Ein OKR-Circle unterscheidet sich von klassischen Mastermind-Gruppen und Working-Out-Loud-Formaten vor allem durch seinen klaren Fokus auf langfristige strategische Ziele. Während sich Teilnehmende in einer Mastermind-Gruppe meist regelmäßig über sehr unterschiedliche aktuelle Themen austauschen, arbeitet in einem OKR-Circle jede/r über ein gesamtes Quartal hinweg konsequent an einem festgelegten Objective, also einem strategischen Ziel.
Dadurch entsteht in den Treffen ein deutlich stärkerer Fokus: Statt ständig neue Themen zu besprechen, stehen die individuellen Quartalsziele der Mitglieder kontinuierlich im Mittelpunkt. Das erhöht die Verbindlichkeit und sorgt dafür, dass die Gruppe gemeinsam in einen ähnlichen Arbeits- und Denkrythmus kommt. Die Teilnehmenden unterstützen sich regelmäßig mit Feedback, Ideen und Erfahrungen, bleiben aber gleichzeitig konsequent an ihren eigenen strategischen Themen dran.
Working Out Loud verfolgt dagegen eher Lern- und Netzwerkziele. Dort gibt es ein festes Programm über zwölf Wochen mit klaren Übungen und dem Schwerpunkt, Kontakte aufzubauen und sich in neue Themen einzuarbeiten.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des OKR-Circles sind die regelmäßigen Retrospektiven. Dabei reflektiert die Gruppe nicht nur individuelle Fortschritte, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb des Circles. So kann gemeinsam besprochen werden, was gut funktioniert hat und wie die Gruppe im nächsten Quartal noch besser zusammenarbeiten kann. Eine möglichst konstante Gruppe ist dabei hilfreich, weil Vertrauen, Verbindlichkeit und gemeinsame Routinen mit der Zeit wachsen.
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