die Regelung für saisonale Schwankungen greift. In den FAQ heißt es: „Unternehmen, die aufgrund von starken saisonalen Schwankungen ihres Geschäfts, im April und Mai 2019 zusammen weniger als 5 Prozent des Jahresumsatzes 2019 erzielt haben, werden von der vorgenannten Bedingung des sechzigprozentigen Umsatzrückgangs freigestellt.“

 

Update VIII (31.07.2020 – 14:50)

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe soll aufgrund der technischen Probleme auf den 30.09.2020 verlängert werden. Voraussetzung ist eine Anpassung der Verwaltungsvereinbarung mit den Bundesländern und der dazugehörigen Vollzugshinweise.

 

Antragsberechtigte: Wer hat Anspruch?

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen, die aufgrund von teilweisen oder vollständigen Schließungen wegen der Corona Pandemie oder durch ähnliche Auflagen erhebliche Umsatzausfälle hinnehmen mussten.

Anträge können dabei Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen stellen, sowie Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der freien Berufe, sofern Sie diese Tätigkeit im Haupterwerb ausführen.

Der Umsatzausfall muss zusammengenommen in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zu den Monaten April und Mai 2019 um mindestens 60 % eingebrochen sein. Ist das Unternehmen nach April 2019 gegründet worden, werden als Vergleichsmonate der November und Dezember 2019 herangezogen. Bei Unternehmen, die nach Juni 2019 gegründet worden sind, sind Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Das antragstellende Unternehmen darf sich gemäß EU Definition nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gefunden haben. Stichtag hierfür ist der 31.12.2019.

Die erhaltenen Zuschüsse sind zurückzuzahlen, sollte das Unternehmen nicht bis August 2020 fortgeführt werden. Eine Auszahlung an Unternehmen die ihren Geschäftsbetrieb eingestellt oder die Insolvenz angemeldet haben, ist ausgeschlossen.

 

Förderfähige Kosten – Was wird gefördert?

Förderfähig sind nicht einseitig veränderbare Fixkosten. Die Kosten müssen fortlaufend sein, im Förderzeitraum anfallen, vertraglich begründet oder behördlich festgesetzt sein. Die Fixkosten der kommenden Ziffern 1-9 müssen vor dem 1. März 2020 begründet worden sein. Zahlungen für Fixkosten an verbundene Unternehmen oder an Unternehmen die im Eigentum oder unmittelbar oder mittelbar unter dem beherrschenden Einfluss derselben Person oder desselben Unternehmens stehen, sind nicht förderfähig.

Das Eckpunktepapier enthält eine Liste, die die anrechenbaren Kosten benennt:

  1. Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen. Kosten für Privaträume sind nicht förderfähig.
  1. Weitere Mietkosten
  2. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
  3. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
  4. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV
  1. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen
  1. Grundsteuern
  2. Betriebliche Lizenzgebühren
  3. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben
  4. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen.
  1. Kosten für Auszubildende
  2. Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 % der Fixkosten der Ziffern 1 bis 10 gefördert. Lebenshaltungskosten oder ein Unternehmerlohn sind nicht förderfähig.
  1. Um der besonderen Betroffenheit der Reisebüros angemessen Rechnung zu tragen, sind auch Provisionen, die Inhaber von Reisebüros den Reiseveranstaltern aufgrund Corona-bedingter Stornierungen zurückgezahlt haben, den Fixkosten nach Nr. 1 bis 12 gleichgestellt.

 

Förderhöhe – Wieviel Überbrückungshilfe gibt es?

Die Höhe der Förderung ist gestaffelt in Abhängigkeit von der Höhe des Umsatzausfalles.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch,
  • 50% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70%
  • 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40% und unter 50%

Wichtig: Liegt der Umsatzeinbruch und Fördermenge nicht bei mindestens 60% entfällt die Überbrückung anteilig für den Kalendermonat. Jede „Überkompensation“ ist grundsätzlich zurückzuzahlen. Die gezahlte Überbrückungshilfe ist im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung zu berücksichtigen.

 

Bis zu 150.000 Euro Förderung – für Solo-Selbstständige maximal 9.000 Euro

Die maximale Förderhöhe beträgt für die drei Kalendermonate 150.000 Euro. Bei Unternehmen mit maximal bis zu fünf Beschäftigten werden für drei Monate 9000 Euro gewährt. Bei Unternehmen mit maximal bis zu zehn Beschäftigten ist die Überbrückungshilfe auf 15.000 Euro für die drei Monate beschränkt.

Die maximalen Erstattungsbeträge können in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden. Dazu muss die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten doppelt so hoch sein, wie der maximale Förderbetrag der Überbrückungshilfe. Hat ein Unternehmen einen Umsatzausfall zwischen 40-70 % erlitten werden 40 % der noch nicht berücksichtigten Fixkosten als Überbrückungshilfe zusätzlich gewährt. Ist der Umsatzausfall größer 70 % werden 60 % der noch nicht berücksichtigten Fixkosten erstattet. Maximal erstattungsfähig bleiben jedoch 150.000 Euro für drei Kalendermonate.

Das Volumen des Programms „Überbrückungshilfe“ist auf maximal 25 Milliarden Euro begrenzt. Es könnte also darauf ankommen, seinen Antrag frühzeitig gestellt zu haben, um von der Überbrückungshilfe zu profitieren.

 

Antragsverfahren: Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ist Voraussetzung

Beschäftigte: Stichtag für die Beschäftigtenzahl in vollzeitäquivalenten ist der 29. Februar 2020. Bei verbundenen Unternehmen wird die Zahl der Beschäftigten der einzelnen Unternehmen zusammen berücksichtigt.

Antragstellung: Bei der Überbrückungshilfe wird verlangt, dass die erstattungsfähigen Fixkosten mithilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers glaubhaft gemacht werden.

  1. Im ersten Schritt der Antragstellung soll eine Abschätzung des Umsatzes für die Monate April und Mai 2020 erstellt werden. Zudem wird eine Prognose der Umsätze für die Monate Juni, Juli und August 2020 erwartet. Ebenfalls zu erstellen, ist eine Abschätzung der voraussichtlichen Fixkosten, deren Erstattung beantragt wird.
    Das Antragsverfahren soll durch ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer durchgeführt werden und über eine digitale Schnittstelle an die Bewilligungsstelle Länder übermittelt werden.
  2. Im zweiten Schritt werden die endgültigen Umsatzzahlen der Monate April und Mai 2020 betrachtet. Auch diese Zahlen sind durch ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer an die Bewilligung stellen der Länder zu übermitteln.
    Wichtig: Ist der Umsatzeinbruch von 60 % nicht erreicht, ist bereits ausgezahlt Überbrückungshilfe zurückzuzahlen. Der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sind verpflichtet, den tatsächlich entstandenen Umsatzeinbruch in den Fördermonaten an die Bewilligungsstelle der Länder zu melden. Dazu soll der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer die Umsatzsteuervoranmeldung des antragstellenden Unternehmens heranziehen.

Zudem erstellt der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer eine Abrechnung der Fixkosten und übermittelt diese ebenfalls an die Bewilligungsstelle. Bei Abweichungen von der Prognose sind bereits ausgezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen bzw. die Überbrückungshilfe wird nachträglich aufgestockt.

Antragsteller: Unternehmen müssen sich verpflichten, Steuertransparenz zu gewährleisten und bestätigen, dass weder Gewinnsverschiebungen in Steueroasen oder in andere Jurisdiktion stattfinden.

48 Kommentare

  1. Andreas Terveen schreibt:

    Das bißchen, was mancher dann bekommt, ist dann auch gleich wieder weg, wenn das zutrifft: „…Antragsverfahren – Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ist Pflicht“
    Und wer soll das bezahlen und wovon? keine Einnahmen also auch kein geld für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.
    Im zusätzliche, meist unnötige Arbeit anschaffen, ist unsere Regierung weltspitze, im Finden sinnvoller Lösung ist sie eher an Stelle 198 – 201 der Weltrangliste anzutreffen. Dazu kommt die zunehmende Beratungsresistenz, andere meinungen und Vorschlägen werden grundsätzlich ignoriert oder schlecht geredet, selten geprüft, so gut wie nie angewendet. Beispiele gefällig:
    + Umsatzsteuersenkung zur Erhöhung der Kaufkraft
    Toll, funktioniert nur nicht, weil dadurch niemand auch nur einen Cent mehr in der Tasche hat. und die Kaufkrafterhöhung durch die Senkung findet ausschließlich dann statt, wenn die Wirtschaft auch die Preise senkt. Frage mich wer das tut – bei einer preissenkung von 2,19 Euro auf 2,15 Euro für eine Packung Butter usw. Da steht der Aufwand nebst den kosten (Preisauszeichnung, Warenwirtschaftssysteme anpassen, Steuer-App ändern, etc) in keinem Verhältnis zum Ertrag. Wer kauft bitte wegen 4 Cent Preisersparnis mehr Butter als vorher?? Und der ganze Aufwand kommt zweimal – zum 01.07.2020 runter mit der USt., zum 31.12.2020 wieder rauf mit der USt. und wenn“s ganz blöd läuft in 2021 weiter rauf mit der USt., um die Steuermindereinnahmen aufgrund des Lockdown (man spricht von 100 Mrd. Euro) wieder reinholen zu können.
    Wer kennt das Lied noch: „Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?“

    + Überbrückungshilfen nur mit Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
    Warum das? Die Finazämter haben bereits alle Zahlen, wir durften sie alle dem Finanzamt über MyElster mitteilen, selbst die Soloselbstständigen und Kleinunternehmer müssen das melden. Dort sind alle Betriebsausgaben dokumentiert, ergo alle Zahlen vorhanden. Es braucht keinen teueren Steuerberater / Wirtschaftsprüfer, um die Zahlen zu ermitteln, da sie bereits vorliegen. (evtl. muß man ja mal wieder einer Berufsgruppe oder einem Wirtschaftszweig eine Förderung zukommen lassen, erst die Banken = Soforthilfen, jetzt die Steuerberater = Überbrückungshilfe) was kommt als nächstes?

    Mir jedenfalls bringt dieser Maßnahmenpool rein gar nichts, da die entstehenden Kosten höher sind, als das was als Überbrückunshilfe rauskommt. Ich benötige auch keine Überbrückungshilfe, ich benötige (wie wahrscheinlich sehr viele andere Selbstständige und Unternehmen auch) endlich wieder regelmäßig Aufträge = Arbeit!!!!
    Liebe Damen und Herren der Regierung, bei solchen Schikanemaßnahmen könnt Ihr Eure Almosen behalten.

    Wirtschaftsunternehmen, die die Bürgen betrogen und getäuscht haben (Automobilhersteller) bekommen Hilfen, obwohl sie Dividenden ausschütten wollen, die Lusthansa wird mit 9 Mrd. gesponsert und der kleine Unternehmer / kleine Selbstständige wird plattgemacht und im regen stehen gelassen. Zahlt mir meine Entschädigung und gut isss. Lasst die Menschen wieder Arbeiten und gut isss.

    Antworten
  2. Stefan Übelhack schreibt:

    Das wird bei 98% der Solo-Selbstständigen so sein.
    Warum fordern wir nicht, dass Berufspolitiker nicht kriminell (bestechbar) sein dürfen.
    Spenden dürfen nur an eine Zentrale Bundesstelle geleistet werden. Parteien werden dann
    prozentual zu ihren Wahlstimmen daraus bedient. Das auf Bundes und Länderebene.
    Dann macht sich keine Partei oder Politiker abhängig.
    Also keine Nebeneinkünfte, Beratertätigkeiten, Lobbyisten.
    Jeder Politiker muß nachweisen, dass er unabhängig ist und wirklich fürs Volk arbeitet, denn dieser
    Anteil wird immer geringer und ist zur Zeit homöopathisch gering.

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  3. Martina Hölscher schreibt:

    Gibt es schon eine Einschätzung, was mit Unternehmen ist, die Mitte April 2019 gegründet wurden? Ist dann als Vergleichswert auch April/Mai 2019 heranzuziehen oder Nov/Dez 2019.

    Antworten
    1. Branko Trebsche schreibt:

      Die Vergleichsmonate sind dann der November und Dezember 2019

      Antworten
      1. Martina Hölscher schreibt:

        Kann man das irgendwo so (offiziell) nachlesen, dass bei Gründung im April 2019 der Vergleichszeitraum Nov/Dez 2019 gilt? Es lese immer nur ‚Gründung nach April‘. Wenn man das ganz genau nimmt, würde das ja bedeuten, für Gründungen ab dem 01. Mai.2019.
        Besten Dank und viele Grüße

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        1. Antworten
  4. AS schreibt:

    den Satz finde ich ja auch schön: „Die erhaltenen Zuschüsse sind zurückzuzahlen, sollte das Unternehmen nicht bis August 2020 fortgeführt werden“.

    Das Unternehmen wird wohl deswegen nicht fortgeführt, weil es Insolvenz anmelden muss. Und warum?????

    Antworten
  5. Rudolf schreibt:

    Diese Überbrückungshilfe halte ich für absoluten Politikerschwachfug, die sich damit lediglich Lob und Wählerstimmen erhoffen. Allein die massiven Auflagen, gepaart mit sinnlosen und weltfremden Versuchen Betrüger davon abzuhalten hier Gelder abzugreifen, schreien gradezu danach, dass hiermit keinerlei Hilfe an uns Kleine gehen soll. Ähnlich wie bei der Soforthilfe, wo am Ende massenhafte Ablehnungen aus hirnrissigen und fadenscheinigen Begründungen, folgten, wird auch bei der Überbrückungshilfe so vorgegangen, dass grade die Kleinsten gar nicht ran kommen. Ich werde jedenfalls keinem Steuerberater die Taschen füllen mit dem großen Risiko am Ende dann der Trottel zu sein wenn abgelehnt wird.
    Dann nehm ich das Hartz4 zum Lebensunterhalt und die Firma reiht sich in die lange Schlange der anstehenden Insolvenzen. Mal sehn ob es den „Machern“ dieser Pseudohilfsprogramme irgendwann aufgeht, dass wir Kleinen die Steuern zahlen und die Großen genügend Möglichkeiten haben um Steuerlasten auszuweichen.

    Antworten
  6. Klaus Weddig schreibt:

    Frage: Ist die erhaltene (betriebliche) Soforthilfe als Umsatz bei Berechnung des prozentualen Umsatzeinbruchs zu berücksichtigen?

    Antworten
    1. Lutz Loebel schreibt:

      Nein, aber sie wird im Monat der Überschneidung der Maßnahmen (Soforthilfe / Überbrückungsgeld) teils angerechnet

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  7. Susanne Wittelsbürger schreibt:

    Warum geht es jetzt wieder um April + Mai? Der Förderzeitraum ist doch Juni – August. Ich arbeite im Messebau und es wird auch in den nächsten Wochen keine Aufträge geben. Es werden schon immer mehr Messen und Veranstaltungen im September abgesagt, auch wenn sie eigentlich stattfinden dürften ….
    Seit gestern ist die Sonderlösung für NRW bekannt.
    Zitat:
    „Da der Bund keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet und stattdessen auf die Grundsicherung verweist, ergänzt das Land Nordrhein-Westfalen die Überbrückungshilfe des Bundes um eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro pro Monat für drei Monate für Solo-Selbstständige und Personengesellschaften und stellt dafür rund 300 Millionen Euro aus der Landeskasse bereit.“
    Frage: Vermutlich bekommt man die Pauschale nur, wenn man auch die Überbrückungshilfe genehmigt bekommen hat, oder?

    Antworten
    1. Birgit schreibt:

      Es bleibt wie immer spannend. Ich habe im Mai soforthilfe beantragt. Auch bekommen. Da ich aber im Mai beantragt habe , bekomme ich idie von NRW im Nachhinein eingestellten 2000 € für den Lebensunerhalt für März und Aptil nicht. Mein Antragszeitraum ist ja jetzt Mai – Juli. Für die Soforthilfe. Dadurch könnte ich erst ab August neu beantragen. Bin auch in der Veranstaltungsbranche. . Jetzt ist ja klar das bis Ende Oktober gar nichts passiert. Schauen wir mal ob der Gärtner der diese Programme erstellt , sich auch über solche Fälle Gedanken gemacht hat. Vielleicht berät er sich ja mit dem Bademeister darüber. Völlig daneben und unverständlich solche Dinge.

      Antworten
    2. Antworten
  8. Roland schreibt:

    Hallo, als Soloselbstständiger mache ich seit Jahren meine Buchhaltung selber. Mit der heute zur Verfügung stehenden Finanzsoftware ist das auch kein Problem,.
    Ich habe mir Mal die Mühe gemacht und in meiner Region viele Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit der Bitte angeschrieben, ob sie bereit wären, für mein Unternehmen die Überbrückungshilfe zu beantragen.
    Von den 30 Anfragen habe ich bisher eine Rückmeldung erhalten….

    Ein Antrag kann wohl ab nächster Woche gestellt werden wenn die Rahmenbedingungen festgelegt sind.
    Die Kosten belaufen sich auf 750 € für die Überprüfung und Antragsstellung.

    Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Die Zahlen die ich beim Finanzamt für das 2 Quartal einreiche sind doch keine anderen, wie der Steuerberater in seinem Antrag benutzt. Und wenn das Finanzamt meint, dass etwas nicht richtig in den Angaben ist, wird entweder geprüft oder nachgefragt.
    Aus meiner Sicht werden Millionen von Steuergeldern für die Externe Prüfung verschwendet…
    Es kann doch nur eine Einnahmeüberschuss Berechnung erstellt werden und die wird mit der aus dem gleichen Zeitraum vom letzten Jahr verglichen.
    Was soll das?

    Gruß

    Antworten
  9. Antworten
  10. Rudolf schreibt:

    Es muss doch auch ohne Steuerberater gehen. Ich mache meine Buchhaltung für meine UG auch selber und dadurch, dass seit Mitte März keinerlei Umsätze zu erzielen sind, keine Rücklagen mehr vorhanden sind und es damit nicht möglich ist einen Steuerberater zu beauftragen, kann ich auch die Überbrückungshilfe nicht beantragen und ohne die ist innerhalb der nächsten 8-10 Wochen Feierabend. DAS IST JA MAL WIRKLICH EINE TOLLE HILFE!!! Dabei wurde die Einstellung meines Geschäftsbetriebs BEHÖRDLICH ANGEORDNET. Unfassbar was da läuft.

    Antworten
    1. Branko schreibt:

      Hallo Rudolf,
      wenn du anspruchsberechtigt bist, werden die Kosten für den Steuerberater übernommen. Also bleib‘ dran und halte durch.
      LG Branko

      Antworten
      1. Rudolf schreibt:

        Erstens muss der Antragsteller in Vorleistung gehen und zweitens ist bei Ablehnung oder Kürzung der Antragsteller gegenüber dem Steuerberater in Haftung. Was bedeutet: Keine oder nur geringe Überbrückungshilfe und man bleibt auf den Kosten der Antragstellung sitzen. DAS RISIKO IST MIR ZU GROSS, insbesondere wenn man bedenkt wieviel tausende Anträge bei der Soforthilfe wegen Formfehlern abgelehnt wurden. Ich werde kämpfen so lange ich kann um mein Unternehmen zu halten, sollte Corona länger dauern als ich meine Kosten tragen kann bleibt die Insolvenz nicht aus und das wird bei vielen tausenden Kleinselbstständigen so passieren.
        Der Staat verbietet mir Umsatz zu machen und lässt mich dann am ausgestreckten Überbrückungsarm verhungern. 🙁

        Antworten
  11. Andreas Varnhorn schreibt:

    Oben im Update zur Überbrückungshilfe steht: „Vom Gesamtbetrag der ausgezahlten Soforthilfe, wird 1/3 der Summe auf den Kalendermonat des sich überschneidenden Förderzeitraums abgezogen! Hast du 6000€ Soforthilfe erhalten und es überschneidet sich der Juni bei den Förderzeiträumen, werden 2000€ von der Überbrückungshilfe, die für den Monat Juni fällig wäre, abgezogen.“ Wenn ich also für die Monate Mai bis Juli – sagen wir mal – 3.000 € Corona-Soforthilfe erhalten habe, ich bei der nun anstehenden Überbrückungshilfe aber nur noch einen Anspruch in Höhe von 1.500 € habe für die Monate Juni bis August, werden von diesen 1.500 € anteilig für die sich überschneidenden Monate Juni und Juli 2.000 € abgezogen. Ich zahle also rechnerisch noch 500 € zurück … (kann mir den Antrag also komplett sparen!)

    Antworten
    1. Branko Trebsche schreibt:

      Stand jetzt gehe ich davon aus, dass deswegen keine Rückzahlung erfolgt, aber für den betreffenden Kalendermonat hättest du keinen Anspruch eine eine Zahlung! Das eigentliche Problem ist, dass in der Soforthilfe deutlich mehr Kostenarten berücksichtigt wurden.

      Antworten
  12. Andreas Varnhorn schreibt:

    Ja, genau das ist das Problem! Für diejenigen, die vergleichsweise hohe Mietkosten haben, mag sich das Ganze noch „lohnen“ (mir widerstrebt es, dieses Wort in diesem Zusammenhang zu benutzen). Aber für alle anderen ist das zweite Paket überwiegend nutzlos, wenn Überschneidungsmonate dabei sind. Es wäre sinnvoll gewesen, wenn man den Dreimonatszeitraum tatsächlich frei hätte wählen können, also eben z. B. so, dass er sich nahtlos an den ersten Soforthilfe-Zeitraum anschließt.

    Antworten
  13. karen schreibt:

    Ich bin Künstler und darf seit März nicht mehr auftreten, ich spiele selten in Deutschland, bin also auch auf Flüge und Einreise in andere Länder angewiesen, dies macht es doppelt schwer. Rücklagen waren im Mai Aufgebraucht. Soforthilfe und ALG 2 wurden rückwirkend bewilligt.
    Mit Hilfe der Stundung für meinen Hauskredit von 3 Monaten kann ich bis einschließlich August über die Runden kommen. Ich nutze mein Eigenheim auch als Arbeitsstätte. Der Arbeits/Gewerbebereich wird Steuerlich berücksichtigt. ..so weit so gut..
    Das Problem:
    ALG 2 übernimmt aber kein Darlehen für selbstgenutzes Eigenheim (nur anteile der Zinsen der privaten Nutzung). Der gewerblichen Teil kann mit der Überbrückungshilfe oder KfW/Mikrokredite (Zweckgebunden) ausgeglichen werden. Vorausgesetzt er wird gebilligt..

    Mir entsteht dadurch eine Lücke von monatlich ca. 1000 € ( Darlehen/Privatanteil Eigenheim)..
    Nun hat die Bank bereits signalisiert das sie die Stundung der Raten nicht verlängern möchte, heißt ich muß einen Privat Kredit aufnehmen um die Zwangsversteigerung zu verhindern oder schnell mein Hab und Gut veräußern..

    FAZIT:
    Die Vollmundige Ansage das Privatausgaben für Wohnen in voller Höhe und ohne Vermögensprüfung wenigstens für 6 Monate über ALG 2 gesichert werden gilt leider nur für Mieter ( und den Vermietern die Ihr Vermögen weiterhin gesichert aufbauen können wenn der Mieter Notleidend ist)

    Die Sofort und Überbrückungshilfen sind zu Kompliziert gestalltet und decken (mit Abstrichen) nur die letzten 6 Monate ab.. Es gibt immer noch viele Selbständige die wohl erst in 2021 wieder Arbeiten können.
    Zudem gibt keine Verlängerung der gesetzlich unterstüzten Stundungen von Darlehen/Kreditraten mehr.

    Antworten
  14. Jens Plucinski schreibt:

    Guten Tag !

    Zum Thema private Lebenshaltungskosten Corona NRW finde ich das 
    https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/426000-kleinstunternehmen-erhielten-finanzielle-unterstuetzung-durch-die-nrw

    Unter anderen weiter unten 
    Da der Bund wie schon bei der Soforthilfe keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet und stattdessen auf die Grundsicherung verweist, ergänzt das Land Nordrhein-Westfalen die Überbrückungshilfe des Bundes um eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro pro Monat für drei Monate für Solo-Selbstständige und Personengesellschaften.

    Was bedeutet das konkret ??? Darf ich die 3.000 Euro im Rahmen der Corona Soforthilfe mit absetzen ??? Oder muss ich Überbrückungshilfe beantragen um die 3000 Euro zu bekommen ??? Bitte um Info 

    Antworten
  15. Roland schreibt:

    Ich werde es nicht beantragen viel zu viel Risiko… Infos von meinem Steuerberater;

    Die Steuerberatungskosten müssen von Ihnen selbst getragen werden. Diese Kosten werden wir vorab schätzen. Sie sind zwingend als Fixkosten im ersten Fördermonat Juni einzubeziehen. Erstattet werden sie je nach Umsatzrückgang nur anteilig. Sie müssten hier in Vorleistung treten, falls die Überbrückungshilfe später ausgezahlt werden sollte.

    Antworten
  16. Jens Plucinski schreibt:

    Guten Morgen ,

    ich habe von der IHK folgende Info bekommen

    Es ging um die privaten Lebenshaltungskosten in NRW

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Es ist nicht möglich, die 3000 Euro im Rahmen der Soforthilfe abzusetzen. Sie müssen die Überbrückungshilfe beantragen, um die 3000 Euro zu erhalten.
    Den Antrag müssen Sie über einen Steuerberater stellen. Details zum Verfahren finden Sie hier:

    https://www.ihk-koeln.de/Ueberbrueckungshilfe_fuer_Corona_geschaedigte_Unternehmen.AxCMS

    Die IHK hat mir zudem auch gesagt, dass ich das Delta der zufiel erhaltenen Corona Soforthilfe noch nicht zurückzahlen soll, da Rahmenbedingungen noch nicht valide sind, welche aussagen, was man absetzten kann und was nicht……… Also Chaos pur….

    Man hat wohl schon einzelne Freelancer per Mail angeschrieben und gefragt, wie Soforthilfe genutzt worden ist. Dies wurde aber anscheinend gestoppt. Ich habe vom Staat noch keine Mail bekommen.

    Es gibt auch noch folgende Quelle

    Heute möchten wir Sie über ein weiteres, kleines Hilfsprogramm des Landes NRW informieren, das bei den Voraussetzungen an das Programm „Überbrückungshilfe“ anknüpft.

    Dieses Programm ist für Sie interessant, wenn Sie

    – Einzelunternehmer,

    – Freiberufler,

    – sonstiger Solo-Selbstständiger oder aber auch

    – „arbeitender Gesellschafter“ einer Personengesellschaft sind.

    Das Programm kommt nicht in Frage für Kapitalgesellschaften/Geschäftsführer.

    Das Programm sieht die Zahlung eines Zuschusses in Höhe von 1.000 € monatlich für maximal drei Monate als Hilfe zum Lebensunterhalt vor. Das Programm ist eine Alternative zum Bezug von Sozialleistungen.

    Alle weiteren Informationen erhalten Sie direkt unter dem nachfolgenden Link https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe .

    Erfahrungsgemäß werden die FAQ regelmäßig aktualisiert. Daher empfehle ich, die Seite regelmäßig auf Updates zu prüfen.

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  17. Christian schreibt:

    Nun ist es ja so, dass einige Firmen bereits Soforthilfe für Juni 2020 bekommen haben. Die Überbrückungshilfe schließt den Juni 2020 ebenfalls mit ein. Letztere umfaßt teilweise andere Einzelkosten und diese werden auch nur zu maximal 80 Prozent erstattet.
    ***************
    Deshalb kann es sein, dass man sich besser steht, wenn man für Juni 2020 keine Überbrückungshilfe beantragt, sondern nur für Juli und August 2020.
    ****************
    Nun die Frage: Ist dies möglich?
    Liebe Grüße aus Hannover
    Christian

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  18. TaugenichtsScanner schreibt:

    Hallo,

    in 2019 hatte ich einen Auftragseinbruch von 70% dank „Scheinselbständigkeit“ und verängstigter Auftraggeber (ein Corona 0.5, quasi).!… .dickes DANKE dafür… ihr Pfeifen!

    Ich habe sehr lange gut verdient, sodass es fair und für alle reicht, IHK , FA, Gewerbeamt) und mich politisch korrekt verhalten. Die Unterstützung ist für mich, dank höherer Mächte, nicht erreichbar und mein Puffer verpufft in den Taschen anderer.

    Für mich ist eine rote Linie überschritten. Ich werde jetzt nicht vom Leder ziehen oder das Bauvokabular herausholen. Ihr, -KEINEN- Mehrwert schaffenden, nach der Legislaturperiode (auch parallel) in der Privatwirtschaft profite akummulierenden nicht Idealisten/ nicht Volksvertreter.

    Wer in die Politik geht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren! Ihr (eloquenten) Pappnasen!

    Wer hier noch redet, „die Quittung kommt bei der nächsten Wahl“, hat nichts verstanden und macht sich lächerlich.

    Schönen Sonntag an alle Menschen die Lust haben etwas zu bewegen –> alle anderen, zurück unter euren Stein!

    MfG

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  19. Jens Plucinski schreibt:

    Guten Tag !

    Ich habe im Mai Corona Soforthilfe als Solo Selbständiger beantragt und auch bekommen. 9000 Euro.
    Da meine Fixkosten 300 Euro betragen bekomme ich als für Mai/Juni/Juli 900 Euro in Summe und muss wohl
    8100 Euro zurückzahlen.

    Nun lese ich über Überbrückungshilfe Corona NRW folgendes. Antrag habe ich noch nicht gestellt….

    Die Frage ist auch wie folgt.

    Was genau darf in der Überbrückungshilfe genau angesetzt werden ?

    https://www.vgsd.de/ueberbrueckungshilfe-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen/

    U.a das

    UPDATE IV (10.07.2020 – 11:32/13:36)
    Für die Bundesländer Badenwürttemberg und Nordrheinwestfalen wurde angekündigt einen fiktiven Unternehmerlohn zu berücksichtigen.

    Baden-Württemberg: Voraussichtlich 1180 Euro je Kalendermonat
    Nordrhein-Westfalen: Voraussichtlich 1000 Euro je Kalendermonat
    Tipp: Wenn euch Soforthilfe auf Überbrückungshilfe angerechnet wird, achte darauf, dass der fiktive Unternehmerlohn unberücksichtigt bleibt!

    Gibt es dann 1000 Euro pro Monat für private Lebenshaltungskosten ?? und auch kalkulatorisch Unternehmerlohn on TOP ?

    Das wäre ja schick….

    Wenn man Überbrückungshilfe beantragt im Juli bekommt man auch die privaten Lebenshaltungskosten 1000 Euro für Juni rückwirkend erstattet ?

    Oder bekommt man nur die Überbrückungshilfe und private LH kosten für Juli und August ?? Oder Für Juni/Juli und August ??

    Fragen über Fragen……

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  20. Jens Plucinski schreibt:

    Guten Tag ,

    Von der IHK bekam ich folgende Infos

    Sehr geehrter Herr Plucinski,

    vielen Dank für Ihre Frage. Bei der Soforthilfe waren wir ja an vorderster Front in der Beratung und haben auch Nicht-Mitglieder umfassend unterstützt.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diesen Service beim neuen Programm, dass deutlich komplexer ist, nicht mehr leisten können. Das Antragsverfahren für dieses Programm läuft über die Steuerberater, die dafür über eine zentrale Hotline des Bundes Support bekommen. Sie finden erste Informationen und einen Berechnungsprogramm auf unserer Webseite:

    https://www.ihk-koeln.de/Ueberbrueckungshilfe_fuer_Corona_geschaedigte_Unternehmen.AxCMS

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  22. Karl Kraus schreibt:

    Im März diesen Jahres war noch eine Reduzierung der Einkommensteuervorauszahlungen möglich. Nach dem nun das Finanzamt (NRW) meine Steuererklärung von 2019 abgeschlossen hatte, kam die Überraschung: Die die Kürzung in den beiden ersten Quartalen wird auf dem Niveau des letztes Jahres nachgeholt. D.h. das Finanzamt rechnet damit dass ich 2020 mindestens den gleichen Gewinn machen werde wie letztes Jahr? Das ist ein schlechter Witz. Seit März habe ich keinen Umsatz mehr und lebe von Ersparnissen. Irgendwelche Hilfen habe ich nicht beantragt aber Steuern für Einkommen zu zahlen was nicht kam und kommt ist doch wirklich abwegig. Aber man kann es ja versuchen … Erst mal habe ich Einspruch eingelegt.
    Positiv ist alerdings aufgefallen dass der Solibeitrag in den EStVorauszahlungen für nächstes Jahr = Null sein soll.
    Also wir dürfen uns freuen: Ab nächstes Jahr kein Soli mehr, oder müssen „Gutverdienende“ weiter zahlen?

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    1. Nils schreibt:

      Meiner Erfahrung nach lassen die Finanzämter da mit sich reden. Einfach anrufen oder e-Mail schicken.

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    2. Branko Trebsche schreibt:

      Einfach einen Antrag auf Herabsetzung der Steuervorauszahlung stellen. Das klappt in der Regel problemlos.

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  23. Thomas schreibt:

    Das muss man sich mal vorstellen. Da wir ein EU Hilfspaket über 750 MILLIARDEN Euro abgeschlossen. Deutschland zahlt einen riesen Teil davon. Das Ding ist irgendwie zurecht geschustert, damit möglichst alle zustimmen, auch Länder bei denen die Rechtstaatlichkeit „fraglich“ ist, Länder die seit Jahren ihre Wirtschaft nicht im Griff haben und das Geld dort wieder versickern wird. Da wird so drüber weggegangen. Aber uns kleinen Soloselbständigen, da wollen unsere Politiker entgegen deren Aussagen die sogn. Soforthilfe wieder zurückfordern. Eine sauerei sondergleichen. Was ist wenn man das nicht zurückzhalen kann ? Kann ich mein Geschäft dann an den Nagel hängen, die Finger heben und zum Amt rennen und mich von den Herrschaften durch den Wolf drehen lassen ? Kann garnicht soviel Essen wie ich kotzen möchte. Darf garnicht an die Rückforderung denken, dann wird mir angst und bange. Ich hoffe da kommt in Berlin noch was bei raus oder es findet eine Klagewelle statt, die ihresgleichen sucht.

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  24. May schreibt:

    Ich habe im Mai Miete (aus Untervermietung) eingenommen. Es lief als Gesamt-Vorkasse für 12 kleine Monatsmieten. Nun liege ich ganz knapp ÜBER dem erforderlichen prozentualen Umsatz-Rückgang. Bin ich dann raus oder gibt es die Möglichkeit der Darlegung, dass es sich hier um eine vorab eingenomme „Jahres-Position“ handelt? Ist lt. Mietvertrag auch mit einer monatlichen Miete betitelt. Abgrenzungstechnisch gehören die Einzelpositionen ja auf keinen Fall in den Mai.
    Mit meinem „eigentlichem“ Gewerbe habe ich gerade mal 100,- € im April und Mai eingenommen.

    Hat wer was ähnliches und kann berichten? – Danke!

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    1. Branko Trebsche schreibt:

      Hallo May,
      der Umsatzrückgang von 60% muss für die Monate April und Mai zusammen erreicht werden. Wenn du den Wert „gerissen hast“, macht das Beantragen der Überbrückungshilfe keinen Sinn mehr. Die Frage ist letztlich: Ist die Mieteinnahme ein Umsatz? Dafür ist die Konstellation nicht genau genug beschrieben. Wer mietet von wem? Wer vermietet, du als Privatperson oder deine Firma/Gesellschaft? Was wird vermietet? etc.. Es Kann sich also lohnen, sich die individuelle Konstruktion genauer anzuschauen.

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  25. Uli Schillinger schreibt:

    Welch eine soziale Ungleichheit, die da von der Bundesregierung und auch den Landesregierungen für uns Soloselbständige geschaffen wurde.
    NRW und Baden-Württemberg schaffen es zumindest, einen fiktiven Unternehmerlohn anzusetzen. Warum wird dies nicht in allen Bundesländern gleichbehandelt?
    Ich bin in der Veranstaltungsbranche in Bayern tätig und habe seit Mitte März keinen Auftrag mehr erhalten und die Prognosen für die nächsten Monate sind düster. Grundsicherung ist vollkommen unplatziert, sofern man nicht alleinstehend ist. Durch das kleine Gehalt meiner Ehefrau, die in Teilzeit arbeitet und der daraus resultierenden Bedarfsgemeinschaft wird mir nicht mal hier geholfen. Keine Unterstützung für das Darlehen unseres Eigenheims und für den Lebensunterhalt. Einfach nichts, obwohl ich direkt durch das immer noch geltende Grossveranstaltungsverbot keine Aufträge und somit keine Einnahmen erzielen kann. Ist das sozial und gerecht?
    Den großen Unternehmen schiebt man Milliarden trotz Dividendenausschüttungen etc. zu.
    Seit vielen Jahren läuft meine Selbständigkeit richtig gut, zahlte viele Steuern, generierte viel Umsatzsteuer für den Staat und seit Corona falle ich durch alle Raster. Als ob es mich nicht gibt! Einiges wurde für andere Bereiche gut gemacht, nur für uns Soloselbständige gibt es keine Lobby und keiner der Herrschaften der Regierungen gibt uns eine reelle Chance, diese Krise zu überstehen, welch ein Armutszeugnis.
    Jetzt ist nur noch „Urlaub“ im Gespräch und was man lockern kann, wie grotesk, die neuesten Fallzahlen sprechen für sich.
    An Urlaub will und kann ich gar nicht denken, ich will einigermassen durch diese Krise kommen ohne Insolvenz!

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    1. Andi schreibt:

      Hallo Uli,

      bei mir sieht es nicht viel anders aus. Ich bin ebenfalls freier Techniker in der VA Branche und von der Soforthilfe werde ich voraussichtlich 7500-8000 EUR zurückzahlen müssen.
      Bei uns in NRW wurde die Rückzahlung allerdings erstmal gestoppt.

      In einem Monat ist die Saison für unser Gewerk zuende. Mit 0 EUR Umsatz. Nachgeholt wird ohnehin nix, unser Winterquartier (VAE) hat ebenfalls die Schotten dicht gemacht. Und selbst wenn nicht – wer will jetzt schon auf einen Job reisen.

      Ich rechne nicht damit, dass ich in der Branche nochmal Fuß fassen kann. 2018 waren es die Wetterkapriolen, die für massive Ausfälle gesorgt haben, 2019 haben meine Auftraggeber aufgrund groß angelegter DRV+Zoll Scheinselbstständigkeitsjagd aus Unsicherheit kaum Aufträge abgegeben und 2020 schießt uns Herr Altmaier mit seinen Schergen reihenweise ins Genick.

      Die letzte Veranstaltung, bei der man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte, motiviert auf das Projektziel hinarbeiten und am Ende Stolz auf die Produktion sein konnte, ist schon ziemlich lange her.

      Ich frage mich, wenn wir doch sowas von Nicht-Systemrelevant sind, dass man uns jetzt wie die Lemminge die Klippe runterschubst und es sogar im Fernsehen völlig selbstverständlich rechtfertigen kann, warum darf denn das Tragen eines Produktions-T-Shirts von der DRV als grund genommen werden, Scheinselbstständigkeit zu unterstellen? Warum wird dann eine UST-VA, die nur 25 Minuten nach Mitternacht abgegeben wurde, mit 100 EUR Säumniszuschlag bestraft? Warum führt jede kleine Abweichung vom letzten Jahresumsatz gleich zu einer Betriebsprüfung?
      Wenn wir doch sooooo unwichtig sind, dann würde das doch alles kaum eine Rolle spielen.

      Aber es nützt alles nichts.

      Bei mir sind die Lampen bereits aus. Mit der Abmeldung meines Geschäfts warte ich noch, bis meine Versicherungen auslaufen.

      Alle schüren Angst vor der großen Insolvenzwelle… Aber vielleicht sollten sie mal über die ganz normalen Geschäftsaufgaben nachdenken. Einfach weil die Leute keinen Bock mehr auf diese Verarsche haben.
      Allein in meinem näheren Umfeld haben schon 5 Techniker aus verschiedenen Gewerken das Handtuch geschmissen. Keine Insolvenz – einfach nur Aufgabe. Mürbe gemacht, Alleingelassen.

      Es ist so abartig. Ich hoffe so sehr, dass diese dekadenten Penner jedes Mal, wenn sie mit ihren Kindern den illuminierten Stadtpark besuchen oder beim Kleinkunstfestival ein Ballontierchen bekommen oder bei einem Glas Wein ein schönes Feuerwerk ansehen, ins Theater gehen oder ein Konzert besuchen, amtlich ausgebuht und mit faulen Eiern beworfen werden.

      Ich würde mich an Altmaiers Stelle so unglaublich schämen!

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  26. Matthias schreibt:

    1) Auch bei bedeutendem Auftragsrückgang (60 bis 100%) seit z.B. März 2020 können die sehr eng und für viele Selbständige unrealistisch definierten Kriterien zur Antragstellung (Umsatzvergleich April/Mai) eine Antragstellung für die Überbrückungshilfe formell verhindern.

    Grund ist der zeitliche Unterschied zwischen Ende einer Leistungserbringung bzw. Rechnungstellung und dem Zeitpunkt des Eingangs der Einkünfte auf dem Konto:
    So erlebe ich die Konstellation, dass in einem der Vergleichsmonate April/Mai 2019 keine relevanten Einkünfte auf das Konto flossen, der Umsatz also sehr niedrig war. Im April der zugehörigen Monate April/Mai 2020 flossen jedoch stark zeitverzögert Einkünfte aus Rechnungen bis Feb. zurückliegend auf’s Konto. Somit ergibt sich absolut irreführend ein quasi punktueller Umsatzunterschied von über 100%!
    Auch wenn in einen der beiden willkürlich definierten Vergleichsmonate ein vorangegangener Urlaub hineinwirkt, ist der Umsatz deutlich niedriger als im Jahresdurchschnitt 2019 und somit eine Antragstellung wahrscheinlich nicht möglich.
    Diese enge Betrachtung bildet die Realität hinsichtlich Auftragslage und Umsätze (erhaltene Einkünfte) sicherlich nur für einen Teil der adressierten Soloselbständigen wider und ist deshalb für eine ehrlich beabsichtigte Hilfe – selbst wenn es nur um betriebliche Fixkosten gehen soll – nicht geeignet.

    2) FALLS man doch den Antrag stellen darf:
    Wie ich selbst erlebe und wie zahlreiche Kollegen zurückmelden, geht die verkündete Absicht, dass es sich bei der Überbrückungshilfe um eine an die Soforthilfe „zeitlich anschließende“ Unterstützung handeln soll, an der Realität deutlich vorbei: Für diejenigen, die das Glück hatten, Soforthilfe zu erhalten, wird sich in der Regel der Juni überschneiden und für (zumindest) den staatlichen Zuschuss wegfallen.
    Hierbei ist immer negativ relevant, dass die Kosten für den Steuerberater dem ersten Monat (also Juni) zugeordnet werden, und somit auch bei formeller Unterstützungswürdigkeit – nach meinem Verständnis – selbst zu tragen ist.

    Sollte ich etwas falsch verstanden oder unglücklich wiedergegeben haben, freue ich mich über Hinweise von Experten.

    Antworten
    1. Alexander Fölsche schreibt:

      Zu 1) Eime Definition der Umsätze ist in den FAQ des BMWi enthalten: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/faqlist.html.
      Danach ist der Umsatz entsprechend der Soll-Versteuerung zu ermitteln. Der Umsatz wird dann im Zeitpunkt der Leistungserbringung und nicht im Zeitpunkt der Zahlung erzielt.
      Wenn tatsächlich eine Ist-Versteuerung durchgeführt wird (wie im beschriebenen Fall), dann besteht das Wahlrecht, die Umsätze entsprechend der Ist-Besteuerung zu ermitteln.
      Erfolgt keine monatliche Abrechnung der Umsätze (z.B. bei Dauerleistungen), ist es zulässig von einer gleichmäßigen Verteilung der Umsätze auszugehen. Bei einer andersartigen Verteilung sind möglichst weitere Kennzahlen als Nachweis hinzuzuziehen.
      Es bestehen daher Wahlrechte zur Optimierung der Überbrückungshilfe. Und wenn das auch nicht hilft, dann gibt es noch die Sonderregel, wenn im April und Mai 2019 weniger als 5% des Jahresumsatzes erzielt wurden kann auf die 60% Regel verzichtet werden.

      Zu 2) Wer im März für März, April, Mai Soforthilfe beantragt hat, dem wird die Überbrückungshilfe im Juni nicht gekürzt (FAQ 4.6). Wenn aber erst später Soforthilfe beantragt wurde, dann kann es zu Kürzungen kommen (1/3 der Soforthilfe pro Monat). Die Kosten für den Wirtschaftsprüfer werden zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung durch den WP angesetzt, Wenn die Rechnungsstellung nach dem Antrag erfolgt, dann wird die Rechnung dem ersten Monat zugeordnet, in dem eine Überbrückungshilfe gezahlt wird. Wenn also im Juni nichts gezahlt wurde sondern erst im Juli, dann werden die Kosten dem Juli zugeordnet(FAQ 3.10).

      ALSO: Nicht die Flinte ins Korn werfen sondern die Antragsberechtigung prüfen. Gerne auch durch einen Wirtschaftsprüfer wie mich. Die Hilfen werden doch tatsächlich benötigt!

      Antworten
      1. Branko Trebsche schreibt:

        Hallo Alexander, sehr spannend dein Kommentar. Insbesondere Punkt2 in Verbindung mit FAQ 4.6.. In der FAQ heißt es: „Dabei wird für jeden sich überschneidenden Fördermonat ein Drittel der gezahlten Soforthilfe abgezogen. Für den Förderzeitraum der Soforthilfe zählt der volle Monat, in dem der Antrag auf Soforthilfe gestellt wurde, mit.“ Vorab schon mal Danke für deine Erläuterung!

        Antworten
      2. Matthias schreibt:

        Danke, Alexander!
        Ich werde die Punkte nochmals prüfen.

        Und danke für das Angebot.

        Gruß,
        Matthias

        Antworten
  27. Andy K schreibt:

    Baden Württemberg – Fiktiver Unternehmerlohn – wer kann helfen…
    1. lt. Verordnung wird ein fiktiver Unternehmerlohn für Selbständige und tätige Gesellschafter von Personengesellschaften bezahlt….
    2. Die GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft als Sonderform der KG
    3. Es wird für die GmbH & Co. KEIN FITIVER UNTERNHERLOHN BEZAHLT

    Wer weiß dazu mehr – wer findet den Fehler…?

    Antworten
    1. MoneyForNothing schreibt:

      „Es wird für die GmbH & Co. KEIN FITIVER UNTERNHERLOHN BEZAHLT
      Wer weiß dazu mehr – wer findet den Fehler…?“

      Das ist leider korrekt. Denn bei der GmbH & Co KG ist zwingend der GF des Vollhafters auch GF der KG; das wäre m.W.n. nur anders, würde ein Fremdgeschäftsführer auf Anstellungsbasis durch die Gesellschafter der KG ernannt und eingestellt. Wenn also die KG ganz regulär (auch bei einer 1-Personen-KG) durch den GF des Vollhafters geleitet wird lt. Satzung, dann ist dieser nicht förderberechtigt i.S.d..VO., weil er GF einer Kapitalgesellschaft ist.

      Antworten
  28. Christine Balberg schreibt:

    Nur mal am Rande erwähnt.

    Zitat: Die Soforthilfe ist nicht für den Lebensunterhalt gedacht, dafür ist das vereinfachte Verfahren für Selbständige über das Job-Center eingerichtet worden“ Wobei sich da keiner an das vereninfachte Verfahren hält.

    Heute: in der 8 Woche nach Beantragung und Einrichung etlicher Unterlagen (letztmalig vor über 14 Tagen)
    -> immer noch keine Bescheid !

    Wollen die einen eigentlich verarschen ? Ich geh jetzt in den 5. Monat mit minimalen Einkünfte, Teile des März rechne ich erst garnicht dazu – dann wäre es 6 Monate, wo ich von der Soforthilfe leben (muss)

    MfG
    Eine fassungslose Christine

    Antworten

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