Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

Erfahrungsaustausch: Corona-Hilfen für Selbstständige in Hessen

Wappen von Hessen, Abbildung: skeeze, Pixabay

 

Hier wollen wir gemeinsam mit euch erarbeiten, was über die Bedingungen und Vergabepraxis der Corona-Hilfen für in Hessen ansässige Selbstständige bekannt ist.

(Neben einem eigenen Länderprogramm vergibt Hessen auch die Zuschüsse des Bundes. Zu den hierfür bundesweit einheitlich geltenden Rahmenbedingungen haben wir eine eigene Seite zum Erfahrungsaustauch eingerichtet.)

 

Bitte hilf mit…

… indem du deine Fragen und Antworten zu diesem Thema, deine Erfahrungen, von offizieller Seite erhaltene Auskünfte usw. unten per Kommentar mit den anderen Mitgliedern teilst – am besten mit Link auf die Quelle (wenn es eine gibt).

Unser Plan ist, die wichtigsten Fakten und Tipps dann hier als Beitrag zusammenzufassen. Danke fürs Mitmachen!

! Achtung ! Phishing-Mails

Achtung! Derzeit sind Phishing-Mails im Namen der Bundesländer unterwegs, die an Soforthilfe Empfänger gerichtet sind. Weder die Mails noch die darin enthaltenen Formulare stammen von der Landesregierungen. Empfänger dieser Phishing-Mail sollten die gesendeten Dateien in der Anlage auf keinen Fall öffnen.
Aktuell sind Fälle in folgenden Bundesländern bekannt:
– Bayern,
– Baden-Württemberg,
– Rheinland-Pfalz und
– Nordrhein-Westfalen.

In Hessen kommen die E-Mails in der Regel von „coronahilfe@rpks.hessen.de“. Alleine die Absenderadresse ist aber kein Beweis der Echtheit der E-Mail. Bisher haben die offiziellen E-Mail vom RP Kassel immer auch Ihre Antragsnummer im Betreff. In keinem Fall sollten Sie Detailinformationen per E-Mail zurücksenden. Nutzen Sie immer das offizielle Upload-Portal in Hessen wenn Sie persönliche Daten an das Regierungspräsidium übersenden. 

Hieran können Sie mögliche Phishing-Mails erkennen. Unter den offiziellen Seiten der Bundesländer finden Sie weitere Informationen.
Sind sie unsicher, ob es sich um eine Phishing-Mail handelt schreiben sie Details gerne hier in den Kommentar oder direkt eine E-Mail an den Seitenpaten: he@vgsd.de

Vereinbarkeit Länder- mit Bundesprogramm

Die Soforthilfe, eine Kombination aus Bundes- und Ländermittel, soll die hessischen Wirtschaftsakteure, die unverschuldet infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Situation bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht aus eigener Kraft ausgleichen können, unterstützen. Daher soll ein einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt werden.
Dieser Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, kann z.B. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä. verwendet werden.
Bei „sonstigen Eigenmitteln oder Liquiditätsmaßnahmen“ sowie „vorhandenen liquiden Mitteln“ handelt es sich um die tatsächlichen Einnahmen oder realisierbare Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb und verfügbare betriebliche Kreditmittel.

Wer bekommt wie viel

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) und beträgt bis zu:
Bis zu  5 Beschäftigte10.000 Euro für drei Monate,
Bis zu 10 Beschäftige20.000 Euro für drei Monate,
Bis zu 50 Beschäftigte30.000 Euro für drei Monate.

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen. Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:
Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3
Auszubildende oder in der beruflichen Ausbildung stehende Personen mit Lehr- oder Berufsausbildungsvertrag (pro Person 1 VZÄ)

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderhöchstbeträgen.

Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der Definition der EU in Bezug auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfolgt.

Voraussetzungen

Anträge können von:

  • gewerblichen Unternehmen,
  • Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft,
  • Sozialunternehmen in der Rechtsform einer GmbH, die vom Finanzamt als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft im Sinne des § 5 Absatz 1 Nr. 9 KStG anerkannt wurden, sowie
  • Selbstständigen, von Soloselbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen
  • mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, mit Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson in Hessen.In Anlehnung an eine Definition der EU in Bezug auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verstehen wir als Unternehmen „jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.“ Hierzu zählen auch gemeinnützige Sozialunternehmen, sofern diese aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen.

gestellt werden.

Für das gesamte Unternehmen mit allen Betriebsstätten darf nur einmal ein Antrag auf die Förderung des Landes Hessen gestellt werden. Es darf nicht für jede Betriebsstätte ein Antrag gestellt werden. Auch nicht für Betriebsstätten in anderen Bundesländern. Der Antrag ist daher im Bundesland des Hauptsitzes des Unternehmens gestellt werden.

Vereine, die einen dauerhaften wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten, können für diesen Geschäftsbetrieb die Soforthilfe für kleine Unternehmen beantragen (das Betrifft z.B. eine vom Verein betriebene Gaststätte).
Für Kosten im ideellen Bereich kann die Soforthilfe für kleine Unternehmen nicht in Anspruch genommen werden. Allerdings gibt es ab dem 20.04.2020 ein separates Förderprogramm zur Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit.
Die Antragstellung ist ab 01.05. möglich.

Darf ich private Ausgaben berücksichtigen?

Um den Zuschuss zu erhalten muss in Folge der Corona-Krise ein massiver finanzieller Engpass im betrieblichen Bereich entstanden sein. Private Rücklagen, wie z.B. die Lebensversicherung, müssen nicht aufgebraucht werden, um den Zuschuss zu beantragen.

Allerdings dürfen Soforthilfen nicht für den eigenen Lebensunterhalt eingesetzt werden. Soforthilfen dienen ausschließlich zur Überbrückung betrieblicher Liquiditätsengpässe. Ihr Ziel ist die Vermeidung von Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten in bisher gesunden Unternehmen infolge der Corona-Pandemie. Sie dürfen daher nicht der Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts dienen.

Auch Solo-Selbständige, Einzelunternehmer und Einzelunternehmerinnen dürfen die Soforthilfe nur für die laufenden Betriebsausgaben verwenden. Allerdings müssen Sie nicht auf Ihre privaten Eigenmittel zurückgreifen, bevor Sie die Soforthilfe in Anspruch nehmen können. Benötigen sie zusätzlich Hilfe bei den Kosten der Lebenshaltung, können sie die Grundsicherung nutzen, die beim jeweiligen Jobcenter zu beantragen ist. Die Voraussetzungen dafür sind erheblich erleichtert worden. Antragstellerinnen und Antragsteller müssen derzeit weder ihr Vermögen offenlegen noch antasten. Diese Ausnahmen gelten für sechs Monate. Die Grundsicherung kann durchaus neben der Soforthilfe bezogen werden.

Weitere Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Grundsicherung finden Sie hier.

Antragstellung

Das Antragsverfahren ist einstufig. Anträge auf Förderung können über eine Online-Antragsplattform an das Regierungspräsidium Kassel gerichtet werden. Sie können Ihren Antrag täglich – von Montag bis Sonntag – zwischen 6 und 24 Uhr online einreichen. Aus technischen Gründen ist das Online-Formular von 0 bis 6 Uhr nicht erreichbar.

Sollten Sie beim Ausfüllen des Antrags technische Probleme haben, dann schreiben Sie an coronahilfe-technik@rpks.hessen.de

Erforderliche Unterlagen

Wie die letzten Tage seit der Öffnung der Online-Antragsplattform gezeigt haben herrscht eine hohe Nachfrage. Um keine Serverkapazitäten zu blockieren, wird das Online-Formular nach 30 Minuten ohne Eingabe deaktiviert. Ihre Angaben werden in dem Fall nicht gespeichert, und Sie müssten von vorne beginnen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vor dem Ausfüllen des Formulars vorbereiten.

Eine Anleitung zur Ausfüllhilfe des Antrags findet ihr hier.

Der Grund des Liquiditätsengpasses

Der Grund wird im Antrag unter Nr. 5 „Grund des existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass (kurze Erläuterung)“ als Freitext angegeben und sollte nicht zu kurz sein – auch wenn „kurze Erläuterung“ zu lesen ist.

Der häufigste Fehler ist, dass an dieser Stelle auch Personalkosten und private Ausgaben genannt werden – beides ist nicht Förderfähig durch die Soforthilfe und führt lediglich zu einer längeren Bearbeitungsdauer und Rückfragen.

Wichtig ist, dass aus der Begründung ersichtlich ist, das der Betrieb ohne die Corona-Krise keine Liquiditätsschwierigkeiten hätte, warum genau durch die Krise wie viel Einnahmen fehlen und das dadurch die Sachkosten wie Miete, betriebliche Kredite und Leasingraten jetzt oder in naher Zukunft in welcher Höhe nicht mehr selbst gedeckt werden können.
Je genauer die Zahlen angegeben werden können, desto besser. Schätzungen oder gerundete Zahlenwerte können zu Nachfragen und Verzögerungen führen!

Die wichtigsten Fakten und Tipps

Offizielle Informationen der Landesregierung:

Kontaktdaten RP Kassel für notwendige Rückfragen

Das Regierungspräsidium kann für Rückfragen per E-Mail und Telefon 0800-555 4666 (täglich von 8 bis 20 Uhr) erreicht werden.
Die tatsächliche Erreichbarkeit ist nach den mir vorliegenden Rückmeldungen unterschiedlich und manchmal sehr schwer. Eine Kammer hat als Rückmeldung gegeben, dass die Telefonnummer auch mal abgeschaltet wurde.

Zudem muss man sich darauf einstellen, dass die Mitarbeiter der Behörden und Kammern arbeitsmäßig durch die aktuelle Situation ebenfalls sehr stark eingebunden und zudem unterschiedlich tief in die Materie eingearbeitet sind. Dennoch geben sie Ihr Bestes um zu unterstützen.

Wenn technisch etwas nicht stimmt, dann ist die E-Mail coronahilfe-technik@rpks.hessen.de die richtige Wahl.

Alle IHK in Hessen auf einen Blick:

Seitenpate

Frank Scheele ist beruflich Coach und Steuerberater.

Frank hat die Seitenpatenschaft ehrenamtlich übernommen. Er liest eure Kommentare und informiert sich unabhängig davon über die Entwicklungen im Bundesland – und pflegt wichtige Links, Tipps, wiederkehrende Erfahrungen usw. in den Beitrag oben auf, damit du dir einen schnellen Überblick verschaffen kannst. Er ist für vertrauliche Hinweise unter he@vgsd.de per E-Mail erreichbar. Im Zweifelsfall aber bitte Informationen lieber unten als Kommentar schreiben, damit sie allen zur Verfügung stehen!

247 Kommentare

  1. Heike Sommerkorn schreibt:

    Hallo liebes VGSD Team,
    hier ein Ausschnitt aus der Seite des Regierungspräsidiums Kassel zur Beantragung der Fördergelder in Hessen:
    „Ein alleiniger Verweis auf die Corona-Krise und die damit einhergehenden gravierenden Nachfrage- und Produktionsausfälle, unterbrochene Lieferketten, Stornierungswellen, Honorarausfälle, massive Umsatzeinbußen und Gewinneinbrüche sind kein ausreichender Grund für eine Förderung. “
    und der Ausfüllanleitung für den Förderantrag:
    „Den Betrag, den Sie benötigen. Bitte beachten Sie: Es geht nicht um Ihren Verdienst- oder Einnahmeausfall, sondern um den Liquiditätsengpass– also um laufende Verpflichtungen wie etwa Büromieten oder Leasingra-ten, die Sie aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr erfüllen können. “

    Das bedeutet nur mit Hartz IV können Lebenshaltungskosten, Miete und KV Betrag bestritten werden.

    Ganz herzliche Grüße!

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Heike,

      das stimmt! Der Zuschuss kann z.B. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä. verwendet werden.

      Antworten
    2. Patrick Weiß schreibt:

      Hallo,
      ich habe gestern auch einen Antrag auf Soforthilfe gestellt und fälschlicherweise meine Privatentnahme, bzw. eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1180,- EUR einberechnet. Das Problem: Die Pauschale gilt wohl nur in BaWü, ich komme aus Hessen. Mein Antrag wurde innerhalb von 1 1/2 Stunden bewilligt.

      Jetzt bin ich am überlegen, was ich tun kann um diese unwissentliche Falschangabe zu korrigieren. Das Geld zurück überweisen und den Antrag zurückziehen, bzw. einen neuen Antrag stellen?

      Wo bekomme ich anderweitig Hilfe? Mir sind fast alle Aufträge weggebrochen. Als Freiberufler bleibt wohl nur die Möglichkeit „Corona Hartz 4“ zu beantragen.

      Antworten
  2. Carola von Ammon schreibt:

    Ich habe gerade mit der IHK Kassel telefoniert. Ich bin Soloselbständige und Freiberufler. Laut seiner Ausgabe kann ich auch meine übliche Privatentnahme als Kosten angeben.

    Des Weiteren gibt es keine Einschränkungen für die Soforthilfe, wenn man Elterngeld plus bezieht.

    Gab es Vorjahr noch keine Einnahmen bzw. wenig durch Krankheit, soll man das so begründen.

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Carola,

      in meinem Verständnis dürfen Privatentnahmen nicht als Kosten angegeben werden, da sie gegen die Richtlinien verstoßen würden.

      Hast du bereits einen Antrag eingereicht und schon eine Rückmeldung erhalten?

      Antworten
      1. Carola von Ammon schreibt:

        Den Antrag hab ich bereits eingereicht aber noch keine Rückmeldung erhalten. Mir haben unabhängig voneinander 2 IHK Kassel Mitarbeiter gesagt, dass Privatentnahmen zu den Betriebsausgaben zählen. Ich hatte da explizit nach gefragt. Ich bin jetzt auch etwas verunsichert.

        Antworten
    2. Ute Sprekelmeyer schreibt:

      Hallo Carola, gleichlautende Auskunft habe ich im Telefonat mit der IHK Frankfurt erhalten. Meine Angaben zu Kosten für Krankenversicherung und Alterssicherung (laufender Vertrag) wurden komplett und ohne Reduzierung bewilligt. Allerdings hat der gesamte Ablauf länger als 3 Wochen gedauert, insbesondere von der Bewilligungsmail bis zum Zahlungseingang sind 10 Tage vergangen. Herzliceh Grüße

      Antworten
  3. Igor Reichlin schreibt:

    Hallo zusammen,

    ich konnte heute die PDF-Datei mit dem Antrag zur Soforthilfe von der Seite des Regierungspräsidiums in Kassel gar nicht runterladen, obwohl ich ab der ersten Minute der Freischaltung versucht habe. Jetzt ist der Server von der Seite ganz abgestürzt. Jedenfalls sieht man, dass technisch ist die hessische Regierung gar nicht auf der Höhe der Lage.

    Hoffentlich wird es morgen besser…

    Antworten
  4. C. Wittmann schreibt:

    Die Seite in Hessen (RP Kassel) war für mich den ganzen Tag nicht erreichbar, weil die Anzahl der Sessions begrenzt ist. Ich habe es seit heute früh versucht und bin jetzt gegen 20.00 Uhr durchgekommen. Da ich meine Unterlagen vorbereitet hatte, war die Beantragung in 20 Minuten erledigt. Meine Zugangskennung liegt im Bereich zwischen 90000 und 100000, so dass ich davon ausgehe, dass heute bereits über 90000 Anträge gestellt worden sind.

    Antworten
  5. Andrea Boyer schreibt:

    Also Soloselbstständige verdiene ich den größeren Teil meines Einkommens als Freiberuflerin. Ich habe aber auch eine Teilzeitanstellung, die weiterhin besteht. Habe ich so überhaupt einen Anspruch auf Soforthilfe? Sind meine „Notreserven“, die ich mir angespart habe, um „normale“ Engpässe oder eine große Anschaffung bestreiten zu können nun erst aufzubrauchen, bis ich einen Liquidiätsengpass begründen kann, auch wenn seit Anfang März ca. 60 % meiner Einkünfte weg sind? Muss ich jetzt die Beiträge zur BU, Basisrente, Lebensversicherung, Berufshaftpflich und Vermögensschadenhaftpflicht alle beitragsfrei stellen lassen, um mit den verbleibenden 40 % aus meinem Gehalt die Miete und das Essen zahlen zu können?
    Auch würde mich interessieren, welche Konsequenzen es hat, sollte nachträglich festgestellt werden, man sei nicht berechtigt gewesen. Wird dies dann mit einem Bußgeld oder Strafen geahndet?
    Auf den Server des RP Kassel konnte ich heute auch nicht zugreifen. Leider nur Fragen und keinerlei Antworten in Sicht. Danke für eure Hilfe!

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Andrea,

      deine Fragen kann ich dir leider so direkt nicht beantworten.

      Die Frage, welche Konsequenzen es hat, sollte nachträglich festgestellt werden, man sei nicht berechtigt gewesen, ist bestimmt eine Sache die es herauszufinden gilt.

      Bei deinem bestimmten Fall würde ich dir empfehlen, diese an die Hessenweite Hotline weiterzugeben, wenn du das nicht schon sowieso längst gemacht hast.
      Unter der Nummer 0800- 555 4666 – täglich von 8 bis 20 Uhr – kannst du deine Antworten auf deine Fragen und Anliegen sowie weitere Informationen zum Corona-Virus erhalten.
      Du kannst deine Fragen auch unter buergertelefon@stk.hessen.de per Mail stellen.

      Ich hoffe, dass du damit Erfolg haben wirst. Falls du hilfreiche Antworten zu deinen Fragen erhälst, fühle dich frei, diese mit uns per Kommentar zu teilen.

      Antworten
  6. Ute Wolk schreibt:

    Als grosses Manko empfinde ich die Bedingung, erst ALLE privaten Reserven, die nicht in Versicherungen gebunden sind, aufzubrauchen. Dies schließt jegliche Rücklagen für die Ausbildung der Kinder und die Rente ein. Es gibt keinen Euro Selbstbehalt. Das benachteiligt Selbständige gegenüber allen anderen Leistungsempfängern. Hier ist Nachbesserungsbedarf.
    Gleichzeitig lehnen Finanzämter die Steuerstundung nach § 222 ab, wenn der Anspruch auf Zahlung gefährdet ist und verbuchen es unter akzeptablen unternehmerische Risiko. Das alles ist nicht gut in der Ausführung und treibt kleine bisher gut wirtschaftende Firmen in den Ruin. Jeder, der bisher am Limit das Leben genossen hat, darf somit beantragen.

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Ute,

      wir sind auch kein großer Fan von den derzeitigen Richtlinien.

      Aus noch nicht bestätigten Quellen habe ich erfahren, dass einige Bundesländer ihre bisherigenRichtlinien derzeit ändern. Evtl. wir dies in Hessen auch der Fall sein. Hoffen wir mal darauf, dass unsere Politiker auf die Kritik reagieren und sich die derzeitigen Umstände zum Positiven entwickeln. Versprechen können wir jedoch nichts. Es heißt wohl, geduldig sein zu müssen

      Antworten
    2. Carola von Ammon schreibt:

      Dies habe ich in den FAQ des Regierungspräsidium gefunden.

      Müssen private Rücklagen aufgebraucht werden, bevor der Zuschuss beantragt werden kann?

      Um den Zuschuss zu erhalten muss in Folge der Corona-Krise ein massiver finanzieller Engpass im betrieblichen Bereich entstanden sein. Private Rücklagen, wie z.B. die Lebensversicherung, müssen nicht aufgebraucht werden, um den Zuschuss zu beantragen.

      Antworten
  7. Gabriele Fladung schreibt:

    1. Problem: In Hessen kann man die Anträge nicht per E-Mail oder per Post einreichen. In anderen Bundesländern hingegen ist dies durchaus möglich.
    Nicht jede/r Kleinstunternehmer/in verfügt über die erforderliche Ausstattung: PC, Scanner, Smartphone und/oder über die routinierte EDV-Kompetenz, um die Serverabstürze (s.o.) durch zu stehen. Wie viel anders sähe es aus, wenn Unternehmer/innen in Ruhe ein Antragsformulare herunterladen, ausfüllen, ggf. vom Steuerberater, der Wirtschaftsförderung etc. gegenchecken lassen könnten um es dann zu verschicken.
    Gegenwärtig haben nur die ‚Kundigen‘ und die ‚Geduldigen‘ ein Chance, schnell an Liquiditätshilfen zu kommen. Die Probleme mit den begrenzten Zugängen und den Serverabstürzen wurden oben bereits beschrieben.
    2. Problem: Es gibt keine Möglichkeit das vollständige Antragsformular herunterzuladen.
    Damit können offene Fragen, die von der durchaus ausführlichen und verständlichen Ausfüllhilfe nicht beantwortet werden, nicht vorab geklärt werden. Nach 15 Minuten erfolgt die automatische Abmeldung. Fraglich ob alle in dieser Zeit jede/r für sich die erforderlichen Erklärungen verstanden und wahrheitsgemäß beantworten kann. Berater können in der zur Verfügung stehenden Zeit telefonisch nicht helfen, weil sie das Antragsformular nicht kennen. Direkte persönliche Unterstützung am PC ist im Zeichen von Kontaktsperren auf zwei Meter Abstand auch sehr schwierig.
    Fazit: Die Antragstellung in Hessen ausschließlich Online bringt eine Menge von Problemen mit sich. Dringend erforderlich ist, dass das Antragsformular als einfacher Download zur Verfügung steht und dass Anträge auch per E-Mail oder Post eingereicht werden können.

    Antworten
    1. Antworten
  8. Ina Ferber schreibt:

    Hallo, wenn ich die Bedingungen (+Warnungen davor, wie leicht man sich strafbar macht) richtig lese, dann wird das Instrument vielen Beratern, Anwälten, Trainern, Musiklehrern usw. nicht helfen. Der Liquiditätsengpass muss durch betriebliche Ausgaben entstehen. Wer keine GmbH angemeldet hat und sich kein Geschäftsführer-Gehalt ausschüttet und wer keine Mitarbeiter angestellt hat und im Home/Mobile Office arbeitet (keine gesonderte Miete für Büroräume), der hat keine Chance, oder? Auch wenn die Umsätze durch Corona auf Null sind? Damit wären alle Solo-Selbständigen ausgeschlossen, die kein Ladenlokal benötigen und konservativ wirtschaften. Aber ging es nicht gerade darum, Solo-Selbständigen durch die Krise zu helfen? Oder kann man doch, wie in einem der Kommentare zuvor, Privatentnahmen mitrechnen? Wenn ja, in welcher Höhe?

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Ina,

      laut meinem Verständnis dürfen Privatentnahmen nicht als Kosten angegeben werden, da sie gegen die Richtlinien verstoßen würden.

      Unter der Nummer 0800- 555 4666 – täglich von 8 bis 20 Uhr – kannst du Antworten auf deine Fragen und Anliegen sowie weitere Informationen zum Corona-Virus erhalten.
      Du kannst deine Fragen auch unter buergertelefon@stk.hessen.de per Mail stellen.
      Ich hoffe, dass du damit Erfolg haben wirst. Falls du hilfreiche Antworten zu deinen Fragen erhälst, fühle dich frei, diese mit uns per Kommentar zu teilen.

      Antworten
  9. Andreas Lutz schreibt:

    Gestern nachmittag schrieb mir ein Mitglied, seines Wissens sei die Corona-Hilfe (Länderprogramm) in Hessen bereits ausgeschöpft. Ich habe ihn um Nennung einer Quelle gebeten, die er nachreichen möchte. Grundsätzlich sind diese Zuschüsse Kann-Leistungen des Landes, die nach Ermessen vergeben werden und deren Vergabe beendet werden kann, wenn die budgetierten Mittel aufgebraucht sind. Ich erwarte aber in so einer Situation eigentlich, dass das Budget erweitert wird und man nicht einen Teil der Antragsteller im Regen stehen lässt. Falls die Förderung nicht kumulativ zu der des Bundes ist, könnte ich mir auch vorstellen, dass auf die Bundeshilfe verwiesen wird. Das ist jetzt aber Spekulation. Ich bin gespannt auf weitere Kommentare von Antragstellern aus Hessen, die es wahrscheinlich genauer wissen!

    Antworten
    1. VGSD-Redaktionsteam schreibt:

      Ergänzende Information dazu –
      Beim Ausfüllen des Auftrags wurde offenbar gemeldet:
      „Es können leider keine Anträge mehr angenommen werden.“
      Evtl. war ja auch der Server überlastet… heute das gleiche ….

      Antworten
  10. Ute Sprekelmeyer schreibt:

    Hallo liebes VGSD-Team, auch ich bin in 2 Tagen noch nicht weiter als zur Eingabe der persönlichen Daten in das Formular gekommen. Das Tool des RP Kassel bricht nach 15 Minuten ohne Eingabe ab. Als Soloselbstständige im Bereich Training, Beratung und Coaching kann ich meine Tätigkeit ja nun aufgrund der Verfügungen nicht ausüben und werde meine Einnahmeausfälle inkl. Privatentnahme in jedem Fall geltend machen. Danke für die Info aus der IHK Kassel. Lasst Euch nicht entmutigen! VG

    Antworten
  11. Marion Topp schreibt:

    Hallo, mir geht als Beraterin und Dozentin ähnlich, keine hohen betrieblichen Ausgaben, somit greift die Soforthilfe in Hessen nach Rücksprache mit IHK, Steuerberater etc nicht. Es macht mich wütend, dass es diese Unterschiede gibt, dass es zB in NRW anders möglich ist. Das ist eigentlich nicht akzeptabel! Wo kann ich mich beschweren, so dass ich Gehör finde? Eine Nachbesserung muss letztlich kommen!
    Gerne würde ich Erfahrungen mit Bewilligungen von Anträgen lesen, auch evtl unter Angabe von Privatentnahmen. Danke und VG

    Antworten
    1. Antworten
  12. Kirsch schreibt:

    Wer als selbstverantwortlicher Unternehmer/Freiberufler vor der Krise betriebswirtlich sinnvoll gewirtschaftet hat, hat jetzt gemäß der Voraussetzungen keinen aktuten Liquiditätsengpass, Pech gehabt.
    Wessen Schaden/Umsatzverlust wegen Corona vor dem 11.03.2020 entstanden ist, Pech gehabt, wenn die eigenen Auftraggeber/Kunden zur Liquiditätssicherung schneller handelten.
    Das aktuelle Umsatzverluste erst in Monaten, also nicht akut, zu Liquiditätsengpässen führen können, egal.
    Das bereits gestellte Rechnungen wegen einer Schieflage des Kunden vielleicht verspätet oder im worst case gar nicht bezahlt werden, egal – gehen Sie doch zum Rechtsanwalt.
    Das aktuell eine belastbare Umsatzvorschau „Glaskugellesen“ sehr schwierig ist, egal. Glauben wir ernsthaft, daß die anderen betroffenen Unternehmen (unsere Kunden) Zeit haben, eine Flut von Angeboten zur Kenntnis zu nehmen – ab in den Papierkorb. Sorry „Hektische Aktivitäten ersetzen geistige Windstille“
    Und was bei der ganzen Euphorie „es gibt Geld“ komplett übersehen/vergessen wird – a) steuerbarer Zuschuss, b) Beantragung Steuererleichterungen wegen Auswirkungen Coronavirus mit Versicherung richtiger und vollständiger Angaben, sonst Androhung möglicher strafrechtlicher Folgen gemäß Abgabenordnung AO §370 Steuerhinterziehung, §378 Leichtfertige Steuerverkürzung und §371 Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung (Quelle Hessisches Ministerium der Finanzen). Kriminalisierung statt Hilfe.
    Ergebnis:
    Der selbstverantwortlich Vorsorgende ist der mehrfache Verlierer. Danke. Mehr Ahnungslosigkeit kann Politik nicht zeigen.
    Und seit Jahren gibt es über alle Parteien hinweg das grundsätzlich fehlende Verständnis für die Belange von Kleinstunternehmen, Soloselbstständigen und Freiberuflern. In den letzten Jahren wurde nur geredet, aber Nichts erreicht bzgl. der Stichpunkte Rentenversicherungspflicht, Scheinselbstständigkeit, Steuer- und Abgabenquote, …
    Diese Themen bedrohen ständig die Existenz, führen nur zu schwer einstufbaren Risiken für Auftraggeber und Auftragnehmer, sind maßgeblich für die fehlende Liquiditätsreserven bei Kleinstunternehmen, Soloselbstständigen und Freiberuflern.
    Warum begreifen wir Kleinstunternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler nicht, daß wir erkennbar nicht systemrelevant sind.
    Und abschließend – die Gegenfinanzierung steht noch nicht. Wer wird diese bezahlen? Sehen Sie einfach in einen Spiegel.
    Goodbye Deutschland

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Kirsch,

      ich kann deine Frustration absolut verstehen. Es stimmt das Kleinstunternehmer, Soloselbstständige und Freiberufler in den letzten Jahren in der Politik oft den Kürzeren ziehen. Vielleicht benötigt es so einer existenziellen Krise, damit allen Selbstständigen endlich Gehör in der Politik verschaffen wird. Wir von unserer Seite setzen alles daran, dies durchzusetzen.

      Halte durch und bleib gesund!

      Antworten
  13. Ute Bernardi schreibt:

    Hallo, ich habe es gestern geschafft meinen Antrag in Hessen zu stellen. War zwar ein langer Weg bis man überhaupt mal auf die Seite kam, aber dann ging es nach 2 weiteren Abstürzen relativ schnell. Ob bei Soloselbstständigen die Privatentnahmen mitzählen ( Beitrag Krankenversicherung, Miete – nicht nur homeoffice Zimmer, Versicherungen etc.) ist leider unklar und erschliesst sich aus dem Formular nicht.
    Bleibt gesund

    Antworten
  14. Andreas Mock schreibt:

    Heute 20:00 Uhr ohne Stop eingegeben. Lief alles bestens. Kein kopieren/einfügen möglich. Der Text muß eingegeben werden. Bin auf die Antwort gespannt.
    Bleibt gesund und auf dem Sprung

    Antworten
  15. Marc Jacquemin schreibt:

    Ich bin freischaffender Fotograf und wie vielen anderen freiberuflich Tätigen wird mir die Soforthilfe Hessen in der jetzigen Form nicht nutzen. Ich bin im Moment in Kontakt mit zahlreichen anderen Fotografen denen es ähnlich ergeht und wir werden uns heute Mittag überlegen, wie wir auf die Problematik aufmerksam machen können. Aufgrund der Kommentare bei dem Facebook Eintrag https://www.facebook.com/tarek.al.wazir/posts/10157526584342886?__tn__=-R auf der Facebook Seite des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir gehe ich davon aus, daß diesem die Problematik bekannt ist. Vielleicht könnt Ihr dort auch einen Kommentar posten. Es geht nun darum zu zeigen, daß nicht nur ein paar wenige betroffen sind, sondern am Ende wahrscheinlich die Mehrheit der Soloselbständigen, Freiberufler*innen, Künstler*innen etc. in Hessen. Andere Bundesländer haben dies wesentlich besser geregelt.

    Antworten
  16. Corinna Potthoff schreibt:

    Ich kam gestern Nachmittag/Abend ohne Probleme mehrmals auf die Seite. Habe dann spät abends, als ich den Scanner zur Verfügung hatte, meine Angaben und Daten mit einer Wiederholung einkopiert und hochgeladen. Und habe heute eine Mail mit der Bestätigung erhalten.
    Sonnige Grüße

    Antworten
    1. Paola schreibt:

      Ich habe mein Antrag am 3 April gestellt und am 10 April die Bewilligung email erhalten und warte bis heute 1.Mai um eine Auszahlung ich versteh das alles nicht

      Antworten
  17. Claudia Dahnelt schreibt:

    Am 30.3. bin ich trotz mehrmaliger Versuche gar nicht auf die Antragsseite gekommen. Aber am 31.3. morgens hat es dann geklappt. Ich habe sehr detailliert beschrieben, warum ich einen Zuschuss benötige. Einnahmen 2018 und 2019. Weil ich 2019 soviel mehr Gewinn gemacht habe, muss ich mich rückwirkend kranken- und rentenversichern. Mein Yogastudio musste ich am 18.4. schließen. In dieser Woche wären 4 Präventionskurse gestartet, die immer gut besucht sind. Also ein signifikanter Verlust. Ich habe auch meine privaten Lebenshaltungskosten aufgeführt und wie viel Guthaben ich zur Zeit habe und wie viel ich brauche, um all diese Kosten begleichen zu können. 20 Minuten nach dem ich meinen Antrag abgegeben habe, habe ich die Mitteilung erhalten, dass der Antrag genehmigt wurde und ich den Zuschuss in den nächsten Tagen erhalte!!! Wahnsinn!!

    Antworten
  18. Peter Frost schreibt:

    Stimme dem Vorredner Jacquemin zu: „Aufgrund der Kommentare bei dem Facebook Eintrag https://www.facebook.com/tarek.al.wazir/posts/10157526584342886?__tn__=-R auf der Facebook Seite des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir gehe ich davon aus, daß diesem die Problematik bekannt ist. Vielleicht könnt Ihr dort auch einen Kommentar posten“

    Hinterlasst eure Kommentare bei Facebook, involviert euren Bundes/Landtagsabgeordeneten und tretet in Kontakt. Wir müssen unserer Stimme Gehöhr verschaffen.

    Antworten
  19. Michael Oerter schreibt:

    Hallo, nach einigen Besetztversuchen war die Leitung am 31.03. nach 23 Uhr frei. Ausfüllen einwandfrei geklappt, Antragseingang kam per Mail mit der PDF zum ausdrucken, unterschreiben und scannen. Soweit so gut, aber beim wieder hochladen des Scans kam eine Fehlermeldung „falsches Format oder unzulässige Größe“. Ich habe dann festgestellt, dass mein Scanner auf fein gestellt war und die PDF über 3 GB groß war (angegebene Grenze) Ich also den Scan gleich nochmals etwas geringere Auflösung (jetzt 2 GB) gemacht und den Antrag neu hochladen wollen, keine Verbindung mehr. Ließ sich auch nicht mehr aufbauen. Im laufe des nächsten Vormittags am 1.4. habe ich die Verbindung wieder bekommen. Hochladen hat dieser geklappt. Aber lediglich eine Meldung, man kölnne das Fenster jetzt schließen, keine EIngangsbestätigung oder Mail. Seit dem habe ich nichts mehr gehört. Liegt der Antrag jetzt dort, noch mal hochladen wäre er ja vielleicht zweimal da, ist ja nicht Sinn der Sache. Bin deswegen etwas stutzig geworden, weil oben jemand schrieb, dass er nach 1 1/2 Stunden schon den Bescheid hatte. Und hier am Abend des 3.4. noch keine Reaktion.Ist die Bearbeitungszeit so lange geworden oder vielleicht der Antrag doch nicht dort? Anrufen soll man ja nicht.

    Antworten
    1. Carola Frieß schreibt:

      Hallo Michael,

      ich habe den Antrag am 31.03. gestellt und auch übertragen. Gestern Mittag kam eine Email das es Rückfragen gibt. Ich sollte die Rückseite vom Ausweis schicken. Dass war jedoch über den angehangenen Link nicht möglich da es nur ein Kommentarfeld war. Kommentar gestern Abend eingetragen und abgeschickt. Heute morgen 07:11 Uhr kam eine Email dass dem Antrag stattgegeben wurde.
      Wenn tatsächlich nach FIFO abgearbeitet wird solltest Du in Kürze eine Info bekommen.
      Ich drücke die Daumen!

      Antworten
      1. Marion schreibt:

        Guten Morgen Frau Frieß.
        Ich habe Heute Morgen auch eine nsolche Mail bekommen. Leider kein Link zum Log in.
        Wie haben Sie das denn dann im Nachgang gemacht. Wo haben Sie denn die Fragen … gefunden.
        Ich haben bereits per Mail geantwortet und bekommen nun keine Rückantwort.

        Bin Dankbar für einen Hinweis wie es gehen soll.

        Bleibt GESUND

        liebe Grüße Marion Wehner

        Antworten
        1. Carola Frieß schreibt:

          Hallo Frau Wehner,
          ich habe als erstes gedacht das der Link folgt wenn man was einträgt und dies getan. Auf weiter geklickt, dann war ich wieder ausgeloggt. Ich habe mich erneut angemeldet und in das Feld eingetragen dass man mir bitte einen Link zum hochladen senden soll oder eine Info wohin ich die Datei schicken soll. Darauf kam keine Antwort, dafür dann Samstags die Bestätigung.
          Vielleicht tragen Sie auch einfach am eine Info dazu ein und es führt zum Erfolg.

          Ich drücke die Daumen!

          Viele Grüße,
          Carola Frieß

          Antworten
        2. Carola Frieß schreibt:

          oh, ich sehe gerade, Ihnen fehlt sogar der Link zum anmelden. Der war bei mir in der Mail enthalten. Sorry, das habe ich falsch gelesen. Haben Sie versucht den Link zu nutzen der beim Antrag dabei war? Nur eine Idee…

          Antworten
  20. Martina Brückner schreibt:

    Hallo Michael,
    Ich habe das gleiche Problem ! Antrag hatte ich bereits am Montagabend- 30.04.2020 verschickt mit den gleichen Meldungen und auch keine Bestätigungsmail über den Zugang des eingespannten unterschriebenen Antrages erhalten. Gestern – 03.04.2020 habe ich bei der Hotline angerufen. Die sagten, dass es keine Bestätigungsmail dazu gäbe, könnten aber auch keine Aussage darüber treffen, was mit meinem Antrag ist.. Sie wären nur Hotline-Mitarbeiter, die keinen internen Zugang zu den Anträgen hätten. Sie warten aber darauf. Und ich solle bis Mittwoch kommender Woche warten.. Bin auch etwas unruhig ! Wer hat denn noch solche Erfahrungen ? Und was ist nun zu tun ? Ich überlege wirklich, den Antrag noch einmal zu verschicken .

    Antworten
    1. Michael Oerter schreibt:

      Hallo Martina, danke für die Antwort, das ist für mich doch etwas beruhigend, zu wissen, dass ich nicht der Einzige bin. Ich könnte mir vorstellen, dass es zwar bei den ersten am Mointag schnell ging, aber ich habe ja erst Dienstag Abend bzw. Mittwoch Vormittag eingereicht. Warscheinlich war bis dahin die Pipeline voll. Warten wir einfach noch ein paar Tage ab. Nochmal einreichen könnten wir ja auch in einer Woche. Viele Grüße und Durchhaltevermögen.

      Antworten
      1. Til Hagendorn schreibt:

        Hallo Martina und Michael,

        ich kann eure Unruhe nachvollziehen. Jedoch würde ich euch empfehlen, falls eure Liquidität bis dahin reicht, bis Mittwoch zu warten. Falls ihr bis dahin immer noch keine Bestätigung erhalten habt, würde ich euch raten, den Antrag neu zu stellen. Leider scheint es so, als ob manche Bundesländer den eingereichten Anträgen administrativ nicht mehr nachkommen, sodass es an manchen Stellen zu Verzögerungen kommen kann.
        Es sollte jedoch keine Panik aufkommen. Die Soforthilfe des Bundes und der Bundesländer sind dafür geschaffen worden, jedem im Not zu helfen. Falls die Anfragen die Kapazität der Soforthilfepakete überschreitet, ist davon auszugehen, dass diese nachträglich aufgestockt werden

        Antworten
  21. Martina Brückner schreibt:

    Til, vielen Dank für Deine Antwort.
    Neueste Info auch für Michael : Heute Morgen um 9 Uhr kam eine Mail, dass noch eine Frage besteht . Habe sie dann schnell beantwortet und gerade eben gab es den Bescheid, dass mein Antrag bewilligt wurde.
    Ich denke bei dir wird es auch nur um eine Frage gehen – aber vielleicht hast du ja auch schon den positiven Bescheid. Toi,toi,toi

    Antworten
  22. Irmgard Pipp schreibt:

    Hallo,
    in der resultierenden PDF-Datei fehlten Steuernummer und Firmenart.
    Deshalb habe ich den Antrag noch mal ausgefüllt und siehe da, ich wurde auch nicht danach gefragt.
    Wo liegt der Fehler?

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Das scheint mir ein Software-Fehler zu sein. Gibt es weitere Personen die das Gleiche erfahren haben? Bitte um Feedback!

      Antworten
      1. Marika Hildebrandt schreibt:

        Hallo, bei mir lag das gleiche Problem vor. Ich habe den Antrag bereits am 31.03. abgeschickt und noch keine Nachricht. Habe zweimal bereits angerufen, aber die Hotline kann nicht weiterhelfen, da die keinen Einblick in die Aktenzeichen haben. Sehr schwach! Würde manche Wartezeit erleichtern, wenn man wüsste, ob man überhaupt schon in Bearbeitung ist…

        Antworten
  23. Gregor Arz schreibt:

    Ich habe regen Austausch über das Formular mit der Kasseler Behörde. Nach meinem anfänglichem Antrag musste ich einen Vergleich meiner Einnahmen von Jan. – Feb. 2019 und 2020 und eine Auflistung meiner Kosten angeben. Über das dortige Formular ging das nicht, da man in das dortige Textfeld nur maximal 512 Zeichen angeben konnte. Also habe ich eine E-Mail geschrieben.

    Danach teilte man mir mit, dass ich als Soloselbständiger nicht gleichzeitig meine Kosten als selbst. Software-Entwickler und meinem Gewerbe als Vertrieb geltend machen könne. Weiterhin wurden mir Kosten für eine Unfallversicherung nicht angerechnet, obwohl dies von meinen Kunden üblicherweise verlangt wird.

    Natürlich bin ich froh, dass es überhaupt eine Hilfe gibt, aber dass man die Kosten für mein Gewerbe nicht anrechnet finde ich befremdlich. Schließlich muss ich Gewinne aus dem Gewerbe auch versteuern.

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Gregor,
      bei einem solchen Fall empfehle ich, sich an die Politiker aus seinem Wahlkreis (egal ob Land oder Bund) zu wenden. Unter https://www.abgeordnetenwatch.de/ kann man seine Abgeordneten finden und anschreiben. Dort sollst du deine persönliche Situation schildern und warum du bisher nicht von den Staatshilfen profititierst. Dort bekommst du in der Regel eine Rückmeldung und weist gleichzeitig auf existierende Probleme hin. Das empfehle ich übrigen jeden hier, der die Soforthilfe nicht angemessen findet.

      Antworten
  24. Marc Jacquemin schreibt:

    Zuallererst denkt bitte dran, an der Umfrage des VGSD zur Soforthilfe teilzunehmen. Die Umfrage ist hervorragend gemacht, danke dafür!

    https://www.surveymonkey.de/r/L8FH287

    Ich habe bereits an mehrere Bundestagsabgeordnete aus meinem Wahlkreis geschrieben und aktuell eine Antwort erhalten. Leider ergibt sich daraus nichts neues. Insgesamt wirkte das Ganze wie eine Copy/Paste Antwort. Einer aus unserer Runde wird heute oder morgen Abend in der hessenschau zu dem Thema zu sehen sein. Ich werde mich später dransetzen und einen Text für eine Petition bei change.org o.ä. starten.
    Grundsicherung ist keine Option. Wir haben uns die Anträge mal angesehen. Lebt man in einer Lebensgemeinschaft und ist die Partnerin / der Partner auch selbstständig, dann ergeben sich alleine dafür 86 Seiten an Formularen. Das ist also die vereinfachte Grundsicherung, wie sie von Herrn Al-Wazir angepriesen wird. Lustig werden die Schufa Einträge werden, bzw. die internen Vermerke der Banken. Wer Grundsicherung beantragt, kann sehen, wo er seinen nächsten Kredit herbekommt oder einen Dispo auf dem Girokonto. Der Irrsinn ist in diesem hervorragenden Artikel beschrieben:
    https://www.sueddeutsche.de/kultur/corona-grundsicherung-kuenstler-1.4856790

    Nein, wir werden keine Grundsicherung beantragen, wir fordern eine Soforthilfe, wie sie z.B. ursprünglich in Berlin galt! Dann darf nur niemand zu kurz kommen. Ich empfehle Euch den Artikel dazu:
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/coronahilfe-fuer-kleinunternehmen-wer-zu-langsam-war-muss-auf-5000-euro-verzichten-berlin-stellt-landeshilfen-ein/25715272.html?ticket=ST-730384-0LPHaZuB0sSiqtuJu2wl-ap6

    Der hessische Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) sagt in einem Artikel der hessenschau folgendes:. „Die Summe macht aber auch deutlich: Wir helfen schnell, unkompliziert und stellen ausreichend Geld zur Verfügung.“ Das wolle die hessische Regierung auch in Zukunft beibehalten, „denn wir müssen und können es uns leisten“, so Boddenberg.

    https://www.hessenschau.de/wirtschaft/250-millionen-euro-soforthilfe-ausgezahlt—viele-antraege-lueckenhaft,soforthilfe-zwischenbilanz-100.html

    An diesen Worten wird sich die hessische Landesregierung messen lassen müssen, genauso wie die Bundesregierung an den Worten von Olaf Scholz, man werde die Kleinunternehmer*innen, Freiberufler*innen und Soloselbstständigen nicht alleine lassen.

    Antworten
  25. Thomas Müller schreibt:

    Hallo. Ich habe meinen Antrag am 1.4. gestellt und der Eingang des Antrages wurde bestätigt.
    Ich warte seitdem auf irgendeine Reaktion. Bin ich nach 9 Tagen „zu nervös“ und das ist normal?
    Oder sollte ich, was auch immer tun ? Geht das Anderen auch so ?

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Thomas,

      i.d.R. heißt es dazu folgendes: „Der Zuschuss wird so schnell als möglich ausgezahlt. Sie können die Zeit bis zur Bewilligung des Antrags dadurch reduzieren, indem Sie alle Unterlagen als Upload zur Verfügung stellen. In diesem Fall wird die Zeit von der Antragsbearbeitung bis zur Auszahlung nur wenige Werktage betragen.“

      Wie es deinem Fall aussieht, braucht dein Antrag etwas länger für die Bearbeitung. Das mag an den vielen Anträgen liegen, die noch einmal in den letzten Tagen eingegangen sind, und nun zu Verzögerungen in den Auszahlungen der Soforthilfen führen.

      Da bei dir schon neun Tage seit Antragstellung und Antragsbestätigung vergangenen sind, würde ich dazu raten, beim Regierungspräsidium Kassel nach dem aktuellen Status deines Antrags nachzufragen. Hierbei ist folgendes zu beachten: „Das Kundenzentrum ist bis auf weiteres geschlossen. Auch können Sie derzeit nicht telefonisch mit der Sachbearbeitung verbunden werden.
      Sie können sich auch mit Ihren Zugangsdaten in das Online-Portal einloggen.
      Ihre Zugangsdaten finden Sie am Ende des an Sie gerichteten Schreibens.
      Sie können uns auch schriftlich per E-Mail oder Fax unter Angabe Ihres Aktenzeichens erreichen.“

      Im Optimalfall regelt sich das Problem von selbst und das Geld ist am Montag auf deinem Konto…hoffen wir mal das Beste!

      Antworten
    2. Thomas Müller schreibt:

      Hallo Carsten (Bansmer)
      Haargenau das gleiche bei mir. 31.3. Bestätigung des Eingangs meines Antrages.
      Am 10.4. Antrag wurde stattgegeben, das „Geld haben sie in wenigen Tagen auf dem Konto“.
      Ebenso die Nachricht, „Bescheid geht in wenigen Tagen raus.“
      Bis heute kein Geld, kein Bescheid. Und etwas hochladen kann man auch nicht mehr,
      der Zugang ist dicht. (Der Antrag ist ja auch durch.)
      Auch ich habe reine Betriebskosten dargelegt, keine Privatentnahme aufgeführt.
      Für 3 Monate, von denen 2 bald vorbei sind. Und meine Einnahmen auf meinen Kunsthandwerkermärkten
      und Töpfermärkten fallen minimum bis 31.August aus.Und man hängt in der Luft.
      Ist das die große Anzahl der Vorgänge die eben seine Zeit braucht…oder ist das Geld sonstwohin überwiesen worden,……abgegriffen wie in NRW ??
      Mein Liquiditätsengpass weitet sich zu einer Existenzfrage aus. Keine Einnahmen um die Miete, den Strom,meine Krankenversicherung un Ähnliches zu zahlen. Mein Geschäft ist bis 31.August geschlossen worden. Und die Nerven liegen blank.

      Antworten
  26. Gaby Meyer schreibt:

    Hallo, auch wir haben bisher nichts gehört. Der Antrag wurde am 31.03.20 gestellt und seither keine Reaktion. Haben schon überlegt, das ganze nochmal neu zu beantragen, geht das überhaupt, macht das Sinn?

    Antworten
  27. Frank schreibt:

    Hallo…hat hier jemand Erfahrung wie lange die durchschnittliche Bearbeitungszeit ist?
    Ich lese bei einigen am gleichen Tag, andere warten seit mehr als einer Woche.
    Viele schreiben auch weiter keine Infos wie es weiter gegangen ist.
    Würde mich über Mitteilungen freuen.

    Antworten
  28. Ibrahim Kuzu schreibt:

    Hallo, auch ich warte verzweifelt auf die „SOFORT“-Hilfe, von der jegliche Spur fehlt. Ich habe meinen Antrag mit allen geforderten Unterlagen am 31.03.2020 hochgeladen. Seit dem ist gar nichts geschehen. Wie lange sollte ich denn noch warten? Die zwingen einen echt Hartz IV zu beantragen. Es ist echt traurig, dass man Jahre lang hart arbeitet, um sein Brot selber zu verdienen und nicht auf Staatskosten zu leben und nun macht der Staat das ganze Land dicht und lässt Unternehme sowas von auf die Nase fallen, das ist ja unglaublich. Was sollte ich jetzt tun? Den Antrag einfach neu stellen?

    Antworten
    1. Til Hagendorn schreibt:

      Hallo Ibrahim,
      ich verstehe deine Frustration. Leider kann ich dir dies hier raten:
      Da bei dir schon zwei Wochen seit Antragstellung und Antragsbestätigung vergangenen sind, würde ich dazu raten, beim Regierungspräsidium Kassel nach dem aktuellen Status deines Antrags nachzufragen. Hierbei ist folgendes zu beachten: „Das Kundenzentrum ist bis auf weiteres geschlossen. Auch können Sie derzeit nicht telefonisch mit der Sachbearbeitung verbunden werden.
      Sie können sich auch mit Ihren Zugangsdaten in das Online-Portal einloggen.
      Ihre Zugangsdaten finden Sie am Ende des an Sie gerichteten Schreibens.
      Sie können uns auch schriftlich per E-Mail oder Fax unter Angabe Ihres Aktenzeichens erreichen.“

      Von einem weiteren Antrag würde ich vorerst abraten. Problem hierbei ist, dass du dich strafbar machen könntest, wenn du einen weiteren Antrag stellst und dein erster Antrag bereits in Bearbeitung ist. Das ist alles eine sehr verzwickte Situation. Nehme daher bitte direkten Kontakt mit der zuständigen Behörde wie oben beschrieben auf.

      Antworten
  29. Veit Engelhoven schreibt:

    Liebes Team, habe den soforthilfeantrag für meine Firma am 30.3.20 gestellt und auch bewilligt bekommen, allerdings habe ich nicht die Kosten für 3 monate angegeben, sondern für 1 Monat. Deshalb habe ich die vollen 10.000€ nicht bekommen. Kann ich im Nachhinein den Antrag korrigieren, um die volle Summe zu bekommen. Mit bierfreundlichem Gruß Veit Engelhoven

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Veit,
      aus den Informationen die ich kenne ergeben sich keine Hinweise über die empfohlene Vorgehensweise.
      ich sehe in diesem Fall zwei Möglichkeiten:
      1) einen Einspruch gegen den ergangenen Bescheid einlegen, auf das Versehen hinweisen und den korrekten Förderbetrag beantragen. Dabei bitte darauf achten, dass der Zugang des Einspruchs nachgewiesen werden kann.
      2) einen weiteren Antrag stellen und das Aktenzeichen sowie den bisher erhaltenen Betrag als Anlage angeben. Nach Punkt 8.12. im Antrag wird erklärt, dass man bei zukünftiger Beantragung weiterer öffentlicher Finanzhilfen die aufgrund dieses Antrags gewährten Finanzhilfen angegeben werden. Bei einem Neuantrag müsste also auf jeden Fall der Bescheid / Aktenzeichen und die Höhe bisheriger Mittel mit angegeben werden. Ein Hinweis, diesen neuen Antrag hilfsweise als Einspruch gegen den bisherigen Bescheid anzusehen halte ich für sinnvoll.
      Welcher Weg nun der richtige ist, kann ich nicht sagen. Es könnte sich aus weiteren FAQ´s ergeben was genau korrekt gewesen wäre.

      Antworten
    2. Antworten
  30. eisern schreibt:

    hallo zusammen!
    ich habe am sonntag abend den 5 april den antrag auf soforthilfe gestellt…1 minute später hatte ich eine bestätigungs email bekommen das mein antrag eingegangen ist…..aber bisher warte ich leider vergebens auf eine bewilligung,obwohl ich so denke und hoffe ich mal alles ordnungsgemäß ausgefüllt und hingesendet habe….wir haben 2 gewerbliche objekte (wohnungen) 1 objekt in hessen und 1 objekt in zwickau..der hauptsitz des gewerbes ist in hessen..deshalb auch der antrag in hessen..wir mussten unsere objekte wegen der pandemie und auf anordnung der behörden seit 18 märz schliessen….aber die monatlichen ausgaben der gewerblichen objekte wie miete,strom,nebenkosten ect bleibt weiterhin…geschweige den monatlichen kosten was man an privater miete,kredite,versicherungen ect hat..(ich weiss wird nicht gefördert) aber ich finde es schon wirklich ungerecht das manche nach 1 tag schon das geld bewilligt und auch ausgezahlt bekommen,und manche die haben nach 1 bis 2 wochen noch kein bescheid….wo ist die gerechtigkeit hier?nach was geht das prinzip?um diejenigen die es nötiger haben oder wie kann ich das verstehen?hab für die 2 gewerblichen objekte alleine schon an miete,nebenkosten und strom pro monat 3355€ nur fürs geschäft………………………..dann kommt ca 3000€ was man noch private ausgaben hat wie miete,strom,kredite,lebensmittel kaufen ect…..
    finde das ganze mega ungerecht das manche hier dermassen vom staat im stich gelassen werden….aber schön fleissig steuern bezahlen soll man…nein echt da vergeht einem alles.

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Eisern,
      wir recherchieren gerade aus welchen Gründen es bei Anträgen Verzögerungen gibt und halten Euch über diese Seite auf dem Laufenden wenn wir den Grund gefunden haben.

      Bezüglich der Mietzahlungen hat die Bundesregierung zeitgleich ein Gesetz geschaffen, dass dir unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht, die Mietzahlungen erstmal zu stunden. Außerdem empfiehlt sich in diesen Zeiten unbedingt, das direkte Gespräch zu suchen. Tips dazu gibt es hier: https://www.vgsd.de/experten-tipps-wie-bringe-ich-meinen-vermieter-dazu-die-miete-zu-kuerzen/

      Meine Erfahrung ist, dass Pro-aktives Handeln und aufeinander zugehen oft zu guten Lösungen führt!

      Antworten
  31. Eisern schreibt:

    Hallo.
    Erst mal danke für Ihre Antwort.. Sie haben ja recht mit der Miet Stundung, nur wenn man alles Stundet wie zb Miete, Kredite, Strom, Steuervorauszahlungen.. Werbekosten..ist ja alles schön und gut aber man bekommt das geld ja nicht geschenkt und muss es ja doch bezahlen.. Was ich damit sagen will ist wenn man alles Stundet, hat man ein riesenberg Schulden wenn es nach der kriese wieder losgeht und man kommt aus der Scheiss dann gar nicht mehr raus.

    Antworten
  32. Frank Scheele schreibt:

    Hallo,
    völlig richtig. Es kann in diesem Fall ja nur darum gehen den Liquiditätsengpass zu überbrücken bis mit den eingehenden Fördergeldern die Zahlungen geleistet werden können.

    Für die privaten Ausgaben bleibt Solo-Selbständigen in Hessen nur der Weg die vereinfachte Grundförderung / Hartz IV zu beantragen. Das ist meine klare Empfehlung, da die Grundförderung ebenfalls als Zuschuss und nicht als Darlehen gewährt wird können dadurch die auflaufenden Schulden vermindert werden.

    Antworten
  33. Akgöl schreibt:

    Wie komme ich denn auf dem Online Portal bei der Regierungspräsidium Kassel. Habe mein Antrag gestellt und eine Bestätigung bekommen und sollte dann mein Antrag ausdrucken und unterschreiben und auf dem Link wieder hochladen das unterschriebene und das habe ich alles am 01.04 gemacht und seit dem kam nichts mehr. Kann mir jemand bitte weiter helfen

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Akgöl,
      nur um sicherzugehen: Du hast den unterschriebenen Antrag am 01.04. erfolgreich hochgeladen oder du hast Probleme mit dem Portal und kannst den Antrag nicht hochladen?
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
      1. Akgöl schreibt:

        Ne habe den Antrag auf dem Link hochgeladen und seit dem höre ich nichts

        Antworten
        1. Frank Scheele schreibt:

          Hallo Akgöl, Eisern und Mike,

          letzte Woche Dienstag hat das Wirtschaftsministerium bekannt gegeben das von den bis dahin innerhalb einer Woche eingegangenen 87.700 Anträgen ca. 25.000 Anträge bewilligt wurden.

          Gleichzeitig teilten sie mit, dass ein großer Anteil unvollständig und Fehlerhaft ausgefüllt sind:
          https://www.hessenschau.de/wirtschaft/250-millionen-euro-soforthilfe-ausgezahlt—viele-antraege-lueckenhaft,soforthilfe-zwischenbilanz-100.html

          Es gibt aus meiner Sich nun zwei Erklärungsansätze:
          – Antrag bis 03.04. eingereicht und noch nichts gehört: unvollständig oder Fehlerhaft – ich erwarte eine Rückfrage
          – Antrag ab 04.04. eingereicht und noch nichts gehört: Bei 25.000 Antragsbearbeitungen pro Woche wäre es noch Innerhalb der regulären Bearbeitungszeit das kein Bescheid da ist.

          Mir ist ein Fall bekannt (Antrag am 01.04. eingereicht), der in seiner Begründung über die Liquiditätsschwierigkeiten auch Personalkosten mit aufgeführt hat. Da Personalkosten nicht unter die Soforthilfe fallen, wird das sicher als Fehlerhaft gewertet und führt zu Rückfragen. Bisher (15.04.) keine Rückmeldung.

          In einem anderen Fall (Antrag am 31.03. eingereicht) kam die Aufforderung, den Liquiditätsbedarf konkret nachzuweisen. Aufstellung Montag eingereicht, Bescheid kam gestern innerhalb von einem Tag und eine Position wurde aus der Aufstellung gekürzt und weniger überwiesen.

          Du könntest dir dich jetzt schon mal auf eine Rückfrage vorbereiten, die abgegebene Begründung noch mal genau durchlesen und Details deines Liquiditätsbedarfs vorbereiten.

          Ich würde mich sehr freuen, Rückmeldungen von dir zu bekommen wie es bei dir konkret weitergegangen ist. Damit kannst du allen mitlesenden und Betroffenen sehr helfen!

          Viele Grüße
          Frank

          Antworten
          1. Eisern schreibt:

            Hallo.
            Na das nenne ich doch mal eine sehr hilfreiche und klare Antwort von Herrn scheele, muss ich auch mal grosses lob aussprechen.. Vielen Dank dazu erstmal.. Naja ich zum Beispiel habe als Begründung meine Ausgaben von den gewerblichen Objekte wie Miete Strom ect.. Angegeben.. (aber keine Höhe) Unter anderem hab ich auch die anderen Ausgaben wie private Miete.. Strom.. Leasingraten ect angegeben.. Bisher hab ich wie gesagt noch gar keine Antwort erhalten.. Hab den Antrag sonntag abend 5.04 eingereicht.. Wenn ich das richtig verstanden habe soll ich diese woche mal noch warten ob ne antwort kommt und nächste woche ein neuen Antrag machen falls noch keine Rückfragen oder Bewilligung kommt?
            Danke.

    2. Mike schreibt:

      Ist bei mir auch so.
      Habe alles am 31. hochgeladen und seitdem warte ich auf eine Antwort.
      Eine kleine automatische Mail – ‚angekommen, Bearbeitung kann zwischen 5 und 20 Tagen dauern‘ oder so – hätte allen geholfen. Dass es dauert ist klar, aber mein Freund hat nach mir eingereicht und vor Ostern Bescheid bekommen.
      Vielleicht kann VGSD was raus bekommen, damit nicht alle dort hin schreiben – dann dauert es noch länger.
      Danke für die tolle Seite und die Infos.

      Antworten
      1. Antworten
        1. Antworten
        2. NIC schreibt:

          Hallo, ich habe mit Hilfe meines Steuerberaters am 04.05.2020 einen Antrag gestellt. Ich habe sofort eine Email erhalten, dass ich den Antrag ubterschrieben zurücksenden soll. Dies habe ich gemacht, daraufhin habe ich eine Mail zu den Rückfragen erhalten. Nach abschicken dieser Mail, habe ich keinerlei Rückantwort und keine Einzahlung. In meinem Umfeld haben auch viele innerhalb Tagen die Zahlung erhalten. Mein Steuerberater hat denen aucj schon Email geschickt und gefaxt aber kein Erfolg. Wie kann ich vorgehen?
          Liebe Grüße
          NIC

          Antworten
      2. Antworten
  34. Eisern schreibt:

    Hallo.
    Da bist du nicht der einzigste. Mir geht es seit 05.04 genauso.. Ich Weiss auch nicht nach was für ein Ausschlußverfahren das die gehen.. Aber ich glaube das sehr sehr viele leer ausgehen werden…vielleicht geht es nach der Branche.. Machen kann man da leider gar nichts, weil du ja kein Rechtsanspruch auf die Hilfe hast..

    Antworten
    1. Antworten
  35. Eisern schreibt:

    Hallo.
    Na das nenne ich doch mal eine sehr hilfreiche und klare Antwort von Herrn scheele, muss ich auch mal grosses lob aussprechen.. Vielen Dank dazu erstmal.. Naja ich zum Beispiel habe als Begründung meine Ausgaben von den gewerblichen Objekte wie Miete Strom ect.. Angegeben.. (aber keine Höhe) Unter anderem hab ich auch die anderen Ausgaben wie private Miete.. Strom.. Leasingraten ect angegeben.. Bisher hab ich wie gesagt noch gar keine Antwort erhalten.. Hab den Antrag sonntag abend 5.04 eingereicht.. Wenn ich das richtig verstanden habe soll ich diese woche mal noch warten ob ne antwort kommt und nächste woche ein neuen Antrag machen falls noch keine Rückfragen oder Bewilligung kommt?
    Danke.

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Vielen Dank für die Blumen 🙂
      Von der Begründung her wird dieser Antrag ebenfalls als Fehlerhaft eingestuft, da auch private Ausgaben mit angegeben sind.
      Ich schlage vor, den Liquiditätsbedarf nochmal neu zu kalkulieren und den Antrag inklusive der Kalkulation als weitere Seite in dem hochzuladenden PDF unter der gleichen Nummer nochmals einzureichen. So weit ich das verstanden habe, müsste ein erneuter Upload möglich sein.
      Wenn der Antrag bisher noch nicht bearbeitet ist, sorgt dieses Vorgehen für Klarheit und Erhöhung der Chance das er beim ersten Mal in der Bearbeitung durchgehen kann. Ohne Modifizierung vom Antrag wird es eine Rückfrage geben die wieder Zeit kostet.
      Sollte es nicht mehr möglich sein, den Antrag unter der gleichen Nummer nochmals einzureichen bleibt aus meiner Sicht nur das Abwarten auf die Rückfrage.
      Eine erneute Einreichung wäre eine doppelte Antragstellung und führt sicher zu mehr Verwirrung. Davon rate ich ab.
      Auch hier wieder: Rückmeldungen an mich ob und wie es geklappt hat oder nicht sind hochwillkommen!
      Viele Grüße
      Frank Scheele

      Antworten
  36. Eisern schreibt:

    Danke für die Antwort.
    Also man soll ja beim upload nur die letzte Seite vom Antrag unterschreiben und hochladen.
    Also so wie ich das richtig verstanden habe soll ich mich auf der Seite mit der zungangserkennung einloggen, wieder die letzte Seite vom Antrag ausdrucken und unterschreiben und hochladen, und auf ein weissen Zettel meine betrieblichen Ausgaben wie Miete Strom ect notieren.. Einscannen und hochladen.. Hab ich das so richtig verstanden?

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Ich empfehle an der Stelle ein mehrseitiges PDF hochzuladen: 1. Seite der Antrag und 2. Seite die Aufstellung mit den betrieblichen Ausgaben. Ich habe die Rückmeldung bekommen, dass es möglich ist ein mehrseitiges PDF hochzuladen. Man muss natürlich ein mehrseitiges PDF erstellen können. Da ich mit einem Mac arbeite sage ich das immer so salopp – bei Windows PC weiß ich nicht wie es funktioniert. Aber die vom Ministerium empfohlenen Scan-Apps für das Smartphone können mehrseitige PDF leicht erstellen.
      Hoffe, das hilft!
      Viele Grüße
      Frank Scheele

      Antworten
  37. Eisern schreibt:

    Also quasi den kompletten Antrag nochmal komplett neu ausfüllen mit der gleichen zugangskennung plus eine Seite mit den Betriebsausgaben pro Monat aufschreiben? Aber dann wird es ja so sein das ich eine neue zungangserkennung bekomme. Versteh ich ehrlich gesagt noch nicht so richtig wie sie das meinen

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Beim ersten Antrag war eine Zugangskennung und ein Zugangscode dabei. Damit sollte ein erneutes Hochladen möglich sein – wenn das jetzt nicht mehr funktionieren sollte bitte Rückmeldung.
      Den ursprünglichen Antrag einfach in der PDF um die Seite mit den Aufstellungen erweitern und unter der alten Kennung / Code hochladen.

      Antworten
  38. Eisern schreibt:

    Eigenich sollte man folgendermaßen vorgehen:man sollte die letzte Seite vom online ausgefüllten Antrag ausdrucken….. Datum drauf.. Unterschreiben.. Dann link eingeben.. Zugangsdaten eingeben.. Passwort eingeben… Letzte Seite vom Antrag uploaden.. Perso Ausweis uploaden und noch paar Sachen wie einkommensteuerbescheid und so Sachen… Fertig.

    Reicht das denn nicht aus wenn ich mich mit den Zugangsdaten einlogge…… Und ein PDF Dokument uploade mit den betrieblichen Ausgaben was man im Monat hat?

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Das sollte dann auch ausreichen, allerdings sollte der komplette Liquiditätsengpass im 3-Monats-Zeitraum dargestellt werden. Siehe dazu die FAQ zur Soforthilfe unter „Was wird unter Liquiditätsengpass verstanden?“ Auch die Ausführungen unter „Was muss als „Grund für den existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass“ angegeben werden?“ sind sehr wichtig – hier nicht zu knapp Formulieren. Es muss immer auch dargelegt werden, dass sich ohne die Corona-Krise kein Liquiditätsengpass ergeben hätte.
      https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe-faq
      Wichtig finde ich, dass der Antrag in einem Stück bearbeitet werden kann und die Antragstellung nicht durch Rückfragen ins Stocken kommt.
      Wie genau das erreicht werden kann können wir leider nur raten – aber diese Vorgehensweise halte ich ebenfalls für Zielführend.
      Viele Grüße
      Frank Scheele

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  39. eisern schreibt:

    ok danke. ja das hatte ich ja alles schon geschrieben und betont das wir wegen der corona pandemie und auf anordnung der behörden unsere objekte schliessen mussten…
    also mach ich jetzt eine auflistung als pdf dokument mit liquiditätsengpass im 3 monats-zeitraum mit betrieblichen ausgaben….und nochmal den grund dazuschreiben wieso der engpass ist…korrekt?
    ansonsten haben die ja schon alle unterlagen vom antrag…..da hatte ich auch nochmal alles erläutert meine umsätze aufgelistet auch die vorjahresumsätze usw………soll ich die auch nochmal auflisten?

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      1. Sonia schreibt:

        Wo muss man den Umsatz aufführen des letzten Jahres? Ich habe keine Option gefunden im Antrag dafür?

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    2. Sonia schreibt:

      Hey kann ich fragen wie sie das jetzt genau gemacht haben mit den alten Zugangsdaten nur die betrieblichen Kosten nochmal hochgeladen?
      Und wo hatten sie ihre Umsätze vom letzten Jahr angegeben?

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  40. eisern schreibt:

    was nur sehr komisch ist ich habe extra meine steuerberaterin die dokumente per mail gesendet das sie drüberschaut und ob es so ok sei..auf dem dokument stand unter anderem auch drin zwecks private ausgaben wie miete ect…..sie hatte nicht gesagt das ich das unbedingt rauslöschen soll das sonst der antrag nicht beantwortet wird…also das eigentlich schon ein starkes stück finde dich wenn das der grund sei weshalb der antrag nicht weiter bearbeitet wird…….ich hatte in dem antrag genau geschildert das wir wegen der corona pandemie und auf anordnung der behörden unsere objekte schliessen mussten…hab denen umsätze aufgelistet von feb bis april 2019 und feb bis april 2020 wobei april 2020 logischerweise sowieso keine umsätze mehr waren…….hab denen mitgeteilt das ich keine weiteren einnahmen mehr jetzt habe…aber trotzdem viele ausgaben wie betriebliche mieten für die gewerblichen objekte…….und hab halt auch dazu geschrieben das ich ne menge private ausgaben noch habe (aber wenn das so ein riesengrosser fehler war das ich geschrieben habe das ich auch private miete,kredite,leasingrate bezahlen muss dann hätte ich das natürlich nicht dazugeschrieben…..und jetzt weiss ich ehrlich gesagt nicht was ich genau machen soll…

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    1. Frank Scheele schreibt:

      ich bleibe bei meiner Empfehlung jetzt eine Kalkulation vom relevanten Liquiditätsengpass aus Sicht der Soforthilfe zu machen und dem aktuellen Antrag nachzutragen.
      Ansonsten kann man sowieso nur eine eventuelle Rückfrage oder einen Bescheid abwarten.

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  41. Gaby Meyer schreibt:

    Hallo, kleines update.
    Wir haben den Antrag am 31.03.20 gestellt, gestern kam die Bewilligung der beantragten Summe, dazwischen keine Rückmeldung. Wir hatten keine expliziete Auflistung der Kosten in dem Antrag aufgeführt, da ja die Datenfreigabe für Finanzamt, Bank etc. erteilt werden musste. Somit haben wir eine kurze, aber aussagefähige Begründung geschrieben. Allerdings benötigen wir nicht die volle Summe von 10.000€, sondern nur 7500€. Branche: Makler Versicherungen, Finanzierungen. Es hat gedauert, aber wurde letztendlich ohne Rückfragen bewilligt.

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  42. Mike schreibt:

    Hallo
    auch von mir ein Update. Habe heute den Bescheid bekommen – auch ohne Nachfragen.
    Mein Antrag wurde am 31.03. abends hochgeladen. Bearbeitungszeit ist also durchaus 14 Tage.
    Kein Grund zur Sorge für alle die noch warten.
    Wie Gaby habe auch ich den wirklichen Bedarf für die Agentur berechnet aber nicht detailiert aufgeführt .
    Noch mal Danke an Frank für die klasse Antworten – ohne Euch wäre es noch schwieriger im Corona Dschungel .
    Und bitte – füllt alle den hervorragenden VGSD Fragebogen aus – das könnte uns allen helfen bewusster wahrgenommen zu werden nach der Kriese. Wäre doch mal ein staatliches Dokument so gut und aussagekräftig gemacht !! https://www.surveymonkey.de/r/L8FH287

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    1. Frank Scheele schreibt:

      Mike, auch Dir vielen Dank für das Update!
      Andere Selbständige profitieren sehr davon und bekommen so einen besseren Überblick über die Lage!

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  43. eisern schreibt:

    diese woche noch abwarten,dann bleibt wohl nur noch die insolvenz.
    andere wahl bleibt leider nicht,bald ist der monat wieder rum,dann werden erneut wieder sehr sehr viele zahlungen zu tätigen sein wie schon im letzten monat…einnahmen 0€ ausgaben etliche tausend euro..die stundungen sind schon abgerechnet….wie soll man das machen? klar hartz 4 beantragen kriegt man 400€ lach..das bringt unendlich viel wenn man viele tausend euro im monat bezahlen muss..und bei unsere branche geht vor mitte juni sowieso nix.

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    1. Frank Scheele schreibt:

      Was die gewerblichen Mieten angeht lohnt sich immer ein Gespräch mit dem Vermieter. Tipps dazu gibt es hier: https://www.vgsd.de/experten-tipps-wie-bringe-ich-meinen-vermieter-dazu-die-miete-zu-kuerzen/

      Außerdem noch der Hinweis darauf, dass der Gesetzgeber eine Regelung eingeführt hat nachdem Zahlungen aus Dauerschuldverhältnissen unter bestimmten Bedingungen gestundet werden müssen. Es ist nicht gewollt, dass dich die Krise jetzt eine Insolvenzwelle kommt!

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  44. Eisern schreibt:

    Aber was eigentlich der Hammer an der ganzen Sache ist, dann lassen sie die Leute wochenlang warten und sitzen… Anstatt gleich zu sagen Antrag abgelehnt gibt kein Geld.. Dann Weiss man gleich wie man dran ist.. Aber für mich ist das ganze hier grosse verarsche.. Und wahrscheinlich sehen das viele viele andere genau so wie ich.

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    1. Frank Scheele schreibt:

      Ich kann den Ärger gut verstehen. Auf der anderen Seite kann ich auch sehen, das fast 90.000 Anträge in einer Woche mit 25.000 Entscheidungen eine beachtliche Leistung sind.
      Es ist einfach eine Zwickmühle für beide Seiten. Ich hoffe und wünsche das Beste!

      Antworten
  45. Marc Jacquemin schreibt:

    Ich habe heute eine Petition bei change.org online gestellt unter dem Titel:
    „Wir fordern wirksame Soforthilfen für Solo-Selbstständige und Künstler*innen!“
    http://chng.it/9tqhsDT6

    Ihr könnt gerne unterschreiben und den Link teilen. Ich empfehle auch die verlinkten Artikel in der Petition zu lesen. Die sprechen Bände… .

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  46. Kamo schreibt:

    Hallo zusammen,

    ich habe mir hier nicht alle Kommentare durchgelesen, mich aber dazu entschlossen, mal die Antragsabwicklung in meinem Fall zu erzählen, weil das wirklich bemerkenswert abgelaufen ist. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen – oder zeigt zumindest, dass es nicht immer schlecht laufen muss.

    Ich bin Solo-Selbstständige und hatte im März einen Umsatzeinbruch von fast 100% (ich habe dazu meine Umsätze der letzten 6 Monate aufgeführt). Auch mich trifft die Regelung, dass private Ausgaben nicht berücksichtigt werden dürfen, hart, weil ich im Homeoffice arbeite und einfach keine hohen monatlichen betrieblichen Fixkosten habe (knapp 300€), aber ja von etwas leben muss.

    Ich habe im Antrag also Punkt für Punkt aufgelistet, wie sich meine Fixkosten zusammensetzen. Da ich mir unsicher war, ob KSK-Beiträge mit reinfließen (Hälfte der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung), habe ich sie mit angegeben. Beantragt habe ich somit für die kommenden drei Monate 850€. Das ist natürlich nicht viel, aber sollte es hart auf hart kommen und die Auftragsflaute anhalten, würde das ja schon mal ein bisschen was helfen. Ich habe auch in den Antrag geschrieben, dass ich natürlich auch von etwas leben muss, das ja aber nicht berücksichtigt werden kann.

    Den Antrag habe ich am Freitag, den 3.4. um die Mittagszeit ohne technische Probleme eingereicht mit Anhängen (Perso, letzter Steuerbescheid und Umsatzauflistung). Am folgenden Tag (Samstag) habe ich morgens gegen 8 Uhr eine E-Mail bekommen, dass ich eine Rückfrage beantworten soll. Ich habe mich also über die Zugangsdaten eingeloggt und eine Mitteilung einer Mitarbeiterin erhalten, ob ich denn nicht auch noch anteilig Miete, Kranken- oder Rentenversicherung oder betriebliche Kfz-Kosten einreichen wolle. Und dass es ja mal „ein netter Antrag am frühen Morgen“ gewesen sei. Sprich: Man hat – warum auch immer – versucht, mir mehr Geld zu bewilligen als beantragt. Ich habe dann geantwortet, dass ich kein abgetrenntes Arbeitszimmer habe, das Auto nur privat nutze und KV/RV ja schon in den KSK-Beiträgen enthalten seien. Allenfalls hätte ich noch eine private Altersvorsorge, die ich monatlich zahle. Da ich zwingend zum Absenden der Nachricht ein weiteres Dokument einreichen musste, habe ich dazu noch die Beitragsrechnung hochgeladen.

    Am Sonntag dann bekam ich morgens um 6 Uhr eine E-Mail, dass mein Antrag in Höhe von 1.000€ (nicht meine beantragten 850€) bewilligt worden sei und mir der Bescheid dazu noch geschickt würde – was bis heute nicht passiert ist. Das Geld war aber am Montag, den 6.4. auf meinem Konto.

    Ihr seht also, dass es auch einfach gehen kann – vielleicht habe ich auch einfach eine besonders freundliche Mitarbeiterin erwischt. Mein Problem ist jetzt nur, dass ich wahrscheinlich meine betrieblichen Fixkosten gerade so abdecken kann mit den mickrigen Umsätzen, die jetzt da sind. Zum Leben habe ich dann aber gar nichts. Streng genommen darf ich die Soforthilfe also nicht anfassen, auch wenn ich mir nichts zu essen kaufen kann. Natürlich könnte ich jetzt noch Grundsicherung beantragen, aber ganz ehrlich: Ich möchte mich nicht in dieses System begeben. Also dümpeln die 1.000€ jetzt auf einem extra Konto herum und bleiben erstmal unangetastet.

    Was bleibt also als Fazit? Das Land Hessen hat sich mir gegenüber tatsächlich unbürokratisch, menschlich und großzügig gezeigt. Es bleibt aber abzuwarten, ob mir das überhaupt etwas nützt. Ich kann nur hoffen, dass sich noch eine Änderung für Solo-Selbstständige ergibt in puncto Lebenshaltungskosten. Ansonsten wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich die Soforthilfe zumindest teilweise zurückzahlen muss. Es bleibt wohl nur eins übrig: Abwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt.

    Ich wünsche jedenfalls all meinen „Kolleg*innen“ viel Glück und hoffe, dass ihr die nächsten Monate übersteht!

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  47. Carola Müller schreibt:

    Land Hessen: Habe meinen Antrag auf Corona-Soforthilfe am 30.03.2020 erfolgreich zum RP Kassel abgeschickt. Kurz darauf eine Eingangsbestätigung erhalten. Wenige Tage später eine Zusage von 10.00 Euro. – Und dann? Seitdem ist nichts mehr passiert. Nach zwei Wochen immer noch kein Geld, keine Information. Mein Kommentar: eine SOFORT-Hilfe ist das jedenfalls nicht.

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    1. Katja schreibt:

      Genau wie bei mir. Zusage vor 10 Tagen erhalten aber das Geld ist nicht gekommen.
      Geschäftsfreunde von mir hatten ihren Bescheid und am nächsten Tag das Geld. Ich verstehe es nicht.

      Antworten
      1. Frank Scheele schreibt:

        Vielen Dank für diese Rückmeldungen!
        Ich kann da nur mutmaßen, dass die Behörde nicht die gleichen Fehler machen möchte wie NRW und vor der Auszahlung eine Prüfroutine bei einigen Erfolgreich und bei anderen nicht erfolgreich ist.
        Mich würde interessieren, ob die angegebene Bankverbindung mit der Bankverbindung die beim Finanzamt gespeichert sind übereinstimmt?

        Antworten
        1. Katja schreibt:

          Ich weiß nicht ob das der Grund ist, denn man muss ja im Vorfeld seine Unterlagen einscannen und hinschicken. Ich denke doch, dass dann vor der Bewilligung geprüft wird und nicht danach. Ich wüsste nicht, was bei mir nicht in Ordnung sein sollte. Ich habe alle erforderlichen Unterlagen hingeschickt und eine Bewilligung erhalten. Falls noch Fragen offen wären, hätte man sie mir stellen können. Aber seit der Bewilligung ist Funkstille.

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          1. Frank Scheele schreibt:

            den Fall haben wir hier leider öfter. Bescheid ist erteilt, aber Geld kommt nicht an.
            Mir ist auch schleierhaft, warum empfohlen wird, seiner Bank mitzuteilen das Soforthilfe kommt, dann würde es schneller gehen. Ich muss zugeben das ich keine Idee habe, warum das so sein sollte.
            Aber es gibt definitiv Unterschiede bei den Erfahrungen und einige bekommen sehr schnell Geld, andere nicht.

          2. Max Mustermann schreibt:

            Wie lange dauert die Auszahlung nach der Bewilligung? Ich warte schon fast 2 Wochen auf die Auszahlung nach der Bewilligung, scheint mir doch recht lange zu sein… Die Bewilligung ansich nach Antrag dauerte 1 Woche.

  48. Sonia schreibt:

    Hallo zusammen,
    Als Liquiditätsengpass gibt man den Betrag der fixen Kosten wie Miete, Versicherung, Lohn etc an oder?

    Wo gebe ich den Umsatz des letzten Jahres ein?

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Sonia,
      Zu den fixen Kosten gehören lediglich die betrieblichen Mieten, Versicherungen aber keine Lohnkosten.
      Die FAQ´s geben ebenfalls zum Grund für den Liquiditätsausfall weitere Informationen:
      https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe-faq
      Dort wird als Beispiel der Vorjahresumsatz genannt um zu zeigen, dass ohne die Krise kein Liquiditätsengpass entstanden wäre. Es ist allerdings nicht zwingend erforderlich den Umsatz anzugeben. Bei behördlich angeordneten Betriebsschließungen ist der Liquiditätsengpass offensichtlich, ansonsten bitte einen Zusammenhang zwischen der Krise und dem Liquiditätsengpass herstellen.

      Schlechtes Beispiel: „aufgrund der Krise haben meine Kunden viele Termine abgesagt“
      -> viel zu unspezifisch. Was haben Terminabsagen mit Liquidität zu tun?

      Besser: „aufgrund der Termine haben meine Kunden 98% der vereinbarten Termine nach dem 11.03. abgesagt. Neue Termine werden momentan nicht vereinbart. Ohne Termine kann ich keine Provisionen verdienen, so das mein Umsatz ebenfalls um 98% geringer ist als im Vorjahr. Gleichzeitig muss ich die betrieblichen Büromieten und Telekommunikationskosten weiter zahlen.“
      An dieser Stelle wäre es sinnvoll, auch den Vorjahresumsatz und den Umsatz im März sowie die Erwartung für April und Mai zu nennen.

      Oben im Artikel habe ich noch weitere Hinweise zu diesem Punkt gegeben:
      Der Grund des Liquiditätsengpasses

      Der Grund wird im Antrag unter Nr. 5 „Grund des existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass (kurze Erläuterung)“ als Freitext angegeben und sollte nicht zu kurz sein – auch wenn „kurze Erläuterung“ zu lesen ist.

      Der häufigste Fehler ist, dass an dieser Stelle auch Personalkosten und private Ausgaben genannt werden – beides ist nicht Förderfähig durch die Soforthilfe und führt lediglich zu einer längeren Bearbeitungsdauer und Rückfragen.

      Wichtig ist, dass aus der Begründung ersichtlich ist, das der Betrieb ohne die Corona-Krise keine Liquiditätsschwierigkeiten hätte, warum genau durch die Krise wie viel Einnahmen fehlen und das dadurch die Sachkosten wie Miete, betriebliche Kredite und Leasingraten jetzt oder in naher Zukunft in welcher Höhe nicht mehr selbst gedeckt werden können.
      Je genauer die Zahlen angegeben werden können, desto besser. Schätzungen oder gerundete Zahlenwerte können zu Nachfragen und Verzögerungen führen!

      Viele Grüße und viel Erfolg!

      Frank

      Antworten
      1. Sonia schreibt:

        Vielen Dank ich hab die Erläuterung nicht so genau geschrieben. Kann man das abändern?

        Antworten
        1. Frank Scheele schreibt:

          Da kann ich selbst auch nur spekulieren.
          Ich gehe davon aus, dass es Beachtung findet, wenn du unter der gleichen Kennung einen weiteren Upload mit Erläuterungen und Details machst. Aber sicher kann das von außen leider keiner sagen.

          Antworten
  49. Daniela Wechselberger schreibt:

    Hallo,
    Am 2.4. habe ich meinen Antrag eingereicht und am 4.4. kam eine Rückfrage welche ich umgehend beantwortet habe. Nun warte ich schon seid 17 Tagen auf Antwort und habe in der Zwischenzeit schon eine Email hin geschrieben und um den Stand der Bearbeitung gebeten. Ich bekomme keine Antwort. Man ist total verunsichert und unruhig. Wie kann ich da weiter kommen?

    Antworten
    1. Sonia schreibt:

      auf welche email haben sie eine Anfrage geschickt wie der Staus ihrer Bearbeitung ist?

      Antworten
      1. Daniela Wechselberger schreibt:

        Hallo Sonia,
        Also meine Anfrage über den Stand habe ich an zwei Email Adressen gesendet da ich bei der ersten keine Antwort erhielt. An poststelle@rpks.hessen
        zbs@rpks.hessen.de
        Mit meinen Zugangsdaten. Erhielt jedoch bis heute keine Antwort. Ich finde die Warterei schlimm. Man weiß nicht ob das jetzt funktioniert hat und ob Sie jetzt alles haben.

        Antworten
    2. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Daniela,
      wie Walter schon unten weiter schreibt: mal in den Zugang von Dir reinschauen ob es dort weitere Infos oder Rückfragen gibt?
      Ansonsten fällt mir dazu leider auch nicht viel ein.
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
      1. Daniela Wechselberger schreibt:

        Hallo Frank,
        Im Zugang ist leider nichts. Schaue täglich mehrmals rein!
        Lg Daniela

        Antworten
        1. Frank Scheele schreibt:

          Hallo Daniela,
          das ist wirklich schade, aber da bin ich mit meinem Latein auch am Ende.
          Wir sind da leider der Intransparent ausgeliefert. Ich hoffe, dass sich bald was bei dir tut und diese Situation aufhört.
          Viele Grüße

          Frank

          Antworten
    3. Sonia schreibt:

      Hallo zusammen,
      wenn ich mich mit den Zugangsdaten anmelden möchte, die zum Upload auf der letzten Seite abgegeben wurden wird mir die Meldung gegeben, dass die Zugangsdaten nicht korrekt sind, jedoch habe ich sie richtig einigegeven und mehr Mals gecheckt ob alles stimmt.
      Ist es bei noch jmd der Fall?

      Antworten
  50. Walter schreibt:

    Hallo,

    ich war lange schon Mitleser, habe mich aber im März umgehend zur Mitgliedschaft im VGSD entschlossen um zum einen das Engagement zu würdigen, aber auch im Bewusstsein daß wir ohne eine starke gemeinsame Stimme wenig Gutes zu erwarten haben werden. Herzlichen Dank an alle die fleissigen Helfer die dieses Forum realisieren und für uns so hilfreich machen!
    Ich bin als Aussteller und Händler auf Publikumsmessen direkt betroffen, mein zuvor auskömmliches Geschäft ist nun vollständig blockiert. Infolge der ursprünglichen Vorgaben hatte ich im März zunächst meine geschäftlichen Liquiditätsreserven aufgebraucht, dann am 08.04. Antrag auf Soforthilfe gestellt.
    Dazu ein paar Erfahrungen:
    Verwendeter Browser dabei war Firefox – hat beim Ausfüllen einwandfrei funktioniert, jedoch konnte der unterschriebene und gescannte Antrag mit dem Link auf der Webseite nicht hochgeladen werden, sondern führte stets wieder zum Anfang des Formulares zurück. Zugang mit den übermittelten Login-Daten war nicht möglich, auch der Versuch mittels Smartphone und QR-App schlug fehl, es konnte keine Verbindung hergestellt werden.
    Nachfragen bei IHK und beim angegebenen Mailkontakt für Technik-Hilfe brachten keine Verbesserung, die Technik-Hilfe hat nach 2 Tagen nur den Link zum Web-Portal geschickt mit Hinweis es dort hochzuladen.
    Ich habe deshalb am 09.04. den Antrag erneut eingegeben mit allen Unterlagen, habe dabei die Liquiditätslücke detailliert für jeden Monat aufgelistet. Die vorherige unvollständige Antragstellung habe ich dabei ebenfalls aufgeführt und um Vernichtung dieser Unterlagen gebeten.

    Ergebnis bisher: ich habe am 16.04. eine Rückfrage zum unvollständigen ersten Antrag per mail erhalten mit der Bitte diesen unterschrieben hochzuladen – Zugang unter Firefox immer noch nicht möglich, „Login Daten falsch“, auch unter Edge war und ist kein Login möglich – also mein Antwortschreiben mit Erläuterung des Sachverhaltes und Bitte diesen Antrag zu verwerfen per Antwortmail gesendet; bislang dazu keine weitere Rückmeldung.

    Seit dem ist keinerlei Mail oder sonstige Nachricht eingegangen, ich habe deshalb heute vormittag nochmal den kompletten Antragszugang getestet – auch dieser ist unter Firefox nicht zu erreichen, mit den selben Login-Daten unter Edge ist aber der Zugang möglich!
    Und grosses Erstaunen: es lag eine Rückfrage an mich direkt im Portal vor, allerdings habe ich bis jetzt keinerlei Mail dazu erhalten. Ich kann aufgrund dieser Erfahrung nur raten, sich regelmässig einzuloggen und nachzusehen ob etwas eingegangen ist, auch ohne Mail.

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Vielen Dank für die Weitergabe der Erfahrungen, Walter!
      Und gut, dass du Mitglied geworden bist. Bei mir waren es ähnliche Gesichtspunkte: Wir Selbständigen werden aus meiner Sicht zu wenig wahrgenommen und der VGSD macht hier eine richtig gute Arbeit.
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
      1. Walter schreibt:

        Update: heute weitere Rückfrage im Portal, wieder keine Mail erhalten – ich soll nun ab 11. März den Antrag stellen, der geforderte Engpass ist aber erst ab April eingetreten da Anfang März noch Einnahmen kamen.
        Hat jemand dazu schon Erfahrungen, bisher kenne ich nur dass es für drei Monate ab Beginn des Liquiditätsengpasses gilt?

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      1. Walter schreibt:

        Ich verwende normal Firefox als Browser, damit war es nicht möglich – als ich den Edge-Browser von Microsoft, (die Version die mit Widows 10 installiert wir) verwendete funktionierte es. Seit gestern abend funktioniert nun auch Firefox – ich habe keine Einstellungen geändert…

        Antworten
  51. Sascha Hartmann schreibt:

    Wir haben den Antrag auch am 31.03. eingereicht und nur die Bestätigungs-Email bekommen wo wir nochmal alles hätten hoch laden können. Das hatten wir vorher aber bereits gemacht.
    Bis dato haben wir keinerlei Nachricht erhalten.
    Da ich nun oben gelesen habe dass man sich auf dem Portal noch einmal einloggen soll um zu schauen war ich jetzt irritiert dass dort stand man solle den unterschriebenen Antrag dort hochladen. Das habe ich nun nochmals gemacht.
    Nach erneutem einloggen war der Stand aber immer noch so dass ich den Antrag hoch laden soll.
    Also jetzt bin ich ganz verwirrt 😐

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Kam die Quittung / Meldung, das der Antrag angekommen ist?

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        1. Frank Scheele schreibt:

          O.K. dann habe ich das nicht richtig verstanden.
          Kam eine Bestätigungs-EMail in der bestätigt wurde das der Antrag eingegangen ist und in der gleichen E-Mail ein weiterer Link mit dem der Antrag hochgeladen werden soll oder waren es zwei separate E-Mails?

          Antworten
          1. Sascha Hartmann schreibt:

            Wo genau kann man denn nachschauen wie der Stand ist. Ich habe nur den Link von der Email zum Hochladen der Dateien. Vielleicht logge ich mich dadurch auch immer wieder auf der falschen Seite ein 🤔

          2. Frank Scheele schreibt:

            Leider kenne ich auch keine andere Seite zum einloggen.
            Es ist faktisch sehr schwer, an Informationen zum Bearbeitungsstand zu kommen und in den FAQ´s wird auch explizit darum gebeten das nicht zu tun.
            Mehr als dieser Erfahrungsaustausch bleibt uns daher leider nicht.

  52. Heinrich Daum schreibt:

    Hallo,

    Kurzform 😉

    -Abgabe des Soforthilfe-Antrags am 14.4., circa 17:00 Uhr (erst beim 2. Versuch gab es von der Website ein „Ok, ist angekommen“)

    -beantragt wurden Kosten für Miete und drei weitere, kleine Positionen, die zufällig im betr. Zeitraum fällig sind, insgesamt ca. 6.000€.

    -beinahe sofort danach auch per E-Mail eine Empfangsbestätigung vom RP-Kassel

    -50 Minuten später erste Rückfrage-E-Mail vom RP (cih hatte zwar einzelne Positionen benannt aber keine Einzelbeträge sondern lediglich die Gesamtsumme – die wollte man jetzt haben)

    -23 Stunden später die zweite Rückfrage, diesmal wollte man die in vorheriger Rückfrage einzeln aufgelisteten Positionen auch mit Belegen dargestellt haben. Hätte ich mir eigentlich gleich denken können…
    Das Hochladen der Belege „holperte “ teilweise, es gab Fehlermeldungen aber erneute Versuche klappten.

    -heute, am 20., also nur 5 Tage später, die Mitteilung, dass die beantragte Summe bewilligt wurde.

    Wie gesagt: es wurden rein betriebliche KOsten OHNE KV, Rente oder Privatentnahme bzw. Einkommensausfall beantragt.

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  53. Carsten Bansmer schreibt:

    01.04. Antrag gestellt, am gleichen Tag Bestätigung des Einganges.
    10.04. Email Antrag wurde stattgegeben und Höhe des Zuschusses…“Den Bewilligungsbescheid stellen wir Ihnen in wenigen Tagen zum Download bereit. Hierzu erhalten Sie gesonderte Nachricht.“
    Danach nichts mehr. Keine Email für den Download des Bewilligungsbescheides, auch ist das Geld noch nicht überwiesen worden.
    Habe letzte Woche auf die Email vom 10.04. geantwortet und auf den fehlenden Bescheid und das fehlende Geld hingewiesen. Bisher weder eine Lesebestätigung noch eine Antwort.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
    Danke im Voraus.

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    1. Kamo schreibt:

      Hallo Carsten, bei mir ist das Geld einen Tag nach der Bestätigung auf dem Konto eingegangen (am 6.4.) . Aber den Bewilligungsbescheid habe ich bis heute nicht. Vielleicht verschicken sie den erst, wenn alle evtl. Änderungen berücksichtigt worden sind? Ich habe ja immer noch Hoffnung, dass man als Solo-Selbstständiger auch eine Privatentnahme geltend machen kann. Sonst nutzt mir die Soforthilfe so gut wie gar nichts …

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      1. Frank Scheele schreibt:

        Immerhin haben die Ministerpräsidenten genau diese Forderung nach einer Pauschale für Lebenshaltungskosten in einen Brief an Minister Altmaier gestellt. Bisher ohne Antwort.
        Es bleibt also Hoffnung.

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    2. Andreas Hübner schreibt:

      Genau das selbe…. seit der Mail mit der Ankündigung des Bescheides passiert nichts…

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    3. Thomas Müller schreibt:

      Hallo Carsten.

      Bei mir das Gleiche wie bei Dir.
      Antrag am 31,3.
      Antragsbestätigung unmittelbar
      Bewilligung des Bescheids 9.4.( Bescheid zum Download und Geld in wenigen Tagen)
      Seitdem ist nix passiert.
      Kein Download, kein Geld.
      Und keine Ahnung was ich tun soll. (Anfragen sollen ja unterbleiben)
      Beste Grüße
      Thomas

      Antworten
      1. Carsten Bansmer schreibt:

        Danke für die Rückmeldung, Thomas. Habe heute mit meiner IHK in Offenbach gesprochen. Man hat mir da ähnliche/gleiche Fälle bestätigt. Ein Landesvertreter hat nun die IHK gebeten, solche Fälle zu sammeln und ihm mitzuteilen. Er spricht dieses Thema dann beim Regierungspräsidium in Kassel an. Also von Soforthilfe kann man in unseren Fällen nicht mehr reden. Ich schätze, dass sich das noch mehrere Wochen hinausziehen wird, da das neu installierte System anscheinend keinen Abgleich zwischen Genehmigung und Auszahlung macht…

        Antworten
      2. Carsten Bansmer schreibt:

        P.S. Die IHK teilte mir außerdem mit, dass über die Osterfeiertage von einer „freiwilligen Sonderschicht“ die Anträge bearbeitet wurden. Vielleicht hat diese Sonderschicht nicht die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet und unsere Anträge liegen irgendwo unbeachtet herum.

        Antworten
        1. Thomas Müller schreibt:

          Das kann doch nicht wahr sein. Und n i e m a n d an den man sich da wenden kann !?!
          Wie ist das denn mit dem Technischen Dienst.? Oder jetzt einfach unbestimmt warten.
          Danke dir aber schonmal für deine Antwort. Jetzt brauch ich wenigstens nicht mehr stündlich nach meinem Konto sehen. Katastrophe. Beste Grüße Thomas

          Antworten
          1. Carsten Bansmer schreibt:

            Hallo Thomas, laut IHK gibt es keine Kontaktadresse. Man hat mir geraten, nochmals eine Email zu schicken an die gleiche Adresse mit der die Bewilligungsnachricht kam. Habe ich schon vor einer Woche gemacht, ohne Resultat.

          2. Carsten Bansmer schreibt:

            Hallo Thomas,

            hier eine Antwort, die die IHK erhalten hat:

            Es liegt ein positiver Bescheid vor, die Überweisung ist aber noch nicht erfolgt:
            Das Problem der Verzögerungen ist bekannt und es wird mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet.

            Der Antragsteller sollte trotzdem folgende Punkte prüfen:
            1. Hat der Antragsteller die IBAN korrekt angegeben?
            2. Wenn es sich um eine GmbH handelt: wurde die Kontonummer der GmbH angegeben? An private Kontonummern von Geschäftsführern wird keine Soforthilfe überwiesen.
            Korrekturen der Kontoverbindung unter Angabe des Aktenzeichens (oben rechts auf dem Antrag) bzw. unter Angabe der Antragsnummer dem Regierungspräsidium per E-Mail (coronahilfe@rpks.hessen.de) schreiben.

            …wir sind also genauso schlau wie vorher

    4. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Alle zusammen,
      um besser zu verstehen, warum bei einigen die Auszahlung sehr schnell funktioniert und bei anderen lange dauert würde ich gerne auf die Suche nach Gemeinsamkeiten gehen.
      Eventuell werden die Fälle nach Postleitzahlen an die Bearbeiter verteilt oder auch nach Regierungspräsidien oder noch anders.
      Könnt Ihr mir hier oder auch vertraulich per Mail he@vgsd.de Eure Postleitzahl nennen?
      Gerne auch alle anderen, bei denen es gut geklappt hat.
      Vielleicht finden wir so eine Gemeinsamkeit heraus.
      Vielen Dank
      Frank

      Antworten
  54. Müco schreibt:

    Am 31.03.2020 Antrag gestellt und am 01.04.2020 gebeten worden eine Rückfrage zu beantworten.
    Habe sofort geantwortet. Seitdem kam nichts. Das komische ist, dass wenn ich mich nochmal einlogge, die Rückfrage immer noch zu sehen ist. Kann ich da von einem technischen Problem ausgehen oder ist das normal?
    Vielleicht hat ja jemand Erfahrung bezüglich und würde dies hier teilen.

    Sollte ich evtl. den Antrag neu stellen?

    Danke für jede Hilfe.

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Der Antrag ist bei der Behörde eingegangen, ich würde ihn nicht noch mal stellen.
      Kann evtl. jemand der die Erfahrung mit Rückfragen schon gemacht hat sagen, ob die Rückfrage verschwindet, wenn man sie beantwortet hat?

      Antworten
      1. Kamo schreibt:

        Hallo,

        also bei mir war es so, dass ich, nachdem ich die Rückfrage im Portal beantwortet hatte, diese auch verschwunden ist. Wenn ich mich nochmal neu eingeloggt habe, habe ich sie nicht mehr gesehen. Ich weiß nicht mehr, was da genau stand, aber die Frage als solches konnte ich nicht wieder aufrufen – ich hätte mir nämlich gern im Nachhinein mal einen Screenshot davon gemacht, weil sie mir ja nahe gelegt haben, noch mehr Geld zu beantragen und dann auch mehr als beantragt bewilligt haben. Aber nein, man kommt da nicht mehr ran.

        Insofern weiß ich nicht, ob da nicht ein technischer Fehler aufgetreten ist. Das kann gut sein, wenn mein Fall der Regelfall ist. Hoffe, das hilft irgendwie.

        Antworten
        1. Müco schreibt:

          Guten Tag,

          Heute kam eine neue Rückfrage auf.
          Aber den Grund dafür kann ich nicht nennen.
          Entweder hat meine Mail, die ich an die technische Abteilung gesendet hatte, etwas bewirkt (was ich eher glaube, da eine Bearbeitung nach Beantwortung der Rückfrage keine 3 Wochen dauern sollte und das anscheinend bei Ihnen das mit der Rückfrage ganz anders ablief) oder die Beantwortung davor ging durch und es hat eben solange gedauert.

          Vielleicht gibt es andere die das gleiche Problem teilen. Einfach sicherheitshalber eine Mail an die techniker Abteilung.

          Danke an Euch.

          Antworten
          1. Kamo schreibt:

            Wahrscheinlich ist es zum einen eine Frage der technischen Abläufe – ich kann mir gut vorstellen, dass das alles nicht 100%ig vernünftig programmiert worden ist auf die Schnelle und da technisch auch mal das eine oder andere schiefläuft. Mir hat sich z.B. auch nicht erschlossen, warum ich zwingend ein Dokument hochladen musste, um die Antwort auf die Rückfrage abzuschicken. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es auch einfach ein Stück weit Glücksache ist, z.B. welchen Sachbearbeiter man erwischt. Ich hatte eine nette Dame (hab sie im Nachhinein mal gegooglet – sie hat sonst eine völlig andere Aufgabe im RP Kassel), die mir und anderen vielleicht einfach sehr wohlgesonnen war. Keine Ahnung. Man steckt nicht drin. Hoffe aber, dass nun bei anderen die Dinge vorangehen!

  55. A.G. schreibt:

    Ich habe die bisherigen Beiträge mit Interesse gelesen
    Ich habe ein Einzelunternehmen und seit vielen Jahren immer ausreichend Aufträge. Man kann davon leben. Allerdings großartige Rücklagen schafft man einfach nicht . Die Kosten für Sozialleistungen , Versicherungen , PKW , etc. sind einfach da, zudem benötigt man auch noch einen Lebensunterhalt , letztendlich noch die Abgaben an das Finanzamt. Aber es geht .
    Aufgrund der Corona Auswirkungen habe ich von jetzt auf dann meine Aufträge bis auf WEITERES verloren, also von 100 auf 0 , keine Einnahmen mehr . Das ist schon hart.
    Die Soforthilfe schien zunächst eine hilfreiche , unkomplizierte Lösung . Allerdings gibt es ja doch einige Besonderheiten, d.h. solche Einzelunternehmen , die sich seit Jahren über Wasser halten lässt man einfach im Stich. Wenn ich das richtig lese, dann geht diese Gruppe fast leer aus, man hat diese Gruppe so gut wie vergessen, Ich habe den Antrag am 31.03.2020 gestellt, hat alles geklappt, bisher keinerlei Antwort. Auf eine mail Anfrage keine Reaktion, telefonisch keine Erreichbarkeit. Unklarheiten was eigentlich diesen Solo Selbständigen zustehen könnte . Man selbst hängt in der Luft , ist also unsicher ,werden noch weitere Unterlagen gebraucht, hat man überhaupt eine Chance….Das ist in solchen Zeiten wirklich leider keine Soforthilfe. Einige Antragsteller hatten das Glück ohne nähere Angaben eine Genehmigung und Auszahlung zu erhalten. Das sei ihnen gegönnt !! Viele fühlen sich aber auch in Stich gelassen und hängen in der Warteschleife. Während dessen vergeht eben viel Zeit und es ist ungewisse wie es denn weiter geht.

    Unsere Staatsdiener haben diese Sorgen nicht, ich benötige zu all dem wegen eines Todesfalles einen Erbschein, den ich erst im Juni abholen kann, da das Gericht einfach geschlossen hat, wochenlang keine mail , keine Telefonanrufe beantwortet. Die haben keine Einbussen, nur weniger als sonst zu tun … Die und einige anderen Ämter merken die existentiellen Auswirkungen der Krise gar nicht , die müssen keine Familie mit einem Kurzarbeiter Gehalt ernähren, keine Insolvenz anmelden, etc.

    Es ist so wie es in unserem Land eigentlich immer ist, es beginnt etwas, wird großartig verkündet, dann wird zu einem anderen Thema übergegangen, das vorherige Thema läuft so weiter, keiner kümmert sich mehr um die Details , es bleibt ungeklärt….

    So ist es doch aktuell , was ist das für eine Lockerung ?? Jedes Bundesland hat andere Vorschriften, keine klaren Regelungen , keine konsequenten Untersuchungen … Sprunghaft bis im wahrsten Sinne des Wortes bis zum geht nicht mehr.

    Ich bin mir nicht sicher ob man nach der o.g. Antragstellung überhaupt eine Antwort bekommt -oder -der Antrag wie so viele Dinge einfach im Sande verläuft. Man ist ja eigentlich machtlos, da man ja -KEINEN -irgendwie erreichen kann.
    Ich bin von dieser ganzen Regelung sehr enttäuscht !

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Die Regelungen sind gerade so, wie sie sind und es gibt glücklicherweise schon Reaktionen darauf, dass die Ausgestaltung – gelinde gesagt – nicht optimal ist:
      https://www.vgsd.de/wirtschaftsminister-der-laender-wollen-pauschale-fuer-lebenshaltungskosten-als-teil-der-soforthilfe-des-bundes/

      Momentan ist der Grundsatz, dass die Soforthilfe für betriebliche Kosten (außer Personalkosten) beantragt werden kann und wenn Geld für private Kosten benötigt wird, soll vereinfachte Grundsicherung (Hartz IV) beantragt werden. Ich hoffe, dass sich das mit der obigen Initiative noch ändert.

      Das Antragsverfahren ist extrem intransparent und praktisch selbst in Hessen sehr Unterschiedlich und ist somit für viele ein Angebot, sich verunsichert zu fühlen. Und das ist auch völlig verständlich und normal.

      Ich bin da ganz bei Catharina Bruns die sagt, dass uns Selbständige nur unser eigener Unternehmergeist retten wird: https://www.vgsd.de/selbststaendige-in-der-krise-nur-unternehmergeist-wird-uns-wirklich-retten/

      Besonders gefällt mir im Artikel der Abschnitt unter „Was können wir selbst tun?“

      Meine ganz persönliche Meinung ist:
      Wir hatten auch ohne Corona schon immer die Wahl, uns den Umständen hilflos ausgeliefert zu fühlen und uns damit in Abhängigkeit der Umstände zu begeben oder die Umstände eben als gegeben zu akzeptieren und dann zu entscheiden, wie wir damit umgehen und was wir selbst tun können. Und ich bin davon überzeugt, dass in Deutschland niemand verhungern muss und es fallen hier auch keine Bomben vom Himmel.

      Also machen wir doch einfach das Beste draus – wie sonst auch.

      Antworten
  56. Sonia schreibt:

    Hallo zusammen ,
    Ich habe keinerlei email für eine Rückmeldung bzw. Rückfragen bekommen. Ist das normal?

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      ich freue mich, wenn jemand dazu antworten kann, der aktuell einen Antrag eingereicht hat.
      Gibt es nur die Bestätigung aus dem Upload-Portal oder kommt noch eine Bestätigungs-E-Mail?
      Danke
      Frank

      Antworten
  57. A. schreibt:

    A.
    Hallo,
    habe sehr schnell eine Bewilligung per E-mail erhalten, zwei Tage später war das Geld auf dem Konto.
    Einen Bewilligungsbescheid per Download habe ich noch nicht, das soll aber dann per E-mail extra angekündigt werden.

    Vielen Dank für diese Seite, die mir sehr geholfen hat,
    außerdem haben viele IHKs sehr gute FAQ Infos veröffentlicht. das war sehr wichtig für mich.
    Viele Grüße
    A.

    Antworten
    1. Antworten
  58. Eisern schreibt:

    Hallo zusammen.
    Ich war auch schon am verzweifeln, hatte am 05.04 den Antrag online upgeloadee.. Am 19.04 kam dann eine Rückfrage, die dann gleich beantwortet.. Am 20.04 kam dann per Mail die Bewilligung und 21.04 war auch das Geld da.
    Ich kann nur allen raten den Antrag wirklich 2 oder 3 mal auf Fehler zu kontrollieren und das ihr wirklich nur eure betriebliche Ausgaben mit angebt(keine privaten Ausgaben) . Wenn ihr unsicher seit oder fragen habt, könnt ihr denn Herrn Scheele fragen,kann ich nur sehr empfehlen.. Nochmals danke Herr scheele.

    Antworten
    1. Antworten
  59. hank schreibt:

    Hallo zusammen.
    Ich habe den Antrag am 02.04.2020 gestellt und bekam auch gleich die Mail,
    das der Antrag eingegangen ist.
    Seitdem habe ich nichts mehr gehört,auf meine Mails keinerlei Reaktionen .
    Nun habe ich einen Brief an RP geschrieben und mit meiner Zugangserkennung upgeloadet und hoffe auf eine
    Antwort .

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Hank,
      um besser zu verstehen, warum bei einigen die Auszahlung sehr schnell funktioniert und bei anderen lange dauert würde ich gerne auf die Suche nach Gemeinsamkeiten gehen.
      Eventuell werden die Fälle nach Postleitzahlen an die Bearbeiter verteilt oder auch nach Regierungspräsidien oder noch anders.
      Kannst du mir hier oder auch vertraulich per Mail he@vgsd.de Deine Postleitzahl nennen?
      Gerne auch alle anderen, bei denen es gut geklappt hat.
      Vielleicht finden wir so eine Gemeinsamkeit heraus.
      Vielen Dank
      Frank

      Antworten
      1. Antworten
  60. Fidan schreibt:

    Hallo,
    Ich habe meine Antrag auf Soforthilfe beantragt, Am 10.4 ( Karfreitag habe ich die Bestätigung bekommen dass in paar Tagen das Geld auf Konto gutgeschrieben wird und auch einen seperaten Bewilligungsbescheid bekommen, stand heute noch kein Geld Eingang. Gestern habe ich mit eine nette Dame telefoniert, sie hat mir gesagt die Bestätigungen vom Karfreitag haben technische Probleme. Ich soll an corona-technik einen mail schreiben, Habe ich auch gestern einen Mail geschickt. Es tut sich gar nichts, macht es Sinn das ich einen neuen Antrag ausfülle??
    Langsam bin ich sehr skeptisch und am Limit, es wird keine Fixe Kosten mehr abgebucht.
    Hoffe auf eine positiven Rückmeldung von Ihnen.

    Antworten
    1. Thomas Müller schreibt:

      Hallo Fidan.
      Bei mir ist exakt das Gleiche passiert. Genau an Karfreitag. Und ich bin so platt wie du. Bald geht nix mehr.
      Ich versuche es auch nochmal mit dem Technischen Dienst. Die Mail mit der Bewilligung hab ich zurückgeschickt mit dem Hinweis, was los ist. Bis jetzt nix. Wie auch bei anderen, die zu Ostern bewilligt wurden. Ich melde mich wieder, wenn ich was erfahren habe.(Woher auch immer) und ich würde mich freuen, wenn Du das auch machen könntest.
      Und ich wäre auch über jeden Anderen froh, der sich mit Neuigkeiten melden könnte.
      Das ist Nerventerror.

      Antworten
      1. Fidan schreibt:

        Hallo Thomas,
        wie mir gesagt worden ist dass es bei der Übermittlung eine technische Problem aufgetreten ist, macht es Sinn einen neuen Antrag zu schicken?

        Ich habe auch die Bestätigung vom 10.4 an coronahilfe-technik@rpks.hessen.de weitergeleitet. Aber es tut sich nichts.

        Echt Nerventeror!

        Antworten
      2. Aydin Cakmak schreibt:

        Hallo ihr lieben bei mir kam die bestätigungs Email am 07.04 und es ist stand heute auch nichts auf dem konto eingegangen.

        Antworten
      3. Frank Scheele schreibt:

        Hallo Thomas, Fidan und Aydin,
        um besser zu verstehen, warum bei einigen die Auszahlung sehr schnell funktioniert und bei anderen lange dauert würde ich gerne auf die Suche nach Gemeinsamkeiten gehen.
        Eventuell werden die Fälle nach Postleitzahlen an die Bearbeiter verteilt oder auch nach Regierungspräsidien oder noch anders.
        Könnt Ihr mir hier oder auch vertraulich per Mail he@vgsd.de Eure Postleitzahl nennen?
        Gerne auch alle anderen, bei denen es gut geklappt hat.
        Vielleicht finden wir so eine Gemeinsamkeit heraus.
        Vielen Dank
        Frank

        Antworten
        1. Anke Jentsch schreibt:

          Antrag gestellt am 7.4.
          Mail erhalten am 10.4. „der Zuschuss wurde bewilligt, Geld und Bescheid gehen die nächsten Tage zu.“
          Nachfragemail von mir am 21.4. blieb bisher unbeantwortet, Geld und Bescheid habe ich bisher noch nicht erhalten.
          Meine PLZ lautet 64560
          Bin gespannt, was bei der Recherche herauskommt.

          Antworten
      4. Carsten Bansmer schreibt:

        Hallo „Osterfeiertage-Geschädigte“,

        auch ich habe meine Bewilligung am 10.4. erhalten und seitdem nichts mehr.

        Habe die IHK informiert und folgende Antwort bekommen, die die IHK aus Kassel bekommen hat:

        Es liegt ein positiver Bescheid vor, die Überweisung ist aber noch nicht erfolgt:
        Das Problem der Verzögerungen ist bekannt und es wird mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet.

        Der Antragsteller sollte trotzdem folgende Punkte prüfen:
        1. Hat der Antragsteller die IBAN korrekt angegeben?
        2. Wenn es sich um eine GmbH handelt: wurde die Kontonummer der GmbH angegeben? An private Kontonummern von Geschäftsführern wird keine Soforthilfe überwiesen.
        Korrekturen der Kontoverbindung unter Angabe des Aktenzeichens (oben rechts auf dem Antrag) bzw. unter Angabe der Antragsnummer dem Regierungspräsidium per E-Mail (coronahilfe@rpks.hessen.de) schreiben.

        Antworten
        1. Frank Scheele schreibt:

          Vielen Dank für die Rückmeldung!

          Also, wenn Bescheid da ist aber kein Geld:
          – eingereichten Antrag prüfen ob IBAN korrekt
          – Stimmt die Bankverbindung mit der Firma im Antrag überein (keine Vermischung von GmbH und Geschäftsführer!)
          – E-Mail an die Technik, das trotz Bescheid keine Auszahlung erfolgt ist

          Antworten
        2. Thomas Müller schreibt:

          Hallo alle Ostergeschädigte…..
          Nachdem ich gestern resigniert hatte………..heute kam das Geld. !! Verzweifelt nicht. !
          Ich habe gestern und vorgestern sowohl meine Mail vom RPKS mit der Bewilligung zurückgeschickt, mit dem Hinweis:
          —–1.4.Antrag/Eingang —– 10.4. Zusage—— 23.4 kein Geld –kein Download des Bescheids.—-
          Nicht viel erklärt, nur FETT die Eckdaten gelistet.
          Betreff : Technischer Fehler !!!!!
          Und eine Mail an coronahilfe-technik@rpks.hessen.de mit dem selben Inhalt
          Betreff: Achtung Technischer Fehler !!!! Bitte um Antwort. !!
          Alles aber seeehr freundlich und verständnissvoll. (Könnte ja sein, dass es tatsächlich von einem echten Menschen gelesen wird, und keinem Computer.
          So, ich drück allen Osterhasen die Daumen.
          Beste Grüße Thomas

          Antworten
    2. Frank Scheele schreibt:

      Wenn ein Bewilligungsbescheid per E-Mail gekommen ist, macht es überhaupt keinen Sinn einen erneuten Antrag zu stellen.
      Uns allen ist völlig schleierhaft, warum es bei einigen Anträgen zu so langen Verzögerungen zwischen Bescheid und Auszahlung kommt.

      Ich würde versuchen die Kanäle Kontakt aufnehmen und zu bitten die Auszahlung nun vorzunehmen: Technik per E-Mail und versuchen jemand am Telefon zu erreichen.

      Antworten
  61. sonia schreibt:

    Hallo zusammen,
    bei mir wird angezeigt, dass meine Zugangsdaten nicht korrekt sind, obwohl ich diese mehrmals eingeben und überprüft habe.
    Weiß jemand wieso das so ist?

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Sonia,
      einen ähnlichen Fall habe ich schon mal gehört. Nach dem Anruf wurde eine neue ID und ein neues Kennwort vergeben und damit ging es dann.
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
      1. Antworten
        1. Antworten
  62. Werner Gordes schreibt:

    Ich habe gerade mal bei der IHK Gießen angerufen. Es gibt wohl die sogenannten Osterfälle, wo Positiv-Bescheide noch nicht zur Auszahlung gekommen sind. Technische Probleme, wie man mir sagte.

    Jeder bekannte Fall (Kundenanruf) wird bei dem RP Kassel gemeldet. die Gelder würden def bald ausbezahlt.

    Man räumte ein, dass die Kommunikation unterirdisch sei und gewisse Tel-Nummern in KS abgeschaltet worden sind.

    Also, die Hoffnung stirbt zuletzt

    Antworten
  63. Bodega schreibt:

    Hallo,
    Da bin ich also auch ein Osterfall!!! Hab auch den Bescheid am 10.04. bekommen und bis jetzt kein Geld bekommen.Kurzarbeit angezeigt wegen meinen Angestellten da kommt auch noch nicht zurück von der Arbeits Agentur. die IHK Darmstadt durch Zufall heute angerufen konnte mir aber in keinen Punkt weiter helfen. Viel Glück und Geduld an alle…..

    Antworten
  64. werner schreibt:

    Eben ist das Geld eingetroffen – ich denke mal, die Zurückgebliebenen können entspannender ins Wochenende gehen

    Antworten
    1. Antworten
  65. Fidan schreibt:

    Hallo an Ostergeschädigte,

    Ich habe an coronahilfe-technik@rpks.hessen.de email geschickt. Und das jeden Tag mit Anhang Karfreitag Bestätigung. Gestern früh kam ein Antwort : das es bis zu 10 Tagen verzögern kann. Und gegen abend war das Geld auf Konto gutgeschrieben.
    An alle die Über Osten Bestätigung hatten empfehle ich an coronahilfe-technik@rpks.hessen.de eine email zu schicken als Anhang mit den Bestätigung von Bescheid. Und das am Tag 2x ;.)) irgendwann wird gelesen.
    Ich drück euch die Daumen.

    Antworten
  66. Anton schreibt:

    Hallo ist hier noch jemand der am 07.04. die Bestätigung per Email bekommen hat und keine Zahlung erhalten hat?

    Antworten
    1. Antworten
  67. Enrico schreibt:

    Hallo, ich hatte den Antrag am 06.04 versendet. Konnte mich nicht mit der genannte Kennung und Code nicht einloggen. Habe eine Mail an Coronahilfe-Technik geschrieben mit dem Hinweis das ich meinen Antrag an die Coronahilfe-Technik senden soll. Am 21.4. habe ich an diese Mail-Adresse nochmals eine Mail gesendet, mit der Frage ob denn überhaupt meine Unterlagen angekommen sind weil ich noch keine Bestätigung bekommen haben – bis jetzt noch keine Antwort.

    Zusätzlich bin ich in einem Insolvenzverfahren, kann aber seit 01.06.2019 wieder meine Selbständigkeit uneingeschränkt fortführen. Ist das vielleicht der Grund warum ich noch keine Nachricht bekommen habe bzw. es wird ja beschrieben das wenn Unternehmen vor dem 31.12.2019 in einem Insolvenz-Vefahren sind/waren, den Antrag erst gar nicht stellen müssen.

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Enrico,
      in den Richtlinien zur Soforthilfe steht unter Punkt „2.3 Förderberechtigte“ das Unternehmen in Schwierigkeiten nicht gefördert werden – es sei denn dass die Schwierigkeiten in denen sie sich befinden direkt mit der Corona-Krise zusammenhängen.
      Wenn du vor dem 11.03. bereits in dem Insolvenzverfahren warst, kannst du somit keine Förderung beantragen. Im Hinblick auf die Eidesstattliche Erklärung die du abgeben musst, kann ich nicht empfehlen dennoch einen Antrag zu stellen.
      Schade, ich habe leider keine besseren Nachrichten.
      Frank

      Antworten
      1. Enrico schreibt:

        Hallo Frank,
        vielen Dank für Deine Antwort.

        Wir hatten vorher keine Schwierigkeiten und hatten uns mit der Freigabe innerhalb des Insolvenzverfahrens ab 1.06.2019, wieder uneingeschränkt Arbeiten zu können, ganz gut „freigeschaufelt“. Die Schwierigkeiten fingen erst an, weil Termine und Aufträge im März aufgrund der Situation storniert wurden und wir in unserer Branche ( Werbung/Sponsorenakquise) absolut abhängig sind von persönlichen Terminen und der vorher stattgefundenen Telefon-Akquise.

        Klar, habe ich im Antrag deswegen habe auch die eidesstattliche Erklärung abgegeben, weil ich dachte, das wir ja wieder „Normal“ arbeiten, auch wenn es innerhalb eines Insolvenzverfahrens ist und alles ja eigentlich grundsätzlich geklärt ist.

        Ist das jetzt ein Problem?

        Antworten
        1. Frank Scheele schreibt:

          Hallo Enrico,
          in jedem Fall diesen Umstand im Antrag konkret angeben damit ein Bearbeiter das prüfen kann und dann entscheiden kann ob es ein Problem ist oder nicht.
          Die Förderung fällt unter die Subventionsrichtlinie und demnach dürfen Subventionen nicht dazu genutzt werden Unternehmen in Schwierigkeiten zu unterstützen.
          Der Fall den du schilderst ist komplizierter und deswegen solltest du dem Mitarbeiter vom Regierungspräsidium die Beurteilung ermöglichen.
          Viele Grüße
          Frank

          Antworten
  68. Antworten
  69. André schreibt:

    Da ich hier in den Kommentaren viel gelernt habe und das mir erst die Sicherheit gab, den Antrag zu stellen, möchte ich es in der Form zurück geben, indem ich berichte wie es bei mir lief. Ich habe den Antrag am 21.4. (Dienstag) Nachmittags eingesandt. Am (Freitag) 24.4. erhielt ich per Email die positive Antwort. Ohne Rückfragen und ohne Abzüge wurde der volle eingereichte Betrag genehmigt, ca. 6 k. Am (Montag) 27.4. war das Geld auf dem Konto.
    Wie hier öfter empfohlen wurde habe ich nach dem Motto „lieber mehr als weniger“ die Unterlagen vorbereitet. Dazu gehörte eine detailierte Kostenaufstellung (Betriebskosten) für die Monate April, Mai und Juni. Als Kostenblöcke habe ich zusammen gefasst: Kfz-Leasing / Langzeitmiete, Büromiete, Steuerberater, Bankgebühren, Darlehensraten, Software, Schulungen, Webpage/Server, Telefon/Internet. Da ich davon ausgehe, dass im Nachgang alles überprüft wird, habe ich Kosten wie Reisekosten o.ä. weg gelassen, da ich einfach nicht absehen kann, ob und wie die eintreten. Desweiteren habe ich eine DIN-A4 Seite voll beschrieben inwiefern mein Betrieb von Corona betroffen ist (100% Umsatzausfall) und auch Fallbeispiele geliefert. In dem Fall können Beratungsaufträge im Ausland z.B. nicht ausgeführt werden, da diese mit Vor-Ort Besuchen zusmmenhängen und aufgrund von Einreiseverboten gegenüber EU-Bürgern unmöglich werden.
    Desweiteren habe ich die BWA vom 2. Quartal 2019 hinzugefügt, worauf auch der Vergleich zu 2018 sichtbar ist. Ansonsten wie gefordert Perso-Kopie und Umsatzsteuerbescheid vom FA für Q4 2019. Vielen Dank nochmal an alle Kommentierenden, es war mir wirklich eine große Hilfe.

    Antworten
    1. Antworten
  70. Hank schreibt:

    Hallo Ihr Lieben, kurze Info,warte seit dem 02.04.2020 auf Bescheid. Heute bekam ich eine Mail vom RP
    Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Nachstehend nehme ich Bezug auf das von Ihnen beschriebene Anliegen/Problem:

    Ihr Antrag befindet sich in der Bearbeitung. Sie erhalten alsbald möglich entsprechende Rückmeldung. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen behilflich sein konnte. Werden oder bleiben Sie gesund!

    Mit freundlichen Grüßen
    im Auftrag

    Regierungspräsidium Kassel

    Am alten Stadtschloss 1
    34117 Kassel
    Web: http://www.rp-kassel.hessen.de

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    1. Antworten
    2. Antworten
      1. Antworten
  71. Rainer schreibt:

    Hallo ich bin der Rainer,
    und wollte mal fragen ob mir hier jemand erklären kann, warum Berlin, Hessen, Bayern und NRW den 31.122019 zugrunde legen für die Betriebsgründung bzw Gewerbeanmeldung und fast alle anderen Bundesländer den 10 oder 11.3.2020 um die Soforthilfe zu bekommen, Sind wir Hessen, Bayern Berliner oder NRW Bürger nicht soviel wert.
    MfG
    Rainer

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Rainer,

      ja, das kann ich erklären. Es liegt am Föderalismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Föderalismus
      Die Vorteile sind für mich insbesondere die Steuerung der Selbststeuerung durch das doppelte System und eine Verhinderung der Machtkonzentration durch die föderale Gewaltenteilung.

      Nachteilig ist, das die 16 Bundesländer im Detail unterschiedliche Regelungen der Soforthilfeprogramme machen und diesen Nachteil hast du jetzt leider selbst erfahren müssen.

      Ich kann den Frust entstehen, der dadurch entsteht.

      Es gibt auch andere kuriose Regelungen, so hatte Bremen anfänglich die Bestimmung das nur Unternehmen die bereits mehr als 6 Monate in Bremen ansässig sind die Soforthilfe erhalten können. Das ist glücklicherweise aktuell nicht mehr so und mittlerweile sind die Bundesländer auch bei der Anrechnung von privaten Liquiditätsmitteln gnädiger geworden.

      Da grundsätzlich kein Rechtsanspruch auf diese freiwilligen Leistungen besteht, kannst du diese Leistung unter Hinweis auf die Regelungen in anderen Bundesländern vermutlich nicht einklagen.

      Mein Vorschlag ist, dass du trotzdem einen Antrag stellst und alle Fragen ordnungsgemäß beantwortest und deine besondere Lage darstellst. Oben hat schon jemand davon beschrieben dass auf Seiten des Regierungspräsidiums auch Menschen sitzen.

      Selbst wenn der Antrag abgelehnt wird, trägst du damit dazu bei, dass wir Selbstständigen endlich mehr Gehör in der Politik bekommen können. Wir von unserer Seite setzen alles daran, dies durchzusetzen.

      Viel Erfolg!

      Frank

      Antworten
  72. Walter schreibt:

    Mal ein Frage an die Glücklichen, die bereits einen Bescheid und eine Zahlung in Hessen erhalten haben: gibt es auch einen schriftlichen / postalisch zugeschickten Bescheid, oder nur eine Mail?
    Von BW weiss ich dass es auch einen Bescheid per Brief gibt, aber dort sind ja viele Dinge anders …

    Hat jemand damit Erfahrung?
    Viele Grüße,
    Walter

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Walter,
      die Bescheide sollen als Download zur Verfügung gestellt werden. Ich habe allerdings noch keinen gesehen.
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
  73. Susanne schreibt:

    Hallo,
    ich habe heute einen Soforthilfe-Antrag gestellt. Allerdings konnte ich das unterschriebene Formular nicht hochladen. Der Link in der E-Mail kommt immer auf „Die Verbindung mit dem Server portal-civ-cor2.ekom21.de schlug fehl“. Habe es mit Firefox und Internet Explorer probiert.

    Antworten
    1. Antworten
    2. Stefan Baum schreibt:

      Jetzt ging es über den QR Code auf dem Antrag. Einfach mit dem Handy den QR Code scannen (Kamara sollte funktionieren) und dann öffnet sich auf dem Handy die Seite. Dort kann man den Antrag dann hochladen.

      Antworten
  74. Eckhardt Doury schreibt:

    Also seit mir nicht böse aber mein ein Druck hier ist das jeder Alls und doch nichts weiss,beim einen sagt die IHK Wie es ist , der andere stellt es in Frage , und so geht es immer weiter , also habe ich mich am steuerberater buro gewand, die wieder an die IHK ,und an den rp kassel, und dan bekam ich eigentlich gute Auskunft, das Nick Hack hier , machte mich nur noch irrer, also mein Rat an alle wendet euch an euren Steuerberater oder an eure IHK stelle ,lg E.D

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Lieber Eckhardt,

      ich verstehe den Unmut über die Informationslage und schätze Deinen Ratschlag sehr. Da ich ebenfalls Steuerberater bin, sind die Fragen hier ja richtig platziert.

      Das Hin- und Her der Informationslage sehe ich im Föderalismus begründet. Ich schätze den Föderalismus sehr, aber in diesem Verfahren zeigt er seine Schwächen.

      Die Geldmittel kommen vom Bund, müssen aber über die Länder verteilt werden. Der Bund hat grob Vorgaben gegeben mit denen die Länder dann angefangen haben die Geldmittel zu verteilen. Im Laufe der Zeit hat der Bund dann weiter konkretisiert, wie er das eigentlich gemeint hat und manchmal mehrere E-Mails täglich an die Länder gesendet die daraufhin Ihre Richtlinien überarbeiten mussten oder eben entschieden haben, Geldmittel auf eigene Kosten zu verteilen ohne es später vom Bund erstattet zu bekommen.

      Das erklärt, warum z.B. in Baden-Württemberg andere Regeln gelten als in Hessen.

      Die IHK-Sachbearbeiter und die Steuerberater haben daher leider auch keinen Wissensvorsprung.

      Viele Grüße

      Frank

      Antworten
  75. Walter schreibt:

    Update auch von mir:
    Antrag am 09.04.2020 gestellt bzw. auch hochgeladen, dann mehrere Rückfragen die ich nur im Portal sehen konnte, keine Mails erhalten. Die habe ich stets sofort beantwortet, auch wenn mir nicht immer die Intention klar war, letzte Antwort am 29.04. vormittags. Am 30.04.202 hatte ich abends die Zahlung auf dem Konto, bisher aber keinen Bescheid oder sonstige Mail erhalten.

    Der Betrag entspricht dem beantragten Engpass für 3 Monate und liegt deutlich unter dem Maximalbetrag.
    Auf meine Bitte deshalb entsprechend der Vorgaben für die Bundesmittel aufgrund der Mietsenkung um 30% für die beiden Folgemonate ebenfalls den angegeben Engpass zu unterstützen habe ich bislang keine Rückmeldung. Hat jemand zu der Situation schon etwas gehört?

    Soweit alles gut, es wird offenbar nach und nach abgearbeitet, ich wünsche allen noch Wartenden ein ebenso positives Ergebnis! Nochmals Danke für die tolle Unterstützung hier im Forum, vor allem auch an Frank.

    Antworten
    1. Antworten
    2. Sonia schreibt:

      Hallo,
      auf welcher Seite haben sie sich eingeloggt und mit den Zugangsdaten die auf der letzte Seite des Antrags stehen?
      Ich warte andauernd auf Rückfragen über Mail

      Beste Grüße
      Sonia

      Antworten
      1. Walter schreibt:

        Hallo Sonja,
        eingeloggt habe ich mich mit den Daten auf der letzten Seite des Antrages, dort steht rechts auch die Webseite.
        Ich konnte mich nach der letzten Antwrot auf Rückfragen nachmittags nicht mehr einloggen, dafür war dann am nächsten Abend die Zahlung eingegangen.
        Grüße,
        Walter

        Antworten
  76. Felix schreibt:

    GmbH, 10 Angestellte, 3 Auszubildende, Gewerbe Dienstleister.

    Bei mir reichen die betrieblichen Rücklagen trotz KUG, Stundungen, etc. noch ca. fünf Wochen aus bevor die Luft ausgeht. Soforthilfe ist (in Hessen) nicht möglich, da diese Rücklagen erst aufgebraucht werden müssen. Ein vorsorglicher Umgang mit Eigenkapital wird hier definitiv bestraft. Zusätzlich müsste man auch bei der Bank den verfügbaren Kontokorrentkredit bis zum Anschlag ausreizen, wenn man nicht zum Subventionsbetrüger werden will. Auch bei den privaten Rücklagen scheint ein Pferdefuß (durchschnittlichen Lebensunterhalt) versteck zu sein. Die Informationen stammen vom Hessisches Ministerium für Wirtschaft, das meinem Steuerberater per mail informierte.

    Auszüge:

    „Deshalb müssen vorhandene betriebliche Bankmittel oder Kreditlinien (Barmittel und verfügbare Mittel auf Konten) erst aufgebraucht werden, bevor der Antrag gestellt wird.“

    „So zählt die Ausschöpfung eines Kontokorrentspielraums ebenfalls zu den „Liquiditätsmaßnahmen“, die zum Ausgleich des Engpasses herangezogen werden muss.“

    „Rücklagen zur Altersvorsorge und Mittel für einen durchschnittlichen Lebensunterhalt fallen nicht unter die einzusetzenden Eigenmittel. Mittel, die auf einem privaten Konto vorhanden sind (z.B. Giro- oder Sparkonto), sind wie eine private Lebensversicherung oder privat vorhandener Wertpapiere bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses nicht mit zu berücksichtigen.

    Wie man es dreht und wendet, für mich ist diese Soforthilfe kein geeignetes Mittel. Fragt sich nur was besser ist, abwarten bis möglicherweise ALG II oder Liquidation um wenigstens ein bisschen Geld aus 10 Jahren Selbständigkeit zu ziehen? Zum Glück trifft dies ja nicht auf alle Bundesländer zu, Glückwunsch an die, die nicht in Hessen arbeiten.

    Kopf hoch, bleibt gesund.

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Felix,
      nach meinem Verständnis ist der Liquiditätsengpass ab Antragstellung für den Zeitraum der nächsten 3 Monate zu berechnen. In den hessischen Richtlinien und FAQ steht das so explizit nicht, allerdings steht es so in den Richtlinien Baden-Württemberg.
      Ich würde dir raten zu prüfen, ob es hinkommt, wenn du Ende Mai einen Antrag stellst, dabei den Prognosezeitraum ab 31.05. zugrundelegst UND auch in der Begründung eindeutig auf den von dir kalkulierten Zeitraum hinweist.
      31.05. ist der letzte Tag der Antragstellung, ich würde dir raten auf jeden Fall schon 2 Tage früher einzureichen damit noch Puffer für technische Probleme bleibt.
      Viele Grüße und viel Erfolg
      Frank

      Antworten
  77. Eisern schreibt:

    Hallo.
    Ich wollte mal fragen ob jemand Weiss ob neue soforthilfen geplant sind für die Betriebe und Geschäfte die noch nicht öffnen dürfen.
    Weil die soforthilfen gingen ja nur für die Monate März April und Mai.. Und wie geht’s im Juni weiter?
    Danke.

    Antworten
    1. Antworten
  78. Antworten
  79. Ulrich Koch schreibt:

    Moin zusammen,
    ich finde die Bearbeitungsdauer ist schon sehr fragwürdig.
    Meinen Antrag habe ich am 01.04. gestellt.
    Die Eingangsbestätigung mit Antragsformular kam innerhalb einer Stunde.
    Alles ausgedruckt, unterschrieben, eingescannt, hochgeladen und abgeschickt.
    Am 06.04. erhielt ich eine Rückfrage die ich umgehend beantworten konnte.
    Eine Stunde später wurde dem Antrag stattgegeben.
    Am 07.04. war der Zuschuss auf meinem Konto verbucht! Unglaublich.
    Meine Frau stellte ihren Antrag am 02.04.
    Die Eingangsbestätigung mit Antragsformular kam wie bei mir sehr schnell.
    Auch alles ausgedruckt, unterschrieben, eingescannt, hochgeladen und abgeschickt.
    Das war’s.
    Keine Reaktion.
    Ich habe mehrfach mit den „Hotlinern“ der IHK telefoniert und bestätigt bekommen das alles Korrekt beantragt worden sei.
    Man brauche eben Geduld.
    Am 28.04. stellte ich beim RP per Mail eine Anfrage zum Bearbeitungsstand ihres Antrages.
    Keine 4 Stunden später kam diese Rückmeldung:

    Sehr geehrte Frau Koch,
    ihr Antrag ist bei uns eingegangen. Sobald dieser bearbeitet wurde, erhalten Sie diesbezüglich eine Rückmeldung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Soforthilfeteam

    Bis Heute anhaltende Funkstille!

    Wie gesagt sehr fragwürdige Handlungsweise.
    Bei mir Blitzschnell und bei meiner Frau zieht es sich wie Gummi.

    Trotzdem weitermachen wir nach dem Motto: bleibt „Negativ“ und denkt „Positiv“!

    Freundliche Grüße
    Ulrich

    Antworten
  80. Saboo schreibt:

    Hallo,
    ich habe mein Antrag am 7.4 gestellt.
    Für mein erstes Geschäft habe ich nach drei Wochen das Geld erhalten ABER für mein zweites Geschäft habe ich bis heute keine Antwort bekommen.
    Ein Monat ist schon vergangen nach dem in den Antrag gestellt habe aber mein Geschäft ist seitdem 16.3 geschlossen und somit habe ich keinerlei Einnahmen.
    Wie soll ich das alles bezahlen wenn ich bis jetzt immer noch keine Antwort bekommen habe?!

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Saboo,
      ich habe gerade beim RP Kassel angefragt und darum gebeten in regelmäßigen Abständen zu veröffentlichen wie der Bearbeitungsstand mit den verbliebenden Anträgen ist.
      Aus meiner Sicht wird im RP viel bewegt, allerdings ist es nach außen nicht immer so transparent.
      So bald ich etwas höre, melde ich mich.
      Bis dahin solltest du überlegen die neue gesetzlich eingeführte Stundungsmöglichkeit für Dauerschuldverhältnisse in Anspruch zu nehmen. Viele fällige Zahlungen lassen sich damit eventuell verschieben bis die Soforthilfe angekommen ist.
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
      1. Frank Scheele schreibt:

        Ich habe eine Antwort vom RP bekommen:
        ….

        Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

        vielen Dank für Ihre Nachricht. Nachstehend nehme ich Bezug auf das von Ihnen beschriebene Anliegen/Problem:

        Ich teile Ihnen mit, dass wir Ihren Vorschlag zur Kenntnis genommen haben und wir diesen gern überprüfen. Für den internen Gebrauch gibt es selbstverständlich ein ausführliches Reporting zu den täglichen Zahlen. In welcher Art und Weise eine externe Veröffentlichung vorgenommen werden kann, wird durch die Projektleitung derzeit geprüft.

        Ich hoffe, dass ich Ihnen behilflich sein konnte. Werden oder bleiben Sie gesund!

        Mit freundlichen Grüßen
        im Auftrag

        Regierungspräsidium Kassel

        Antworten
  81. Thomas Müller schreibt:

    Hallo zusammen.
    Ich bin einerseits in der glücklichen Lage meine Soforthilfe bereits bekommen zu haben.
    Anderseits in der unglücklichen Lage, dass meine ausschließliche Einnahmequelle,
    die Kunsthandwerkermärkte und Töpfermärkte als Großveranstaltung gewertet werden und bis
    31.August unisono abgesagt worden sind.
    Jetzt habe ich , wie gefordert nur die Betriebskosten für 3 Monate beantragt, das war weniger als
    die Hälfte des Höchstförderbetrages. Nach den besagten 3 Monaten ist das Geld den Betriebskosten
    „zum Opfer gefallen“. Aber dann kommen noch 3 Monate bis Ende August, in denen kein Markt stattfindet.
    Hab ich da „Pech gehabt“ oder kann ich einen zweiten Antrag stellen, weil ich erst im Septenber hoffen darf , dass ich wieder „auf Markt kann“.
    Ich bin auch von meinem technischen Equipment und meinem Computerknowhow nicht in der Lage in ein paar Wochen einen Internet-Vertrieb mit meinen Arbeiten aufzubauen.
    Und einen Nebenjob zu suchen, um meine Werkstadt und meinen Marktbus zu finanzieren und nicht zu verliehren, dass ist mit 60 auch nicht so einfach. Und da sind ja auch „gewisse“ Lebenshaltungskosten die ich irgenwie erwirtschaften muss.
    Davon abgesehen ist es der komplette Quatsch alle Kunst und Töpfermärkte als Großveranstaltung zu werten. Da gibt es zwar einige, aber meistens sieht es auf einem dieser Märkte auch nicht anders aus als auf jedem Wochenmarkt. Und die fanden fast ohne Unterbrechung statt. Klar, die verkaufen Lebensmittel und ich Keramik. Aber das ist dem Virus doch scheißegal, was auf einem Markt angeboten wird, wenn die Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden. Die Baumärkte haben auf, die Gartenmärkte haben auf.
    Die Kunsthandwerker und andere „Marktfahrer“ haben ihr Geschäft bis September geschlossen und im November ist die Saison vorbei .
    Wir fühlen uns vergessen. So läuft das auf Genickbruch hinaus.
    Kann mir jemand sagen, ob so ein Nach-Antrag unter diesen Umständen möglich ist.
    Vielen Dank und Allen gute Nerven und Stehvermögen in dieser Zeit

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Thomas,
      in den Richtlinien wird von einer einmaligen Hilfe gesprochen und auf den 3-Monats-Zeitraum hingewiesen:
      https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/Richtlinie%20Soforthilfe%20Corona%20in%20Hessen_0.pdf

      Wenn die betriebliche Miete um mindestens 20% herabgesetzt wird, verlängert sich der Zeitraum um zwei Monate auf 5 Monate.

      Die FAQ´s sind an der Stelle „Woran orientiert sich der zu berechnende Drei-Monats-Zeitraum des Liquiditätsengpasses? Ab wann beginnt der zu berechnende Drei-Monats-Zeitraum?“ recht eindeutig
      https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe-faq

      Formal gesehen halte ich einen Nach-Antrag für einen Zeitraum von damit insgesamt mehr als 3 Monate nicht möglich. Denkbar wäre dennoch, einen erneuten Antrag mit dieser Begründung zu stellen und auf jeden Fall in der Begründung auf den bereits vorher gewährten Antrag inkl. Aktenzeichen hinzuweisen. Dann kann die Behörde den Fall noch mal im Ganzen prüfen.
      Das kann jedoch zu späteren Rückforderungen führen selbst wenn das Geld ausgezahlt werden würde.

      Insgesamt wäre das ein vager Versuch mit ungewissem Ausgang.

      Eventuell schauen, ob ein Erstattungsantrag nach dem Infektionsschutzgesetz möglich ist. Das halte ich in dieser Konstellation für denkbar – auch wenn die Nachweise schwierig werden können.
      https://www.vgsd.de/erstes-gerichtsurteil-macht-hoffnung-chance-auf-entschaedigung-nach-infektionsschutzgesetz-jetzt-sichern/

      Antworten
  82. Stephanie S. schreibt:

    Ich kann mich nur wiederholen. Auch ich habe am 4.4. den Antrag gestellt, nach einer Nachfrage, die ich direkt beantwortet habe ist nichts mehr passiert.
    Ich verstehe, dass Nachfragen nicht erwünscht sind, doch macht es mich schon nervös, dass ich so gar keinen Ansprechpartner habe. Ich fühle mich total allein gelassen.

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Stephanie,
      ich habe beim RP angeregt, etwas mehr transparenz zu zeigen und Zahlen zu veröffentlichen. Sie haben geantwortet und wollen mit der Projektleitung besprechen ob und welcher Art Veröffentlichungen vorgenommen werden können.
      Ich wünsche dir in jedem Fall viel Erfolg!
      Frank

      Antworten
  83. Hank schreibt:

    So langsam gehen bei mir die Lichter aus,am 02.04.2020 Antrag gestellt,am 27.04.2020 kam eine Mail vom RP Kassel,mit der bitte ,um eine Rückfrage zu beantworten, und dies habe ich auch sofort beantwortet. Seitdem keine Informationen.Frage mich,warum einige innerhalb von wenigen Tagen, Geld bekommen haben und andere,so wie ich,seit sechs Wochen nichts hören? Ich bezweifle mittlerweile,ob überhaupt noch etwas passiert!

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Hank,
      auf meine Anfrage nach mehr Transparenz und Veröffentlichung von Fallzahlen habe ich die folgende Antwort vom RP bekommen.
      Viele Grüße
      Frank
      ….
      Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Nachstehend nehme ich Bezug auf das von Ihnen beschriebene Anliegen/Problem:

      Ich teile Ihnen mit, dass wir Ihren Vorschlag zur Kenntnis genommen haben und wir diesen gern überprüfen. Für den internen Gebrauch gibt es selbstverständlich ein ausführliches Reporting zu den täglichen Zahlen. In welcher Art und Weise eine externe Veröffentlichung vorgenommen werden kann, wird durch die Projektleitung derzeit geprüft.

      Ich hoffe, dass ich Ihnen behilflich sein konnte. Werden oder bleiben Sie gesund!

      Mit freundlichen Grüßen
      im Auftrag

      Regierungspräsidium Kassel

      Antworten
      1. Hank schreibt:

        Hallo Frank,
        Vielen dank für deine Mühe,du machst eine super gute Arbeit 👍

        Antworten
    2. Lukas Tronic schreibt:

      Habe das selbe Problem wie du. Bei Nachfragen wird immer die selbe automatische Antwort zugesendet. Es ist einfach nur frustrierend. Gab es bei dir schon Fortschritte? Bezweifle aktuell ebenfalls, dass die Hilfe noch kommt.

      Antworten
  84. Leif Morgenstern schreibt:

    Hallo zusammen,

    mir ist bei meinem Antrag auf Soforthilfe ein riesiger Fehler unterlaufen. Ich habe zu den Angaben zum Liquiditätsengpass versehentlich nur den Betrag für den Monat März eingetragen. Ich habe es versäumt den Betrag für 3 Monate anzugeben. Ich habe natürlich sofort reagiert und eine E-Mail geschrieben und meinen Fehler genannt. Es kam heute lediglich die Antwort-Mail vom RP mit der Verlinkung, wo ich meinen bereits gestellten Antrag mit dem fehlerhaften Betrag nochmal downloaden konnte. Sonst nichts. Was kann ich tun? Ist noch jemandem so ein Missgeschick passiert?

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Leif,
      das einzige was mir dazu einfällt ist, dass du den alten Antrag der dir als Download-Link bereitgestellt wurde handschriftlich korrigierst und noch mal einreichst.

      Wenn du bis 30.05. noch nichts gehört hast, könntest du wegen dem Fristende 31.05. vorsichtshalber einen erneuten Antrag stellen und in der Begründung deinen Fehler sowie die bisher erhaltene Soforthilfe mit der Nummer des vorherigen Soforthilfebescheids angeben.

      Viel Erfolg!

      Frank

      Antworten
  85. Wilson schreibt:

    Ich habe mich im Mai angemeldet und bereits meine Hilfe erhalten. Wenn sich die Lage bei der Pandemie nicht verbessert, besteht dann die Möglichkeit, dass wir noch einmal für weitere drei Monate um Hilfe bitten können?

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Wilson,
      einige Bundesländer verlängern die Soforthilfe aus Landesmitteln. Nach meiner Kenntnis gibt es bisher weder in Hessen noch bei der Bundesregierung offizielle Verlautbarungen darüber ob es eine Verlängerung geben wird.
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
  86. MTF schreibt:

    Hallo zusammen,
    ich bin Existenzgründer und Solo-Selbstständiger und habe mich Anfang 2020 selbstständig gemacht.
    Soeben habe ich nach 5 1/2 Wochen des bangen Wartens ohne irgendeine Zwischennachricht den Bescheid zu meinem Soforthilfeantrag vom 07.04. per Post erhalten. Mein Antrag wurde abgelehnt, weil ich mich erst nach dem 01.01.2020 selbständig gemacht habe und Soforthilfe lt. Ablehnungsbegründung nur an Unternehmen gezahlt wird, die bereits vor dem 31.12.2019 bestanden.
    Nun habe ich mir daraufhin gleich sowohl das Gesetz (§53 der hessischen Landeshaushaltsordnung) als auch die Richtlinie angesehen, auf die in dem Ablehnungsbescheid als Entscheidungsgrundlage Bezug genommen wird und kann darin nirgends eine entsprechende Klausel finden, wonach für die Bewilligung irgendein Gründungsdatum zu berücksichtigen wäre.
    Ich erwäge nun Widerspruch einzulegen – aber im Bescheid gibt es noch nicht mal die sonst übliche Rechtshilfebelehrung zu Frist und Adresse für einen Widerspruch.
    Weiß jemand von Euch konkret mehr oder hat jemand von Euch schon Erfahrung damit gemacht?
    Vorab vielen Dank für Eure Hilfestellung!

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo MTF,

      in den FAQ zur Soforthilfe: https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe-faq
      steht unter der Überschrift „Mein Unternehmen wurde neu gegründet…“ das eine Voraussetzung für die Soforthilfe ist das das Unternehmen vor dem 31.12.2019 bestanden hat.
      Der Nachweis das das so war ist durch die Gewerbeanmeldung oder bei Freiberuflern durch die Anzeige beim Finanzamt bzw. das Schreiben vom Finanzamt mit der Steuernummer zu erbringen.

      Nach meinem Verständnis ist die Soforthilfe eine freiwillige Leistung und bei der Antragstellung musst du den Haken bei der Erklärung „Ich nehme davon Kenntnis, dass kein Rechtsanspruch auf die Gewährung der Soforthilfe besteht“.

      Ob es Sinn macht, sich bei einem Anwalt zu erkundigen musst du selbst entscheiden. Ich freue mich sehr, wenn jemand aus der Leserschaft praktische eigene Erfahrungen beitragen kann und wünsche Dir trotz allem viel Erfolg und alles Gute!

      Frank

      Antworten
      1. MTF schreibt:

        Hallo Frank,
        vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
        Den von Dir zitierten Hinweis kenne ich – er steht aber weder im Gesetz, noch in der Richtlinie, die als Entscheidungsgrundlage für den Antrag erlassen wurde. Und es gab ihn so auch nicht, als ich den Antrag gestellt habe!
        Als ich den Antrag stellte, gab es gar keine Nachweisregelung für neugegründete Unternehmen – man hatte das wohl schlicht vergessen.
        Weil ich die damals geforderten Steuererklärungen als Neugründer nicht liefern konnte, hatte ich mit meinem Antrag schon ersatzhalber meinen Antrag an das Finanzamt und dessen Zuteilung meiner Steuernummer mitgeschickt. Ein paar Tage später wurde das dann auch so auf der Erläuterungsseite aufgeführt – aber eben ohne den jetzt dort zu findenden Ausschlusszusatz was das Alter des Unternehmens anbelangt.
        Meines Erachtens muss sich die ausführende Behörde – das RP Kassel – an die Richtlinie der Landesregierung halten – sonst könnten die ja machen, was sie wollen. Und in dieser Richtlinie steht bis heute kein Stichtagsdatum für das Alter eines Unternehmens. Daher müsste meines Erachtens dieser Bescheid sehr wohl anfechtbar sein, wenn er nämlich ohne jede gesetzliche Grundlage erlassen wurde.
        Ich würde mich auch sehr freuen, wenn aus der Leserschaft dieses „Forums“ hier vielleicht noch weitere Kommentare/konkrete Erfahrungen dazu kämen.
        Vorab schon mal vielen Dank an alle, die sich mit einer entsprechenden Meldung einbringen!
        Viele Grüße
        Mark

        Antworten
        1. Frank Scheele schreibt:

          Hallo Mark,
          das Problem, das nach Antragseinreichung die Richtlinien ergänzt oder sogar geändert werden gibt es leider über alle Bundesländer hinweg.
          In Brandenburg wurde erst Soforthilfe auch für den privaten Bedarf gewährt, nach den ersten 2.000 Anträgen kam die Klarstellung aus Berlin und sie habe ca. 20.000 Anträge über 20 Tage liegen gelassen bis die Richtlinien geändert waren und sich dann auf den Standpunkt gestellt das die Richtlinienlage zum Bescheiddatum gilt. Das wird sicher noch die Gerichte beschäftigen.
          Der Fall von Dir ist da noch anders und ich habe wirklich keine Idee ob sich ein rechtliches Vorgehen lohnen kann.

          Wäre wirklich schön, wenn hier jemand was über seine Erfahrungen schreiben kann der auch ab 01.01. gegründet hat.
          Viele Grüße
          Frank

          Antworten
          1. MTF schreibt:

            Hallo Frank,
            erneut vielen Dank für Deinen Beitrag.
            Ich habe inzwischen alle Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvereinbarungen etc. (auch der zwischen dem Bund und den Ländern) durchgesehen, auf die in der hessischen Richtlinie Bezug genommen wird: nirgends findet sich eine Einschränkung hinsichtlich des Gründungsdatums eines Unternehmens.
            Auch habe ich alle Veröffentlichungen im hessischen Staatsanzeiger seit der ersten Richtlinie vom 27.03. durchgesehen: die Richtlinie wurde bis heute weder ergänzt, noch geändert.
            Auch in meinem Antragsformular findet sich kein entsprechender Hinweis.
            Daher bin ich im Moment entschlossen Widerspruch einzulegen. Es gilt aber noch zu klären, an wen der zu richten ist. Meine Vermutung ist an das RP in Kassel, weil von dort auch der Bescheid erging.
            Nach wie vor: weitere Beiträge dazu sind sehr gern gesehen :)!!
            Mark

    2. Antworten
      1. MTF schreibt:

        Hallo S.W,
        habe Deine Antwort erst jetzt gesehen und gleich den Link aufgerufen. Allerdings findet sich dort jetzt kein Hinweis mehr auf die von Dir angegebenen Daten, es wurde so ziemlich alles gelöscht. Hast Du vielleicht einen Bildschirmausdruck gemacht, als Du die Hinweise gesehen hast und würdest Du mir den zukommen lassen?

        Eine irreführende FAQ hat man allerdings stehen lassen, um wahrscheinlich allen Betroffenen den Mut zu nehmen: die Frage nach dem möglichen „Einspruch“ bei Ablehnung eines Bescheides. Natürlich kann man keinen „Einspruch“ einlegen, denn rechtlich ist der richtige Begriff „Widerspruch“. Und auch der Ausdruck „statthaft“ ist juristischer Nonsens, es müsste an der Stelle „rechtlich zulässig“ heißen. Entweder hat diese Rubrik ein vollkommener Laie verfasst – oder man will eben all die abgewiesenen Antragsteller vollkommen in die Irre führen.

        Antworten
  87. Lisa schreibt:

    Hallo zusammen,
    kurze Frage kriegen Selbständige mit Nebengewerbe keine Soforthilfe?

    VG
    Lisa

    Antworten
    1. Frank Scheele schreibt:

      Hallo Lisa,
      für Selbständige im Nebenerwerb gibt es laut FAQ vom Regierungspräsidium keine Soforthilfe.
      https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe-faq
      Siehe unter dem Stichwort „Ich betreibe mein Unternehmen im Nebenerwerb. Darf ich den Zuschuss auch beantragen?“
      Antwort: „Nein, antragsberechtigt sind nur Unternehmen, die im Haupterwerb geführt werden.“
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten
  88. Hank schreibt:

    Hallo Ihr Lieben,
    Heute kam die Email vom RP Kassel,
    dem Antrag wird stattgegeben und 8.000€ werden
    bewilligt, ich hatte 10.000€ beantragt und bin mal gespannt, ob ich Widerspruch wegen den 2000€ einlegen kann. Wünsche euch allen einen schönen Tag

    Antworten
    1. Frank schreibt:

       Vielen Dank für die Rückmeldung. 80% Erfolg ist ja auch schon mal was….

      Antworten
  89. Walter schreibt:

    Aktuelle Info von der IHK zum Punkt

    „Wenn die Miete um min. 20% gesenkt werden konnte, kann der verbleibende Betrag auch für 2 weitere Monate verwendet werden“ aus den Bedingungen des Bundes:

    – Laut Auskunft der IHK Darmstadt auf meine Nachfrage setzt das Land Hessen diesen Teil nicht um, ist in den hessischen Bedingungen nicht vorgesehen.

    Ich hatte dies genau so für 3 + 2 Monate beantragt, da ich durch das Verbot von Messen bis Ende August auf jeden Fall länger als 3 Monate keine Einnahmemöglichkeit habe. Den beantragten Betrag für die ersten 3 Monate – deutlich unter dem Höchstbetrag – habe ich nach längerem Warten erhalten und bin dafür auch dankbar.
    Für die weitere Zeit ist in Hessen bisher offenbar nichts vorgesehen, obwohl der mir gewährte Zuschuss komplett aus den Bundesmitteln kommt.

    Hat jemand dazu vielleicht weitere Erfahrungen oder Informationen?

    Eine Anfrage über die IHK wegen evtl. Nachfolgemassnahmen ist noch offen, bin gespannt ob da etwas kommt.

    Allen eine gute Zeit, und bleibt gesund

    Antworten
  90. eisern schreibt:

    hallo zusammen.
    ich wollte mal in die runde fragen ob ihr wisst ob für hessen auch neue soforthilfen für firmen und SoloSelbstständige geplant sind? weil die 3 monate sind ja im juni rum…
    mfg

    Antworten
  91. Marc Jacquemin schreibt:

    Seit Anfang Juni gibt es das sogenannte Arbeitsstipendium für Künstler*innen der Hessischen Kulturstiftung.
    Es kann allerdings nur von Personen beantragt werden, die in der Künstlersozialversicherung KSK versichert sind.
    Die Höhe beträgt 2000 € und es wird nicht auf die Grundsicherung oder andere Hilfsmaßnahmen angerechnet. Ähnliches gibt es wohl in Bayern.

    https://www.hkst.de/de/arbeitsstipendien/

    Anbei ein Auszug aus der Webseite:

    Liebe Künstler und Künstlerinnen,
    das dreimonatige Arbeitsstipendium des Landes und der Hessischen Kulturstiftung fördert mit einmalig 2000 Euro Ihre Projekte. Ziel des Stipendiums ist es, Ihre künstlerische Arbeit auch unter den aktuellen Umständen zu ermöglichen.
    Das Stipendium soll dabei helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen und neue Vorhaben anzustoßen oder Ihnen einen Freiraum schaffen, in dem Sie neue Strategien zur Präsentation Ihrer Arbeit entwickeln können. Deshalb wird dieses Stipendium auch nicht auf eine eventuelle Grundsicherung oder andere Hilfsmaßnahmen angerechnet.

    Antworten
  92. Kamo schreibt:

    Hallo,

    bei mir hat sich die Lage verbessert und nun will ich die Soforthilfe zurückzahlen. Ich habe irgendwo gelesen, man solle das Geld einfach unter der persönlichen Kennung auf das Konto, von dem sie kam, zurück überweisen soll.

    Ist dem so? Hat das schon mal jemand gemacht? Oder gibt es irgendwo offizielle Infos dazu (habe bisher nichts länderspezifisches gefunden)? Ansonsten würde ich dem RP Kassel eine E-Mail schicken – aber wer weiß, ob man eine Antwort bekommt …

    Antworten
  93. Frank schreibt:

    Hallo Kamo,
    in den allgemeinen Infos steht das Verfahren für die Rücküberweisung:
    https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/das-corona-soforthilfeprogramm

    Rückzahlung nicht benötigter Soforthilfe
    Wer feststellt, dass ausgezahlte Soforthilfe entgegen der ursprünglichen Annahme nicht benötigt wird, kann diese über die Bankverbindung des Wirtschaftsministeriums zurück überweisen:

    Begünstigter: HMWEVW-Transfer
    IBAN: DE66 5005 0000 0001 0062 53

    Um die Rückzahlung zuordnen zu können, muss auf der Überweisung folgende Informationen im Verwendungszweck angegeben werden:

    „Rückzahlung Soforthilfe“
    Name des Antragstellers
    Geschäftszeichen des Bewilligungsbescheids

    Viele Grüße
    Frank

    Antworten
    1. Kamo schreibt:

      Hallo Frank,

      vielen Dank für die Information! Ich hatte jetzt ans RP Kassel geschrieben und eine Eingangsbestätigung erhalten, dass sich der zuständige Fachbereich melden würde. Was aber bisher nicht geschehen ist. Ich warte mal noch bis zum Monatsende und dann überweise ich das Geld ggf. auf den o.g. Weg zurück. Hätte halt ganz gern eine Bestätigung, aber der Kontoauszug sollte ja eigentlich auch reichen …

      VG Kamo

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  94. bwiebe schreibt:

    Was ich leider überhaupt nicht bestätigen kann ist die Angabe zum „vereinfachten“ Antrag auf Grundsicherung. Ich bin hauptberufliche Musikerin, mein Mann ebenso. Ich hatte einen kleinen Nebenjob an der Frankfurter Messe, mein Mann zwei halbe Tage an einer Musikschule. Es war ALLES weg. Innerhalb von 3 Wochen hatten wir Auftritte in Höhe von 25.000 Euro verloren. Seit April (!) kämpfe ich um die Grundsicherung. Ich musste sehr wohl ALLE Konten der Familie offen legen, bis zum Sparbuch meines Sohnes und bekam nach dem „vereinfachten“ Antrag 64 Seiten Formulare. Nach jeder Einreichung wurden weitere Unterlagen gefordert. Zwischenzeitlich hatte ich mir aus der Not heraus einen Job im Supermarkt gesucht, der zwar bei Weitem nicht meine Kosten deckt, aber zumindest kommt irgendetwas rein. Das habe ich natürlich offen gelegt, damit es angerechnet werden kann – und zack, bin ich nicht mehr selbständig, denn ich habe ja jetzt einen Job. Unfassbar. Ob ich bereit wäre für eine Weiterbildung ?? Ich versuche seit fast einem Jahr verzweifelt Unterstützung für eine Fortbildung zu bekommen, Anträge, mehrere Telefonate und habe es nicht mal zu dem persönlichen Beratungsgespräch geschafft! Ich hatte mir dann ausgerechnet, wie ich die 600 Euro im Monat selbst aufbringen kann und mich zum Studium angemeldet. Dann kam CORONA und ich muss Alles wieder absagen – und werde nun gefragt, ob ich zu einer Fortbildung bereit sei. Ich habe letzte Woche angerufen und der Sachbearbeiterin dargelegt, wie entwürdigend ich das ganze Prozedere finde und nochmal betont, dass ich nicht arbeitslos bin, sondern eigentlich komplett ausgebucht war für das ganze Jahr. Auf meine Frage hin, was denn nun bei diesem Antrag „erheblich vereinfacht“ sei, sagte sie mir wortwörtlich: GAR NICHTS. Es sei der gleiche Antrag, den jeder stellen muss – nur sei es am Ende etwas leichter, auch tatsächlich Grundsicherung zu bekommen. Es täte ihr sehr leid, sie hätten da auch alle keine gescheiten Informationen und das ändere sich Tag für Tag und die Abteilung für Solo-Selbständige sei völlig überlastet, deswegen muss das nun in ihrer Abteilung bearbeitet werden. Immer wenn ich meine Papiere fristgerecht einreiche, bekomme ich 2 Wochen nach Termin eine Ablehnung mit der Begründung, ich hätte die Papiere nicht eingereicht – ich werfe sie aber persönlich dort in den Briefkasten. Nach einer Weile kommt dann eine Entschuldigung und die Papiere sind doch aufgetaucht.

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    1. Frank Scheele schreibt:

      vielen Dank für diesen Beitrag.
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
      Ich hoffe, es kommt doch doch noch irgendeine reale Unterstützung von der Arbeitsagentur.
      Frank

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