Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

Jahresrückblick 2020 – Ausblick auf 2021

Wir lassen 2020 hinter uns und schauen zuversichtlich auf ein hoffentlich besseres 2021, Foto: Adobe Stock, Coco

Wir hoffen, ihr seid gut und vor allem gesund ins neue Jahr gekommen!

Im Rahmen unseres Jahresrückblicks schauen wir zunächst auf unsere Kennzahlen, bevor wir das Jahr dann, Monat für Monat, Revue passieren lassen. Am Ende verraten wir euch unsere Pläne und Ziele für 2021 und sind natürlich gespannt auf eure Kommentare dazu.

Das Jahr 2020 stand – natürlich, was sonst? – im Zeichen der Corona-Krise. Sie traf viele von uns (Solo-)Selbstständige – und zwar ohne eigenes Verschulden – weitaus härter als andere Gruppen von Erwerbstätigen. Die von der Regierung versprochene großzügige Unterstützung entpuppte sich leider ein ums andere Mal eher als Bürokratiemonster denn als effektive Hilfe.

Die Organisation des Protests dagegen und der Service für unsere Mitglieder und Leser bestimmte 2020 unsere Arbeit. Wichtige Anliegen wie die geplante Altersvorsorgepflicht und die Reform des Statusfeststellungsverfahrens haben wir dabei nicht vergessen, auch wenn sie in der öffentlichen Aufmerksamkeit etwas nach hinten gerückt sind. Wir haben sie bei allen unseren Aktivitäten immer mitbedacht.

 

Jahresrückblick 2020 in Zahlen

  • Rekordjahr für Experten-Telkos: Noch nie haben wir in einem Jahr so viele Expertentelkos (nämlich 94, Vorjahr: 41) veranstaltet wie 2020 und noch nie hatten wir so viele Teilnehmer: Mit 29.014 Anmeldungen waren es fast drei Mal so viele wie im Vorjahr (9.995). Die „Show-Rate“ stieg abermals – auf jetzt 61,6 Prozent. Somit haben sich pro Telko im Schnitt 309 Mitglieder angemeldet und 190 teilgenommen. Viele, viele weitere haben sich die Audio- und Videoaufzeichnungen im Nachgang angehört bzw. angeschaut.
  • Auch unsere Regionalgruppen gingen online: Trotz zweier umfassender Lockdowns hat die Zahl der Anmeldungen zu unseren Regionalgruppenevents 2020 um 17 Prozent zugenommen. Das gilt allerdings nur, wenn man nicht nur die physischen Events betrachtet (immerhin 47 mit 422 Teilnehmern), sondern auch die virtuellen Treffen (56 mit 985 Teilnehmern). Insgesamt veranstalteten die jetzt 18 (Vorjahr: 17) Regionalgruppen 103 (123) Veranstaltungen mit 1.407 (1.198) Teilnehmern.
  • Mehr Beiträge und noch mehr Kommentare: Die Zahl der auf der Website von uns veröffentlichten Beiträge nahm um 23 Prozent auf 386 zu. Eigentlich war der Zuwachs noch größer, denn wir haben 2020 viel häufiger mit „Updates“ gearbeitet, also neue Informationen über den vorhandenen zum selben Thema veröffentlicht, damit die Leser/innen die Entwicklung leichter nachvollziehen können.
    Die Zahl der Kommentare verviereinhalbfachte sich von 1.869 auf 8.781. Pro Beitrag habt ihr also im Schnitt 23 statt bisher 6 Kommentare geschrieben, wobei die hohe Zahl der Kommentare vor allem von vieldiskutierten Beiträgen mit teils deutlich dreistelliger Zahl von Kommentaren getrieben wurde.
  • Regelmäßige Newsletter: 2019 hatten wir nur fünf „VGSD-News“ versendet. 2020 wollten wir euch wieder regelmäßiger informieren und das gelang auch: 16 mal haben wir unsere wichtigsten Beiträge für euch zusammengefasst. Dank unseres vergrößerten Teams werden wir euch auch 2021 regelmäßig informieren können.
  • Erfolgreiche Medienarbeit: Mit sieben (Vorjahr: vier) Pressemitteilungen erzielten wir 149 Medienveröffentlichungen, die wir in der Rubrik „In den Medien“ verlinkt haben. Im Vorjahr hatten wir 31 Veröffentlichungen gezählt, im Jahr mit der bisher erfolgreichsten Pressearbeit waren es 45. Je nach Vergleichsjahr wurden wir also drei bis fünf Mal so häufig in den Medien zitiert bzw. gezeigt.
  • Großer Schritt voran auf Facebook: Die Zahl der Abonnenten unserer Facebook-Seite nahm von 8.015 auf 12.351 zu (+ 54 Prozent) zu. 28.602 Nutzer reagierten 64.110 mal auf unsere gut 500 Beiträge. 14.906 Mal wurden unserer Beiträge geteilt, 18.442 mal kommentiert. Damit hat sich die Nutzungsintensität unserer Facebook-Seite in etwa versechsfacht.
  • Website-Traffic fast vervierfacht: Die Zahl der Seitenaufrufe auf unserer Website stieg um den Faktor 3,7 auf 276.474 pro Monat. Die Zahl der Sitzungen erhöhte sich sogar um den Faktor 4.0. Zudem erhöhte sich die pro Seitenaufruf auf der Website verbrachte Zeit von 1:37 auf 2:07 Minuten. In Summe verbrachten unsere Mitglieder bzw. Nutzer auf unserer Website, bei Events unserer Regionalgruppen und beim Anschauen bzw. Anhören unserer Experten-Telkos insgesamt (geschätzte) 127.000 Stunden. Das sind 15.843 Achtstunden-Tage bzw. 75,5 (Vorjahr: 19,4) Personenjahre.
  • 63 Prozent mehr Vereinsmitglieder: Während die Zahl unserer Community-Mitglieder (15.593) im Jahr 2020 „nur“ um 11 Prozent zunahm, konnten wir die Zahl der Vereinsmitglieder um 63 Prozent auf 5.971 steigern. Unsere Vereinsmitglieder hatten zum Jahresende 1.741 Branchenprofile angelegt und 939 machten anderen Vereinsmitgliedern ein Vorteilsangebot.

 

Januar 2020

Nicolas Aguirre ist unser erster Werkstudent, Foto: Privat

Hier nun in chronologischer Reihenfolge die für unseren Verband wichtigsten Ereignisse und Aktivitäten:

Mit Nico Aguirre nahm im Januar unser allererster Werkstudent den Dienst auf. Kurz darauf verstärkten mit Lisa Schießer und Til Hagendorn zwei weitere Werkstudenten unser Team. So waren wir personell besser gerüstet, als dann im Frühjahr die Corona-Krise losbrach.

Wenig später gewannen wir unser aktives Mitglied Vera Dietrich, vielen von euch durch ihr Engagement gegen Abmahnmissbrauch bekannt, für eine Teilzeittätigkeit beim VGSD. Im September wurde Nadine Luck unsere siebte Mitarbeiterin, nachdem wir das Jahr zu zweit (Andreas, Max) gestartet hatten.

An heutigen Maßstäben gemessen begann 2020 vergleichsweise gemächlich. Wir wussten ja noch nicht, was auf uns zukommen würde…

Wir rechneten damit, dass in Kürze der lange angekündigte Gesetzentwurf zur Altersvorsorgepflicht vorgelegt werden würde. Als Bundesarbeitsminister Heil im Januar keine/n einzige/n Soloselbstständige/n in den von ihm geschaffenen „Rat der Arbeitswelt“ berief, war dies ein Rückschlag. Es zeigte sich darin einmal mehr, dass das Bundesarbeitsministerium (BMAS) die Bedeutung der Soloselbstständigen für die Zukunft der Arbeit nicht erkannte oder nicht wahrhaben wollte.

 

Februar 2020

Sprachanalyse: Wie DGB und ZDH uns Selbstständige kriminalisieren, Chart

Im Februar wurde ein gemeinsames Papier von DGB und Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bekannt, in dem diese ungewöhnliche Allianz für die Einführung einer relativ harten Altersvorsorgepflicht Soloselbstständigen-Bashing betrieb, wie unsere Sprachanalyse zeigte.

Unterstützung kam dagegen von der FDP: Immer wieder haben sich 2020 Johannes Vogel und andere FDP-Abgeordnete für die Anliegen der Soloselbstständigen ausgesprochen, im Februar titelten wir zum Beispiel in Hinblick auf seinen Einsatz für mehr Rechtssicherheit: „Thomas Sattelberger lässt nicht locker“.

Einen Fortschritt bescherte uns Dorothee Bär (CDU): Ihr Runder Tisch mit Influencern, unter ihnen auch Nadine Luck (siehe auch Januar), hatte im November 2018 die Verunsicherung der Influencer deutlich gemacht und ihren dringenden Wunsch nach mehr Rechtssicherheit in Bezug auf Werbekennzeichnungen. Ein gutes Jahr später sollte dies nun zu einer rechtlichen Klarstellung durch das Justizministerium führen. Hierzu stimmte Nadine mit den Betroffenen den Text einer Stellungnahme für das Justizministerium ab.

Unsere letzten eigenen Veranstaltungen in Berlin für längere Zeit sollten ein im Februar durchgeführtes BAGSV-Treffen (u.a. mit den CDU-Abgeordneten Wilfried Oellers und Roy Kühne) und Anfang März ein Argumentationstraining für aktive VGSD-Mitglieder sein. Beim Argumentationstraining standen Rechtssicherheit in Bezug auf Scheinselbstständigkeit, die geplante Altersvorsorgepflicht und faire Krankenversicherungsbeiträge noch im Mittelpunkt der Veranstaltung.

 

März 2020

Im Steinsaal des BMAS findet das kurzfristig anberaumte Treffen mit den Ministern statt, Foto: Andreas Lutz

Das änderte sich im März mit der schnellen Verbreitung von Covid-19 in Europa und den gesundheitspolitischen Reaktionen darauf.

Schon Ende Februar und Anfang März waren viele Messen und Großveranstaltungen abgesagt worden. Am 11. März rief die WHO den Pandemie-Fall aus. Am 16. März setzt die Bundesregierung dann umfassende Einreiseverbote in Kraft. Die Selbstständigen in der Veranstaltungswirtschaft gehörten zu den ersten Betroffenen.

Der Informationsbedarf und damit der Traffic auf unserer Website erhöhen sich um ein Vielfaches, das Telefon steht nicht mehr still. Wir konzentrieren uns deshalb darauf, unser Informations- und Serviceangebot auszubauen. Statt einer organisierten wir nun teilweise bis zu fünf Experten-Telkos pro Woche. Am 17. März fand die erste Corona-Spezialtelko mit dem Rechtsanwalt Dr. Stephan Lüke statt.

Zeitgleich entdeckten uns viele Journalisten, die uns zuvor noch nicht kannten, als kompetente Gesprächspartner zur Situation der Soloselbstständigen. Hintergrundgespräche mit Medienvertretern nahmen ab März einen Großteil unserer Arbeitszeit in Anspruch und erwiesen sich als besonders wirksames Mittel, um politisch Druck auszuüben.

Spätabends am 17. März erhielt Andreas Lutz dann – äußerst kurzfristig – die Einladung, am nächsten Tag um 16 Uhr in Berlin die Minister Altmaier, Heil und Scholz zu treffen. Ebenfalls eingeladen: Die Vertreter der Spitzenverbände DIHK, ZDH, DEHOGA, BFB sowie der Deutsche Kulturrat. Während der Reise und parallel zu ausführlichen Telefonaten mit den BAGSV-Mitgliedsverbänden und ifo-Chef Clemens Fuest erarbeitete Andreas eine aus zwölf Forderungen bestehende Stellungnahme und trägt diese bei der Sitzung vor.

Nachdem am 22. März strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen (1. Lockdown) beschlossen wurden, kündigt die Regierung am 23. März Hilfspakete für die Wirtschaft im Umfang von 156 Milliarden Euro an, darunter 50 Milliarden Hilfe für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen. Wir sind erfreut und glauben zu diesem Zeitpunkt, dass die Regierung in der Stunde der Not die besondere Betroffenheit der (Solo-)Selbstständigen erkannt hat und uns tatsächlich wirksam helfen möchte.

Die Soforthilfe, die bald darauf vorgestellt wird, scheint dies zunächst zu bestätigen. Die Bundesländer übernehmen die Umsetzung, handhaben diese ganz unterschiedlich, ergänzen sie teilweise um länderspezifische Programme. Es kommt in der Folge zu ständigen Änderungen an den Bedingungen. Wir richten auf unserer Website für jedes Bundesland eine eigene Seite an zwecks Erfahrungsaustausch zur länderspezifischen Vergabepraxis und suchen ehrenamtliche „Seitenpaten“, die den Austausch moderieren. Branko Trebsche koordiniert sie.

Da die Regierung in Hinblick auf die Lebenshaltungskosten auf die Grundsicherung setzt, veranstalten wir dazu eine ganze Reihe von Expertentelkos mit Andreas Stankewitz als Referent.

Zugleich ermutigen wir diejenigen Mitglieder, die das können, auf die Krise zu reagieren, indem sie sich digitalisieren, neue Erlösquellen erschließen usw. Wir sammeln Beispiele von Mitgliedern, die sich neu erfunden haben. Jonas Fartaczek hilft auf der Website und in zahlreichen Einzelgesprächen Mitgliedern, ihr Geschäft online zu bringen, damit es trotz Kontaktbegrenzungen weiterlaufen kann.

Vera Dietrich nutzt die anstehende Reform des Elterngelds, um im Dialog mit unseren Mitgliedern eine  Stellungnahme zum Elterngeld zu entwickeln. Dabei gibt sie auch Tipps, wie man eine Anrechnung der Soforthilfe auf das Elterngeld verhindern kann.

 

April 2020

David Erler fordert in einem Video die 290.000 Mitzeichner seiner Petition auft, an unserer Befragung teilzunehmen, Screenshot

Anfang April verkündet Staatssekretär Thomas Bareiß vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) den Start eines großzügigen Förderprogramms, das von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen bei der Anpassung ihres Geschäftsmodells helfen soll, indem es Beratungskosten bis 4.000 Euro übernimmt.

Wir warnen davor, dass der vorgesehene Verzicht auf einen Eigenanteil unseriöse Anbieter anziehen wird, versuchen mit einer Experten-Telko und der Einführung eines Berater-Listings beim Finden erfahrener Berater zu helfen. Das BMWi stoppt das Programm allerdings wenig später. Den betroffenen Selbstständigen und ihren Beratern, die ungeduldig auf die Bewilligung der Förderung warten, teilen sie das aber erst viele Wochen später mit. Die Süddeutsche Zeitung spricht später von „Altmaiers … Corona-Reinfall“.

NRW stoppt vorübergehend die Vergabe der Soforthilfe, weil Betrüger eine gefälschte Antragswebsite ins Netz gestellt haben. Neben der berechtigten Empörung über solche Betrüger missbraucht die Regierung unseres Erachtens in der Folge Betrugsvorwürfe zunehmend, um von eigenen Fehlleistungen abzulenken.

Bei der Vergabe der Soforthilfe zeigen sich zunehmend Spannungen zwischen Bund und Ländern. Deren Wirtschaftsminister schreiben am 8. April den ersten von mehreren Briefen an das BMWi und fordern, dass die Soforthilfe auch die Lebenshaltungskosten von Selbstständigen abdecken sollte, statt diese für ihre Lebenshaltungskosten auf die Grundsicherung zu verweisen. Es wird immer deutlicher, dass das BMWi tatsächlich nur die weiterlaufenden Betriebskosten abdecken möchte und die hart von den Krisenmaßnahmen betroffenen Selbstständigen für ihre Lebenshaltungskosten auf Hartz IV verweist.

Zur gleichen Zeit erhöht und verlängert Hubertus Heil die Zahlung von Kurzarbeitergeld für Angestellte. Die Selbstständigen fühlen sich zurecht als Erwerbstätige dritter Klasse (nach Beamten und Angestellten) behandelt.

Wir entwickeln eine Umfrage zu den Folgen der Krise auf die (Solo-)Selbstständigen und zur Wirksamkeit der Corona-Hilfen. Mithilfe zahlreicher befreundeter Verbände sowie anderer Unterstützer schaffen wir, dass im Lauf der nächsten Wochen 27.000 Selbstständige an der Umfrage teilnehmen.

Die Ergebnisse werden von dem Forschungszentrum Mittelstand (FZM Trier) sowie dem Leibniz-Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW Mannheim) ausgewertet und führen zu mehreren Veröffentlichungen, zuletzt im Dezember 2020 gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Uns munitioniert sie mit Zahlen und Fakten für Gespräche mit Politikern und Medien.

Gemeinsam mit dem Ulmer Rechtsanwalt Michael Augustin stellen wir unseren Mitgliedern sowie denen befreundeter Verbände eine Briefvorlage bereit, mit der man – mit Hinweis auf die analoge Anwendung des Infektionsschutzgesetzes – vom zuständigen Gesundheitsamt eine Kostenerstattung beatragen kann. Die Frist beträgt zunächst drei Monate, wird aber im weiteren Verlauf auf ein Jahr verlängert, eine Antragstellung ist also noch möglich. Die Anträge werden erwartungsgemäß abgelehnt, eröffnen aber Ansprüche für den Fall eines positiven Präzedenzurteils.

Wir organisieren eine gemeinsame Videokonferenz mit fünf Initiatoren von Petitionen mit insgesamt 900.000 Mitzeichnern, dadurch entsteht in der Folge ein enger Austausch insbesondere mit Jana Riediger, David Erler, Marc Jacquemin und Christoph Schlüter.

 

Mai 2020

Herr Altmaier, wachen Sie auf und handeln Sie! – Foto: Masson, Adobe Stock

Wir schreiben einen offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister und senden ihn zusammen mit einem Wecker an ihn: „Herr Altmaier, wachen Sie auf und handeln Sie!“

Die FDP startet einen Aufruf für „Fairness für Selbstständige“, der von vielen VGSD-Mitgliedern mitgezeichnet wird.

Der Druck-Dienstleister Vistaprint möchte unsere Arbeit unterstützen und verdoppelt die Beiträge neuer Mitglieder. Innerhalb einer Woche gewinnen wir auf diese Weise 100 neue Mitglieder. Zusätzlich zu deren Mitgliedsbeiträgen erhalten wir von Vistaprint 10.000 Euro!

Im Mai suchen die Grünen-Abgeordnete Claudia Müller und Wolfgang Strengmann-Kuhn den Kontakt mit uns und anderen Verbänden, die Soloselbstständige und kleine Unternehmen vertreten. Regelmäßig werden wir uns ab diesem Zeitpunkt zu Videokonferenzen mit ihnen treffen. Auch Johannes Vogel von der FDP organisiert mehrfach  Videokonferenzen mit den Verbänden.

 

Juni 2020

Screenshot aus dem Kampagnenvideo von Sylvia Nitzsche, syn-design.de

Die Bundesregierung beschließt ein Konjunkturprogramm. Bei der Vorstellung der Hilfen werden Soloselbstständige als Hauptzielgruppe genannt. Die Überbrückungshilfe ist aber so ausgestattet, dass die Soloselbstständigen davon noch weniger als von der Soforthilfe profitieren können. Das führt dazu, dass nur etwa 0,2 Prozent der angekündigten Hilfen von Soloselbstständigen beantragt werden.

Unsere Ende Mai gestartete Bundestagspetition geht mit prominenter Unterstützung und 68.500 Mitzeichnern ins Ziel und schafft es damit unter die 25 erfolgreichsten Bundestagspetitionen aller Zeiten. Zum Erfolg trägt auch ein ehrenamtlich von VGSD-Mitglied Sylvia Nitzsche gestaltetes Erklärvideo bei.

Gemeinsam mit den „Stummen Künstlern“ aus Dresden und der Initiative Kulturwirtschaft in Deutschland (IKiD) organisieren wir eine Kundgebung vor der Gedächtniskirche in Berlin.

Gemeinsam mit Vistaprint rufen wir den „Leuchtturm Ideenpreis für Kleinunternehmer“ aus, der an Unternehmen verliehen wird, die kreativ auf die Krise reagiert haben: Zum Beispiel indem sie einen Nachtclub in einen Späti („Spätverkauf“) umgewandelt haben – so wie unsere ersten Preisträgerinnen. Im Abstand von zwei Wochen vergeben wir noch drei weitere Preise.

Der KMU-Tag der Vereinten Nationen ist Anlass für einen Facebook-Post auf der Seite des BMWi, der zu einem veritablen Shitstorm führt. Er zeigt, dass dem Ministerium das Gefühl für die Situation und Stimmung der Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen fehlt, obwohl sie die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland ausmachen.

Als erste einer ganzen Reihe von Reportagen, an denen wir und unsere Mitglieder mitgewirkt haben, zeigt „plusminus“ wie es den Betroffenen wirklich geht und dass die versprochenen Hilfen so ausgestaltet sind, dass sie nicht ankommen können.

David Erler übergibt seine mit 290.000 Mitzeichnern größte bei einer privaten Plattform durchgeführte Petition zu den Auswirkungen der Corona-Krise an das BMWi. Sowohl Minister und Staatssekretär drücken sich vor dem Übergabetermin.

 

Juli 2020

Unser IT-Freelancer-Index zeigt den Rückgang der Projektangebote (grün)

Branko Trebsche startet den „VGSD-IT-Freelancer-Index“ für den er automatisiert zahlreiche Auftragsvermittlungs-Plattformen auswertet. Er kann zeigen, dass selbst in der – vergleichsweise noch relativ am wenigsten hart betroffenen – IT-Branche die Zahl der ausgeschriebenen Projekte sich gegenüber dem Jahresanfang halbiert hat. Regelmäßig aktualisiert er den Index und kommentiert die Entwicklung.

Die ARD enthüllt, dass der frühere Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel einen hochdotierten Beratungsvertrag beim umstrittenen Fleischfabrikaten Tönnies erhalten hat. Eine unter Gabriel mit der Fleischindustrie ausgehandelte „Selbstverpflichtung“, die diese vor der Verfolgung wegen Scheinselbstständigkeit schützte, erscheint dadurch in neuem Licht.

Kurz vor dieser Enthüllung war es bei Tönnies zu einem Superspreading-Event gekommen, den Hubertus Heil nun als Anlass für eine Verschärfung der Gesetzgebung gegen Scheinselbstständigkeit nutzt. Diese bezieht sich zwar auf die Fleischindustrie, kann aber dazu genutzt werden, selbstständige Arbeit und Werkverträge auch in anderen Branchen zu untersagen.

Wir führen unter unseren Mitgliedern eine zweite große Befragung zur Corona-Krise durch, mit der wir erfahren wollen, ob die Corona-Hilfen ankommen bzw. woran es genau liegt, dass dies nicht der Fall ist. Hier erfragen wir auf freiwilliger Basis auch die Kontaktdaten der Betroffenen, wodurch wir in der Folge Journalisten noch besser mit passenden Gesprächspartnern versorgen können.

Im Juli starten wir eine Interview-Reihe mit Selbstständigen, die uns durch ihr politisches Engagement aufgefallen sind, aber auch mit ausgewählten Verbandsvertretern zur Situation ihrer jeweiligen Branche.

In mehreren Beiträgen macht Vera Dietrich darauf aufmerksam, dass Selbstständige, die aufgrund der Corona-Krise ihre Kinder zuhause betreuen müssen, zwar theoretisch Anspruch auf Hilfen haben, aber auch unter erschwerten Umständen (wie der Behinderung eines Kindes) oft keine erhalten.

Branko Trebsche startet einen Erfahrungsaustausch zur Überbrückungshilfe und hält die Antragsteller mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden. Auf getrennte Seiten für die Bundesländer verzichten wir hier, weil die Überbrückungshilfe einheitlicher geregelt ist als die Soforthilfe.

 

August 2020

ZDF-Regisseure vor den mehr als 100 Zuschriften von VGSD-Mitgliedern, Screenshot

Wir berichten über die technischen Probleme bei der Einführung der Überbrückungshilfe I die zu wochenlangen Verzögerungen bei Antragstellung und Bearbeitung führen.

Das ZDF sendet eine Reportage, die einmal mehr  anhand von Beispielen zeigt, dass die versprochenen Hilfen bei den Selbstständigen nicht ankommen. Auch hier haben VGSD-Mitglieder sich aktiv beteiligt, u.a. indem sie den Redakteuren über ihre Erfahrungen mit der Grundsicherung berichtet haben (siehe Foto).

 

September 2020

Nach der Sommerpause wird das Gesetz gegen Abmahn-Missbrauch endlich verabschiedet, Foto: Markus Winkler (pixabay)

Das von Vera Dietrichs Petition gegen Abmahnmissbrauch initiierte „Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs“ wird vom Bundesrat beschlossen und kann somit nun bald in Kraft treten.

Die von uns unterstützte Bundestagspetition von VGSD-Mitglied Dr. Gerald Baumann wird  6.000 mal mitgezeichnet. Gerald fordert die Einführung eines Altersvorsorgedepots, mit dem man – egal ob selbstständig oder nicht – pfändungs- und insolvenzgeschützt mittels Wertpapieren fürs Alter vorsorgen kann: etwa mit ETFs und Indexfonds, die gute Renditechancen mit niedrigen Kosten verbinden.

#AlarmstufeRot, das Bündnis  der Veranstaltungswirtschaft organisiert in Berlin eine Großdemo, wir freuen uns, unter den Unterstützern zu sein.

Wir rufen unsere Mitglieder auf, uns Fotos der Krise zu senden, zum Beispiel von geschlossenen Läden, verlassenen Veranstaltungsräumen usw. Die Fotos veröffentlichen wir unter dem Hashtag #lostplaces bis zum heutigen Tag auf Instagram jeweils mit kurzer Erläuterung.

Eine weitere Reportage bei plusminus zeigt am Beispiel von betroffenen Selbstständigen einmal mehr, dass die Hilfen des Bundes nicht ankommen.

 

Oktober 2020

Foto: Adobe Stock, SimpLine

Mit neuen Regeln zur Anerkennung von Schonvermögen vergrößert sich der Kreis der Selbstständigen, die Grundsicherung beantragen können, etwas. Zugleich ist die Änderung mit dem Eingeständnis verbunden, dass durch die bisherigen Regeln viel zu viele Betroffene ausgegrenzt wurden.

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB) schreiben wir einen offenen Brief an Finanzminister Olaf Scholz und fordern ihn auf seinen Widerstand gegen einen Unternehmerlohn aufzugeben.

Überraschend wird Andreas vom Bundeswirtschaftsministerium eingeladen, nicht nur an einer Viko von Wirtschaftsminister Altmaier mit wichtigen Verbänden teilzunehmen, sondern als einer von drei Verbandsvertretern nach Altmaier in dessen anschließender Pressekonferenz zu sprechen.

Mit einem Interview mit dem Leipziger Veranstaltungstechniker Sebastian Groschopp enthüllen wir, dass eine große Zahl von Soforthilfe-Empfängern ohne stichhaltige Vorwürfe und ohne die Möglichkeit zur vorherigen Stellungnahme staatsanwaltschaftlich wegen Subventionsbetrug verfolgt werden. In der Folge melden sich zahlreiche Betroffene bei uns. Eine ganze Reihe von Medien berichten über diesen Skandal.

Phoenix sendet eine gut 40-minütige Reportage über den „Aufschrei der Einzelkämpfer“, bei der viele VGSD-Mitglieder mitgewirkt haben. Unbedingt anschauen!

Auf Einladung des NRW-Landtags nimmt Andreas zur Ausgestaltung und Wirksamkeit der Corona-Hilfen Stellung. Im November folgt eine ausführliche mündliche Anhörung per Videokonferenz durch den Wirtschaftsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags.

 

November 2020

Gemeinsam mit dem RKW führen wir „Zukunftslabore“ durch, Foto: RKW

Gemeinsam mit dem RKW führen wir zwei für Vereinsmitglieder kostenlose „Zukunftslabore“ durch, die der Entwicklung neuer bzw. Überarbeitung bestehender Geschäftsmodelle dienen. Die Veranstaltungen sind schon nach einer halben Stunde ausgebucht. Nach diesem Erfolg vereinbaren wir für März 2021 drei weitere solche Zukunftslabore.

In einem Appell fordert die Grünen-Fraktionsvorsitzende Kathrin Göring-Eckardt gemeinsam mit zahlreichen Verbänden (wozu wir erheblich beitragen) und prominenten Künstlern, dass Soloselbstständige besser an sie betreffenden Entscheidungen beteiligt, die Überbrückungshilfen entbürokratisiert und ein Unternehmer*innenlohn eingeführt werden soll. Ebenfalls im November veranstalten die Grünen ein Online-Fachgespräch statt, bei dem Andreas Lutz mit BFB-Hauptgeschäftsführer Peter Klotzki und der Abgeordneten Claudia Müller über die Probleme mit den Corona-Hilfen spricht.

Wir unterstützen eine Mailingaktion von Campact an die SPD-Minister Scholz und Heil sowie die beiden SPD-Vorsitzenden. Mehr als 18.000 Selbstständige bitten sie, endlich ihren Widerstand gegen einen Unternehmer*innenlohn aufzugeben. Der Aufruf baut auf der Petition von Christoph Schlüter bei Campact auf, die mittlerweile mehr als 150.000 mal mitgezeichnet wurde (siehe auch April).

Im weiteren Verlauf des Oktober wird ein zweiter, zunächst „leichter“ Lockdown beginnend am 2. November beschlossen, kurz darauf eine Novemberhilfe und mit Wirkung ab 1. Dezember 2020 die Neustarthilfe angekündigt. Beide Bundeshilfen dürfen erstmals auch für private Lebenshaltungskosten verwendet werden, die Neustarthilfe soll einen Zeitraum von sieben Monaten abdecken und breit zugänglich sein. Wir sammeln Stellungnahmen zur Neustarthilfe von Betroffenen, Verbänden sowie Fachpolitikern. Alle sind sich einig: An sich gut, aber viel zu niedrig. Außerdem kritisieren wir, dass es bis zur Auszahlung der dringend benötigten Hilfe noch viel zu lange dauern wird.

Unsere mit langem Vorlauf für den 21. November 2020 geplante Mitgliederversammlung (MV) müssen wir aufgrund der sich weiter zuspitzenden Corona-Situation leider absagen. Statt dessen veranstalten wir eine Videokonferenz für Aktive. Der Termin kommt bei diesen so gut an, dass wir diese Form des Austauschs mit ihnen nun regelmäßig durchführen wollen. Der nächste Termin im Februar steht bereits fest.

Tim Wessels, unser langjähriger dritter Vorsitzende, ist zum MV-Termin zurückgetreten. Kommissarisch wählen wir Jonas Fartaczek zum Nachfolger (siehe auch März).

Im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales findet online eine Anhörung zu Gig-/ Crowdwork statt, die durch die Verkündung von Eckpunkten für ein entsprechendes Gesetz durch Hubertus Heil einige Tage später sowie ein überraschendes Urteil des Bundesarbeitsgerichts an Bedeutung gewinnt. Andreas Lutz beantwortet als Sachverständiger für den VGSD sechs Fragen von Abgeordneten.

In unserer Buchreihe „VGSD-Praxisratgeber“ erscheint mit Mark Leibleins „Starke Namen“ der zweite Band.

 

Dezember 2020

„Wärst du mal was Gescheites geworden! – Was denn? Fluglinie?“ – Foto: Peter Groth

Nach einer „Generalprobe“ Mitte November findet am 1.12. eine künstlerische Aktion vor dem Bundesarbeits- und Bundesfinanzministerium statt, die wir gemeinsam mit Jana Riediger von der Initiative Kulturwirtschaft in Deutschland (IKiD, siehe auch April und Juni) organisiert haben. Sie führt zu spektakulärem Bildmaterial, das bewusst an die Zeit der Weltwirtschaftskrise erinnert. Zur gleichen Zeit inszenieren die VGSD-Mitglieder David Erler und Noam Zur die „Corona-Hilfen als Orchesterwerk“ – das als Livestream und später auch als Aufzeichnung auf YouTube betrachtet werden kann.

Am 7.12. findet vor dem Petitionsausschuss des Bundestages – endlich – die Anhörung zu unserer Petition aus dem Juni statt. Sie wird zum Schlagabtausch zwischen Andreas Lutz und dem für die Hilfen zuständigen Staatssekretär Bareiß, der uns Selbstständigen dabei immer wieder auf die Grundsicherung verweist, die „jedem“ offen stehen würde.

Marc Jacquemin (siehe auch April) aktualisiert den Text seiner Petition und lenkt mit Unterstützung von Change.org noch einmal viel Aufmerksamkeit auf sie. Die Zahl der Mitzeichner verdoppelt sich innerhalb weniger Tage auf mehr als 40.000.

Die erste Podcast-Folge von „VGSD Story“ geht on air: Lars Bösel wird monatlich eine/n Selbstständige/n interviewen, der oder die eine ganz besondere Herausforderung bestanden hat. Bei der ersten Folge geht es um das Schreiben des ersten eigenen (Sach-)Buches. Lars ist vielen von euch bekannt, weil er zusammen mit Antje Eichhorn viele Experten-Telkos moderiert hat. Gemeinsam mit Antje hat er zum Jahreswechsel auch die Leitung der Regionalgruppe Berlin übernommen.

Die Eckpunkte des Gesetzes zur Altersvorsorgepflicht (AVP) sickern durch, wir erläutern und bewerten die Pläne in einer Experten- und einer BAGSV-Telko sowie in einem Fachgespräch mit den zuständigen Fachpolitikern der Union.

Die VGSD-Website erhält eine generalüberholte Kommentarfunktion mit neuen Funktionen, auch die Veranstaltungs- und Mitschnittseiten sind neu gestaltet, wodurch die inzwischen fast 300 Aufzeichnungen von Experten-Telkos viel besser als bisher aufgefunden werden können.

Ende Dezember nimmt Vera Dietrich für den VGSD Stellung zu einer Verordnung, die regelt, welche Wirtschaftsverbände künftig vereinfacht Abmahnungen aussprechen dürfen. Mehr als 30 Selbstständigenverbände zeichnen die Stellungnahme mit.

Am 28.12.2020 bitten wir unsere Mitglieder ihre Geschichte zu erzählen: „Warum bist DU selbstständig geworden?“. In den wenigen Tagen bis zum Jahresende teilen 40 Mitglieder ihre oft sehr bewegende Geschichte mit uns und wir beschließen, die Beiträge in regelmäßigen Abständen zu veröffentlichen.

 

Ausblick auf 2021: Altersvorsorgepflicht, Bundestagswahl und (weiterhin) Corona

Wie schwierig Prognosen und Planungen sind, zumal für Ausnahmejahre wie 2020, zeigt unser Bericht vom Vorjahr:

„2020 steht uns größte Herausforderung der Vereinsgeschichte bevor“ überschrieben wir den Ausblick damals zwar korrekt, bezogen das aber auf die geplante Altersvorsorgepflicht inklusive der enthaltenen Reform des Statusfeststellungsverfahrens, die uns nun statt dessen in 2021 beschäftigen werden. In engem Zusammenhang damit steht auch der Kampf für faire Krankenversicherungsbeiträge, denn nur so lässt sich sicherstellen, dass die Summe an Belastungen nicht überhandnimmt. Zugleich werden uns die Corona-Krise, die unzureichenden Corona-Hilfen und deren Folgen auch im neuen Jahr sicher noch intensiv beschäftigen.

Zu diesen Einzelthemen kommt die im September stattfindende Bundestagswahl hinzu. Anfang des Jahres werden die Parteien ihre Wahlprogramme festzurren. Es ist wichtig, schon jetzt Einfluss auf diese zu nehmen. Der Wahlkampf bietet Chancen zum Dialog mit Politikern, die künftig eine wichtige Rolle spielen werden. Die Koalitionsverhandlungen und der resultierende Vertrag bestimmen die politische Agenda für die nächsten vier Jahre.

 

Mehr Herausforderungen – mehr Chancen, etwas zu bewegen

Die Arbeit geht uns im neuen Jahr also nicht aus, ganz im Gegenteil: Wir stehen vor noch mehr Herausforderungen und Aufgaben, haben aber zugleich die Chance, im Sinne unserer Mitglieder noch mehr zu bewegen. Dazu sind wir weiterhin auf deine Unterstützung angewiesen. Wir wollen es dir deshalb noch einfacher machen, dich im Kleinen wie im Großen aktiv zu engagieren.

Ob das eigentlich für 2020 fest eingeplante große Barcamp nun 2021 stattfinden kann, ist angesichts der Corona-Situation noch nicht sicher. Digitalen Formen der Kommunikation und Beteiligung, die wir ja bisher schon intensiv wie kaum ein anderer Verband nutzen, kommen in jedem Fall weiter wachsende Bedeutung zu. Der schon lange geplante und 2021 nun stattfindende Relaunch unserer Website wird die Grundlage schaffen für noch mehr Möglichkeiten der Beteiligung und Vernetzung und den Nutzen des VGSD für dich als Mitglied weiter erhöhen.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dir 2021 zu einem guten Jahr für Gründer und Selbstständige zu machen!

 

Danke!

Wir danken allen Vereinsmitgliedern und ganz besonders den aktiven Mitgliedern für ihre Unterstützung, Engagement und Wertschätzung. Gemeinsam haben wir dieses Jahr – trotz aller Widrigkeiten – als Verein einiges erreicht – und gezeigt, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. Unsere Bewegung ist nicht nur größer geworden, sondern auch sehr viel schlagkräftiger. Dabei haben wir uns zu jeder Zeit auf eure Unterstützung verlassen können. Vielen Dank!

 

Haben wir etwas wichtiges vergessen? Was sollten wir uns für das neue Jahr auf jeden Fall noch vornehmen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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