Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

Erfahrungsaustausch: Corona-Hilfen für Selbstständige in Hamburg

Flagge von Hamburg, Abbildung: DonnaSenzaFiato, Pixabay

Hier wollen wir gemeinsam mit euch erarbeiten, was über die Bedingungen und Vergabepraxis der Corona-Hilfen für in Hamburg ansässige Selbstständige bekannt ist.

(Neben einem eigenen Länderprogramm vergibt Hamburg auch die Zuschüsse des Bundes. Zu den hierfür bundesweit einheitlich geltenden Rahmenbedingungen haben wir eine eigene Seite zum Erfahrungsaustauch eingerichtet.)

 

Bitte hilf mit…

… indem du deine Fragen und Antworten zu diesem Thema, deine Erfahrungen, von offizieller Seite erhaltene Auskünfte usw. unten per Kommentar mit den anderen Mitgliedern teilst – am besten mit Link auf die Quelle (wenn es eine gibt).

Unser Plan ist, die wichtigsten Fakten und Tipps dann hier als Beitrag zusammenzufassen. Danke fürs Mitmachen! (Seiten-Pate gesucht)

 

Vereinbarkeit Länder- mit Bundesprogramm

Kumulativ!

Wer bekommt wieviel

Solo-Selbstständige 9.000/2.500* (Bund/HH) Gesamt 11.500
mehr als 1 bis 5 Mitarbeiter 9.000/5.000 (Bund/HH) Gesamt 14.000
mehr als 5 bis 10 Mitarbeiter 15.000/ 5.000 (Bund/HH) Gesamt 20.000
mehr als 10 bis 50 Mitarbeiter 0/25.000 (Bund/HH) Gesamt 25.000
mehr als 50 bis 250 Mitarbeiter 0/30.000 (Bund/HH) Gesamt 30.000

Voraussetzungen

Die Zuschüsse werden zur Überwindung eines existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass gewährt, der durch die Corona-Krise nach dem 11. März 2020 entstanden ist, weil:

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 11. März durch die Krise weggefallen sind und/oder
  • ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang im laufenden und/oder zurückliegenden Monat von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem Umsatz der gleichen Monate im Vorjahr (bei Neugründungen im Vergleich zu den Vormonat) vorliegt und/oder
  • die Umsatzerzielungsmöglichkeiten durch die Corona-Allgemeinverfügungen massiv eingeschränkt wurden.

Antragstellung

Der Link zum Online-Antrag wird hier ab Montag (30. März 2020) hier zur Verfügung gestellt.

Die wichtigsten Fakten und Tipps

Offizielle Informationen der Landesregierung:

Alle IHK in Hamburg auf einen Blick:

Seitenpate

Miachel Wörle hat ehrenamtlich die Seitenpatenschaft für diese Seite übernommen. Er liest eure Kommentare und informiert sich unabhängig davon über die Entwicklungen im Bundesland – und pflegt wichtige Links, Tipps, wiederkehrende Erfahrungen usw. in den Beitrag oben auf, damit du dir einen schnellen Überblick verschaffen kannst. Er ist für vertrauliche Hinweise unter hh@vgsd.de per E-Mail erreichbar. Im Zweifelsfall aber bitte Informationen lieber unten als Kommentar schreiben, damit sie allen zur Verfügung stehen!

 

65 Kommentare

  1. Holger Selig schreibt:

    Stand 20:48: es ist immer noch nicht möglich, den Antrag zu stellen. Ich warte den ganzen Tag darauf. Auf der Homepage steht: „es wird im Laufe des Tages noch möglich sein“. Man arbeite mit Hochdruck, um eine gute technische Lösung für das erwartete hohe Antragsvolumen bereit zu stellen.

    Antworten
  2. Deliah Rill schreibt:

    Die Hamburger Regelung ht schon in sich einen Geburtsfehler: Gerade für Solo-Selbstständige und Freiberufler sind (mitunter auch stark) schwankende Einnahmen völlig normal. Jeden Monat die geiche Summe auf dem Konto? Wohl kaum. Und dann dieser Passus: Voraussetzung für die Zuschussbereichtigung ist „ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang im laufenden und/oder zurückliegenden Monat von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem Umsatz der gleichen Monate im Vorjahr“. Da wurde definitiv (mal wieder?) an der Realität vorbegeplant!

    Konkretes Beispiel am eigenen Fall: 2019 war insgeamt ein sehr gutes Jahr für meine Selbständigkeit. Im März war das allerdings noch nicht abzusehen gewesen. Tatsächlich hatte ich im März 2020 sogar höhere Einnahmen (aus Aufträgen, die größtenteiels bereits im Februar abgearbeitet wurden) als im März 2019. Ob das so weiterghen wird? Wohl kaum. Aber derzeit bestünde für mich keine Chance, einen Antrag durchzukriegen.
    Das heißt, wenn denn überhaupt mal die zugehörige Technik funktionierte …

    Antworten
  3. Michael Thiel schreibt:

    Das Hamburger Verfahren verlangt deutlich mehr Papierkram als z.B. NRW, Man muss umfangreiche Berechnungen der Betriebskosten anstellen usw., schnell und unbürokratisch sieht anders aus

    Antworten
    1. Markus Hübner schreibt:

      also man sollte schon die Summe von drei Monaten Umsatz bilden können, Mathematik der 3. Klasse. Sicherlich für manche „umfangreiche Berechnungen“.
      Dazu dann eine Summe aller Betriebskosten, ebenfalls Grundschulniveau. Man muss keine Dokumente uploaden, wieso mehr Papierkram?

      Antworten
  4. meik blume schreibt:

    Hamburg ist jetzt online, unter der Branchenauswahl ist keine Veranstaltungswirtschaft oder dergleichen zu finden. Es ist die gleiche Auswahl wie immer bei Behörden. Traurig, wenn es die Veranstaltungswirtschaft selbst jetzt nicht in die nie abgeänderte „Branchenauswahl“ seit 1950 geschafft hat. Völlig versagt… mal wieder nur „sonstige technische Tätigkeiten“??!

    Antworten
  5. M Friedrich schreibt:

    Nachdem das Formular endlich freigeschaltet war, folgt eine Odyssee durch technische Problem:

    – wird nicht mal vom Browser Safari unterstützt (Dateiupload nicht möglich, speichern auch nicht)
    – In Firefox ging es dann, konnte aber nicht abgespeichert werden
    – Zu guter letzt wurde mein Formular wegen € Zeichen ohne Zahlen verschickt, es gab keinen Hinweis für eine falsche Eingabe
    – Eine E-Mail Bestätigung gibt es „derzeit“ noch nicht / Also weiß man nicht mal dass es eingegangen ist?
    – Die Hotline legt nach 5 Minuten selber auf
    – Eine E-Mail Adresse ist nicht zur Verfügung gestellt worden

    Inhaltlich muss ich niemandem sagen, was für eine Frechheit der Berechnungszeitraum ist. Nicht das Vorjahr wird gezählt sondern der Dezember 2019 – Februar 2020 – da fehlt ja alleine die Vorstellungskraft, dass viele Freiberufler ab Weihnachten bis Anfang Januar gar nicht arbeiten können.
    Als Gegenwert ein Vergleich mit dem Monat März obwohl überall klar ist dass bis zum 11.März noch alles relativ normal war? Daran werden nun Ausfälle für die nächsten drei Monate festgemacht?

    Nachdem Hamburg zwei Wochen länger gebraucht hat als beispielsweise Bayern, ist dies einfach nur noch ein Schlag ins Gesicht. Das einzige was bei Nicht-Freiberufler über die Medien ankommt ist „Das ist ja fantastisch, dass euch nun auch geholfen wird!“ – die Realität sieht aber leider anders aus.

    Antworten
  6. Antonia Arnold schreibt:

    Auch ich kann nur sagen, dass es sich bei diesem „Soforthilfe-Paket“ um totale Augenwischerei handelt. Und man gewinnt leider, je länger man sich damit beschäftigt, auch den Eindruck, dass das absolut so gewollt ist. Es kann davon ausgegangen werden, dass viele Solo-Selbstständige irgendwann aufgeben, denn die Technik funktioniert leider überhaupt nicht. Die „Telefonhotline“ ist nur durch eine Bandansage mit der Bitte um Geduld zu erreichen und legt nach 5 Minuten einfach auf.
    Im Antrag angegeben werden müssen Daten, die für die derzeitige Situation absolut nicht aussagekräftig sind. Ich selber werde sowieso nichts bekommen, da bei mir die Einbrüche durch die Corona-Krise erst später zu Buche schlagen werden. Denn für die Kunden, die im März ihr Geschäft schließen mussten, machen wir voraussichtlich im Mai die Buchhaltung und stellen dafür die sehr viel niedrigeren Rechnungen im Juni. Aber auch für unsere Kunden, für die wir hier gerade versuchen, die Anträge zu stellen, sind die anzugebenden Monate oft nicht aussagekräftig, da z. B. im Dezember und Januar nicht viel los war und das Geschäft gerade erst wieder anläuft o. ä.
    Eben habe ich es nun tatsächlich nach mehrmaliger Neueingabe geschafft, einen Antrag abzugeben, den wir gestern bereits ausgefüllt hatten. Über Stunden war es nicht möglich, diesen Antrag abzuschicken oder auch nur zu speichern. Es ist alles leider sehr mit der heißen Nadel gestrickt und viele werden dadurch nur noch extra verunsichert, denn es werden Versprechen gemacht, die hier ganz offensichtlich nicht eingehalten werden. Außerdem weiß niemand, ob sein Antrag angekommen ist oder wie es nun weiter geht.

    Antworten
  7. Lola Maria Amekor schreibt:

    Hast jemand aus Hamburg schon einen Bescheid bekommen? Ich habe den Antrag ausgefüllt am Dienstag und bisher noch keine Antwort bekommen. In NRW kam es recht zeitnah. Jetzt bin ich etwas verunsichert.

    Antworten
  8. Antworten
  9. Jelka Meier schreibt:

    Antrag gestellt Di 31.03.20
    Am schwierigsten finde ich, dass es überhaupt kein Feedback gibt. Ich konnte keine Dokumente hochladen. Habe den Antrag aber absenden können. Nun weiß ich nicht, ob der Antrag damit ungültig ist, ob er trotzdem bearbeitet wird und Unterlagen nochmal nachgefordert werden, ob man nochmal Bescheid bekommt wenn der Antrag fehlerhaft ist. Hatte bei der IFB (Mi 01.04.20) angerufen und war tatsächlich durchgekommen. Dort wurde mir berichtet, dass ich nicht die Einzige wäre, die keine Dokumente hochladen konnte, weitere Auskunft konnte mir nicht gegeben werden. Mir wurde gesagt, dass ich informiert werde. Bis heute (Sonntag 05.04.) ist aber nichts passiert.
    Die Umsatz Abfrage über die letzten 4 Monate und dann auch noch zum Jahreswechsel um dann daraus einen Rückschluss auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu schließen, ist aus meiner Sicht ein Hohn. Zum Jahreswechsel und in der Sommerferienzeit verdiene ich in meiner Branche im Schnitt gesehen das Wenigste. Also bilde ich in anderen Monaten Rücklagen. Schon der Einbruch ab dem 11. März ist für mich somit fatal, da das einer der Monate ist, wo ich mir die Liquidität über mehrere Monate sichere. Was hilft es, wenn ich die nächsten drei Monate liquide bin (wenn dann die Soforthilfe kommen sollte) und ich dann, wenn alles vorbei ist vor leeren Konten sitze. Was ist mit den Versicherungsbeiträgen, Software Abo´s etc., dringenden Investitionen die genau in diesen Monaten zB. nicht anfallen. Nun wird das herangezogen, was man genau in diesen drei Monaten an Liquidität benötigt. Bei der Anfrage beim JC erhielt ich zur Antwort, das ich eine WBA, GuV, EÜR, der letzten 12 Monate und alle meine Kontoauszüge über 6 Monate vorlegen muss; dazu fällt mir noch nicht mal mehr ein Kommentar ein (soviel zur unbürokratischen Grundsicherung). Aus meiner Sicht ist die Soforthilfe so weit entfernt von der Realität wie Soloselbständige und Freiberufler wirtschaften.

    Antworten
  10. Vanessa schreibt:

    Hallo alle zusammen,
    hier mal ein Resümee meiner aktuellen Erfahrung:
    Ich habe am 31. April meinen Antrag gestellt, bis zum heutigen Tage ( 07.April 2020 ) passierte NICHTS.
    Während dessen schreiben diverse bekannte Zeitungen HAMBURG ZAHLT SEIT DEM 01.APRIL AUS .
    Finanzsenator Andreas Dressel hat am Abend des 31.März 2020 auf seiner FB Seite !!! folgenden Bericht veröffentlicht :
    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=151111873037250&id=100044153132372
    Auch hier erscheint wieder die Aussage “ binnen 24 St wurden Zahlungen angewiesen.
    Ebenso auf der Seite Hamburg.de heißt es :

    …Das Portal verzeichnete in der Spitze rund 200.000 Aufrufe pro Stunde, das unterstreicht das hohe Interesse und den Bedarf an dem Hamburger Corona-Schutzschirm. Mit den ersten Antragsprüfungen und Antragsbewilligungen wurde unmittelbar begonnen, so dass bereits in weniger als 24 Stunden nach Start in den gestrigen Abendstunden die ersten Bewilligungen ausgesprochen und die Auszahlungen angewiesen wurden…..

    Dementsprechend habe ich gestern morgen ( 06.04.2020 ) bei der Corona Virus Hotline der IFB Hamburg angerufen um nach der Bearbeitung meines Antrages zu fragen.
    Die Dame, welche ich am Telefon hatte, schmunzelte und meinte : “ da kann ja noch nichts passiert sein, da die Bearbeitung der Anträge erst diesen Sonnabend angefangen hat.. “
    Ich : Wie bitte ? Diesen Sonnabend (04.04.2020 ) ? Wie kann das sein ? Es wird in allen öffentlichen Medien von Seiten der Stadt beworben, daß die Bearbeitung seit dem 01. April 2020 läuft. Wie kann es sein, daß Sie mir jetzt sagen, die Bearbeitung habe erst am Sonnabend angefangen ?
    Sie : Ich weiß nicht, aus welchen Medien Sie das haben, aber die Bearbeitung der Anträge hat erst am Sonnabend angefangen.
    Ich : Nun gut, aber was heißt das jetzt weiter ? Wann gibt es hier eine Info / Zahlung ?
    Sie : Also im Laufe dieser Woche gehen die Antragsbewilligungen bzw Antragsablehnungen via Post raus ( KW15 !!! ) und wenn Ihr Antrag bewilligt wurde, haben Sie die Woche drauf vielleicht Geld auf dem Konto, wenn Sie Glück haben.
    !!!!!
    Ich war sprachlos und habe aufgelegt.
    Dementsprechend habe ich gestern weiter recherchiert und habe diverse Journalisten aus Hamburg angeschrieben, die in Ihren Artikeln über “ bereits geleistete Zahlungen in Hamburg “ schreiben.
    So auch eine Journalistin, die für die Welt einen Artikel verfasst hat, der am 01.04.2020 online erschienen ist:

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article206940735/Corona-Pandemie-Hamburg-genehmigt-erste-Antraege-auf-Soforthilfe.html#Comments

    Ich habe Ihr geschrieben, wie Sie zu dieser Berichterstattung gekommen wäre und auf welchen Fakten, diese Aussagen beruhen würden – denn diese gehen ja ganz klar nicht konform mit der Info, welche ich von der IFB Hamburg gestern morgen telefonisch bekommen habe.
    Sie schrieb mir zurück, Ihre Recherche basiere auf dem FB Post von Finanzsenator Andreas Dressel und auf einer, wie Sie schreibt „…Ihr bekannten Schilderungen vom Buchhändler xy , in denen er öffentlich gemacht hat, dass er bereits vor drei Tagen Geld erhalten hat. “
    Nun gut; ich habe online nach einer “ öffentlichen Schilderung von besagtem Buchhändler in Hamburg“ gesucht und konnte leider nichts finden.
    Also habe ich heute morgen ( 07.04.2020 ) erneut bei der IFB Hamburg Hotline angerufen und habe dem Herrn, der ans Telefon ging, den gesamten Fall geschildert.
    Anschließend habe ich ihn darum gebeten, mir doch bitte zu erläutern, wie der aktuelle Stand WIRKLICH ausschaut.
    Seine Antwort lautete wie folgt:
    „…. also ja, es sind bereits Zahlungen geleistet worden. Aber ich kann Ihnen nicht sagen, an wen und in welcher Höhe. Ich weiß nicht, welche Kollegin Sie gestern morgen am Telefon hatte, aber zu der Aussage, daß die Anträge erst seit Sonnabend bearbeitet werden, kann ich leider nichts sagen. Wie gesagt, es sind bereits Zahlungen geleistet worden, mehr kann ich Ihnen nicht sagen,… `
    Ich : Nun gut, das heißt – mir, als Antragsteller, bleibt jetzt nichts anderes übrig, als abzuwarten und ins Leere zu schauen, weil niemand mir eine genaue Antwort geben kann ? Ist das korrekt ?
    Er : Ja.
    Damit war auch dieses Telefonat für mich beendet.
    Wenn hier IRGENDJEMAND weitere Infos hat, die weiterhelfen könnten – bitte schreibt es auf!!!!!
    Ich bin aktuell nur leider der Meinungen, daß hier ganz große Augenwischerei betrieben wird.
    Während in den NRW Foren diverse Personen von Zahlungen berichten, passiert in HH ABSOLUT NICHTS.
    Wer weitere, neu Infos hat, bitte melden !
    Danke!

    Antworten
  11. Lola Maria Amekor schreibt:

    Hallo Zusammen,

    ich wollte nur kurz mitteilen, dass ich gestern 8.4.2020 alle Zuschüsse bekommen habe. Der Bescheid kommt wohl noch.

    Euch allen baldigen Geldfluss und kreative Ostern

    Antworten
    1. Alex R schreibt:

      Hallo liebe Lola,
      ist bei Dir EINE Überweisung eingegangen? Oder Bund und Land getrennt?

      Antworten
  12. Maria Marques schreibt:

    Hallo,
    ich schließe mich euch allen an. Ich denke auch, dass es Augenwischerei ist, damit alle sehr ruhig bleiben. Ich habe auch keine Bestätigung bekommen, ob das Formular eingegangen ist oder nicht. Die Ohnmacht meinerseits ist riesengroß, da man tatsächlich nichts machen kann und nur abwarten muss. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie mit irgendwelchen Zuschüssen oder staatlichen Hilfen zu tun gehabt und bin echt entsetzt über die Vorgehensweise. Außerdem stört mich es vor allem, dass alles so dargestellt wird, als ob es ein Geschenk wäre, für das wir alle sehr dankbar sein sollten, aber wie wir alle wissen, muss man den erhaltenen Betrag versteuern. Unter Geschenk verstehe ich etwas anderes! Hinzu kommt es eigentlich noch, dass diese Gelder von unseren schon entrichteten Steuern kommen. Denken die Herren des Geldes, dass sie mit verdummten unkritischen Menschen zu tun haben? Ich würde lieber weiter arbeiten, ohne jedwede Anträge stellen zu MÜSSEN.

    Antworten
  13. Milena schreibt:

    Hallo zusammen,
    hat jemand aus Hamburg schon einen Bescheid bekommen? Ich habe den Antrag ausgefüllt am 1.04 und bisher noch keine Antwort bekommen. Wartet ihr alle so lange? Ich habe schon gelesen, dass das Geld schneller als deren Rückmeldung ist..

    Aber es wäre gut zu wissen, ob ich eine zusage oder absage bekomme..
    Hat jemand schon eine absage bekommen?

    Viele Grüße
    Milena

    Antworten
    1. Antworten
    2. Christian schreibt:

      Ich habe als Solo-Selbstständiger am 9.4. die Fördersumme der Stadt Hamburg erhalten, aber bisher nichts vom Bund. Ich weiss nicht, ob die Summen getrennt überweisen werden und frage morgen mal nach. Einen schriftlichen Bescheid habe ich bisher nicht erhalten.

      Antworten
      1. Sabine schreibt:

        Hallo Christian,

        hast Du den Bescheid mittlerweile erhalten? Wie lange hat es mit dem Bescheid nach der Zahlung gedauert?

        Danke,

        Sabine

        Antworten
    3. Christian schreibt:

      Ergänzung zu meiner Nachricht gestern: nach Auskunft der Corona Soforthilfe Hamburg erfolgt die Auszahlung der Fördersummen von Stadt und Bund getrennt. Es sollten also zwei separate Überweisungen eingehen.

      Antworten
    4. Antworten
  14. Karsten schreibt:

    Hallo zusammen,

    Bekannt in NRW bekommen ohne weiterführende Informationen die gesamte Fördersumme ausgezahlt.
    In HH darf man den Umsatzrückgang nicht berücksichtigen, weil dieser mit 2.5k beglichen wird. Die 9k vom Bund helfen nur beim Liquiditätsengpass, welche kein selbst ausgezahltes Gehalt beinhaltet.

    Wenn man wahrheitsgemäß den Antrag gestellt hat geht man mit mehreren Tausend Euro Unterschied im Ländervergleich raus.

    Stört das denn niemand? Die Wahrheitsgemäße Angabe in NRW resultiert in 9k obwohl der Bedarf 4k sein kann. In HH kann der Bedarf 4k sein (1k Fixkosten + 3k Umsatz) und man bekommt nur 3.5k.

    Förderalismus hin oder her, aber das ist doch Mist. Schonmal jemand versucht den Antrag mehrfach zu stellen, weil ggf. Bekannte mit selbstausgezaltem Gehalt als Solo-Selbständige durchgekommen sind?!

    Antworten
  15. Silvya schreibt:

    Das Verwirrspiel der Politik ist besonders in Hamburg ungehörig. Es muss zwischen der „Soforthilfe des jeweiligen Landes“ und den „Bundesmitteln“ unterschieden werden. Das ist aber nicht der Fall. Laut (O-Ton, Anruf) im BWMi sind der Kenntniss des Gesprächspartners zufolge, die Bundesmittel auch für den Notfallausgleich der Existenzkosten (Miete, Verpflegung etc.) gedacht, um Tausende Anträge auf Grundsicherung zu vermeiden, die auch bei separaten, ggf. vorangegangenen „Wohngeldantrag“ die Mietlasten ehemals gut verdienender Selbstständiger Personen gar nicht übernehmen. Im BWMi hat man zum Zeitpunkt meines Anrufes (in der 1. Aprilwoche) angeblich keine Kenntniss darüber, dass die Länder alles unterschiedlich formulieren, unterschiedlich abrechnen und, Beispiel Hamburg, nichts aus den Bundesmitteln an Selbstständige bzw. Freiberufler auszahlen. Von mir bekannten, sehr vielen „Fällen“ in HH (Coaches, Fotografen, Bildungseinrichtung, Musiker, Architekt u.a.) hat keine einzige Person Bundesmittel erhalten, sondern nur maximal 2500,- aus den Landesmitteln. Davon abgesehen ist es unverständlich (O-Ton), dass Hamburg die Auszahlungshöhe der „Landessoforthilfe“ auf 2500,– Euro festgelegt hat, während im preiswerteren Berlin 5000,– Euro die Grenze ist. // 2. Das BWMi setzt die Bundesmittel auch dafür ein, das die selbstständige Erwerbsquote nicht sinkt, denn die Folgekosten bei Aufgabe der Selbstständigkeit wären erschreckend hoch, immerhin muss man die nämlich auf Jahre, vermutlich Jahrzehnte berechnen. Für gut ausgebildete Personen, Akademiker etc. gibt es in Deutschland keine Stellen, sofern man sich nicht auf Dumpinglöhne unter 2500 brutto einlässt (nicht einlassen kann) und nicht 2 oder 3 Jobs „sozialversicherungspflichtig“ erledigen kann. Die Länder, allen voran bspw. Hamburg, benötigen jedoch selbst Geld aufgrund der absehbaren Steuerausfälle. Zum einen bemühen sich Länder, wie HAMBURG, um die Möglichkeit Druckmittel gegen den BUND aufzubauen, andererseits müssen die Gelder nicht an den BUND zurückgezahlt, bzw. nicht penibel abgerechnet werden. Das erklärt sehr genau, warum die „Länder“ entgegen der Planung der Bundesregierung quasi keine „Hilfe“ aus Bundesmittel an Freiberufler zahlen. ES IST unerhört, dass wir unsere Reserven und die Altersvorsorge angreifen müssen, gesunde mittelständische und Konzerne mit Millionen oder Milliardengewinnen die Bilanzerträge unangetastet lassen. Grundsicherung bedeutet: alle eigenen Finanzreserven verbrauchen. Ohne eigenes Verschulden und in Anbetracht nüchternen „Corona“ Daten und Zahlen- auch ohne tatsächlichen Notstand. Ich empfehle auch die Begriffe der Regierung nicht zu verinnerlichen: „Hilfe“ ist es nicht, was sie leisten, sondern ein zwingend erforderlicher Schadensersatz oder Schadensbegrenzung. Die Länder und der Bund sind sich in keiner Hinsicht einig, das kostet unser Geld. Doch weder „die Länder“ noch „der Bund“ hat eine klare Übersicht und Vorausschau, was wirklich auf sie zukommt: Millionen Freiberufler und Kleinselbstständige werden in die Armut getrieben. Über kurz ode lang werden Wohnungen gekündigt, keine Renten- und keine KV-Beiträge mehr bezahlt usw. > Kredite? Wer diesen Vorschlag macht, hat in der aktiven Politik wahrlich nichts mehr verloren. Ich soll mich verschulden, weil ich de jure und de facto vom Staat gezwungen werde, meinen Beruf und mein Geschäft aufzugeben? Davon abgesehen macht ja niemand „nach Corona“ plötzlich zwei bis dreimal so viel Umsatz wie vorher. Ergo: die Verbindlichkeiten können niemals zurückgezahlt werden. Das Maßnahmenpaket der Regierungen ist bei aller Objektivität und ohne Polemik nur eine Farce und ein Maßnahmenpaket für Banken und für die Finanzwirtschaft. Trotz allem habe ich die zweite Mahnung vom Finanzamt Hamburg-Mitte für Vorauszahlungen im Briefkasten, obwohl klar ist, das ich keine Umsätze erwirtschaftet, Einkommenssteuer wird auch nicht gestundet usw. in BERLIN ist vieles besser: Ich kenne zahlreiche Freiberufler, die unbeanstandet zwischen 5 und 8000,- Euro innerhalb von drei Buchungstagen erhalten haben und das Land Berlin kündigt weitere Unterstützung an. In Hamburg: alles erbärmlich und, mit Verlaub, uns gegenüber verächtlich. Ich galueb nicht, dass wir in HH mit guten Worten weiterkommen. Ich muss aufgeben und suche eine „sozialversicherungspflichtige“ Stelle und wan mir da an „Gehältern“ angeboten wird, ist bisher genauso verächtlich, wie die die Hamburger Senatspolitik. Also gebe ich nun nicht nur die Selbstständigkeit auf, sondern ziehe auch in ein anderes Bundesland. Ich bin es leid hier in der gepriesenen Hansestadt für Reiche.

    Antworten
  16. Dirk schreibt:

    n Hamburg gibt es für Solos ja die 2500 Euro unabhängig bzw. zusätzlich zu evtl. betrieblichen Liquiditätsengpässen. Sehr schön, aber eben auch äußerst knapp zur Bewältigung der laufenden eigenen Lebenshaltung. Ich habe als Einzelunternehmer eine Vollzeit Angestellte und bin damit kein Solo und von daher in einer schlechten Konstellation und in Hamburg mit meiner persönlichen Lebenshaltung auf andere Quellen angewiesen (ALG etc.). In den FAQ zur Beantragung bei der IFB in Hamburg ist jetzt aufgetaucht, dass sich tätige Gesellschafter von Personengesellschaften wie Gbr u.Ä. 1180 Euro als Eigenentnahme als Betriebskosten anrechnen lassen dürfen. Verstehe noch nicht so richtig den Hintergrund dabei….. Ich bin nun am überlegen, ob ich das mit Begründung auch in meinem Fall in dem Antrag für mich geltend mache. Liebe Grüße und toitoitoi

    Antworten
  17. Birge schreibt:

    Hallo zusammen,
    ich bin inzwischen komplett verwirrt. Ich habe das Geld vom Bund bekommen, die 2500 EUR aus HH jedoch noch nicht. Am Tag der Überweisung kam auch der schriftliche Bescheid der IFB Hamburg, worin die bewilligte Summe des Bundes aufgeführt ist, also laufende Betriebskosten für drei Monate, die Hamburger Corona Soforthilfe aber bei 0,00 EUR liegt. (Ohne Begründung)
    In der Hotline sagte man mir, ich müsse Widerspruch einlegen, was ich auch sofort gemacht habe. Ich vermute, dass es an technischen Problemen seitens der IFB lag (war ein ziemliches Gegurke mit dem Online-Formular), bin aber inzwischen doch etwas verunsichert. Hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?
    Beste Grüße

    Antworten
    1. Antworten
    2. Sabine schreibt:

      Hallo Birge,

      was steht eigentlich im Bescheid, wie lange man einen Widerspruch einlegen kann? Innerhalb von 4 Wochen? Mein Bescheid ist immer noch nicht da, deshalb ist die Frist interessant.

      Beste Grüsse,

      Sabine

      Antworten
    3. Lena schreibt:

      Hallo, bei uns ist es genauso. im Bewilligungsbescheid steht „Hamburger Soforthilfe Corona: EUR 0“. Die Soforthilfe des Bundes wurde dagegen bereits ausgezahlt, Ich werde ebenfalls Widerspruch einlegen.

      Antworten
  18. Birge schreibt:

    Moin Tass,
    habe den Antrag auf Förderung am 02.04. gesendet. Am 15.04. kam der Bewilligungsbescheid per Post, und die Unterstützung vom Bund wurde überwiesen. Am 16.04. habe ich den Widerspruch unter Zeugen in den Briefkasten der IFB befördert.
    Beste Grüße

    Antworten
    1. Tass schreibt:

      Danke für die Info!
      Das scheint wirklich sehr, sehr lange in Hamburg zu dauern. Ich warte auch schon seit einer Woche auf eine Antwort.
      Ich drücke dir die Daumen, dass du auch noch die 2500 EUR bekommst!

      Antworten
  19. Birge schreibt:

    Hallo zusammen,
    ja , man hat vier Wochen nach Eingang des Bescheids Zeit für den Widerspruch.
    Vielen Dank für`s Daumen drücken! Drück dir ebenfalls die Daumen!
    Beste Grüße und einen schönen Abend.

    Antworten
  20. Yvonne Schwentke-Nowara schreibt:

    Ich habe am 7.4 das Geld vom Bund erhalten. Bis heute 30.04 noch kein Bescheid und auch das Geld nicht von Hamburg. Hab eine Mail an die IFB geschrieben und um Nachforschung gebeten. Leider bis jetzt noch nichts gehört. Heute hab ich gehört, dass es evtl nicht jeden zusteht von Hamburg. Hab ich da was falsch verstanden? Dachte es steht jeden zu, der auch was vom Bund bekommt. Müsste meine Kneipe genau wie andere schließen. Lebe zur Zeit von mein Mann, der aber auch in Kurzarbeit ist. Das Geld ist sehr knapp. Hatz4 beantragt. Abgelehnt. Bei denen in der Berechnung ist ein Fehler. Jetzt Wiederspruch. Und wieder warten.
    Überall warten. Das erzähle ich jetzt meinen Kühlschrank auch.

    Antworten
  21. Birge schreibt:

    Moin zusammen,
    ja, große Kacke. Ich hab gestern auch nochmal in der Hotline angerufen und die Situation erklärt. Es gibt aber für diesbezügliche Fragen weder eine Telefonnummer noch die Möglichkeit, eine E-Mail zu schreiben.
    Es wäre ja hilfreich und interessant, mal zu erfahren, warum man unter Umständen nicht als soloselbsständige Person gilt und der 2500 EUR nicht „würdig“ ist.
    Mein kleines Unternehmen war nicht verschuldet und ich habe brav und pünktlich Umsatz- und Einkommenssteuer gezahlt.
    Ich verkaufe meine Upcxcling Fotos auf diversen Märkten, Fischmarkt, Isemarkt, Altonale, etc. Wie bei allen anderen alles weggebrochen. Unbürokratische Hilfe funktioniert in meinen Augen echt anders.
    Trotz der Umstände euch allen einen halbwegs entspannten Feiertag.

    Antworten
  22. Birge schreibt:

    Leider hab ich heute morgen diejenigen vergessen, die vermutlich gerade vor lauter Anträgen, Widersprüchen, etc. nicht mehr geradeaus gucken können, weil sie einen arschvoll Arbeit haben. Auch ätzend. Einfach eine anstrengende Situation für uns alle.

    Antworten
  23. Tass schreibt:

    Klingt wohl danach, als ob man sich hier auch organisieren muss. Kann doch nicht sein, dass groß Hilfen versprochen werden und am Ende gibt’s immer noch viele Menschen, die ohne Hilfe auskommen müssen.
    Kann doch nicht sein, dass Bescheide und Hilfen auf sich warten lassen. Es drängt. Wie kann man sich am besten formieren und wen kann man ins Boot holen? NDR? MOPO?

    Antworten
  24. Birge schreibt:

    Moin zusammen, ja, es drängt und an Presse hab ich auch schon gedacht. Habe jetzt auf Anraten einer netten Person in der Hotline meinen Widerspruch in der letzten Woche noch einmal geschickt, diesmal per Einschreiben. Möchte noch ein paar Tage warten, hab die Hoffnung auf eine Reaktion seitens der IFB (oder von wem auch immer) noch nicht ganz aufgegeben. Laut Herrn Dressel soll ja nach Ostern ein Verfahren in die Wege geleitet werden.
    Den Artikel hab ich kürzlich gefunden.
    https://www.mopo.de/hamburg/probleme-mit-corona-soforthilfe–hier-gibt-s-die-antworten-auf-die-wichtigsten-fragen-36534756

    Antworten
  25. Tass schreibt:

    Immer noch keine Rückmeldung. Habe das neue Legitimationsverfahren abgeschlossen, auch keine Antwort seitens der ifbhh nach Rückfrage.

    Antworten
  26. Marko schreibt:

    Hi
    Ich warte schön 3 woche.Von meinem bekantkreis alle sind wir Selbständig. Mind 5,7 jahre alles abgegeben
    …Legitimiert, ein mal per Mail gefragt .Antwort war noch warten…Denke ich das Wird nihts davon….Jeder tag geredet Millionen hier und da…Wir kleine Unternehmer sind bald Arbeitslos.

    Antworten
  27. Tass schreibt:

    Ich habe den NDR und die MOPO angeschrieben.
    Mir reicht es langsam. Es findet keine Kommunikation statt, man wird einfach im Regen stehen gelassen. Keiner meiner Freunde und Bekannten hat bis zum heutigen Tage Hilfe bekommen oder wenigstens eine Nachricht.
    Die Stadt Hamburg hat auf ganzer Linie versagt, seinen Selbstständigen schnell und unkompliziert zu helfen, stattdessen drohen einem richtige Probleme.

    Antworten
  28. Lena schreibt:

    Hallo zusammen, bei uns lief es so: Wir haben als GbR (Film/Grafik) am 6.4. den Antrag gestellt. Nachdem lange nichts passierte, haben wir vor zwei Wochen wegen des Legitimationsverfahrens per Mail an HCS.Bearbeitungsstand@ifbhh.de angefragt. Nach ein paar Tagen kam eine Infomail und wir konnten das Legitimationsverfahren abschließen. Heute (13.5.) ist der Betrag aus der Bundeshilfe überwiesen worden. Die Hamburger Landeshilfe für kleine Firmen mit 1-5 Mitarbeitern ist dagegen bislang nicht eingetroffen.
    Ich drücke die Daumen, dass ihr eure Zuschüsse bald bekommt!

    Antworten
  29. Kerstin schreibt:

    Hallo,
    habe am 17.04.2020 für unsere GbR einen Antrag gestellt. Am 21.04.2020 Legitimationsverfahren abgeschlossen.
    Bis heute nichts von der IFB HH gehört. Soviel zur „Soforthilfe“!!!

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  30. Julia schreibt:

    Habe den Antrag als Solo-Selbstständige, Alleinerziehend, bereits am 1. April gestellt, EU Bürgerin, bis heute nichts bekommen, kein Bescheid, keine Auszahlung, keine Legitimation.
    MitstreiterInnen, selbe Ausgangslag, hatten später Anträge gestellt und die Auszahlung bereits erhalten.

    Die Eingabemaske war am 1. April nicht auf alle Personen/Situation zugeschnitten, nicht alle Leute haben eine Umsatzsteuer ID und eine deutsche Ausweisnummer.
    Bei der Anfrage des Bearbeitungsstandes per Email, kommt einfach eine automatische Antwort, von „Erinnerungsmails bitte absehen!“
    Antrag auf Grundsicherung sollt auchnicht gestellt werden, denn dann wird das Recht auf die Soforthilfe verwehrt.
    Nach einigen Telefonaten mit der Hotline hieß es zuletzt,“ wir können nicht helfen“, „bitte keinen Neuantrag stellen“ – mittlerweile 8. Woche. Einfach ätzend.

    Ist noch jemand hier, der so lange schon den Antrag gestellt hatte?

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    1. Mareike schreibt:

      Liebe Julia,

      ja, ich auch. Antrag am 31.03. gestellt, Legitimationsverfahren Mitte April. Weitere Wochen gewartet und dann vor lauter Panik einen weiteren Antrag gestellt, weil sich zwischenzeitlich meine Steuernummer geändert, sich einfach nichts getan hat und meine Kollegen alle schon lange Geld erhalten haben
      Dazu hab ich jetzt (nach ordentlichem Gebohre) die Info bekommen, dass genau das mein Fehler war. Ob’s stimmt? Ich weiß es nicht. Sonst alles wie bei Dir. „Haben Sie Geduld“, „Keine Infos“, „Warten Sie ab“
      Es ist so ätzend!

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      1. Julia schreibt:

        Liebe Mareike,
        ich habe immer noch nichts erhalten. Ich hatte keinen 2. Antrag gestellt und wurde auch nicht aufgefordert mich zu legitimieren. Habe nochmal auch nachgebohrt, diesmal mit mehr Erfolg und der aktuelle Stand lautet, der Antrag ist da, wird auf Doppelzahlung geprüft.
        Wenn man ua. auch eine gemeinnützige Organisation als Auftraggeber hatte und da was unterschrieben hatte, wie ein Verzicht, was aber als „Vorschuss“ getarnt wurde, kann sein, dass es zu keiner Auszahlung kommt, weil dann müsste die Auszahlung über die genannte Organisation laufen, die danneinen gewissen Anteil für sich behält. Hat mir jemand erzählt, der sich in dem Bereich Wirtschaft gut auskennt. Es gibt ist einigen Tagen etwas Neues im Konto: ein Änderungsantrag. Der darf laut Bank dann abgeschickt werden, wenn man bereits eine Bewilligung hat und etwas L.engpass ändern will.
        Werde wohl ALGII beantragen müsse, dass es zumindest der Lebensunterhalt gedeckt ist.
        Es heißt, es gäbe noch ein paar Anträge vom 31. März, die auchnoch nicht abgearbeitet worden sind.

        Bin schon fast am Resignieren, denn ich habe das Gefühl, das man von verschiedenen Stellen nur hingehalten und von einem Monat zum nächsten vertröstet wird. Aufträge bleiben weg.
        Die ganze Epidemie hat viel größere Ausmaße, als man das noch am Anfang der Krise annahm. 😠

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  31. Kate schreibt:

    Ich warte leider auch noch immer…Antrag am 29.4. gestellt, am 4.5. legitimiert. Bislang nichts – keine Zahlung, kein Bescheid. Auf Nachfrage nach 2,5 Wochen bei der Hotline hieß es, ich soll einfach weiter warten. Nervt. 🙁

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  32. Claudia schreibt:

    Ende April Antrag gestellt -Post Ident Verfahren getätigt , man hat mir zugesagt, dass ich berechtigt bin und nichts ist passiert….hat Herr Altmaier anders angekündigt…..
    Corona Soforthilfe für die Lufthansa und die Autoindustrie ist schnell entschieden……
    Soforthilfe wäre toll gewesen-telefonische Kontaktaufnahme nicht möglich. Mails bleiben unbeantwortet-
    TRAURIG!!!

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  33. Andreas schreibt:

    Schade, dass die Soforthilfe scheinbar doch nicht ausgezahlt wird. Mein Antrag wird schlicht nicht bearbeitet. Am Telefon können die keine Auskunft geben – wozu dann eine Hotline? Nachdem nun die Sparkonten fast ganz geplündert sind bleiben nur noch Fonds- und Rentenverträge um die Betriebskosten zu zahlen. Langsam sieht es sehr finster aus. Wie man von immer mehr Freiberuflern und Solo-Selbstständigen lesen kann, geht es nicht nur mir so. So erhärtet sich der Verdacht bei mir, dass die Soforthilfen für Solo-Selbsständige nichts als Wahlkampfgetöse war. Ein Paar Gelder zahlen für eine gute Presse und danach das Program einstellen. Sehr schade. Ich hatte tatsächlich darauf vertraut.

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    1. Burak schreibt:

      Hallo Andreas,

      mir geht es genau so.
      Mein Antrag wird einfach nicht bearbeitet.
      Wenn ich mir den Bearbeitungsstand von anderen Bundesländern anschaue die schon 96-100% aller Anträge bearbeitet haben liegt Hamburg gaaaaannzz weit hinten.
      Es sollte eine UNBÜROKRATISCHE SOFORTHILFE sein.
      Anscheinend versteht man unter Sofort nicht das was wir unter Sofort verstehen. Es sieht wirklich langsam echt sehr finster aus und wenn es so weiter geht kommen die meisten nicht Unbeschädigt oder nur angeschlagen davon und müssen in folge Insolvenz anmelden.
      ECHT SCHADE.

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  34. Sven schreibt:

    Hallo,
    Antrag am 17.04.2020 gestellt, am 23.04.2020 per NECT legitimiert.
    Reaktion bis heute 17.06.2020 = keine!
    Den Begriff ‚Soforthilfe‘ hatte ich anders interpretiert…
    Viele Grüße & Kopf hoch!

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  35. Payam schreibt:

    Kann mich vielen hier anschließen!
    Im April 2020 den Antrag online eingereicht, VOR dem 11.05.2020 erfolgreich des Ident-Verfahren über die NECT-App durchgeführt. Auf die e-Mail für den Bearbeitungsstand folgt eine generische Antwort. Am Telefon wurde mir gesagt: „Der Senator hat beschlossen, dass alle Gelder bis Mitte Juni ausgezahlt werden sollen. Falls Sie Ihr Geld nicht bis dahin erhalten, melden Sie sich bei uns nochmal“.
    Stand heute 18.06.2020: Weder ist eine Zahlung eingegangen noch habe ich eine Info über den Bearbeitungsstand meines Antrages.

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  36. Markus schreibt:

    Ich bin Soloselbständiger und die Legitimation habe ich Anfang Mai über die App erfolgreich durchgeführt. E-Mails über den Bearbeitungsstand schreiben, bringen nichts und werden nicht beantwortet, laut einer netten Dame am Telefon. Letzte und Vorletzte Woche angerufen, um zu fragen, wann die Zahlung endlich folgt. Daraufhin wurden meine Daten an die Sachbearbeitern weitergeleitet und ich bekam einen Rückruf. Bei beiden Male bekam ich die selbe Antwort: „Ihr Antrag ist in Bearbeitung und sie werden bald einen Brief erhalten. Wie lange es dauert, kann ich Ihnen nicht sagen.“ – Ich bin ratlos und werde am Montag wieder anrufen, obwohl ich weiß, dass es nichts bringt.

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  37. Elisabeth schreibt:

    Hast du denn mittlerweile etwas erfahren? Mir ergeht es ähnlich. Bis jetzt ist allerdings weder Geld noch Bescheid da.

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    1. Sibel Coskun schreibt:

      Hallo, hat sich bei dir mittlerweile etwas getan?
      Ich stecke in der gleichen Situation, bis jetzt leider vergebens.
      LG

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  38. Michael Wojahn schreibt:

    Glaubt ihr noch ein Wunder Ich bin 20 Jahre als freier HV auf Messen und Veranstaltungen tätig habe seit 4 Monaten keine Einnahmen habe Mitte Mai meine Soforthilfe beantragt außer bei Anfrage auf den BearbeitungStand wo ich immer wieder eine nichts sagende Mail als Antwort bekommen habe hat’s sich vor 14 Tagen ein Sachbearbeiter gemeldet um noch einiges aufzunehmen seit dem ist stille ich bin der Meinung wenn der Staat uns unser Gewerbe unter gewisser Voraussetzungen unter zwang schließt ohne eigenes Verschulden hat der Staat auch zu sorgen an seine Bürger und nicht nur die Steuer abzugreifen deshalb müssen wir selbst was tun und unser Recht auf der Straße fordern oder Sammelklage gegen Staat um unser Recht zu bekommen den was da gemacht wurde ist nicht vereinbar im Grundgesetz

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  39. Basti schreibt:

    Wir haben die Bestätigung der Legitimation (also schon nach dem erfolgreichen Übermitteln des Antrages) bereits am 21. APRIL bekommen! Nachdem ich zweimal eine leicht genervte email geschickt habe, habe ich vor 1 Monat zumindest den Hinweis bekommen, dass der Antrag noch geprüft wird.
    Ich bin mehr als enttäuscht. Sich groß hinstellen und über die Medien verbreiten, wie toll man doch ist mit der SOFORT(hahaha)Hilfe, macht mich einfach nur wütend!
    Ich finde es beschämend für eine Stadt wie Hamburg, dass man so stümperhaft arbeitet und die Wirtschaft hängen lässt.
    Zum Glück hat uns unsere Hausbank innerhalb von 1 Woche (!!!) unbürokratisch helfen können.
    Hamburg – du kannst dir deine SOFORThilfe sonst wohin stecken!

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  40. Autorin schreibt:

    Habe am 27. Mai nur die 2500 Euro Soforthilfe beantragt – und vergangene Woche, Anfang Juli, mal die Hotline angerufen, was man denn unter Soforthilfe verstehen würde, da bis heute nix bei mir angekommen sei? Der Mitarbeiter hat Referenznr., E-Mail-Adresse notiert und wollte mit dem Hinweis „Die melden sich schnellstmöglich bei Ihnen“ alles weiterleiten. Tja, niemand hat sich gemeldet. Und inzwischen läuft für KÜnstler in HH die 2.000-Euro-Starthilfe an … Abgesehen davon, dass freie Journalisten i.d.R. keinen Sozialversicherungsnachweis haben – der aber gewünscht wird – und die Rentenversicherung nun eine komplette Rentenbeitragsübersicht schickt, ist das Ganze mehr als ärgerlich.

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  41. Hans schreibt:

    Seit 12.04. beantragt und noch immer kein Geld oder Bescheid. Die Erfahrungen mit der Hotline und emails mit Nachfragen zum Bearbeitungsstand sind hier ja ausreichend beschrieben. Selbst die Einschaltung einer Bürgerschaftsabgeordneten brachte keinen Erfolg. Ich kenne aus meinem Umfeld noch drei weitere Firmen wo das ebenso ist. Wie sieht es bei Euch aus ?

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    1. Max Hilgarth schreibt:

      Hallo Hans,
      ich habe gerade eine Presseanfrage erhalten von einem Fernsehsender, auf die Dein Bericht sehr gut passt. Wärst Du bereit für ein Interview? Wenn ja, melde Dich bitte bei mir. Du erreichst mich unter info@vgsd.de. Danke.
      Herzliche Grüße
      Max

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  42. Meier schreibt:

    Corona Soforthilfe abgelehnt – meine Tätigkeit im Nebenerwerb ausgeübt wurde…ist das ein Grund?

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  43. Milan V schreibt:

    Mitte Mai beantragt, immer noch nichts. Ich habe versucht am Telefon eine Rechtsbelehrung einzuholen… Was ich bekommen habe war ein sehr wirrer bzw. sprunghafter Monolog.

    Fühle mich benachteiligt.

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  44. Stephanie schreibt:

    Ich habe Ende Mai die Soforthilfe für Soloselbständige (2500,-) beantragt und am 22. 7. einen Brief zu einer Anhörung erhalten, in der um mehr Zahle/Daten für meine Arbeit/Praxiskosten gebeten wird.

    Es wurde bereits angedeutet, dass ich wahrscheinlich keinen Anspruch haben werde. Denn es ginge nicht um Umsatzrückgänge sondern umd die Kostenerstattung der realen Kosten meiner Praxis. Die sind jedoch sehr gering, da ich keine externen Mietkosten habe, ich arbeite von zu Hause aus. Leider konnte ich nicht auf Telefon oder Zoom umstellen, da von März bis Juli die Wohnung unter meiner saniert wurde, ich hier mit Ohrstöpseln herumsaß und fast wahnsinnig wurde von all dem Lärm. Meine Arbeit braucht Ruhe und meine volle Präsenz. Das war zu der Zeit nicht gegeben.

    Einen Teil der Betriebskosten wird von Hartz IV mit angerechnet: 50% Telefon, Bankgebühr, ein bisschen Werbung darf ich auch haben!, usw.

    Meine Frage ist nun, soll ich den Antrag trotzdem laufen lassen oder macht es keinen Sinn? Bis Mittwoch habe ich noch Zeit, mich zu entscheiden. Bisher konnte ich noch keine Information erhalten, wie sich die Soforthilfe auf mein Hartz IV auswirken wird. Wieviel von den angerechneten Betriebskosten muß ich zurückzahlen?

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  45. Frank schreibt:

    Ich habe den Antrag Ende Mai gestellt, die Legitimation ist ca. 2 Wochen später erfolgt. Bis heute habe ich keinen Bescheid und kein Geld erhalten. Die zweimalige Anfrage über den Bearbeitungsstand wurde immer nur mit dem automatisch Antwortschreiben beantwortet. Es sieht also so aus, als ob der Antrag bearbeitet wird. Bin mal gespannt, wie das ausgeht. Solange man nur sein eigenes Schicksal betrachtet hat, fühlte es sich an wie Frust und Wut. Nach dem Lesen der vorangegangenen Kommentare kommt eine noch größere Fassungslosigkeit und Ohnmacht hinzu.

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  46. Irina schreibt:

    Hier kommt nun meine kleine Geschichte.
    Ich arbeite als freie Übersetzerin fr/it>de und da ich viel im Bereich Tourismus mache (Hotel-Websites und so), war ich sehr stark von den Einschränkungen in Europa betroffen. Da ich zuhause arbeite, habe ich keine Betriebskosten, jedoch habe ich die 2.500 € vom Land Hamburg beantragt.
    Antrag gestellt Ende April, ca. eine Woche später über die App legitimiert. Vor einer Woche ein Schreiben erhalten, dass mein letzter Einkommenssteuerbescheid als Nachweis benötigt wird, diesen sofort elektronisch eingereicht. Wenige Tage später waren die 2.500 € dann auf meinem Konto.
    Ich bin froh, diese Hilfe erhalten zu haben, auch wenn sie mein finanzielles Loch nur zum Teil stopft. Von SOFORThilfe kann ohnehin keine Rede sein, da zwischen Antragsstellung und Auszahlung drei Monate lagen. Hätte ich keine finanziellen Reserven, wäre das Geld viel zu spät gekommen.
    Ich wünsche allen noch Wartenden, dass sie nicht mehr lange warten müssen.

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  47. Erich schreibt:

    Beantragt hatte ich die Hilfe am 24.05.2020. Der Identitätscheck einige Wochen später war erfolgreich. Auf meine letzte Nachfrage bei der Hotline wurde mir mitgeteilt, dass Briefe mit der Anforderung weiterer Informationen versendet Mitte Juli würden. Meinen, der sehr formal und teils drohend klang, habe ich drei Tage später erhalten, d.h. am 22.07..2020. Das beiliegende Formular habe ich mit Unterstützung meines Steuerberatungsbüros ausgefüllt, 2 BWA und den letzten EKSt-Bescheid ergänzt und das Ganze an die im Schreiben angegebene E-Mail-Adresse der BWI-Hamburg gesendet.
    Eine Eingangsbestätigung meiner E-Mail habe ich nie bekommen und seitdem nichts mehr – weder von der IFB noch von der BWI-Hamburg gehört. Leider gibt es offenbar keine Beschwerdestelle in diesem Verfahren. Fast 30 Minuten habe ich am Telefon auf einen Kontakt mit der Hotline gewartet. Die freundliche Mitarbeiterin hat nun immerhin eine E-mail an das Backoffice gesendet, um auf meinen Antrag aufmerksam zu machen. Ob und wann ein Bescheid kommt, konnte sie mir nicht sagen. Deutlich wird, dass Hamburg sich offenbar nicht hinreichend auf den Ansturm von Anträgen eingestellt hat und nicht die benötigten Personalressourcen geschaffen hat.

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